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Eröffnung der Fotoausstellung "Tschernobyl Memory Tour"

Die Fotoausstellung "Tschernobyl Memory Tour" zum 35. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl wurde am 9. September 2021 im Haus der Wissenschaft in Bremen offiziell eröffnet. Die Ausstellung mit Bildern, die Susanne Schattenberg und Michael Rochlitz auf ihren Reisen in die Sperrzone von Tschernobyl in den Jahren 2019 und 2020 aufgenommen haben, wurde von der Regionalgruppe der Jungen DGO (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde) konzipiert und organisiert. Die Ausstellung ist so konzipiert, dass sie Tschernobyl als einen vielschichtigen und sich entwickelnden Ort präsentiert. Sie zeigt seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - als Ort der Erinnerung, als touristisches Ziel und als Museum des sowjetischen Lebens.

Bei der Vernissage am 9. September wurden die Gäste zunächst vom Leiter des Hauses der Wissenschaft, Prof. Dr. Gerold Wefer, begrüßt. Mareike zum Felde und Caroline Finkeldey von der Jungen DGO-Gruppe Bremen gaben anschließend Erläuterungen zur Motivation für die Ausstellung der Bilder aus Tschernobyl und zum konzeptionellen Rahmen der Ausstellung. Anschließend sprachen die beiden Fotografen Susanne Schattenberg und Michael Rochlitz über ihre Eindrücke vom Besuch in Tschernobyl - dem Ort, der oft mit Verwüstung und Gefahr assoziiert wird. Sie betonten, dass eine Reise nach Tschernobyl eine eindrucksvolle Erfahrung ist, die hilft, die Geschichte des 20. Jahrhunderts und des Kalten Krieges zu verstehen und einen Einblick in das Leben einer sowjetischen Stadt in den 1980er Jahren zu bekommen.

Die Ausstellung ist im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5, Bremen) bis zum 14. Oktober 2021 zu sehen.

Vernissage