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Prof. Dr. Gerd Winter, Dr. h. c., Lic. rer. soc.

Gerd Winter

Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Verwaltungsrecht, vergleichendes, europäisches und internationales Umweltrecht, Rechtssoziologie

 

Universität Bremen
Fachbereich Rechtswissenschaft
Universitätsallee, GW1
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28359 Bremen

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Sekretariat:

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Am 2. März 1943 in Diepholz geboren

1962 Reifeprüfung am Gymnasium Johanneum Lüneburg, altsprachlicher Zweig

1962 - 1966 Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Würzburg, Freiburg, Lausanne und Göttingen

1966 - 1968 Studium der Soziologie der Universität Konstanz

1969 - 1973 Wiss. Assistent im Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Konstanz

1972 - 1973 Visiting Scholar Yale Law School, New Haven.

Akademische Grade: erstes und zweites juristische Staatsexamen (OLG Celle 1966, OLG Stuttgart 1971), Dr. iur. (Universität Göttingen 1967). Lic. rer. soc. (Universität Konstanz 1969). Dr. h. c. der Universität Luzern (2012) und der Staatlichen Jakashvili Universität Tiflis (2017).

1973 Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie, seit 1984 Professor für öffentliches Recht und Rechtssoziologie im Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen.

1987 bis 1994 Ko-Direktor des Zentrums für Europäische Rechtspolitik (ZERP)

1994 Gründung der Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht (FEU)

1994 - 2016 Direktor bzw. Ko-Direktor der FEU

Seit der Pensionierung 2008 Forschungsprofessor an der FEU

Mitglied der Vereinigung der deutschen Staatsrechtslehrer (VVdStRL) und der IUCN World Commission of Environmental Law (WCEL) sowie Mitglied und Sekretär des Netzwerks europäischer Umweltrechtler „Avosetta Group“ (www.avosetta.org)

Früheres Mitglied des Beirats der Zeitschrift für Umweltrecht (ZUR); Mitglied des Beirats der Zeitschrift Gaia und des Journal of Environmental Law (JEL).

Schwerpunkte der Lehre, Forschung und Publikationen auf dem Verwaltungs- und Umweltrecht in vergleichender, europäischer und internationaler Perspektive.

Projekte aus Mitteln der DFG, VW-Stiftung, EU-Kommission und Bundesministerien zu verschiedenen umweltrechtlichen Themen; Vorstandsmitglied und Projektleiter im DFG Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel“ 2002-2014

Rechtsgutachten zu verschiedenen umweltrechtlichen Themen für die EU-Kommission, Bundesämter und Bundes- und Länderministerien

Anwaltliche Vertretung in vielen Verwaltungsverfahren und verwaltungsgerichtlichen Verfahren zumeist über industrielle und infrastrukturelle Projekte in Norddeutschland

Rechtsberater bei der Verwaltungs- und Umweltgesetzgebung in verschiedenen Staaten, mit Schwerpunkt in Georgien (Verwaltungskodex, Verwaltungsgerichtsordnung, Entwürfe eines Planungs- und Baukodex und eines Biodiversitätsgesetzes). 

Jüngere Veröffentlichungen über sektorale Themen wie Recht des Klimaschutzes, des Naturschutzes, der Biotechnologie und der Kreislaufwirtschaft sowie theoretischen Fragen der Rechtsentwicklung im Anthropozän.

Über weitere Informationen und die Publikationsliste s. www.jura.uni-bremen.de/personen/gerd-winter/. Die mail-Adresse ist  gwinter@uni-bremen.de.

Gerd Winter ist verheiratet mit Prof. Dr. phil. Ulrike Nagel. Mit seiner ersten Frau Witha Winter-v. Gregory, MA, hat er zwei Kinder, jur. Mitarbeiterin der Caritas Caroline von Kries, MA, Freiburg, und Prof. Dr. rer. nat. Christian Winter, Kiel. Er ist Großvater von Michel, Benjamin und Jule von Kries sowie von Bruno, Moritz und Anna Winter.

Stand April 2018

Deutsches, europäisches und internationales Umweltrecht

Vergleichendes Verwaltungsrecht

Rechtssoziologie

Fernanda Castelo Branco Araujo
Sarah Bartholomé
Paula Galbiatti
Dr. Evanson Chege Kamau
Dr. Till Markus
Marie Schloen
Linda Schumacher
Pradeep Singh

Allgemeines Umweltrecht - national - europäisch - international

Lehrveranstaltung im Sommersemester 2018 im Schwerpunkt Umweltrecht / öffentl. WiR sowie Hanse Law School, auch für motivierte Studierende aus anderen Fachbereichen geeignet

Die natürlichen Ressourcen – Klima, Luft, Wasser, Boden, Bodenschätze – sind knapp geworden und bedürfen sorgfältiger Bewirtschaftung. Umweltrecht hat dieses Ziel. Es steht in Spannung mit dem Wirtschaftsrecht („Ökologie“ gegen „Ökonomie“), aber beides vereint sich in einem Konzept des nachhaltigen Wirtschaftens („Oikos“ = das ganze Haus). Der Kurs behandelt Querschnittsfragen, die das sektorale Umweltrecht übergreifen. Dazu gehören: Kompetenzverteilung und Regelungsverhältnisse der nationalen, europäischen und internationalen Ebenen; materielle Maßstäbe des Umweltrechts wie das Vorsorgeprinzip;  Instrumente der Regulierung und der ökonomischen Anreize; Öffentlichkeit von Umweltinformationen; Verfahren der Normsetzung und Einzelfallentscheidung;Instrumente und Verfahren des Normvollzugs; Rechtsschutz von Einzelnen und Verbänden gegen und auf Umweltschutzmaßnahmen.

Literatur:

Erbguth/Schlacke, Umweltrecht, 6. Aufl. 2016

Krämer, EU Environmental Law, 8. Aufl.2016

Sands/Peel, International Environmental Law 4. Aufl. 2018

Bitte anschaffen: Textsammlung Umweltrecht, dtv 27. Aufl. 2017, 18,40 €.

Hier können Sie sämtliche Publikationen, nach Jahren geordnet, einsehen und zum Teil herunterladen:

Schriftenverzeichnis 

Aktualisiert von: Petra Wilkins