Archiv
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Der XXI. Weltkongress der International Academy of Comparative Law fand in Asunción, Paraguay, vom 23. bis zum 28. Oktober 2022 statt. Generalberichterstatter der XXVI. Abteilung zum Thema "Haftung von Ratingagenturen" war Patrick C. Leyens. Dem Generalbericht liegen die Länderberichte (Special Reports) von Experten aus 20 Jurisdiktionen zugrunde. Der Generalbericht und die zugehörigen Länderberichte werden zusammen mit themenbezogenen Beiträgen beim Verlagshaus Intersentia, Antwerpen/Cambridge, in einem eigenständigen Sammelband veröffentlicht, der Mitte 2023 erscheinen wird.
List of Special Reporters:
Australia (Pamela Hanrahan, UNSW Business School, Sydney)
Austria (Susanne Kalss, Florian Ebner, and Jakob Jaritz, Vienna University of Economics and Business)
Brazil (Rodrigo Fialho Borges, Fundação Getulio Vargas Law School, São Paulo)
Canada (Jakub Adamski, McGill University, Montreal )
China (Flora Huang, University of Derby, and Junhai Liu, Renmin University of China, Beijing)
France (Bénédicte François, Université Paris-Est Créteil Val-de-Marne, Paris XII)
India (Umakanth Varottil, National University of Singapore)
Israel (Roy Shapira, Reichmann University, Herzliya)
Italy (Antonello Miranda, University of Palermo)
Japan (Toshiaki Yamanaka, University of Tsukuba, Tokyo)
Netherlands (Titiaan Keijzer, De Brauw Blackstone Westbroek, Amsterdam)
Poland (Jacek Jastrzebski, University of Warsaw, and Kamil Liberadzki, SGH Warsaw School of Economics)
Portugal (José Ferreira Gomes, University of Lisboa)
Singapore (Christian Witting, National University of Singapore)
Spain (Carlos Gomez Ligüerre, Pompeu Fabra University, Barcelona)
Türkiye (Tuba Akçura Karaman, Galatasaray University, Istanbul)
UK (Eilís Ferran, University of Cambridge)
USA (Jeffrey Manns, George Washington University, Washington D.C.)
and
EU / law & economics (Gerhard Wagner, Humboldt University Berlin)
Private international law aspects (Frederick Rieländer, University of Osnabrück)
CRA’s liabilities and ESG (Daniel Cash, Aston Law School, Birmingham)

Stefan Heiss hat für sein Dissertationsprojekt eine Promotionsförderung vom Theodor Körner Fonds erhalten. Der Theodor Körner Fonds fördert junge WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichsten Disziplinen, die bereits exzellente Arbeit leisten und von denen noch weitere innovative Arbeiten erwartet werden können. Die Förderung wurde vom österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen (rechts im Bild) überreicht. Als einzige Arbeit aus dem Bereich der Rechtswissenschaften wurde das Vorhaben von Stefan Heiss prämiert.
Das Thema des von Prof. Patrick C. Leyens betreuten Dissertationsprojekt lautet „Künstliche Intelligenz und Haftung“. Ziel des Dissertationsprojektes ist es, Lösungen für Probleme infolge von Verantwortungsdefiziten aufgrund des Einsatzes künstlicher Intelligenz zu entwickeln. Dem Haftungsrecht kommt zentrale Bedeutung bei der Steuerung der mit neuen Technologien verbundenen Risiken zu. Ein ausgewogenes Haftungsrecht setzt Anreize für einen sozial wünschenswerten Einsatz künstlicher Intelligenz.
Hier zu weiteren Details der Preisverleihung.
09.06.2022
Smart Contracts bieten erhebliche Chancen für den auf Einfachheit, Schnelligkeit und Rechtssicherheit angewiesenen Rechtsverkehr zwischen Unternehmern (B2B). Patrick C. Leyens, Stefan Heiss und Lukas Soritz untersuchen in einem kürzlich erschienen Beitrag die für den unternehmerischen Rechtsverkehr im Vordergrund stehende Frage, ob und inwieweit das geltende Recht die auch und gerade durch Smart Contracts voran getriebene digitale Wirtschaftstransformation zu unterstützen vermag. Die erhöhte Eigenverantwortlichkeit der Beteiligten rückt die Privatautonomie in den Vordergrund, lässt größeren Freiraum für selbstdurchsetzende Gestaltungen und spricht dafür, den infolge der Digitalisierung verbesserten Möglichkeiten der Informationsauswertung durch eine zurückhaltende AGB-Kontrolle Rechnung zu tragen. Vor diesem Hintergrund können sich gerade Smart Contracts des unternehmerischen Rechtsverkehrs als Motor eines selbstgeschaffenen Rechts der digitalisierten Wirtschaft erweisen. Der Beitrag ist auf den Internetseiten der Juristischen Blätter erschienen und steht zum Download (Open-Access) frei verfügbar.
Open-Access download: https://doi.org/10.33196/jbl202203013701
Datum: 02.05.2022
Stefan Heiss untersucht in einem kürzlich erschienenen Beitrag den Gesetzentwurf des Europäischen Parlaments zur haftungsrechtlichen Verantwortung beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Verantwortungsdefizite oder -lücken könnten die neue Technologie in eine inadäquate Richtung steuern. Im Ergebnis ist der europäische Vorschlag unzureichend, reziproke Schadensfälle zwischen KI-Systemen werden nicht angemessen normiert. Abhilfe könnte die im Beitrag vorgeschlagene „Gefährdungshaftung gegenüber dem Staat“ (strict liability to the state) verschaffen. Zahlungen für Schädigungen zwischen KI-Systemen mit hohem Risiko sollen fortan an den Staat geleistet werden. Folglich kommt es zu keiner Kompensation zwischen den Beteiligten. Der Beitrag erschien im Hastings Science and Technology Law Journal.
Open-Access download: https://repository.uchastings.edu/hastings_science_technology_law_journal/vol12/iss2/4
SSRN: https://ssrn.com/abstract=3827326
Auf die vorangegangene Untersuchung baut ein in der Europäischen Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (EuZW) erschienen Beitrag von Stefan Heiss auf. Der Artikel behandelt darüber hinaus auch die bedeutsamen Neuerungen durch die Vorschläge der Europäischen Kommission in Bezug auf KI und zieht Vergleiche zum europäischen bzw. deutschen Recht.
Datum: 8.11.2021

In dem von Patrick C. Leyens, Iris Eisenberger und Rainer Niemann herausgegebenen Sammelband „Smart Regulation: Vertrag, Unternehmung und Markt“ finden sich die Beiträge zum gleichnamigen Symposium, das am 2. Oktober 2020 an der Karl-Franzens-Universität Graz stattgefunden hat. Smart Regulation steht für innovative Regulierungsansätze und -formen. Die interdisziplinäre Erforschung von Smart Regulation nimmt sich der Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung an, berücksichtigt neue Erkenntnisse zu menschlichem Verhalten und erschließt zukunftsweisende Regulierungstechniken. Das Symposium stand im Zeichen von Vertrag, Unternehmung und Markt, also den Organisationsformen des privaten Austauschs, und wurde vom erstgenannten Herausgeber Patrick C. Leyens konzipiert. An der Erstellung des Sammelbands hat Stefan Heiss, wiss. Mitarbeiter an der Universität Bremen, als Leiter des Redaktionsteams mitgewirkt. Der Band ist beim Verlagshaus Mohr Siebeck als Broschur und als eBook (Open Access) erschienen.
Broschur: ISBN 978-3-16-160734-8, DOI 10.1628/978-3-16-160734-9
eBook (Open Access): eISBN 978-3-16-160734-9
Datum: 10.08.2021
Stefan Heiss wurde für seine Diplomarbeit mit dem Linda Rauter Preis ausgezeichnet. Der Linda Rauter Preis wird für herausragende Leistungen junger JuristInnen im Rahmen der Diplomarbeit vergeben. Thema der von Prof. Thomas Garber an der Karl-Franzens-Universität Graz betreuten Arbeit ist die Begründung eines unionsrechtlich-autonomen Rechtskraftbegriffs im Anwendungsbereich der Brüssel Ia-VO. Die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit sollen in Form eines Kurzbeitrags in einem von Prof. Walter Doralt herausgegebenen Sammelband im Manz Verlag veröffentlicht werden.
Hier zu Details der Preisverleihung.
Datum: 30.06.2021
In einem jüngst beim European Corporate Governance Institute erschienen Beitrag untersuchen Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus J. Hopt und Prof. Dr. Patrick C. Leyens die Struktur von Leitungs- und Überwachungsorganen in Deutschland im Vergleich zu den USA und dem Vereinigten Königreich (mit Bezügen zu Frankreich und Italien). Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Lösung von Grundsatzproblemen der Corporate Governance nicht von der Wahl des Aufsichtsrats- oder des Verwaltungsratsmodells abhängt. Entscheidend sind vielmehr spezifische Governance-Strategien, die in beiden Modellen eingesetzt werden können.
Weiterlesen auf Harvard Law School Forum on Corporate Governance
Das Europäische Parlament hat einen Gesetzentwurf für ein europäisches Haftungsrecht beim Einsatz von künstlicher Intelligenz beschlossen. Hiermit setzt sich Stefan Heiss in seinem aktuellen Kurzbeitrag auseinander, in dem er die Eckpfeiler der Entschließung darstellt und auf zentrale Aspekte bei der Umsetzung hinweist.
Der Kurzbeitrag ist hier abrufbar.
Datum: 06.01.2021
Stefan Heiß wurde für seine Diplomarbeit mit der AK-Förderung wissenschaftlicher Arbeiten ausgezeichnet. Thema der von Prof. Dr. Thomas Garber im SoSe 2019 an der Karl-Franzens-Universität Graz betreuten Arbeit ist die Begründung eines unionsrechtlich-autonomen Rechtskraftbegriffs im Anwendungsbereich der Brüssel Ia-VO. Hier zu Details der Preisverleihung.
Bereits für den Abschluss des Diplomstudiums als einer der besten 15 Absolventen*innen des Studienjahrganges 2018/19 wurde er in das Ehrenbuch der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz aufgenommen und mit dem GRAWE High Potential Award ausgezeichnet. Hier zu Details der Preisverleihung.
Datum: 26.11.2020
In der Novemberausgabe der österreichischen Zeitschrift ecolex (Fachzeitschrift für Wirtschaftsrecht) ist der Beitrag von Lukas Soritz gemeinsam mit RA Sebastian Cortolezis zum Thema „Verletzung der Aufklärungspflicht über das Nichtbestehen von Rücktrittsrechten iSd FAGG - Zugleich Besprechung von EuGH C-208/19 über Informationspflichten von Architekten“ erschienen.
Der Beitrag ist hier abrufbar.
Datum: 05.11.2020
Die Professoren des Fachbereichs Rechtswissenschaft begrüßen die Studierenden des Wintersemesters 2020/21. Das Grußwort von Prof. Leyens kann hier abgerufen werden.
Datum: 20.10.20
Der Arbeitskreis Corporate Governance Reporting bei der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. legt Leitlinien zur Struktur der (Konzern-)Erklärung zur Unternehmensführung vor. Die Leitlinien sind veröffentlicht in Der Betrieb 2020, S. 2025. Dieser Beitrag und frühere Vorschläge des Arbeitskreises zur Weiterentwicklung der Berichterstattung über die Corporate Governance sind auf der Website des Arbeitskreises bei der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. abrufbar.
Datum: 05.10.2020
Am 2. Oktober 2020 findet das Symposium Smart Regulation 2020 an der Karl-Franzens-Universität Graz statt. Die von Prof. Leyens geleitete Tagung steht im Zeichen moderner Regelungskonzeptionen zwischen Vertrag, Unternehmung und Markt. Ziel ist es, die Wirkungsebenen von Smart Regulation auf Stand der interdisziplinären Forschung zu beleuchten und fortzuentwickeln. Beteiligt sind die Disziplinen Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Philosophie und Theologie sowie Psychologie. Der Tagungsband "Smart Regulation: Vertrag, Unternehmung und Markt“ soll 2021 beim Verlagshaus Mohr Siebeck erscheinen.
Website des Symposiums
Tagungsprogramm
Datum: 2.10.2020
Zum Wintersemester 2020/21 hat Prof. Dr. Patrick C. Leyens, LL.M. (London), den Ruf der Universität Bremen auf die Professur für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht angenommen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Vertrags-, Unternehmens- und Kapitalmarktrecht, insbesondere Corporate Governance und Corporate Finance, der Rechtsvergleichung sowie der ökonomischen Analyse des Rechts.
Datum: 01.10.2020
