Event

Lesung und Diskussion mit Peter Mönnig

Beginn: 08. Juli 2026, 14:00 Uhr
Ende: 08. Juli 2026, 16:00 Uhr

Peter Mönnig, seit 2019 Direktor des Amtsgerichts Linz am Rhein, beschäftigt sich seit Jahren mit der Justiz im Nationalsozialismus und begleitet seit 2023 die Referendarausbildung in Rheinland-Pfalz mit Vorträgen zum NS- und SED-Unrecht. Er recherchierte vertiefend über das Verhalten der führenden Mitarbeiter im Reichsjustizministerium. Im Rahmen der Veranstaltung liest Mönnig aus seinen Roman „Grenzverschiebung“ (2021), der sich mit der schleichenden Aushöhlung rechtsstaatlicher Strukturen und der Verantwortung von Juristinnen und Juristen in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Umbrüche auseinandersetzt. Anhand einer historischen Erzählung wirft das Buch Fragen auf, die auch heute von großer Aktualität sind: Wie werden demokratische Institutionen geschwächt? Welche Verantwortung trägt die Justiz? Und wie lässt sich Rechtsstaatlichkeit bewahren? Im Anschluss an die Lesung diskutiert Peter Mönnig mit den Teilnehmenden über die Rolle der Justiz in der Demokratie, die Bedeutung rechtsstaatlicher Werte und die Verantwortung jedes Einzelnen angesichts gesellschaftlicher Veränderungen.

Rückfragen an das Sekretariat des Dekans.

Aktualisiert von: FB6