Im Mittelpunkt standen aktuelle rechtspolitische Fragen von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Die Studierenden verfolgten die Beratungen zu den Themen „Bedingt abwehrbereit? – Ist unsere Rechtsordnung auf die Abwehr äußerer Bedrohungen ausreichend vorbereitet?“, „Wohnen für alle – Welche Reformen des Mietrechts sowie anderer Organisations- und Förderformate empfehlen sich?“ und „Juristische Ausbildung der Zukunft – Welche Reformen empfehlen sich?“. Auf die Diskussionen hatten sie sich bereits im Vorfeld im Rahmen eines Seminars intensiv vorbereitet.
Darüber hinaus bot das vielfältige Begleitprogramm des Juristentages den Studierenden die Gelegenheit, die Stadt Erfurt, das Bundesarbeitsgericht, den Thüringer Landtag sowie den MDR näher kennenzulernen.
Auch die Lehrbeauftragten des Fachbereichs, Dr. Björn Harich (Richter am Bundessozialgericht und Referent der Abteilung „Wohnen für alle“) sowie Ann-Marie Wolff (Präsidentin des Oberlandesgerichts Bremen, Vorsitzende des Justizprüfungsamtes und Referentin der Abteilung „Juristische Ausbildung der Zukunft“), waren vor Ort. Ebenso nahmen Prof. Dr. Christoph Schmid, der in der JZ den Begleitaufsatz zum Juristentag zum Thema „Wohnen für alle“ verfasst hatte, sowie Prof. Dr. Patrick Leyens am Juristentag teil. In zahlreichen Gesprächen konnten die Studierenden daher die im Seminar vorbereiteten Themen aus unterschiedlichen Perspektiven weiter vertiefen und zugleich Einblicke in die Arbeit und Erfahrungen der an den Beratungen beteiligten Juristinnen und Juristen gewinnen.






