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Steckbrief

Jura in Bremen studieren

Das Jurastudium in Bremen umfasst neben den Vorlesungen und Seminaren:

  • eine intensive Betreuung in der Studieneingangsphase (Uni-Start, Orientierungswoche)
  • begleitende Arbeitsgemeinschaften und Tutorien in kleinen Gruppen
  • ein eigenes kostenfreies Unirepetitorium am Ende des Studiums
  • zahlreiche Erasmuskooperationen für ein integriertes Auslandsstudium
  • eine gut ausgestattete Fachbibliothek in direkter Anbindung an den Lehrbetrieb.

Neben den Professorinnen und Professoren ist bei uns eine große Zahl von Richtern und Anwälten tätig, um Ihnen von Anfang an Einblicke in die Praxis zu geben.

Die Begrenzung der Studienplätze ermöglicht ein gutes Betreuungsverhältnis sowie eine intensive Beratung.

Studieninhalte

Das Studium der Rechtswissenschaft befasst sich mit den Begrifflichkeiten und der Auslegung des Rechts, mit seiner Geschichte und seinem Verhältnis zu allen Lebensbereichen.
An der Universität Bremen haben die Studierenden die Möglichkeit, aus drei rechtswissenschaftlichen Studiengängen zu wählen:
•    Rechtswissenschaft (Erste Juristische Prüfung),
•    Hanse Law School in Kooperation mit der Carl-von-Ossietzky Oldenburg (Bachelor- und Masterprogramm) oder
•    Rechtswissenschaft als Bachelor-Komplementärfach.

Die juristische Ausbildung in all ihren Teilen soll dem zukünftigen Juristen/der Juristin die Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die in der rechtsprechenden, verwaltenden und rechtsberatenden Berufspraxis benötigt werden.
Das Studium gliedert sich in die drei großen Säulen Zivilrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht. In jedem Studiensemester werden unterschiedliche, diesen Säulen zugehörige Rechtsgebiete behandelt. Die einzelnen Rechtsgebiete werden in Grundlagenmodulen mit philosophischen, wirtschaftlichen und historischen Fragestellungen begleitend vertieft.
Die Universität Bremen bietet im Studiengang Rechtswissenschaft/Erste juristische Prüfung neben den regulären Lehrveranstaltungen (Vorlesungen und Arbeitsgemeinschaften) zahlreiche Seminare, praxisorientierte Fallübungen und Tutorien an , die vornehmlich von hauptamtlich Lehrenden durchgeführt und durch Praktiker aus Justiz, Anwaltschaft und Verwaltung gewinnbringend ergänzt werden.

 

Berufswege

Nach einem abgeschlossenen Jurastudium stehen den Absolvent*innen viele Berufswege offen.
Mit dem Universitätsstudium, der sich daran anschließenden ersten juristischen Staatsprüfung, dem nachfolgenden zweijährigen Vorbereitungsdienst und der zweiten juristischen Staatsprüfung wird die "Befähigung zum Richteramt" erworben, mit der klassische juristische Tätigkeiten in Anwaltschaft, Justiz und Verwaltung sowie zahlreiche andere Berufsmöglichkeiten in Wissenschaft, Forschung und Lehre, Wirtschaft oder Politik ergriffen werden können.

 

Die Tätigkeit im Überblick

Juristinnen und Juristen befassen sich mit Gesetzen und Rechtsnormen, die das gesellschaftliche Miteinander regeln. Durch rechtliche Beratungen und Ausgestaltungen wirken sie mittelbar und unmittelbar an Rechtsnormen, Rechtsordnungen und der Weiterentwicklung des Rechtssystems mit. In juristischen Streitfällen führen sie Klärungen herbei.

Typische Branchen

Juristinnen und Juristen finden Beschäftigung in erster Linie
•    in der Anwaltschaft
•    in der Justiz
•    in der öffentlichen Verwaltung
•    in der privaten Wirtschaft, z.B. in Rechts- und Personalabteilungen von Unternehmen sowie bei Banken und Versicherungen
•    in Unternehmensberatungen
•    bei Verbände

 

Weiterführende Studiengänge

Nach erfolgreich bestandener erster juristischer Staatsprüfung, kann als Zusatzqualifikation ein LL.M.-Aufbaustudium absolviert werden, der die Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich verbessern kann. Hier gibt es an deutschen und ausländischen Universitäten eine Vielzahl von Masterprogrammen, die entsprechend der unterschiedlichen Interessen und Neigungen gewählt werden sollten.

 

Berufswege in der Forschung

In universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie auch im wissenschaftlichen Lehrbetrieb und Verwaltung ergeben sich für Jurist_innen unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten.
Der Bereich der Forschung ist für Jurist_innen dennoch vor allem im Hinblick auf die wissenschaftliche Qualifizierung von Bedeutung, da eine Promotion die Berufschancen für Jurist_innen deutlich verbessert.

Glashallle Universität
Aktualisiert von: Antje Kautz