News und Einblicke

Herzlichen Glückwunsch an unsere Ausbildungsabsolventen 2022

Wir sind stolz auf euch!

 

David Bucheli

Paula Barein

Luise Brandt

Rico Schulze

Marlo Wünsch

Jonas Nordwich

Mohammed Amin Wali

Kevin Glubiak

Jonathan Knief

Julia Böttjer

Noomi  Kublenz

Shadi Yaghoub

Norogini Balamuraly

 

 

13.07.2022

24.01.2022

24.01.2022

24.01.2022

07.07.2022

07.07.2022


14.01.2022

11.02.2022

11.02.2022

28.02.2022

20.06.2022

15.06.2022


14.02.2022

 

Nathan Palme

Kevin Joris Holm

Tom Schiebenhöfer

Jakob Onesseit

Bennet Petznik

Marcel Kwetschlich

Filmon Awot

Bennet Gründel

Samantha Vogel

Pauline von Oehsen

 

16.06.2022

27.01.2022

23.06.2022

16.01.2022

23.06.2022

15.06.2022

14.01.2022

17.06.2022

27.06.2022

16.06.2022

 

 

Das Uni-Fest für Auszubildende und Mitarbeitende

Die Universitätsleitung hat  zum 50jährigen Universitätsjubiläum und als Dankeschön für die Flexibilität, das Verständnis und die Umsicht in der Pandemie zu einem Fest eingeladen.

Auszubildende und Mitarbeitende haben auf dem Uni-Gelände geschnackt, gelacht und getanzt. In der Fotobox und am Kicker war ständig was los und auch die Bars und Food-Stände waren sehr beliebt. Die gute Stimmung hielt bis nachts an und wir hoffen auf eine Wiederholung.

Mitarbeiterfest-Uni-2022

Fast 1300 Personen waren dabei.

blitzkabine

Ab in die Fotobox…..

Mitarbeiterfest-Uni-2022

Unsere Auszubildenden aus dem Laborbereich und ihre Ausbilder:innen.

Mitarbeiterfest-Uni-2022

Bitte recht freundlich!

Mitarbeiterfest-Uni-2022

Die Live-Band sorgte für gute Musik

Mitarbeiterfest-Uni-2022

…und von Beginn an wurde getanzt.

Vocatium Bremen 2022 – Wir waren dabei!

Ausbildungsberufe und Studiengänge kennenlernen. Dazu persönliche Gespräche mit unseren Auszubildenden führen. Das war an zwei Tagen im Juni am Uni-Stand auf der Vocatium möglich. Grace und Lea haben über 80 Schüler:innen Fragen beantwortet und über ihre Ausbildung im Ausbildungszentrum für Laborant:innen berichtet.

Gruppenfoto

Es kann losgehen!

Giveaways
Grace_Lea

Sehr geduldig und informativ. Lea und Grace waren super!

 

 

Stand_Lea_Grace

Der neue Uni-Stand kam gut an und wir haben uns gefreut, dass wir die Uni so professionell präsentieren konnten.

 

Markt der Berufe in der Oberschule an der Schaumburger Straße

Am 19.05.2022 haben wir am Markt der Berufe in der Oberschule an der Schaumburger Straße teilgenommen. Dort konnten die Schüler:innen unsere Ausbildungsbereiche Informatik, Betriebselektronik und Labor kennenlernen.

Eingang

Hereinspaziert!

Gruppenfoto

Unsere engagierten Auszubildenden sind für die Gespräche mit den Schüler:innen bereit.

Vielen Dank für euren tollen Einsatz.

Azubis im Gespräch

Betriebselektronik – Was ist das? Amin und Bryan geben Auskunft.

Swen_Klemens

Klemens demonstriert das Innenleben eines PCs und was kann eine von Swen programmierte Drohne?

Frederick_Benjamin

Frederick und Benjamin erklären den Laborversuch. Aus weiß wird blau und aus blau wird weiß...

 

Laborutensilien

Berufsparcours in der Oberschule am Waller Ring

Im November 2021 haben wir uns am Berufsparcours in der Oberschule am Waller Ring beteiligt.

Durch den Einsatz unserer Azubis aus den Bereichen Labor, Tischlerei und Betriebselektronik konnten sich mehrere hundert Schüler:innen von drei Oberschulen an zwei Tagen in den Berufen ausprobieren und sich informieren.

Vorbereitungen

Gut vorbereitet erwarten Samantha und Jarnis die Schüler:innen.

Samatha und Jarnis unterstützen bei der Arbeitsprobe

Helfen und aufpassen, damit sich niemand verletzt. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe für unsere Azubis.

Gace, Marlon und Jonas unterstützden beim Laborversuch

Marlon, Grace und Jonas erklären geduldig, wie der Laborversuch abläuft.

Kevin und Jonathan sind bereit

Kevin und Jonathan warten ebenfalls sehr gut vorbereitet auf die interessierten Schüler:innen der Oberschulen.

Kevin und Jonathan erklären wie die Verdrahtung funktioniert

Unsere Azubis aus dem Bereich Elektroniker:in für Betriebstechnik erklären das Ziel dieser Übung.

Anastasia und Lilli erklären den Laborversuch

Am zweiten Tag der Veranstaltung führten Lilli und Anastasia die Laborübungen durch.

 

Azubi-Starttag 2021

Begrüßung aller neuen Auszubildenden

Am 20. Oktober 2021 wurden mit dem Azubi-Starttag die neuen Azubis des Jahrgangs 2021 begrüßt. Schön, dass ihr dabei seid!

Nach der Begrüßung der Kanzlerin und einem gemeinsamen Frühstück ging es los zur Campusführung. Die Studienlotsinnen der Uni Bremen haben den neuen Azubis nicht nur den Campus gezeigt, sondern auch mit Informationen zur Universität versorgt.

Wir wünschen allen neuen Azubis eine erfolgreiche Ausbildung und eine schöne Zeit an der Uni Bremen!

Die neuen Uni Azubis 2021
Die neuen Uni-Azubis 2021
Auf zur Campus Tour
Auf zur Campus-Tour
Campustour mit den Azubis
Herzlich Willkommen
Herzlich willkommen!
Die Studienlotsinnen führen die Azubis über den Campus
Die Studienlotsinnen führen unsere Azubis über den Campus
Vielen Dank für deine Hilfe Jasper
Vielen Dank für deine Hilfe, Jasper!

Einblicke und Erfahrungsberichte

Hier berichten unsere Azubis und ehemaligen Azubis aus den Ausbildungsbereichen:

Anastasia
fbt

Anastasia (19) absolviert gerade eine Ausbildung zur Biologielaborantin an der Universität in Bremen. Im September 2021 startete sie ins 2. Ausbildungsjahr und schildert hier ihre Eindrücke:

Das erste Lehrjahr als Biologielaborantin verging wie im Flug. Als ich vor dem Abitur stand, fiel mir die Wahl für meine berufliche Laufbahn recht leicht. Biologie ist meine Leidenschaft. Wenn man nicht unbedingt studieren möchte, bietet der Ausbildungsberuf Biologielaborant:in eine fabelhafte Möglichkeit sein naturwissenschaftliches Interesse zu fördern.

Der Bewerbungsprozess an der Universität Bremen lief wie folgt ab:
Nachdem ich mein Bewerbungsschreiben inklusive Lebenslauf, das letzte Halbjahreszeugnis und die Bestätigungen meiner Praktika eingereicht hatte, bekam ich eine Mail und wurde zu einem schriftlichen Einstellungstest eingeladen. Dieser wurde (vor Corona) in einem großen Hörsaal mit vielen anderen Bewerber:innen geschrieben. Das Tolle daran: es wird allen eine Chance gegeben, diesen Test zu absolvieren! Ein paar Wochen später wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch mit integriertem Praxisteil eingeladen. Hierbei war besonders, dass man ebenfalls mit mehreren Bewerber:innen in einem Raum saß. Bei lockerer Atmosphäre stellten sich alle vor und erzählten etwas über sich. Danach bekamen wir im Labor ein paar Aufgaben, wie zum Beispiel das Pipettieren. Das war eine schöne Gelegenheit, sich selbst zu testen und den Umgang mit den Geräten zu üben. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit mit den Auszubildenden aus den höheren Lehrjahren zu quatschen und Fragen zu stellen. Kurz und knapp: Das Bewerbungsverfahren war angenehm und nebenbei eine tolle Chance um herauszufinden, ob dieser Beruf zu mir passt.

Im September 2020 startete ich mit 3 anderen Auszubildenden aus der Biologie und 3 aus der Chemie meine Ausbildung. Mit Maskenpflicht, Abständen und Desinfizieren erlernten wir in 2 Monaten Grundlagenpraktikum die wichtigsten Techniken und den Umgang mit Laborutensilien. Auch dies war ein Erfolgserlebnis, da man innerhalb kürzester Zeit viel lernte und diese Dinge sofort in der Praxis anwenden konnte.

Im November wurden wir unterschiedlichen Arbeitsgruppen auf dem Campus zugeteilt. Die Arbeitsgruppen wechseln wir ca. alle 6 Monate, je nachdem, wie es inhaltlich und zeitlich passt. Dazwischen finden zur Vermittlung und Vertiefung spezieller Ausbildungsinhalte und zur Vorbereitung auf den 1. und 2. Teil der Abschlussprüfung verschiedene Praktika im Ausbildungslabor statt.

In den Arbeitsgruppen werden wir meistens von ausgelernten Technische Assistent:innen oder Doktorand:innen betreut. Man wird in den Laboralltag integriert und übernimmt meist nach kurzer Zeit ganze Aufgaben allein. Dabei wird sichergestellt, dass man genau weiß, wie man was machen muss. Und egal wie oft man schon gefragt hat, es gilt: Wenn du dir nicht sicher bist, frag nochmal! Dann wird es einem nochmal erklärt oder man führt die Tätigkeit mit Hilfe bzw. unter Aufsicht durch.

Umso sicherer man wird, desto mehr Aufgaben werden einem allein zugetraut, sodass man sogar die Chance auf eigene kleine Mini-Projekte innerhalb der AG hat.

In die Berufsschule geht man 2 Tage die Woche, die restlichen 3 Tage ist man arbeiten. Im Unterricht werden unterschiedliche Lernfelder erarbeitet, um das fachspezifische Wissen zu erlangen. Außerdem werden Sport, Politik, Deutsch und Englisch unterrichtet.

Die Auszubildenden der Universität im Fachbereich Biologie und Chemie treffen sich einmal die Woche zur Lernstunde. Dabei kann man Fragen zum Lernstoff stellen und bestimmte Themen nochmal verfestigen. Das Lernen in der Gruppe ist dafür eine tolle Möglichkeit, weil alle dazu beitragen können und es natürlich mehr Spaß macht.

Wir können unsere Ausbilder:innen jederzeit erreichen, wenn wir Fragen, Sorgen und Nöte haben.

Julia

Julia (22) absolviert gerade eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek in der Staats- und Universitätsbibliothek der Universität Bremen. Hier kannst du ihren Bericht über ihre Ausbildung lesen. 

Durch meinen Bundesfreiwilligendienst in der Stadtbibliothek Schwerin, wurde bei mir das Interesse für diese Ausbildung geweckt, sodass ich mich schnellstmöglich für den Beruf deutschlandweit beworben hatte. Am Ende jedoch entschied ich mich für die Fachrichtung Bibliothek und startete meine Ausbildung in der wissenschaftlichen Bibliothek in Bremen.

Bei der Ausbildung zu Fachangestellten für Informationsdienste – genannt FAMI - entscheidet man sich nicht nur für den Betrieb, sondern wählt auch eine der fünf Fachrichtungen aus.
Zu diesen Fachrichtungen zählen:

  • Archiv
  • Bildagentur
  • Bibliothek (ÖB/WB)
  • Information und Dokumentation
  • Medizinische Dokumentation


Während der Ausbildung in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen durchläuft man viele Abteilungen des Hauses und bekommt einen Einblick in die Vielfältigkeit der Aufgaben des Berufes und wird täglich aufs Neue gefördert. Zudem hat man die Möglichkeit ein Archiv, die Teilbibliotheken der Staats- und Universitätsbibliothek und die Stadtbibliothek in Bremen kennenzulernen.

In der Ausbildung ist man wöchentlich zwei Tage in der Berufsschule Schulzentrum Utbremen und drei Tage im Betrieb.
In der Berufsschule wird den Auszubildenden das Beschaffen, Erschließen, Vermitteln und Bereitstellen von Medien, Informationen und Daten sowie die Beratung und Betreuung von Kunden und Kundinnen nähergebracht, was wiederrum im Betrieb gefestigt wird.

Gegen Ende der Ausbildung steht in der Staats- und Universitätsbibliothek die Abteilung „Infoteam“ an. Dort kommen  Auszubildende wieder viel mit Kunden und Kundinnen in Kontakt und werden dadurch sehr gut auf die praktische Abschlussprüfung vorbereitet.

Wenn ich euch für den Beruf „Fachangestellte/r für Medien und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek" begeistern konnte, dann schaut doch gerne mal bei Bibgebabbel, dem FaMI-Ausbildungsblog, vorbei. Dort findet Ihr nochmal viele Informationen was euch in der Staats- und Universitätsbibliothek erwartet.

Nathan

Nathan ist Auszubildender im dritten Lehrjahr. Im Fachbereich 3 (Mathematik und Informatik) ist er als Fachinformatiker für Systemintegration tätig. Wie ist es ihm bisher in seiner Ausbildung ergangen?

Durch eine gute Bekannte bin ich auf die Universität Bremen als Ausbildungsbetrieb aufmerksam geworden. Da ich bereits eine schulische Ausbildung (Informationstechnischer Assistent) hinter mir habe, war das Interesse geweckt. Daher habe ich mich für die Ausbildung an der Universität Bremen als Fachinformatiker im Bereich Systemintegration beworben.

Bevor ihr überhaupt in das Bewerbungsgespräch kommt, werdet ihr getestet. Hierfür ist es egal, welche Vorerfahrungen ihr gemacht habt. Die meisten Themen bekommt ihr vorher mitgeteilt, wodurch ihr euch gut vorbereiten könnt. Beim erfolgreichen Absolvieren des Testes werdet ihr zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Vor dem Gespräch gibt es die Möglichkeit, mit den anderen Auszubildenden zu reden und hier auch schon erste Eindrücke zu gewinnen. Die Ausbilder:innen aus dem Bereich Fachinformatik begrüßen euch anschließend und eine Fragerunde beginnt. Natürlich sind auch hier Gegenfragen gewünscht und gewollt. Es folgt im Anschluss ein praktischer Teil, der ebenso im Bereich Informatik stattfindet, um die Kenntnisse festzustellen. Bei mir wurde ein PC zur Verfügung gestellt, welcher dann erklärt werden sollte. Alles in einem bekommt man einen guten Eindruck und die Ausbilder:innen bemerken auch vorhandene Kenntnisse an. Solltet ihr auch diese Etappe gemeistert haben, seid ihr auch schon Teil des Auszubildenden-Teams an der Universität Bremen.

In der Berufsschule, welche für das erste Lehrjahr und zweite Lehrjahr 2 Berufsschultage vorsieht und für das dritte Lehrjahr 1 Tag, lernt ihr alle wichtigen Kenntnisse. Von Grundkenntnissen wie „die Komponenten eines PC" bis hin zu Datenbanken und Wirtschaftswesen. Hierzu werdet ihr in Lernfeldern unterrichtet. Die folgenden Lernfelder habt ihr dann:

  • Wirtschaft
  • Informatik-Systeme
  • Informatik-Sicherheit
  • Python Programmierung/Skripting
  • Serviceleistungen
  • Datenbanken
  • Elektrotechnik
  • Englisch
  • Politik


Diese Lernfelder wechseln sich dann in den Wochen ab, sodass ihr von allem etwas habt. Gegen Mitte der Ausbildungszeit stehen dann die Zwischenprüfung und ein Projekt an, das sogenannte Mittelstufenprojekt. Die Zwischenprüfung soll euch ein Gefühl für die Abschlussprüfung geben und das Mittelstufenprojekt für das am Ende anstehende Abschlussprojekt. Für das Abschlussprojekt bekommt ihr an der Universität Bremen eine vollumfassende Betreuung.

Das Arbeiten an der Universität Bremen ist sehr entspannt. Ihr arbeitet an Forschungsprojekten und gestaltet diese durch eure Arbeit mit. Ihr sorgt auch mit euren Ausbilder:innen für eine reibungslose Informatik-Infrastruktur. Das heißt, ihr verwaltet und betreut ganze Arbeitsgruppen, macht Beschaffungen für Mitarbeiter, richtet Geräte ein und noch vieles mehr.

An der Universität Bremen zu arbeiten, ist etwas ganz Besonderes. Ihr habt hier die Möglichkeit, eine wirkliche gute Ausbildung abzuschließen, die euch in der Berufswelt viel weiterhelfen kann. Bei bestandener Prüfung seid ihr offiziell ausgelernte Fachinformatiker. Und könnt eventuell an der Universität Bremen übernommen werden, was ebenso super ist. Parkmöglichkeiten und eine direkte Bahnanbindung sorgen für Mobilität. Und bei einem Mittagessen in der Universitätseigenen Mensa könnt ihr euch mit euren Azubi-Kolleg:innen auch über alle anderen Sachen unterhalten. Bei Fragen und Problemen stehen euch die Ausbilder zur Seite, auch bei ausbildungsfremden Angelegenheiten.

Also ich hoffe, ich habe euch für den Beruf „Fachinformatiker:in Systemintegration" begeistern können. Mehr Informationen findet ihr hier auf https://www.uni-bremen.de/ausbildung oder auch auf der Seite „Ausbildung am Fachbereich 3".

Bashar

Bashar (21) absolviert gerade eine Ausbildung als Biologielaborant an der Universität Bremen. Er befindet aktuell im 2. Ausbildungsjahr und berichtet hier von seinen Eindrücken und dem Bewerbungsprozess.

Durch mein einjähriges Praktikum im Labor an der Universität Bremen wurde bei mir das Interesse für die Ausbildung zum Biologielaboranten geweckt. Daher habe ich mich für die Ausbildung an der Universität Bremen beworben.

Zu Beginn unserer Ausbildung haben wir ein mehrwöchiges Grundlagenpraktikum bei unseren Ausbilder:innen im Ausbildungszentrum erhalten, in dem wir verschiedene Arbeitstechniken erlernen. Über die Ausbildungszeit verteilt haben wir mehrere Praktika. Während der Ausbildung an der Universität Bremen arbeitet man in unterschiedlichen Arbeitsgruppen und bekommt einen Einblick in die Vielfältigkeit der Aufgaben des Berufes. Die Arbeitsgruppen wechseln wir ca.. alle 6 Monate. In den Arbeitsgruppen werden wir von Technischen Assistent:innen oder Doktorand:innen betreut. Beim Wechsel in die neue AG bekommt man eine entsprechende Sicherheitseinweisung. Die Technischen Assistent:innen weisen uns in die Arbeiten ein, die wir später selbstständig durchführen dürfen. Für Fragen stehen uns die Technischen Assistent:innen und die gesamte Arbeitsgruppe immer hilfreich zur Seite.

In der Ausbildung ist man an zwei Tagen in der Berufsschule (Schulzentrum Utbremen) und 3 Tage in Universität. In der Berufsschule werden verschiedene Lernfelder unterrichtet, zum Beispiel Mikrobiologie, Chemie, Chromatographie, Mathe, Hämatologie, Politik und Englisch.

Einmal wöchentlich erhalten wir eine zusätzliche Lernstunde im Ausbildungszentrum. Wir können unsere Ausbilder immer erreichen, zum Beispiel, wenn wir Fragen oder Sorgen haben sind sie unsere Ansprechpersonen.

Wenn ich euch für den Beruf ,,Biologielaborant:in" begeistern konnte, dann schaut gerne mal auf der Seite ,,Ausbildungszentrum für Laboranten - Universität Bremen“ nach. Dort habt ihr die Möglichkeit, mehr Informationen zu diesem Beruf zu erhalten.

Victor

Ehemaliger Azubi Victor hat 2011 seine Ausbildung zum Fachinformatiker mit der Fachrichtung Systemintegration an der Universität Bremen absolviert. Derzeit ist er an der Uni als Informatiker angestellt und bildet selbst Azubis aus. Hier sein Erfahrungsbericht:

Schon früh in der Ausbildung an der Universität Bremen habe ich erkannt, dass dies kein normaler Ausbildungsbetrieb ist. Die Ausbildung an der Universität ist geprägt von wissenschaftlicher Arbeit. Auszubildende arbeiten an modernsten PC- und Serversystemen und kein Arbeitstag gleicht dem anderen. Während meiner zweineinhalbjährigen Ausbildung im Fachbereich 3 wurde viel Wert auf selbstständige Arbeit gelegt, bei der ich nach gut drei Monate Informatik-Grundkurs mein Können unter Beweis stellen konnte. Ob Mail- oder Datenserver, GPU-Clusterr oder Netzwerkhardware - an der Uni ist so ziemlich alles vertreten, was einen Daten- und Stromanschluss hat. Und so konnte ich mir dank abwechslungsreicher Ausbildungstätigkeiten ein umfangreiches Repertoire an Informatik-Kenntnissen aneignen, welches mir in meiner beruflichen Laufbahn als Systemadministrator alle Tore und Türen geöffnet hat.

Vor allem die Arbeit in wissenschaftlichen Forschungsprojekten war ein Highlight meiner Ausbildung. Professoren und Wissenschaftler stellen zum Teil hohe Anforderungen an die technische Ausstattung ihrer Projekte, sodass deren Betreuung alles andere als langweilig war. Und dabei genießt man als Auszubildender an der Universität Bremen alle Vorzüge des öffentlichen Dienstes.

Joris (24) absolviert gerade eine Ausbildung zum Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration bei der Universität Bremen. Er ist aktuell im 3. Lehrjahr und berichtet hier von seinen Eindrücken.

Die Arbeit mit Computern hat mir schon immer Spaß gemacht. Daher stand für mich schon lange fest, dass ich einen Beruf in der Informatik machen werde. Im ersten Anlauf habe ich es mit einem Informatikstudium versucht. Leider war das Informatikstudium viel theoretischer als ich gehofft hatte, und so habe ich mich nach einer praxisnäheren Option umgeschaut. Ich habe dann die Ausbildung zum Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration bei einem kleinen Informatik-Dienstleister in Bremen begonnen. Allerdings war dieser Informatik-Dienstleister leider kein guter Ausbildungsbetrieb, weshalb ich mich mithilfe der Industrie- und Handelskammer nach einem anderen Ausbildungsbetrieb umgeschaut habe. Bei der Universität Bremen konnte ich so nahtlos meine bereits begonnene Ausbildung fortsetzen.

Bei der Universität Bremen bin ich jetzt im Fachbereich der Mathematik und Informatik und arbeite an wissenschaftlichen Projekten mit. Eins der Forschungsprojekte, bei dem ich von technischer Seite unterstütze, nennt sich OPA³L. In dem Projekt wird eine autonome Fahrzeugsteuerung entwickelt. In dem Projekt unterstütze ich dabei, Geräte zur V2X Kommunikation zwischen Fahrzeugen zu integrieren. Ein zweites Projekt, in dem ich mitarbeite, nennt sich SmartFarm2. In dem Projekt werden Stromverbrauch und die Stromerzeugung an verschiedenen Standorten gemessen und von Wissenschaftlern analysiert. Für das Projekt wurde von uns Azubis ein Server mit selbst ausgewählter Software zum Sammeln der Messdaten aufgesetzt und in den Produktivbetrieb aufgenommen. Auch arbeite ich daran, die Datenübertragung bei den verschiedenen Standorten mithilfe von LoRa-Funkdatenübertragung zu ermöglichen.

Ein weiterer großer Vorteil der Ausbildung bei der Universität Bremen ist, dass man wirklich sehr gut auf das Abschlussprojekt und die Präsentation, die dazu gehört, vorbereitet wird. Für Fragen stehen immer die Ausbilder:innen zur Verfügung und wenn Zeit zum Lernen benötigt wird, wird immer eine Lösung gefunden. Wo ich von Mitschülern in der Berufsschule schon gehört habe, dass für das Abschlussprojekt neben den normalen täglichen Aufgaben fast keine Zeit bleibt, wird einem bei der Universität Bremen dafür genug Zeit gegeben. Präsentieren wird ab Beginn der Ausbildung regelmäßig mit kleinen Vorträgen geübt und auch die Abschlusspräsentation kann den Ausbildern so oft vorgetragen werden, bis diese die auswendig mitsprechen können.

Wie man sieht, entspricht die Ausbildung bei der Universität Bremen nicht dem Standard von nur Passwörter für andere Mitarbeiter zurücksetzen und immer wieder die gleiche Software installieren. Die Ausbildung hier hat die Möglichkeit, deutlich abwechslungsreicher zu sein, wenn man selbst die Motivation dafür mitbringt.

Reinschauen und -hören

Der Azubi-Podcast

Von der Schule zur Uni

Im Podcast erklären Amelie und Anastasia alles rund um eine Berufsausbildung an der Uni Bremen. Außerdem erzählen die beiden von ihrem Ausbildungsalltag als Laborantinnen.

Das Azubi-Video

Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten an der Uni