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Forschungs- & Behandlungsschwerpunkte

Wir haben eine besondere Expertise bei

  • Aggressivem Verhalten von Kindern im Vor- und Grundschulalter
  • Angststörungen bei Kindern und Erwachsenen
  • Traumafolgestörungen über die Lebenspanne
  • Körperintegritätsidentitätsstörung (BIID)
  • Förderung der Emotionsregulation
  • Körperdysmorpher oder verwandten Störungen (siehe auch unten)
  • Unterstützung in der Elternrolle im Umgang mit psychischen Auffälligkeiten (siehe auch unten)
  • Misophonie

Es kann zunächst jeder zu uns kommen. Wie unter dem Abschnitt „Was erwartet Sie“ dargestellt, können wir dann im weiteren Verlauf besprechen, ob wir die passende Anlaufstelle für Sie sind. 

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

Bei der körperdysmorphen Störung (KDS) handelt es sich um eine psychische Störung, bei der Menschen bestimmte Makel oder Mangel in ihrem Aussehen wahrnehmen, die für andere Menschen gar nicht oder weniger stark sichtbar sind. Betroffene Körperregionen sind häufig das Gesicht oder der Kopf (z.B. Nase, Haut, Haare). Grundsätzlich können aber alle Körperregionen betroffen sein.

Betroffene beschäftigen sich übermäßig mit diesen wahrgenommenen Makeln, was zu einem hohen Leidensdruck führt. Ausführliche Informationen zur KDS finden Sie auch unter www.kds-net.com. Wir untersuchen Mechanismen, die für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Störung relevant sein könnten und wollen so die Behandlungsmöglichkeiten verbessern.

Ein Elternteil zu sein, ist manchmal gar nicht so einfach, besonders in Situationen, in denen es einem selbst nicht so gut geht. Das geht allen Eltern so. Manche Eltern haben mehr als nur „einen schlechten Tag“, sie haben eine psychische Erkrankung und sehen sich daher häufiger solchen besonderen Herausforderungen bei der Erziehung und im Umgang mit ihren Kindern gegenüber. So haben sie beispielsweise manchmal Schwierigkeiten, sich parallel um ihre eigenen Bedürfnisse und die Bedürfnisse ihrer Kinder in zu kümmern.

Betroffene Eltern wünschen sich meist nicht nur Unterstützung darin, mit ihren eigenen persönlichen Schwierigkeiten umgehen zu lerne, sondern sind auch auf der Suche danach, Unterstützung für die Beziehung zu ihre(n) Kind(ern) zu erhalten. Meist ist es ihnen besonders wichtig sich für Ihre Kinder weiterhin zu engagieren, auch dann, wenn sie merken, dass es ihnen selbst gerade schlecht geht. Wir suchen nach Möglichkeiten, wie man Eltern mit einer psychischen Erkrankung bei der Beziehungsgestaltung und Erziehung ihrer Kinder besser unterstützen kann. Deshalb untersuchen wir, was Eltern mit psychischen Erkrankungen besonders gut hilft, um ihre Kinder gesund großzuziehen oder vorhandene Schwierigkeiten zu vermindern und eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Derzeit liegt unser Fokus auf Müttern mit Ängsten, depressiven Beschwerden oder auch mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (ProChild).

Dieser Bereich befindet sich derzeit im Aufbau.