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FAQ Abschlussarbeiten

Vergabe von Abschlussarbeiten in der Arbeitsgruppe

  • Zu Beginn jedes Wintersemesters stellt die Arbeitsgruppe mögliche Themen (Themen, die aus den Interessengebieten/Projekten der Arbeitsgruppe kommen sowie auch freie Themen, die Sie als Studierende selber mit Inhalt/Ideen füllen können; siehe unten) für Abschlussarbeiten (Bachelor und Master) vor. Die Vorstellung wird rechtzeitig über die Website des Lehrstuhls angekündigt (https://www.uni-bremen.de/klips/lehre/abschlussarbeiten) und auch über den E-Mail-Verteiler bekannt gegeben.
  • Die Veranstaltung richtet sich primär an die Bachelorstudierenden aus dem fünften Fachsemester und höher sowie an die Masterstudierenden aus dem dritten Fachsemester und höher, die Interesse an einer Fragestellung aus dem klinischen Bereich für ihre Abschlussarbeit haben.
  • Die angebotenen Themen für die Abschlussarbeiten (inklusive Niveau der Abschlussarbeit und Betreuer*in) werden im Anschluss an die Präsentation auf der Website aufgeführt und durchnummeriert, sodass Sie jederzeit die Möglichkeit haben, sich die Themen noch einmal durchzulesen. Wir empfehlen aber zur Klärung möglicher Fragen schon in der Themenvorstellungssitzung die Teilnahme an der Veranstaltung.
  • Sofern Sie sich für ein Thema interessieren, füllen Sie bitte die Interessensbekundung für eine bestimmte Abschlussarbeitsthematik aus und schicken Sie diese bitte an Melissa Cherouny (cherounyprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de). Bitte vermerken Sie wie auf der Interessensbekundungsvorlage vorgegeben:
    • Name, E-Mail-Adresse, Matrikelnummer
    • Interesse an einem eigenen Thema oder vorgegebenen Thema
    • Bei Interesse an einem vorgegebenen Thema: Titel oder Nummer des Themas
    • Bei Interesse an einem eigenen Thema: siehe FAQ „Ich habe eine konkrete Idee für ein Thema, das nicht auf der Liste auftaucht. Was soll ich tun?“
    • Rückseite: persönliches Interesse an der Klinischen Psychologie (z.B. Teilnahme am Wahlpflichtmodul, absolviertes Praktikum o.ä.)
  • Sie können für Ihre Interessensbekundung zwischen den vorgestellten Themen frei auswählen. Sollten Sie sich für mehrere Themen interessieren, notieren Sie die Nummern der Themen in der von Ihnen präferierten Reihenfolge.
  • Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, selbst ein Thema vorzuschlagen (siehe FAQ „Ich habe eine konkrete Idee für ein Thema, das nicht auf der Liste auftaucht. Was soll ich tun?“).
  • Die Abgabe einer Interessensbekundung (sowohl zu vorgegebenen als auch zu selbst vorgeschlagenen Themen) ist leider kein Garant für eine Betreuung durch unsere Arbeitsgruppe (siehe auch FAQ „Was passiert, wenn ich keinen Platz erhalte?“). Die Vergabe richtet sich nach der verfügbaren Betreuungskapazität in der Arbeitsgruppe.
  • Neben der Wahl eines vorgegebenen Abschlussarbeitsthemas haben Sie auch die Möglichkeit, ein eigenes frei gewähltes Thema vorzuschlagen.
  • Füllen Sie auch in diesem Fall bitte die Interessensbekundung aus (Ausführung zur Interessensbekundung unter FAQ „Wie verläuft das Vergabeverfahren für Abschlussarbeitsthemen in der Arbeitsgruppe für Klinische Psychologie und Psychotherapie?“).
  • Fügen Sie bitte zusätzlich ein maximal einseitiges Exposé bei. Das Exposé soll dazu dienen, einen besseren Einblick in Ihre Überlegungen zu erhalten. Das Exposé kann stichpunktartig formuliert sein, sollte aber vor allem folgende Punkte enthalten: Ihre Fragestellung und Hypothesen, Ihre Stichprobe (Art und Größe) und der vorgesehene Rekrutierungsweg. Darüber hinaus benennen Sie bitte Ihre UV/Prädiktoren/Faktoren und Ihre AV(s), die Sie in Ihrer Untersuchung erheben möchten.
  • Sofern Sie gerne eine bestimmte Person als Prüfer*in hätten, können Sie das ebenfalls auf der Interessensbekundung notieren (mit kurzer Erläuterung). Allerdings können wir Ihnen nicht versprechen, dass diese Person tatsächlich freie Kapazitäten für eine Betreuung hat und die Betreuung Ihrer Arbeit übernehmen könnte.
  • Schicken Sie Ihre Unterlagen bitte gesammelt an an Melissa Cherouny (cherounyprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de).
  • Bei der Vergabe von Themen bei mehr „freien“ Interessensbekundungen als möglichen Abschlussarbeitsplätzen in der Arbeitsgruppe sind folgende Merkmale mitbestimmend:
    • Individuelles Interesse an dem Thema
    • Bisheriges Engagement in Projekten der Arbeitsgruppe
    • Bestimmte Erfahrungen, die die Chancen einer erfolgreichen Durchführung einer Studie erhöhen
    • Kapazitäten der Arbeitsgruppe
  • Die Abgabe einer Interessensbekundung (sowohl zu vorgegebenen als auch zu selbst vorgeschlagenen Themen) ist leider kein Garant für eine Betreuung durch unsere Arbeitsgruppe.
  • Von Studierenden vorgeschlagene Themen werden von uns ausführlich geprüft. Grundsätzlich achten wir bei der Annahme von frei vorgeschlagenen Themen darauf, ob wir die Durchführung für umsetzbar, realistisch sowie angemessen für das Niveau der jeweiligen Arbeit erachten (z.B. ob die Erhebung von Daten praktikabel geplant wurde, ob es eine Bachelor- oder Masterarbeit ist). Dafür ist es erstrebenswert, wenn Sie Ihre Ideen und Vorschläge möglichst konkret in dem beigefügten Exposé darlegen (siehe FAQ „Ich habe eine konkrete Idee für ein Thema, das nicht auf der Liste auftaucht. Was soll ich tun?“ zu Inhalt und Struktur des Exposés). Zur Umsetzbarkeit der geplanten Arbeit im gewünschten Format spielt dann letztlich auch die Passung zur zeitlichen und fachlichen Kapazität der Mitarbeiter*innen eine wichtige Rolle.
  • Natürlich würden wir gern alle Abschlussarbeiten von interessierten Studierenden betreuen, aber da sind uns leider Grenzen gesetzt. Es kann und wird nach der bisherigen Erfahrung vorkommen, dass wir aus Kapazitätsgründen oder den oben aufgeführten Punkten ein vorgeschlagenes Thema für eine Abschlussarbeit nicht annehmen können. Dementsprechend kann es auch zur Ablehnung einer Interessensbekundung auf ein vorgegebenes Thema kommen, wenn sich sehr viele Studierende parallel auf das gleiche Thema beworben haben und wir aufgrund von kapazitären Einschränkungen nicht alle Wünsche bedienen können.
  • Alle Bewerber*innen erhalten Rückmeldung, ob wir Sie betreuen können oder nicht. Bitte beachten Sie, dass wir Sie bei der Ablehnung eines vorgeschlagenen Themas nicht automatisch einem anderen, vorgegebenen Thema zuteilen können.
  • Wenn Sie sehr dringend nach einem Thema für Ihre Abschlussarbeit suchen, können Sie sich zusätzlich zu der Bewerbung auf die von uns vorgegebenen Themen sowie von Ihnen frei vorgeschlagene Themen im klinischen Bereich auch bei anderen Arbeitsgruppen bewerben. Sie haben einen Anspruch auf Zuteilung eines Themas einer Abschlussarbeit, allerdings nicht in einer bestimmten Arbeitsgruppe oder auf ein bestimmtes Thema.
  • Die Bachelorarbeit hat als Modul entsprechend Ihrer Prüfungsordnung einen Umfang von 15 CP, was vom Workload her mit 450 Stunden berechnet wird. Damit ist die Bachelorarbeit zeitlich gesehen auf circa 12 Wochen Vollzeitarbeit ausgelegt.
  • Die Masterarbeit ist als Modul mit 30 CP (900 Stunden) angesetzt, was circa 23 Wochen Vollzeitarbeit entspricht.
  • Unserer Erfahrung zufolge ist es eher unrealistisch, Abschlussarbeiten innerhalb der oben angegebenen Wochen fertigzustellen. Grund hierfür ist, dass es gerade im Rahmen von empirischen Studien, aber auch von systematischen Literaturarbeiten zu ungeplanten Verzögerungen und nicht beeinflussbaren Faktoren kommen kann (z.B. Schwierigkeiten bei der Rekrutierung) oder eine Vollzeitabarbeitung nicht möglich ist (z.B. aufgrund einer Verzögerung bei der Datenerhebung oder auch weil Sie noch andere Verpflichtungen haben). Bitte bedenken Sie dies bei Ihrer Zeitplanung mit, denn die Arbeit selbst benötigt in der Regel die oben genannten Stunden. Eine Erstellung in zum Beispiel der Hälfte der Zeit ist unserer Erfahrung nach in der Regel nicht erfolgreich möglich.
  • Wir empfehlen Ihnen daher, sich ausreichend Zeit für die Vorplanungen und die Abschlussarbeit direkt einzuplanen (circa 3-6 Monate verteilte Arbeit für die Bachelorarbeit, circa 6-12 Monate verteilte Arbeit für die Masterarbeit).
  • Die Arbeitsgruppe bietet von der Fragestellung her qualitativ und quantitativ auswertbare Abschlussthemen an. Auch „theoretische“ Arbeiten sind denkbar, allerdings nicht allein im Sinne einer Zusammenfassung von Literatur. „Theoretische“ Arbeiten bezieht sich hierbei stattdessen auf Arbeiten, die nicht mit einer Datenerhebung an Personen verbunden sind (z.B. systematischer Review, Metaanalyse).
  • Sie können zwischen vorgegebenen Themen und selbst gewählten Themen aussuchen.
  • Eine Vorstellung neuer Abschlussarbeitsthemen erfolgt jährlich zu Beginn des Wintersemesters.
  • Die vorgestellten Themen beziehen sich auf das Winter- und das darauffolgende Sommersemester und versorgen eine Kohorte mit Abschlussarbeiten.
  • In Ihrer Auswahl eines Abschlussarbeitsthemas sind Sie an keine spezifische Arbeitsgruppe gebunden. Sie können sich zunächst frei zwischen verschiedenen Arbeitsgruppen entscheiden (relevant werden dann die jeweiligen Kapazitäten der Arbeitsgruppen).
  • Es besteht auch die Möglichkeit, eine:n externe*n Betreuer*in zu wählen. Sollten Sie Interesse an einer externen Betreuung haben, muss Ihr*e Betreuer*in zunächst hinsichtlich des Hintergrunds und der Qualifikation überprüft werden (Zuständigkeit dafür liegt beim jeweiligen Prüfungsausschusses Ihres Studienganges).
  • Sofern Sie sich auf ein ausgeschriebenes Thema bewerben, steht der/die Prüfer*in normalerweise bereits fest. In dem Fall handelt es sich in der Regel um die Person, die das Thema anbietet und betreut.
  • Bei der Einreichung eines frei gewählten Themas können Sie gerne auf der Interessensbekundung notieren, welche Prüfer*innen Sie für passend erachten. Allerdings können wir Ihnen nicht versprechen, dass diese Personen tatsächlich Kapazitäten für eine Begutachtung haben.
  • Nein, eine solche Vorgabe existiert nicht. Sie können auch als Bachelor-Studierende*r frei zwischen den Angeboten verschiedener Arbeitsgruppen wählen (vgl. Aufnahmeordnung des Masterstudiengangs Psychotherapie).
  • Auch in diesem Fall müssen Sie sich bereits zu einem Thema anmelden beziehungsweise sich auf ein Thema bewerben. Bitte notieren Sie in dem Fall auf der Interessensbekundung, dass Sie erst Anfang des Sommersemesters mit Ihrer Arbeit beginnen möchten.
  • Damit Sie rechtzeitig Ihre Arbeit fertigstellen können, empfehlen wir Ihnen ausreichend Zeit einzuplanen (siehe FAQ „Welche Zeitplanung ist für eine Bachelor-/Masterarbeit realistisch?“).
  • Sofern Sie erst gegen Ende des Sommersemesters (z.B. Ende Juli) mit der Bearbeitung der Abschlussarbeit beginnen möchten, halten wir eine Fertigstellung im gleichen Semester für unrealistisch. Um einen „Überhang“ an Abschlussarbeiten in die Angebote für die nächste Kohorte zu vermeiden, möchten wir Sie in diesem Fall bitten, sich erst im kommenden Wintersemester auf ausgeschriebene Themen zu bewerben.

Verfassen von Abschlussarbeiten in der Arbeitsgruppe

  • Bitte nehmen Sie selbstständig mit Ihrem*r Betreuer*in Kontakt auf. Von diesem*r erfahren Sie alle relevanten weiteren Schritte.
  • Einmal pro Jahr bieten wir zusätzlich eine Informationsveranstaltung für alle Studierenden an, die in unserer Arbeitsgruppe eine Abschlussarbeit schreiben. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Sie über relevante Punkte informiert, die Ihre nächsten Arbeitsschritte darstellen (z.B. Exposé, Stellungnahme zu ethischen Bedenken, Umgang mit Daten,…).  
  • Grundsätzlich bitten wir alle Studierenden, die in unserer Arbeitsgruppe eine Abschlussarbeit schreiben wollen, ein Exposé bei Ihrem*r Betreuer*in einzureichen.
    • Das Exposé soll Ihnen als Leitfaden für Ihre spätere Abschlussarbeit dienen und eine Stütze bei der Projektplanung darstellen. In diesem Zug können Sie das Exposé also als eine Vorarbeit der eigentlichen Abschlussarbeit ansehen.
    • Bei Fragen zum inhaltlichen Aufbau des Exposés: siehe FAQ „Wie soll mein Exposé aufgebaut sein?“
  • Neben der Einreichung eines Exposés erwarten wir darüber hinaus von allen Studierenden, die eine Abschlussarbeit in unserer Arbeitsgruppe schreiben, ethische Aspekte vorab zu überprüfen und zu reflektieren (siehe FAQ „Brauche ich einen Ethikantrag?“).
  • Das Exposé und die Stellungnahme zu ethischen Bedenken sind bei dem*r jeweiligen Betreuer*in einzureichen.
  • Das Exposé soll vom Umfang her circa 5 Seiten umfassen und folgende Themen beinhalten:
    • Kurze Darstellung des theoretischen Hintergrunds
    • Formulierung der Fragestellungen und Hypothesen
    • Ausführung zu Ihrem geplanten methodischen Ablauf:
      • Forschungsdesign, Versuchsplan und -ablauf (bei Abschlussarbeiten mit Datenerhebungen) oder Suchstrategie (bei Abschlussarbeiten mit systematischer Literaturrecherche)
      • Population und Stichprobe (z.B. Ein- und Ausschlusskriterien, ggf. Rekrutierung)
      • Variablen, ggf. Erhebungsmethode (z.B. Fragebögen, Eye-Tracking)
      • Statistische Auswertung
      • Der Aufbau Ihres methodischen Ablaufs kann leicht von den hier vorgestellten Punkten variieren, je nachdem, was für eine Abschlussarbeit Sie schreiben wollen (z.B. empirisch mit Datenerhebung vs. empirisch mit vorliegendem Datensatz vs. systematische Literaturrecherche). Wichtig ist, dass Ihre Ausführung zu einer präzisen Darstellung Ihrer methodischen Planung führt.
    • Zeitplan Ihrer Arbeit (z.B. Recherche, Ethik, Erhebung, Schreiben, Abgabe, etc.)
  • Reichen Sie das Exposé bitte gemeinsam mit der Stellungnahme zu ethischen Bedenken bei Ihrem*r Betreuer*in ein. Ihr*e Betreuer*in wird Ihnen Rückmeldung zu Ihrem Exposé geben und die weiteren Schritte besprechen.
  • Für Abschlussarbeiten müssen keine Ethikanträge angefertig werden, jedoch sind Stellungnahmen zu ethischen Bedenken im Vorhinein als Exposé bei den Betreuer:innen einzureichen.
  • Im Rahmen jeder Datensammlung sind ethische Aspekte vorab zu beurteilen. Dementsprechend müssen Sie sowohl bei Abschlussarbeiten mit einer Datenerhebung als auch bei Abschlussarbeiten, die auf einer systematischen Literaturrecherche basieren, vorab Stellung zu ethischen Bedenken nehmen.
  • Zu diesem Zweck haben wir eine Vorlage erstellt, die Ihnen im Anschluss an die Informationsveranstaltung ausgehändigt wird.
    • Sofern Sie eine der Fragen dieser Stellungnahme bejahen, bitten wir Sie um eine Reflexion der Thematik (z.B. warum Sie trotz dieses ethischen Aspekts bei Ihrem gewählten Ablauf bleiben wollen und wie Sie mit diesem Aspekt umzugehen gedenken).
    • Natürlich kann Ihr Vorhaben auch so geplant sein, dass Sie keinerlei ethische Aspekte eingehend reflektieren müssen. Kreuzen Sie in dem Fall jede Frage als nicht zutreffend an.
  • Bitte reichen Sie Ihre Stellungnahme zu ethischen Bedenken gemeinsam mit Ihrem Exposé bei Ihrem*r Betreuer*in ein (siehe FAQ „Wie soll mein Exposé aufgebaut sein?“). Auch Stellungnahmen, bei denen die Aspekte durchweg als nicht zutreffend beurteilt wurden, sind einzureichen.
  • Hier finden Sie weitere Informationen sowie Vorlagen zu Anträgen bei der Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, an denen Sie sich für Ihr Exposé orientieren können. .
  • Grundsätzlich sind Sie auch im Rahmen von Abschlussarbeiten nicht nur an ethische Richtlinien, sondern auch an datenschutzrechtliche Vorgaben gebunden und für die Einhaltung eben jener bei Ihrer Abschlussarbeit verantwortlich.
  • Machen Sie sich daher bitte selbst mit den Richtlinien der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vertraut.
  • Im Rahmen der Informationsveranstaltung werden wir Ihnen zusätzlich konkrete Hinweise über einen sicheren Umgang mit den Daten vermitteln.
  • Bitte gestalten Sie den Hauptteil Ihrer Abschlussarbeit in Form eines Manuskripts. Orientieren Sie sich dabei an den gängigen Leitfäden zur Manuskriptgestaltung in deren aktuellsten Auflagen (DGPs, APA).
    • Folgende Teile Ihrer Abschlussarbeit sollen an die Gestaltung eines Manuskripts angelehnt sein: Abstracts in Deutsch und Englisch, Inhalt (d.h. Einleitung und Fragestellung, Methodenteil, Ergebnisteil, Diskussion), Tabellen, Grafiken, Literaturverzeichnis, Anhang mit zusätzlichen Tabellen und Grafiken, ggf. verwendeten Materialien.
  • Ergänzen Sie bitte zusätzlich am Anfang ein Titelblatt und Inhaltsverzeichnis (ggf. zuzüglich Abkürzungs-, Tabellen- und Abbildungsverzeichnissen) sowie am Ende Ihre Eigenständigkeitserklärung.
  • Als Leitlinie bei der Verschriftlichung Ihres Abschussarbeitsprojekts sollten Sie darauf achten, Redundanz so gut wie möglich zu vermeiden. Schreiben Sie so viel wie nötig und so wenig wie möglich.
  • Als grobe Richtlinie können Sie sich bei uns an einem Umfang von 30 bis 40 Seiten (inkl. Tabellen, Abbildungen, Literaturverzeichnis) orientieren. Unserer Ansicht nach zeichnet sich die verschriftlichte Abschlussarbeit nicht durch Quantität im Sinne der Seitenzahlen, sondern durch die Qualität im Sinne eines prägnanten, wissenschaftlichen Schreibstils aus. Dementsprechend sollen die Abschlussarbeiten in unserer Arbeitsgruppe den Umfang von 40 Seiten (inkl. Tabellen, Abbildungen, Literaturverzeichnis) in der Regel nicht überschreiten.
    • Es kann vorkommen, dass es notwendig wird, diese Seitenanzahl zu überschreiten (z.B. bei Meta-Analysen mit vielen Primärstudien). Dabei handelt es sich um seltene Ausnahmen, in denen in der Regel Ihr*e Betreuer*in bereits darauf hinweist.
  • Die Abgabe Ihrer Abschlussarbeit erfolgt über das Zentrale Prüfungsamt (ZPA, https://www.uni-bremen.de/zpa/kontakt#c284118). Das ZPA leitet uns Ihre abgegebenen Dokumente weiter.
  • Neben Ihrer verschriftlichen Abschlussarbeit benötigen wir zur Beurteilung auch eine Abgabe Ihrer Daten. Bitte besprechen Sie mit Ihrem*r Betreuer*in, wie Sie die Daten einreichen sollen. Konkret beinhaltet das die Abgabe der folgenden Dateien:
    • Rohdatensatz (unbearbeiteter Datensatz)
    • Bearbeiteter Datensatz (Datensatz, mithilfe dessen Sie die Berechnungen für Ihren Ergebnisteil erstellt haben)
    • Kommentierte Syntax (Abspeicherung und Kommentieren der Syntax, die aus dem Rohdatensatz Ihren bearbeiteten Datensatz erstellt hat)
    • Codingmanual (tabellarische Auflistung Ihrer Variablen, die einen Überblick über alles bietet, was mit Ihren Variablen geschehen ist, z.B. ursprünglicher Variablenname, bearbeiteter Variablenname, Valuelabels, Eingehen in und Berechnung von Skalenwerten, etc.)
  • Bitte berücksichtigen Sie bereits bei der Erstellung Ihres Exposés sowohl aktuelle als auch antizipierte zukünftige Beschränkungen aufgrund der Covid-19 Pandemie. Besprechen Sie bitte frühzeitig alternative Rekrutierungsstrategien und Vorsichtsmaßnahmen bei der Datenerhebung mit Ihrem*r Betreuer*in.
  • Grundsätzlich gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen des Rektorats der Universität Bremen.
Ansprechpartnerin: M. Ed. Melissa Cherouny