Peter Hatházy und Juan María Solare
Peter Hatházy und Juan María Solare
Peter Hatházy ist in Nikosia auf Zypern geboren, seine Kindheit verbrachte er in Venezuela. In Berlin wurde er Theaterregisseur. Zunächst inszenierte er Kinder- und Jugendtheaterstücke in Berlin und München und prägte dann das Kinder- und Jugendtheater des Deutschen Theaters in Göttingen.
Nach Stationen am Staatstheater Nürnberg und am Staatstheater Braunschweig, wurde er als Schauspieldirektor des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe engagiert. Sein künstlerischer Schwerpunkt waren musikalische Produktionen u.a. „Die Dreigroschenoper“, „My Fair Lady“, „Anything goes“ und Komödien.
Die Leidenschaft für den argentinischen Tango begleitete ihn sein Leben lang. Die Jahre in Venezuela hatten ihm ein tiefes Gefühl für die spanische Sprache und die Mentalität der Menschen dort vermittelt. Tangos selbst zu singen war für ihn die logische Konsequenz.
Vor zwei Jahren begegnete Peter Hatházy dem Pianisten und Komponisten Juan María Solare, der sein Lehrer und musikalischer Partner wurde. Sie erarbeiteten das Programm „Vuelvo al Sur - die Rückkehr in den Süden“ in dem sie Szenen aus Peter Hatházys Biografie mit den Texten von Tangoliedern verbinden.
Juan María Solare (geboren 1966 in Buenos Aires) studierte Klavier- und Komposition mit Konzertexamen in Buenos Aires. Es folgten Aufbaustudien an den Musikhochschulen Köln und Stuttgart mit Kompositionsaufträgen in Madrid, Düsseldorf, Genf, Bremen.
Das Klavierrepertoire und das kompositorische Schaffen von Juan María Solare haben zwei Schwerpunkte: Tango Argentino und Neue Musik. Er unterrichtet an der Universität Bremen Tangomusik (Leitung des Orquesta no típica) sowie an der Hochschule für Künste Bremen Komposition und Arrangement für die Schulpraxis. Als Dirigent leitet er die Bremer Orchestergemeinschaft.
Seine Musik wurde auf fast allen Kontinenten aufgeführt – mit Ausnahme der Antarktis. Als Herausgeber veröffentlichte Solare Klavieralben bei Ricordi (Universal Music) und beim Peters Verlag (Leipzig) und erhielt zweimal (2022 und 2023) den Förderpreis „Neustart Kultur“ des Deutschen Musikrats. Seine Musik wurde auf Spotify über 35 Millionen Mal gestreamt.


