Ansgar Weigner

Ansgar Weigner
Ansgar Weigner

Ansgar Weigner

Der Regisseur Ansgar Weigner, 1975 in Stolberg bei Aachen geboren, fand früh seinen Weg ins Musiktheater. Nach Studien der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik in Bonn – seine Magisterarbeit schrieb er über Strauss’ Die Frau ohne Schatten – führten ihn erste Hospitanzen an renommierte Häuser wie die Semperoper Dresden, das Saarländische Staatstheater und die Deutsche Oper am Rhein.

Prägend wurde anschließend seine Zeit als Regieassistent am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, insbesondere die Zusammenarbeit mit Dietrich W. Hilsdorf. Seit 2007/08 arbeitet Weigner freiberuflich und hat bis 2026 rund 70 Inszenierungen realisiert – ein Repertoire, das von Oper und Operette über Musical bis zu Schauspiel, Kinderoper und zeitgenössischem Musiktheater reicht.

Seine Arbeiten wurden u. a. in Münster (Neues vom Tage), Gera (Die Zauberflöte), Wiesbaden (Die Liebe zu den drei Orangen) und St. Gallen (Die schöne Helena) besonders positiv hervorgehoben. Engagements führten ihn zudem nach Hildesheim, Kiel, Bielefeld, Chemnitz (mit DVD-Veröffentlichung), Darmstadt, Bremerhaven, Luzern, Oldenburg, Meiningen, Coburg und an die Staatsoperette Dresden. 2023 gab er mit dem Bach-Abend Der Teufel im Lift sein Debüt an der Neuköllner Oper Berlin.

Neben seiner Regietätigkeit widmet sich Weigner intensiv der Lehre: Er inszenierte an den Musikhochschulen in Leipzig und Düsseldorf, unterrichtet seit 2023 in Osnabrück und übernahm 2024 eine Professur für Szenischen Unterricht an der Hochschule für Künste Bremen. Ergänzend verfügt Weigner über ein Orgeldiplom der Internationalen Französischen Musikakademie.