<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>


    <rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
         xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/">
        <channel>
            
                
                    <ttl>60</ttl>
                    <title>Universität Bremen - Programm 2019-07-02 HaW „Zwischen Chaos und Commerz“</title>
                    <link>https://www.uni-bremen.de/konzerte/der-theatersaal/textbausteine/programm-2019-07-02-haw-zwischen-chaos-und-commerz</link>
                    <description>Semesterabschlusskonzert von Orchester und Chor der Universität Bremen</description>
                    <language>de</language>
                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Mon, 11 May 2026 19:31:27 +0200</pubDate>
                    <lastBuildDate>Mon, 11 May 2026 19:31:27 +0200</lastBuildDate>
                    <atom:link href="https://www.uni-bremen.de/konzerte/der-theatersaal/textbausteine/programm-2019-07-02-haw-zwischen-chaos-und-commerz/rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/>
                    <generator>Universität Bremen</generator>
                
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">content-190483</guid>
                            <pubDate>Wed, 19 Jun 2019 12:01:14 +0200</pubDate>
                            <title>„Zwischen Chaos und Commerz“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/konzerte/der-theatersaal/textbausteine/programm-2019-07-02-haw-zwischen-chaos-und-commerz#c190483</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Der Chor der Universität singt Ausschnitte aus &amp;lt;strong&amp;gt;Mischa Spolianskys&amp;lt;/strong&amp;gt; im Jahr 1932 komponierter &amp;lt;strong&amp;gt;Kabarettoper „Rufen Sie Herrn Plim“&amp;lt;/strong&amp;gt;. Erzählt wird die kuriose Geschichte um Herrn Plim, der bei sämtlichen Reklamationen in einem Berliner Warenhaus gerufen wird und für alles die Schuld auf sich nimmt. Spoliansky war in den 1920er und 1930er Jahren neben Hollaender der bedeutendste Komponist des deutschen Kabaretts in Berlin und schrieb unter anderem für die &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Comedian Harmonists&amp;lt;/span&amp;gt; und Marlene Dietrich.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Nicht nur in Berlin, sondern auch in Leningrad brach die Kunst in den 1930er Jahren zu neuen Ufern auf. Nach dem Chor der Universität tritt das Ensemble Blech-&amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Lights&amp;lt;/span&amp;gt; auf. Alle Bandmitglieder waren oder sind Mitglieder des Orchesters der Universität. Sie spielen &amp;lt;strong&amp;gt;„Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda“&amp;lt;/strong&amp;gt; aus der Feder des Leningrader Komponisten &amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Dmitri Schostakowitsch&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, der es in den Jahren 1933 - 35 als Musik zu einem Zeichentrickfilm komponiert. Es geht um Kritik an der Kirche und Autoritäten im Allgemeinen. Der Film selbst wurde nicht fertiggestellt und dann auch noch zerstört, aber Teile von &amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Schostakowitsch&amp;lt;/span&amp;gt;s Musik blieben erhalten und wurden zu einer Suite zusammengestellt. Bernd Feuchtner schreibt 2017 über die erhaltenen Reste dieser Musik: „Sie gehören zum reizendsten, was &amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Schostakowitsch &amp;lt;/span&amp;gt;je geschrieben hat.“&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Orchester der Universität führt in der zweiten Konzerthälfte &amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Schostakowitsch&amp;lt;/span&amp;gt;s Suite „Der Bolzen“ &amp;lt;/strong&amp;gt;auf. &amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Schostakowitsch&amp;lt;/span&amp;gt; war erst 24 Jahre alt, als er in den Jahren 1930/31 in Leningrad die Musik für das gleichnamige Ballett komponierte. Es spielt in einer Fabrik, in der ein Bösewicht die Maschine mit Hilfe eines Bolzens stoppt und damit die Arbeit der Guten sabotiert. Die handelnden Personen werden mit Witz und Sarkasmus in jeweils einzelnen Nummern charakterisiert. Der vierte Satz ist besonders eindrucksvoll: eine hochkomplexe Abfolge schmachtender Tangos für großes Orchester.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Konzert endet mit einem Hit der klassischen Musik-&amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Charts&amp;lt;/span&amp;gt;: &amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Schostakowitsch&amp;lt;/span&amp;gt;s berühmtem Walzer Nr. 2 aus seiner „&amp;lt;span lang=&amp;quot;fr&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Suite&amp;lt;/span&amp;gt; Nr. 2 für &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Jazz&amp;lt;/span&amp;gt;orchester“&amp;lt;/strong&amp;gt; aus dem Jahr 1938.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
                            <category>Content</category>
                            
                            
                        </item>
                    
                
            
        </channel>
    </rss>

