Dienstag, 19. Mai 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Carpe Noctem – Masken, Monster, Musical
Isabell Hallebach/Sopran, Alexander Nauditt/Tenor, mit Projektchor
Programm
Manche machen die Nacht zum Tag – doch die Künstler:innen dieses Mittagskonzerts machen es umgekehrt: Sie laden das Publikum ein auf eine Reise auf die dunkle Seite der Musicals, eine moderne ‚Nacht-Musik‘ der besonderen Art. Hier wimmelt es von düsteren Gestalten, verehrt und gefürchtet gleichermaßen. Ob in Paris oder Transsilvanien; die Melodien und Schwüre der Nacht erklingen, getragen vom Enthusiasmus der Sopranistin Isabelle Hallebach und des Tenors Alexander Nauditt, unterstützt von nicht weniger begeisternden Stimmen aus dem Hintergrund. Lassen Sie sich ein auf Leidenschaft und Hingabe, wie sie nur unsterbliche Liebe hervorbringen kann, verewigt in den Werken Lloyd-Webbers und Polanskis.
Interpreten: Alexander Nauditt [A], Isabell Hallebach [I], Chor [C] (Fettgedruck: Hauptteil am Stück)
- „Think of Me“ [I, A];
- „The Phantom of the Opera” [I, A]; Komponist: Andrew Lloyd Webber
Text: Charles Hart, add. Richard Stilgoe, Mike Batt, bekannt aus “The Phantom of the Opera”
- „Für Sarah” [A]
- „Eine schöne Tochter ist ein Segen“ [A]; Komponist: Jim Steinman
Text: Michael Kunze, bekannt aus “Tanz der Vampire”
- „Memory“ [I]; Komponist:Andrew Lloyd Webber
Text:Trevor Nunn, basierend auf T.S. Elliot, Bekannt aus „Cats“
- „Folg mir nach“ – Ausschnitt aus „Carpe Noctem“ [C]
- „Gott ist tot“ [A, I]
- „Totale Finsternis“ [I, A, C]; Komponist:Jim Steinman
Text:Michael Kunze, bekannt aus “Tanz der Vampire”
Isabell Hallebach
erhielt ab dem dreizehnten Lebensjahr Gesangsunterricht und sammelte früh erste Bühnenerfahrung in Schulmusicals sowie als Solistin. Ihre ersten Schritte machte sie dabei im Pop, geprägt von Vorbildern wie Céline Dion. Im Laufe ihrer Ausbildung entdeckte sie die Klassik für sich und sang unter anderem die Cleopatra aus Händels Giulio Cesare, ein Duett aus Mozarts Le Nozze di Figaro sowie die Olympia aus Offenbachs Hoffmanns Erzählungen. Ihr Repertoire reicht heute von Klassik und Musical bis hin zu Pop und Poprock und darüber hinaus, wobei das Musical ihr besonderes Herzensgenre geblieben ist. Auf der Bühne stand sie unter anderem mit Werken aus Phantom der Oper. Chorerfahrung sammelte sie in verschiedenen Chören, unter anderem im Unichor Bremen, im Universitätschor Straßburg und in einem A-cappella-Ensemble, in dem sie bis heute singt. Neben ihrem Studium ist sie weiterhin regelmäßig als Solistin aktiv.
Alexander Nauditt
Seit 2005 in zahlreichen Chören und Ensembles als Tenor aktiv, erfüllt Alexander Nauditt sowohl, klassische Chorliteratur als auch moderne A-cappella-Pop-Arrangements mit Klang und Leben. Zunächst im Jugendchor des Goethe-Gymnasiums Schwerin unter Bernd Spitzbarth, und seit 2007 im Chor der Uni Bremen ist es ihm eine Freude, Werke von Orff und Tippett zu erarbeiten und mit dem Publikum zu teilen. Nebenbei leiht er verschiedenen Ensembles, wie den Ukelalas, seine Stimme. Als Tenor-Solist war er Teil der Aufführung des Oratorio de Noel von Saint-Saens mit der Kantorei Huchting/Woltmershausen.




