Sonntag, 28. Juni 2026, 19 Uhr, Metropol Theater Bremen
Oper pur – Pietro Mascagni: Cavalleria rusticana
Semesterabschlusskonzert von Orchester und Chor der Universität Bremen
Leitung: UMD Mariano Chiacchiarini
Tickets ab 14 € (erm. 7 €) online, sowie bei NordwestTicket und Eventim.
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Programm
Unter dem Motto „Oper pur“ wagen sich das Orchester und der Chor der Universität Bremen an ein ganz besonderes Projekt: Pietro Mascagnis leidenschaftliche Einakter-Oper „Cavalleria rusticana“. Im Sommersemester arbeiten Musiker:innen und Sänger:innen in intensiven Proben daran, diesen Meilenstein der italienischen Operntradition mit all seiner Dramatik, Innigkeit und Klangpracht auf die Bühne zu bringen. Zum ersten Mal präsentieren Uniorchester und Unichor gemeinsam eine vollständige Oper – ein Erlebnis, das Emotionen entfacht und das Publikum mitten ins Herz trifft.
Besetzung
Santuzza – Gabriella Guilfoil
Turiddu – Luis Olivares Sandoval
Lucia – Natalie Jurk
Alfio – Jorge Espino
Lola – Coco Joura
Orchester und Chor der Universität Bremen
Leitung: UMD Mariano Chiacchiarini
Regie: Prof. Ansgar Weigner
18:30 Uhr Werkeinführung (großer Saal) mit Claudia Distefano (HfK)
Gabriella Guilfoil
Die amerikanische Sopranistin Gabriella Guilfoil wird für ihre ausdrucksstarke Vielseitigkeit im Opern-, Konzert- und Liedrepertoire gefeiert. Ausgebildet im Mezzosopran- und Sopranfach, verfügt sie über einen weitreichenden Stimmumfang und ein unverwechselbares Timbre, das über traditionelle Fachgrenzen hinausgeht. In ihrer Arbeit auf der Bühne und in Liederabenden beschäftigt sie sich mit Fragen der Identität und sozialen Verantwortung und möchte dabei eine Brücke zwischen klassischer Tradition und zeitgenössischem kulturellem Dialog schlagen.
In der Spielzeit 2025/26 wird die in Deutschland lebende Sängerin als Santuzza in Cavalleria rusticana mit dem Universitätsorchester Bremen und als Old Lady in Candide am Theater Lübeck zu sehen sein, neben Konzerten mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Ihre Opernkarriere führte sie u. a. an die Oper Halle, das Theater Osnabrück und das Theater Kiel, wo sie Mrs. Grose in Brittens The Turn of the Screw, Nicklausse/La Muse in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann, Florence Pike in Brittens Albert Herring, Annina in Strauss’ Der Rosenkavalier und Roßweiße in Wagners Die Walküre sang.
Ihre Konzertkarriere umfasst Kooperationen mit führenden Orchestern und Dirigenten, darunter die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die NDR Radiophilharmonie und die Staatskapelle Halle, mit einem Repertoire, das von Beethovens 9. Sinfonie und Wagners Wesendonck-Liedern bis hin zu Verdis Requiem reicht. Sie arbeitete unter Dirigenten wie Cornelius Meister, Fabrice Bollon, Mariano Chiacchiarini, Howard Arman, José Miguel Esandi, Daniel Inbal und Elias Corrinth.
Gabriella Guilfoil studierte Gesang und Liedgesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und der Hochschule für Künste Bremen und hat einen Bachelor of Music der Lawrence University in den Vereinigten Staaten. Sie setzt ihr Privatstudium bei James Smidt in New York fort. Ihre Arbeit wurde mit Preisen und Stipendien der Ernst von Siemens-Stiftung, des Deutschen Musikrats, des Bremer Kultursenators, des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg, des Seattle Philharmonic Bushell Concerto Competition und der Richard-Wagner-Gesellschaft ausgezeichnet.
Luis Olivares Sandoval
chilenischer Tenor, wurde in Calama im Norden Chiles in einer musikliebenden Familie geboren. In seiner Jugend sang er im Schulchor und wurde vom Chorleiter zum Musikstudium ermutigt.
Er studierte am Konservatorium der Universidad de Chile und perfektionierte seine Technik bei Carlos Beltrami und Nora López. Frühe Auftritte brachten Preise als beste Opernfigur und Kritikerlob, was seinen nationalen Ruhm festigte.
Auf Empfehlung seiner Lehrer nahm er 2005 am Wettbewerb „Cardiff Singer of the World“ in Wales teil, erreichte das Finale und markierte damit den Start seiner internationalen Karriere. Dies öffnete Türen zu Engagements in Europa.
Er war über fünfzehn Jahre lang Mitglied des Solistenensembles am Theater Bremen, wo er Hauptrollen wie Cavaradossi in Tosca, Rodolfo in La Bohème und Hermann in Pique Dame meisterte – lyrische und dramatische Partien des Standardrepertoires.
Als Konzertsänger interpretiert er symphonisches und oratorisches Repertoire und gastierte bei europäischen Festivals mit renommierten Orchestern und Dirigenten.
Natalie Jurk
begeistert als Sängerin durch die ganzheitliche Erfassung von Musik und die authentische Darstellung ihrer Kompositionen auf der Bühne. Sie ist gleichermaßen in Oper, Lied und Oratorium zu Hause: Engagements bei den Festspielen Baden-Baden, an der Deutschen Oper Berlin (Die Meistersinger von Nürnberg), als Marcelline in Mozarts Le nozze di Figaro und als Little Mama in Georges Vajdas Georgia Bottoms am Uni:T Berlin belegen ihre künstlerische Vielseitigkeit. Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken verkörperte sie u. a. Juno in Händels Semele und Miss Forcible in Turnages Coraline und ist regelmäßig in kirchenmusikalischen Zentren Deutschlands zu hören.
Als Performancekünstlerin im Künstlerkollektiv Gruppe:7 setzt sie sich mit gesellschaftskritischen Themen auseinander. In der aktuellen Spielzeit ist sie festes Ensemblemitglied am Landestheater Neustrelitz als Hexe in Humperdincks Märchenoper Die Königskinder sowie als Witwe Pusebach in der Operette Frau Luna zu erleben.
Sie wurde erste Preisträgerin des internationalen Paula-Salomon-Lindberg-Gesangswettbewerbs „Das Lied“ und Semifinalistin des Internationalen Kammermusikwettbewerbs „Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz. Als Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes engagiert sie sich bei LiveMusicNow e. V., um Konzerte für Menschen ohne Zugang zu Konzertsälen zu geben.
Geboren in Berlin, studierte sie Gesang und Querflöte an der Hochschule für Musik Saar und wurde besonders in der Klasse von Prof. Albert Pesendorfer an der Universität der Künste geprägt. Wichtige Impulse im Kunstlied erhielt sie bei Matthias Wierig, Daniel Gerzenberg und Axel Bauni; Meisterkurse bei Rudolph Piernay, Brigitte Wohlfarth und Aris Argiris ergänzen ihre Ausbildung.
Sie sang in renommierten Chören wie Kammerchor Saarbrücken, Audi Jugendchorakademie und Deutschem Jugendkammerchor und ist regelmäßig in Vokalensembles wie KammerVokalisten Bremen, Arton-Ensemble, VerumAudium, SAarVOIR Chanter, Bach Collegium Saarbrücken und dem jungen Chor der Bachakademie Stuttgart zu hören.
Jorge Espino
Der mexikanische Bariton Jorge Espino ist seit der Spielzeit 2019/20 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein. Nach seiner Ausbildung am Conservatorio Nacional de Música in Mexiko-Stadt studierte er an der Academy of Vocal Arts und dem Curtis Institute of Music in Philadelphia. Dort sang er die Titelrollen in Don Giovanni und Eugen Onegin in Koproduktionen mit der Opera Philadelphia.
Nach einem Jahr im Opernstudio trat er fest ins Ensemble der Deutschen Oper am Rhein ein. Espino war Semifinalist beim BBC Cardiff Singer of the World sowie beim Glyndebourne Opera Cup. Darüber hinaus gewann er Auszeichnungen bei Wettbewerben wie der Sullivan Foundation (New York), dem Giargiari Bel Canto Competition (Philadelphia), dem Internationalen Belvedere-Wettbewerb (Jurmala), dem AIMS-Wettbewerb (Graz) und dem Carlo-Morelli-Wettbewerb (Mexiko-Stadt).
Gastengagements führten ihn unter anderem an das Theater an der Wien, das New National Theatre Tokyo, die Santa Fe Opera, das Theater Heidelberg und das Pfalztheater Kaiserslautern.
Zu seinem Repertoire zählen unter anderem Figaro (Il barbiere di Siviglia), Dandini (La Cenerentola), Belcore (L’elisir d’amore), Doktor Malatesta (Don Pasquale), Sir Riccardo Forth (I Puritani), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Marcello (La Bohème), Lescaut (Manon), Silvio (Pagliacci), Ford (Falstaff), Fürst Jeletzki (Pique Dame) und Ping (Turandot).
Coco Joura
stammt aus Bremen und begann dort schon früh ihren musikalischen Werdegang. Ihre musikalische Ausbildung wurde durch Stipendien gefördert und bereits vor dem Studium erfolgten Konzertreisen und Musiktheaterproduktionen. Es folgte ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock bei Penka Christova. Dort machte sie ein Diplom in Operngesang und Gesangspädagogik und anschließend einen Master im Fach Bühnengesang.
Als freiberufliche Sängerin mit Wohnsitz in ihrer Heimatstadt Bremen verfolgt sie eine internationale Konzerttätigkeit in verschiedenen Besetzungen. Coco Joura tritt als Solistin mit unterschiedlichen Orchestern im Konzert- und Opernbereich, in kammermusikalischen Produktionen sowie in verschiedenen Duos auf. Sie unternimmt Konzertreisen und Tourneen durch zahlreiche europäische Länder und Asien.
Während ihrer Bühnenlaufbahn sang der lyrische Koloratursopran große Partien ihres Fachs wie beispielsweise die Königin der Nacht aus Die Zauberflöte und Mademoiselle Silberklang aus Der Schauspieldirektor von W. A. Mozart, die Quiteria aus Die Hochzeit des Camacho von Felix Mendelssohn, Alcina aus der gleichnamigen Oper von G. F. Händel oder Eliza aus dem Musical My Fair Lady. Zu ihren Bremer Auftrittsorten zählen die Glocke, der Sendesaal Bremen, das Theater am Goetheplatz und das Metropol Theater Bremen.
Neben ihrer Tätigkeit als Konzert- und Opernsängerin engagiert sich Coco Joura intensiv in der Gesangspädagogik. Als Dozentin für Stimmbildung an der Universität Bremen und an der Mädchenkantorei am Bremer Dom unterstützt sie junge Sängerinnen in ihrer altersgemäßen und gesunden stimmlichen Entwicklung.
Eine besondere Stärke ist ihr außergewöhnliches Sprachgefühl. Coco Joura singt und spricht fließend Deutsch, Italienisch, Englisch, Spanisch und Französisch. Diese Mehrsprachigkeit ermöglicht ihr einen authentischen, idiomatisch gefärbten Zugang zu Werken der deutschen Liedtradition, der italienischen Oper, des französischen Mélodie-Repertoires und des spanischsprachigen Liedguts. Sprache ist für sie ein unmittelbarer Ausdrucksträger von Klang, Bedeutung und Emotion.
Ansgar Weigner
Der Regisseur Ansgar Weigner, 1975 in Stolberg bei Aachen geboren, fand früh seinen Weg ins Musiktheater. Nach Studien der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik in Bonn – seine Magisterarbeit schrieb er über Strauss’ Die Frau ohne Schatten – führten ihn erste Hospitanzen an renommierte Häuser wie die Semperoper Dresden, das Saarländische Staatstheater und die Deutsche Oper am Rhein.
Prägend wurde anschließend seine Zeit als Regieassistent am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, insbesondere die Zusammenarbeit mit Dietrich W. Hilsdorf. Seit 2007/08 arbeitet Weigner freiberuflich und hat bis 2026 rund 70 Inszenierungen realisiert – ein Repertoire, das von Oper und Operette über Musical bis zu Schauspiel, Kinderoper und zeitgenössischem Musiktheater reicht.
Seine Arbeiten wurden u. a. in Münster (Neues vom Tage), Gera (Die Zauberflöte), Wiesbaden (Die Liebe zu den drei Orangen) und St. Gallen (Die schöne Helena) besonders positiv hervorgehoben. Engagements führten ihn zudem nach Hildesheim, Kiel, Bielefeld, Chemnitz (mit DVD-Veröffentlichung), Darmstadt, Bremerhaven, Luzern, Oldenburg, Meiningen, Coburg und an die Staatsoperette Dresden. 2023 gab er mit dem Bach-Abend Der Teufel im Lift sein Debüt an der Neuköllner Oper Berlin.
Neben seiner Regietätigkeit widmet sich Weigner intensiv der Lehre: Er inszenierte an den Musikhochschulen in Leipzig und Düsseldorf, unterrichtet seit 2023 in Osnabrück und übernahm 2024 eine Professur für Szenischen Unterricht an der Hochschule für Künste Bremen. Ergänzend verfügt Weigner über ein Orgeldiplom der Internationalen Französischen Musikakademie.
Orchester & Chor der Universität Bremen
Das Orchester der Universität Bremen ist aus einem Ensemble der ehemaligen Pädagogischen Hochschule Bremen hervorgegangen. Dort war es 1968 als Collegium Musicum von dem Musikpädagogik-Professor Klaus Mävers gegründet worden. Bei seiner Berufung 1971 an die neu gegründete Universität behielt er die Leitung des Orchesters und führte es – nun als Orchester der Universität Bremen – bis ins Jahr 1993 weiter. Highlights waren Kooperationen mit Orchestern aus Polen und Tschechoslowakei.
Nach einer Übergangszeit unter der Leitung von Peter Paulitsch wurde 1996 das Amt der Universitätsmusikdirektion neu geschaffen. Die erste Stelleninhaberin war von April 1996 bis Oktober 2020 Dr. Susanne Gläß. Studierende aus allen Fachbereichen der Universität musizieren gemeinsam mit Studierenden anderer Bremer Hochschulen, die kein eigenes Orchester besitzen. Darüber hinaus nehmen auch Alumni, Mitarbeiter*innen der Universität und im Laufe der Zeit hinzugekommene Freund*innen teil. Nach einer weiteren Übergangszeit unter der Leitung von Killian Farrell sowie mit projektbezogener Unterstützung durch Hartmut Keil und Alice Meregaglia (Orchester) und Iryna Dusheyko (Chor), hat im September 2022 Mariano Chiacchiarini das Amt des Universitätsmusikdirektors angetreten.
Das Ensemble ist – abhängig von Projekt und Repertoire – ein vollständig besetztes Sinfonieorchester mit bis zu 100 Mitgliedern.
Der Chor der Universität wurde für die Aufführung von Carl Orffs Carmina Burana im Februar 2003 von der damaligen UMD Dr. Susanne Gläß gegründet. Auch der Chor besteht aus Studierenden und Mitarbeitenden der Universität, Ehemaligen und im Laufe der Zeit hinzugekommenen Freundinnen und Freunden. Seit seiner Gründung hat er Konzertreisen nach Apulien (Süditalien), Danzig, Namibia, Istanbul, in die Ukraine, nach China England und Frankreich unternommen. Ein Highlight war 2024 die Kooperation mit dem Chor der Sorbonne Université Paris.
Das Repertoire des Chores umfasst zahlreiche Werke für Chor a Cappella, mit Ensemble oder mit großem Sinfonieorchester, die meist am Ende des Semesters gemeinsam mit dem Orchester der Universität Bremen aufgeführt wurden. Es beginnt mit Werken des 19. Jahrhunderts: dem Requiem von Brahms, Max Bruchs Odysseus, dem Requiem von Fauré, dem Te Deum von Bruckner und Coleridge-Taylors The Song of Hiawatha. Ein Schwerpunkt liegt auf Werken der 1920er und 1930er Jahre mit Szymanowskis Stabat Mater, Weills Der Weg der Verheißung und Tippetts A Child of Our Time; es reicht bis in die Gegenwart zum QueenKlassical der Band MerQury, zu Paul McCart- neys Liverpool Oratorio und zu den deutschen Erstaufführungen von Philip Glass‘ Itaipu, Richard Einhorns The Origin, Johnny Parrys An Anthology of All Things, Eric Idles und John Du Prez‘ Not The Messiah und von Arturo Márquez‘ Sueños. Heute setzt sich der Chor aus rund 180 Sängerinnen und Sängern zusammen, wiederum abhängig von Projekt und Repertoire.
Mariano Chiacchiarini
Weltweit ausgezeichnet mit dem ECHO Musikpreis, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie dem KONEX Preis in Musik, gewann Chiacchiarini bereits den 1. Preis beim Teatro Colón J.Martini Dirigenten-Wettbewerb und begann eine bemerkenswerte internationale Karriere, die zu wichtigen Begegnungen mit den Größen der Musikwelt führt, darunter S. Rattle, P. Boulez, P. Eötvös, R. Chailly, R. Muti und B. Haitink, sowie zu der Zusammenarbeit mit erstklassigen und renommierten Orchestern und Ensembles, wie etwa mit dem Tonhalle Orchester Zürich, Orchestra della Svizzera Italiana, Russian National Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Hong Kong Phil, Deutsche Radio Philharmonie, Gürzenich Orchester Köln, WDR Sinfonieorchester und Ensemble Modern, sowie Orchestern aus Bulgarien, Griechenland, Italien, Luxembourg, Österreich, Portugal, Spanien, Ungarn, Asien, Südafrika, Nord und Südamerika.
Er war Gastdirigent bei bedeutenden Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Young Euro Classic, oder den Donaueschinger Musiktagen, und seine Dirigate führten ihn auch in viele berühmte Spielstätten wie die Elbphilharmonie, das Konzerthaus Berlin und Wien, den großen Tschaikowsky-Saal Moskau oder die Opéra Bastille.
Er nahm zahlreiche feste Engagements wahr, so fungierte er zwölf Jahre als Musikdirektor der Universität Trier, als ständiger Dirigent des Ensemble Garage, seit 2014 ist er zudem als einer der Hauptdirigenten des Argentinischen National-Symphonieorchesters und seit 2013 bei der Lucerne Festival Academy engagiert. In den vergangenen Jahren wurde Chiacchiarini in Hannigans Momentum-Projekt, im Bürgerorchester der Stadt Köln und beim Beirat des Deutschen Musikrates tätig sowie mit dem Premio Nacional Clásica und als „Herausragende Persönlichkeit der Kultur“ seiner Geburtsstadt ausgezeichnet.
Seit September 2022 ist Mariano Chiacchiarini Bremens neuer Universitätsmusikdirektor.
Mehr Infos unter www.chiacchiarini.com









