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Baumeister-Stiftung für Chancengleichheit

Gründung der Baumeister-Stiftung

 

Das Ehepaar Dr. Hella und Bernhard Baumeister hat an der Universität Bremen die Baumeister-Stiftung für Chancengleichheit eingerichtet.
Die Stiftung setzt es sich zum Ziel, einen Beitrag zur Chancengleichheit und zum Abbau struktureller Benachteiligungen insbesonder aufgrund von Geschlecht, sozioökonomischen Hintergrund und Alter zu leisten.. Foto: Matej Meza / Universität Bremen

 

Spendenkonto

Baumeister-Stiftung für Chancengleichheit
IBAN: DE06 7001 2300 6124 8303 01
BIC: VBANDEMMXXX

Kontakt

Baumeister-Stiftung für Chancengleichheit
c/o Universität Bremen
Bibliothekstraße 1
28359 Bremen
Fon: +49-421-218-60336
stiftungprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de

Kontakt Baumeister-Stiftung
kontaktprotect me ?!baumeister-stiftungprotect me ?!.de
 

Die Stiftung

Am 15. Juli 2021 wurde die gemeinnützige Baumeister-Stiftung für Chancengleichheit als sechste Treuhandstiftung unter dem Dach der Stiftung der Universität Bremen gegründet. Die Stiftung setzt es sich zum Ziel, einen Beitrag zur Chancengleichheit und zum Abbau struktureller Benachteiligungen insbesondere aufgrund von Geschlecht, sozioökonomischem Hintergrund und Alter zu leisten.

Zweck der Stiftung ist es, Wissenschaft und Forschung an den bremischen Hochschulen unter besonderer Berücksichtigung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu fördern. Unterstützt und gefördert werden sollen weibliche Studierende/wissenschaftliche Nachwuchskräfte, ganz besonders diejenigen mit schwierigeren Rahmenbedingungen (u.a. Erziehungs- und Pflegeaufgaben, zweiter Bildungsweg und/oder höheres Lebensalter) aber auch diejenigen Studentinnen und Studenten, die als erste in ihrer Familie studieren.

Daneben sollen Forschung und Lehre vor allem auf den Gebieten ‚Gender‘, Zukunft der Arbeit‘ und ‚Soziale Sicherung‘ unterstützt werden.                              

Die Baumeister-Stiftung für Chancengleichheit wurde als sogenannte Hybridstiftung errichtet. Vom Gründungskapital wurde ein Viertel als Verbrauchsstiftung angelegt, welches innerhalb von zehn Jahren verbraucht werden kann. Dadurch ist gewährleistet, dass die Stiftung schon in den ersten Jahren ihres Bestehens Fördermittel vergeben kann und so dem aktuell hohen Bedarf an Förderung Rechnung tragen kann, auch wenn gegenwärtig Zinserträge kaum zu erzielen sind. Zugleich sind Spenden hochwillkommen, um möglichst viele Interessierte unterstützen zu können.

Über die Verwendung der Mittel entscheidet das Kuratorium.

Mitglieder des Kuratoriums der Baumeister-Stiftung für Chancengleichheit sind:

- die Stifterin, Dr. Hella Baumeister

- der Rektor der Universität Bremen, Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter

- Prof. Dr. Karin Gottschall, SOCIUM Universität Bremen

- Dr. Marion Salot, Arbeitnehmerkammer Bremen

 

Die Stifter

Dr. Hella Baumeister hat nach einer Berufsausbildung im Gastgewerbe und langjähriger Tätigkeit in Berlin und Bremen im Beschäftigungsbereich Hotel/ Reisebüro ab Mitte der 70er Jahre ein Studium der Rechts- und Sozialwissenschaften an der Universität Bremen absolviert. Im Anschluss war sie insgesamt zehn Jahre lang als sozialwissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungsprojekten mit den Schwerpunkten Arbeitsmarkt- und Qualifikationsforschung an der Universität Bremen tätig. Abschluss der Promotion ( Dr. rer. pol.) im Jahre 1987. Von 1991 bis 2006 arbeitete Dr. Hella Baumeister als Referentin für Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik bei der Arbeitnehmerkammer Bremen. Mehrfach wurde sie in dieser Zeit von unterschiedlichen Parteien als Einzelsachverständige zur Öffentlichen Anhörung arbeitsmarktpolitischer Gesetzesvorhaben im Bundestag eingeladen. Lange Jahre war sie Mitglied der Arbeitnehmerbank im Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Bremen sowie im Berufsbildungsausschuss der Handelskammer Bremen.

Bis 2019 arbeitete sie dann als selbstständige Referentin zu diversen arbeitsmarktpolitischen Themen. Besonders wichtig war ihr dabei der genderspezifische Blick auf die ungleiche Verteilung von Arbeitsmarktchancen und -risiken. Ehrenamtlich engagierte sie sich u.a. in Projekten, Initiativen, Ausschüssen und Arbeitskreisen im Themenfeld ‚Frauen-Bildung-Arbeit‘ in Trägerschaft u.a. von Parteien, Gewerkschaften, Landesfrauenräten und Evangelischer Kirche auf Landes- und Bundesebene.

Bernhard Baumeister ist Technischer Betriebswirt und hat viele Jahre in Berliner und Bremer Wohnungsbaugesellschaften gearbeitet, zuletzt in der größten Bremer Wohnungsbaugesellschaft GEWOBA. Als Betriebsratsvorsitzender und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender war er an der Regionalisierung der Neuen Heimat Bremen in die GEWOBA aktiv beteiligt. Seit 1993 war er bei der GEWOBA als Abteilungsleiter für die technische und kaufmännische Wohnungsverwaltung im Stadtteil Bremen-Vahr zuständig.  

Zudem war er lange Jahre Vorsitzender der Gewerkschaft HBV (Handel, Banken, Versicherungen) in Bremen sowie Mitglied im Gewerkschaftsausschuss der HBV auf Bundesebene, dem höchsten Gremium zwischen den Gewerkschaftstagen alle vier Jahre. Von 1988 bis 1994 war er Präsident der Angestelltenkammer Bremen. Seit dem Ende seines Berufslebens hat er ehrenamtlich junge Auszubildende mit schwierigen Startchancen auf dem Weg zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss begleitet und unterstützt.