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Austausch für Forschende: YUFE Visiting Scholar Pilot Programme 2026 startet

Ein Jahr lang werden sieben Forschende unterschiedlicher YUFE-Hochschulen jeweils an einer anderen Universität arbeiten. Das Ziel: Die Forschenden sollen Teil der akademischen Gemeinschaft an ihren Partnerhochschulen werden, die Universitäten weiter zusammenwachsen.

Das Programm richtet sich an erfahrene Forschende (etablierte und leitende Postdocs oder Professor:innen), die organisatorisch und finanziell für ihre Aufenthalte an den Partneruniversitäten unterstützt werden. Wie lange der Aufenthalt dauert und was sie konkret umsetzen möchten, wird den Forschenden dabei freigestellt. Möglich sind unter anderem gemeinsame Lehrformate und Workshops oder die Planung und Durchführung von Blended Intensive Programmes (BIPs), bei denen Studierende oder Forschende sowohl virtuell als auch physisch zusammenarbeiten. 

„Forschende stehen nie für sich allein. In der heutigen Wissenschaftswelt ist Forschung immer international“, sagt Funda Togar, Mitarbeiterin im Arbeitsbereich YUFE Staff Journey an der Universität Bremen, die das Programm koordiniert. „Wir möchten den Forschenden die Möglichkeit geben, sich in diesem Pilotprogramm individuell zu vernetzen, und so auch die YUFE-Gemeinschaft  stärken. Denn wenn Forschende Workshops, Lehrveranstaltungen oder andere Formate entwickeln, profitiert gleichzeitig immer auch das akademische Umfeld. Und genau das ist im Sinne des Visiting Scholar Programmes.“ 
 

Gesellschaftlich relevante Forschungsthemen in innovative Lehrformate übersetzen

Wie der Austausch konkret aussehen kann, zeigt das Beispiel von Melanie Böckmann, Professorin für Global Health an der Universität Bremen. Sie und ihre Kollegin Dr. Floor van den Brandt von der Universität Maastricht möchten sich im Rahmen des Projekts mit der Frage beschäftigen, wie sich spezielle Lehrformen wie das problem-based learning in das YUFE blended learning-Prinzip eingliedern lassen. Dabei wollen sie gemeinsam die Grundlagen für ein Forschungsprojekt zum Tabakkonsum in Südasien legen. „Die Chance, gemeinsam mit einer Kollegin einer YUFE-Partneruniversität gesellschaftlich relevante Forschungsthemen in innovative Lehrformate zu übersetzen, findet sich im üblichen Uni-Alltag nur selten. Das YUFE Visiting Scholars Programme mit Kurzaufenthalten im Ausland ist für mich interessant, da es einen Beitrag zur Internationalisierung leistet, der mit meiner Carearbeit, mit Lehre und meinen regulären Verpflichtungen gut zu vereinbaren ist“, sagt sie. 

Folgende Forschende nehmen an dem Programm teil: 

  • YUFE Visiting Scholar 2026 an der Université Sorbonne Nouvelle: Dr. Joanna Augustyn (Nicolaus Copernicus Universität Toruń, Polen)
  • YUFE Visiting Scholar 2026 an der Universität Bremen, Deutschland: Dr. Anna Kristiina Kokko (University of Eastern Finland)
  • YUFE Visiting Scholar 2026 an der Université Sorbonne Nouvelle, Frankreich: Professor Dr. Darian Meacham (Universität Maastricht, Niederlande)
  • YUFE Visiting Scholar 2026 an der Universität Carlos III de Madrid, Spanien: Dr. Irena Vodopija-Krstanovic (Universität Rijeka, Kroatien)
  • YUFE Visiting Scholar 2026 an Universität Carlos III de Madrid, Spanien: Alberto Romele (Université Sorbonne Nouvelle, Frankreich)
  • YUFE Visiting Scholar an der Universität Rijeka, Kroatien: Professor Dr. Juan Pablo Rodríguez Delgado (Universität Carlos III de Madrid, Spanien)
  • YUFE Visiting Scholar an der Universität Maastricht, Niederlande: Professor Dr. Melanie Böckmann (Universität Bremen, Deutschland)

An der Universität Bremen ist das Programm im International Office angesiedelt. Ansprechpartnerin für Fragen ist Dr. Marejke Baethge-Assenkamp

YUFE Visiting Scholar Pilot Programme 2026