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Das Einstein-Podolsky-Rosen Paradoxon: Worüber man sich in der Quantenmechanik wundern sollte

Die Quantenmechanik ist unstrittig die erfolgreichste physikalische Theorie der Atom-, Molekül- und Festkörperphysik. In diesen Bereichen erlaubt sie es, mit höchster Präzision die messbaren Eigenschaften von Materie richtig vorauszusagen. Sie beherrscht das Verständnis und die Entwicklung moderner Technologien wie keine andere physikalische Theorie. Darüberhinaus ist sie mathematisch eingehend untersucht und verhältnismäßig sehr gut verstanden.  Trotzdem ist sie bis heute immer  wieder Gegenstand oft hitziger Debatten, auch unter Physikern, da das Bild, das sie von der physikalischen Wirklichkeit entwirft, nicht den Erwartungen vieler entspricht. Die historisch in dieser Hinsicht wohl einflussreichste Arbeit wurde 1935 von Albert Einstein, Boris Podolsky und Nathan Rosen veröffentlicht, die diese Unzufriedenheit auf den Punkt bringt. Diesen "Punkt" möchte ich in meinem Vortrag erklären. Dazu werde ich Einiges aus dem Begriffssystem der Quantenmechanik erläutern und

- zur Erholung - auch einige, zum Teil sehr lustige historische Hintergründe berichten.

Ablauf

Die Veranstaltung am 10.04.2018 findet im Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) statt.

17.00 Uhr

Vortrag: Einstein-Podolsky-Rosen Paradoxon
mit Prof. Dr. Domenico Giulini

18.00 UhrPause, Zeit für Gespräche und ein kleiner Imbiss
18.30 UhrGesprächskreis für alle, die noch Fragen haben oder weiter über das Thema diskutieren möchten.
19.00 UhrEnde

Zur Anmeldung

 

Download: Lageplan ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation)

Prof. Dr. Domenico Giulini

- Geboren und aufgewachsen in Heidelberg.

- Studium der Mathematik und Physik in Heidelberg bis zum Vordiplom.

- Weiterführung des Studiums in Cambride (England); dort Promotion 1990 in der Gravitationsgruppe (Hawking) bei Gary Gibbons über ein Thema der Allgemeinen Relativitätstheorie.

- Assistent und Habilitation (1996) in Freiburg i.Br.

- Stipendiat des Schweizer Nationalfonds an der Univertsität Zürich (Gruppe Straumann)

- Research Fellow am AEI Potsdam (Gruppe Huisken, Gruppe Nicolai)

- Seit 2009 am ZARM und Prof. für theoretische Physik in Hannover.

- Forschnugsgebiete: Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie, mathematische Physik, Gravitationsphysik und Verbindungen zur Quantenmechanik.

Aktualisiert von: Isabell Harder