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Sommerakademie 2020

...wir gehen online!

Gewinne einen Einblick in die Forschung der Universität Bremen

Eine spannende Herausforderung für Schülerinnen und Schüler bieten die Universität Bremen und ihre Partnerinstitute mit der Sommerakademie. Die Schülerinnen und Schüler haben auch im Sommer 2020 wieder die Möglichkeit, vom 6. bis 10. Juli eine Woche lang gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern spannenden Fragen nachzugehen. In diesem Jahr finden die Workshops der Sommerakademie online statt.

In den Workshops der Sommerakademie sollen Schülerinnen und Schüler die Chance bekommen, forschend zu lernen - das heißt, innerhalb von vier Tagen (eigene) Forschungsfragen eigenständig zu bearbeiten und ihre Ergebnisse zu präsentieren. So können sie intensive Einblicke in ein Forschungsfeld sammeln und die Uni Bremen als möglichen Studienort kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler wählen einen Wunschworkshop aus, den sie dann von Montag bis einschließlich Donnerstag stundenweise online besuchen. Die Dauer des jeweiligen Pogramms hängt vom Workshop ab. Am Freitag wird dann eine gemeinsame Präsentation der Ergebnisse im Rahmen einer Videokonferenz stattfinden. 

Das Programm richtet sich an forschungsinteressierte Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2019/2020 eine gymnasiale Oberstufe besuchen. Die Teilnahem ist kostenlos.

Noch Fragen? Melden Sie sich gerne per Mail bei uns!

Anmeldung

Sie können sich noch bis 19. Juni zur Sommerakademie 2020 anmelden!

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Kontakt

UniTransfer, Transferstelle Universität-Schule

Isabell Harder

Email: isabell.harderprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de

Sommerakademie als Videokonferenz

Workshopübersicht

Detaillierte Workshopbeschreibungen weiter unten

Medizininformatik

"Die digitale Zukunft der Medizin

mit Hanne Ballhausen

Physik

"Die physikalische Messbarkeit der Zeit"

mit PD Dr. Volker Perlick

Synthetische Biologie

"Mito-POWER"

mit Kathrin Maedler

 

 

Die digitale Zukunft der Medizin

Wie stellen Ärzte Krankheiten fest? Und was hat das mit Informatik, Mathematik und Physik zu tun? Was tragen Computer dazu bei, was Menschen nicht können? Und worin unterscheidet sich die Wahrnehmung medizinischer Bilder mit Hilfe von Computern von der des menschlichen Auges? Wie hilft die Mathematik bei der Analyse von Bildern im Laufe der Therapie eines Patienten?

Mit dem interaktiven Programm "Inside Insight" erkunden wir gemeinsam, warum der Computer für die Diagnose und Planung einer Therapie für Mediziner so wichtig ist. Ihr bekommt Einblicke in medizinische Aufnahmen und wir untersuchen Unterschiede in der Bewertung der medizinischen Bilder durch den Menschen und den Computer. Dabei schauen wir auch auf die Bedeutung der Mathematik, Informatik und Physik, nicht nur in der Bildanalyse sondern auch in der Visualisierung und Generierung der Bilder. Ohne diese drei Fächer ist medizinische Bildverarbeitung und digitale Medizin nicht möglich.

Explizit notwendige Vorkenntnisse:

Keine; auch für Programmieranfänger*innen geeignet.

Notwendiges technisches Equipment (Hardware, Software):

Internetfähiger Computer (bevorzugt Internetbrowser Chrome)

Uhrzeiten:

- gemeinsamer Auftakt: 6.7. 10 bis 11 Uhr; gemeinsamer Abschluss 10.7. 10 bis 12 Uhr

- 06.07. 11 – 12 Uhr

- 07.07./08.07./09.07. 10 – 11 Uhr

Hanne Ballhausen

Hanne Ballhausen ist Mathematikerin und arbeitet seit über 10 Jahren im Bereich der mathematischen Modellierung und Simulation. Seit 2011 ist sie Mitarbeiterin beim Fraunhofer Institut für Digitale Medizin MEVIS. Dort beschäftigt sie sich mit der Modellierung, Simulation und Optimierung thermischer Ablationsverfahren.

Die physikalische Messbarkeit der Zeit

In diesem Kurs verfolgen wir die Geschichte der Physik in Bezug auf die Messgröße Zeit: vom antiken philosophischen Verständnis der Zeit von Aristoteles und Platon über die Newtonsche Physik zur speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie, zur Thermodynamik und zur Quantenphysik. Ein Ausflug in die Geodäsie zeigt zudem, was das Vergleichen von Uhren  mit der Vermessung der Erde zu tun hat.

Die besten Uhren, die wir heutzutage haben, sind so genau, dass sie erst nach mehreren Millionen  Jahren um eine Sekunde falsch gehen. Wir werden besprechen, wie diese Uhren funktionieren und wozu man sie benutzt. Zur Illustration, zum Beispiel von Effekten der Relativitätstheorie, werden wir Computerprogramme einsetzen, die interaktiv bedient werden können. Wer wissen will, was die Welt im Innersten zusammenhält,  Spaß an Physik und Naturwissenschaften allgemein und für Formeln eine Schwäche und Verständnis hat, der ist in diesem Kurs genau richtig.

Explizit notwendige Vorkenntnisse:

Keine, die über den Schulstoff hinausgehen

Notwendiges technisches Equipment (Hardware, Software):

Nur Computer mit Kamera und Mikrophon. Software widr zur Verfügung gestellt.

Uhrzeiten:

- gemeinsamer Auftakt: 6.7. 10 bis 11 Uhr; gemeinsamer Abschluss 10.7. 10 bis 12 Uhr

- 6.7 bis 9.7. 11-12 Uhr und 14-15 Uhr

PD DR. Voler Perlick

Dr. Volker Perlick lehrt an der Universität Bremen und forscht am ZARM. Er ist gemeinsam mit Dr. Eva Hackmann Leiter der Forschungsgruppe Gravitationstheorie und beschäftigt sich mit Anwendungen der Allgemeinen Relativitätstheorie auf Gravitationsphänomene im Weltall.

Mito-POWER

Das Kraftwerk in unseren Zellen-wie sieht das denn genau aus? Wie machen denn diese Mitochondrien in unserem Körper Energie? Sind Mitochondrien in allen Zellen genau gleich, also in Bäumen, Blumen, Kartoffeln, Mäusen, im Herz, in der Lunge, im Gehirn?

Diesen Fragen wollen wir im Mito-Power Workshop nachgehen. Ihr lernt, wie Mitochondrien in unseren Zellen Riesen-Energien erzeugen, miteinander interagieren und uns effektiv vor Krankheiten schützen.

Wir werden Euch zeigen, wie Zellen unter dem Mikroskop aussehen, wie sich Mitochondrien zu 1000en in einer Zelle bewegen, kommunizieren und sich sogar verbinden. Dabei werden wir mit Euch Mitochondrien aus verschiedenen Zellen anschauen und untersuchen, ob sie bei verschiedenen Krankheiten, zum Beispiel im Gehirn oder in der Bauchspeicheldrüse anders als beim Gesunden sind.

Zusammen mit Ingenieuren könnt Ihr selbst Modelle am Computer entwickeln, wie die Mitochondrien in der Zelle interagieren.

Explizit notwendige Vorkenntnisse:

Keine. Die jeweils einstündigen Vorträge sind für Schülerinnen und Schüler, die sich besonders für Biologie, Medizin und/oder Informatik interessieren.

Notwendiges technisches Equipment (Hardware, Software):

Internetfähiger Computer oder Handy.

Uhrzeiten:

- gemeinsamer Auftakt: 6.7. 10 bis 11 Uhr; gemeinsamer Abschluss 10.7. 10 bis 12 Uhr

- 06.07. bis 09.07. 11 – 12 Uhr

Kathrin Maedler

Kathrin Maedler lehrt an der Universität Bremen Human- und Molekularbiologie und leitet das Diabetesforschungslabor am Zentrum für Biomolekulare Interaktionen Bremen. In der Sommerakademie “MitoTweets” geben sie, Rita Groß-Hardt (Molekukare Genetik) und Lucio Colombi-Ciacchi (Ingenieurwissenschaften) Einblick in gemeinsame Forschungsarbeiten zur Funktion von Mitochondrien in verschiedenen Zellen, wie wichtig sie sind für das Leben, die Fruchtbarkeit von Pflanzen und für die Therapie von Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt und Diabetes.

Starke Partner

Wir danken der Sparkasse in Bremen für die freundliche Unterstützung der Sommerakademie