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Notes on Marie Menken

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Die Malerin, Schauspielerin und Filmemacherin Marie Menken
war eine bisher unterschätzte Protagonistin der New Yorker Avantgarde der 1950er und 1960er Jahre.
Bekannt sind Anekdoten um die grelle Figur des Underground, die zum Superstar der Warhol-Factory aufstieg und deren handgreiflichen Streitereien mit ihrem Ehemann den Dramatiker Edward Albee zu seinem Klassiker »Who’s afraid of Virginia Woolf« inspirierten.
 
Die Wiener Filmemacherin Martina Kudlácek entwirft in ihrer essayistischen Hommage »Notes on Marie Menken« ein sehr viel differenzierteres Bild der Künstlerin, das sich zusammensetzt aus vergessenen Archivbeständen, Musikkompositionen von John Zorn, sowie »lebenden Zeugnissen« von befreundeten Künstlern wie Andy Warhol, Stan Brakhage, Kenneth Anger und Jonas Mekas. Sihre Aussagen belegen den immensen ästhetischen Einfluss Menkens auf das nachfolgende New American Cinema.
 
Der Filmemacher und Filmkurator Thomas Tode lehrt als Filmwissenschaftler u.a. an der Hochschule für Bildende Künste und an der Universität Hamburg. Als Kenner besonders der amerikanischen Experimentalfilmavantgarde wird er in das Werk und die Person Mare Menkens einführen.

Marie Menken - Einführungsvortrag
Thomas Tode, Hamburg
Sa. 20. 10. | 20.30 | Kino 46
anschl.

Notes on Marie Menken - Dokumentation
Ö/USA 2005, Regie: Martina Kudlácek, Musik: John Zorn, mit Kenneth Anger, Stan Brakhage, Peter Kubelka, Jonas Mekas, Gerard Malanga, 97 Min., OmU, Dokumentation
Sa. 20. 10. | ca. 21.00
anschl.

Hommage an Marie Menken – Kurzfilme
Glimpse of the Garden (1957)
Hurry Hurry (1957)
Dwightiana (1959)
Eye Music in Red Major (1961)
Bagatelle for Willard Maas (1961)
Moon Mondrian (1961)
Moonplay (1962)
Notebook (1940-1962)
Go!Go!Go! (1962-64)
Andy Warhol (1965)
Excursion (1968).

Sa. 20. 10. | ca. 22.30

Marie Menken
Aktualisiert von: Steven Keller