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Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention 2

Modul

Aufbauend auf theoretischen Grundlagen des Public Health und unter Kenntnis des Präventionsgesetzes erarbeiten Sie anhand zweier ausgewählter Lebenswelten (Settings) oder Handlungsfelder (pro Seminar eins) die gesundheitlichen Problemlagen von Zielgruppen (z. B. Kinder, sozial Benachteiligte, Migrant*innen) und/oder Menschen in bestimmten Lebensphasen.

Thematische Akzente können Sie durch die individuelle Auswahl von Veranstaltungen setzen. In den Veranstaltungen wird ein Überblick über die Planungsgrundlagen (z. B. Gesundheits- und Sozialberichterstattung) und Planungszyklen (z. B. Public Health Action Cycle) für die Entwicklung gesundheitsfördernder und präventiver Projekte gegeben. Sie lernen die verschiedenen gesundheitswissenschaftlichen Strategien, Handlungsansätze und Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention kennen und mittels praktischer Übungen selbständig zu entwickeln, zu implementieren und zu evaluieren.

Die Berücksichtigung von Maßnahmen des Qualitätsmanagements ist ebenso elementarer Bestandteil der Lehrveranstaltungen wie die Beachtung der Geschlechterkategorie und die Reflexion über ethische Aspekte. Im Zusammenhang mit Global Health-Themen wird insbesondere über die Transferfähigkeit eurozentristisch geprägter Gesundheitsstrategien kritisch diskutiert.

Das Modul kann unabhängig vom Modul „Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention I“ einzeln belegt werden.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls 

  • können Sie die gesundheitswissenschaftlichen Strategien und Maßnahmen der Gesundheitsförderung („Vermehrung von Ressourcen“) und Prävention („Verminderung von Risiken“) unterscheiden,
  • können Sie die Wechselbeziehungen von Maßnahmen auf der Verhaltens- und/oder Verhältnisebene kritisch reflektieren,
  • haben Sie ein spezielles Verständnis für die Beschaffenheiten von Lebenswelten (Settings), von Bedarfen und Bedürfnissen unterschiedlicher Zielgruppen und Menschen in verschiedenen Lebensphasen,
  • kennen Sie den (gesundheitspolitischen) Aktions- bzw. Planungszyklus der Gesundheitsförderung und Prävention (Public Health Action Cycle),
  • kennen Sie das Präventionsgesetz,
  • können Sie die Spannbreite lebensweltorientierter Gesundheitsförderung und Prävention und können entsprechend gesundheitsfördernde und präventive Angebote entwickeln, implementieren und evaluieren,
  • können Sie die Strategien der Prävention und Gesundheitsförderung auf den Bereich Global Health und Entwicklungszusammenarbeit beziehen und kultursensibel transferieren.

In Kürze

Inhalt:
gesundheitswissenschaftliche Strategien, Handlungsansätze und Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention

Niveau: Bachelor-Modul 

Veranstaltungsform:
2 Seminare

Semester: Sommersemester

Umfang: 6 CP

Modulverantwortung

Dr. Martina Wachtlin

Institut für Public Health und Pflegeforschung 
Fachbereich 11: Human- und Gesundheitswissenschaften

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Zielgruppe

  • Das Modul richtet sich an Fachkräfte aus Arbeitsfeldern im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich, die sich im Feld der Gesundheitsförderung und Prävention weiterqualifizieren möchten.

Zugangsvoraussetzungen

  • Hochschulzugangsberechtigung nach den Vorgaben der Universität Bremen mehr >

  • Mindestens ein Jahr Berufserfahrung

  • Ggf. Nachweis über Deutschkenntnisse gemäß den geltenden Voraussetzungen bezüglich deutscher Sprachkenntnisse an der Universität Bremen

  • Empfohlen: erste theoretische Grundlagen in Public Health und Kenntnis des Präventionsgesetzes

Veranstaltungsdetails

Veranstaltungsform:
2 Seminare (Auswahl aus verschiedenen Themen)

Veranstaltungszeiten:
im Sommersemester
Termine folgen

Umfang

Dauer: 1 Semester

Arbeitsaufwand:
56 Std. Präsenzveranstaltungen 
+ 124 Std. individuelles Selbststudium

(entspricht 6 CP)

Prüfungen & Abschluss

Prüfung:

  • Mündliche Prüfung (30 Min.) oder
  • Klausur (2 Std.) oder
  • Referat mit kurzer schriftlicher Ausarbeitung oder
  • Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

Abschluss:

  • Modulzertifikat

Teilnahmeentgelt

In der LIFE-Erprobungsphase kostenfrei - die Bereitschaft zur Teilnahme an der Programmevaluation wird vorausgesetzt!

Bewerbung

Bewerben Sie sich mit dem Antrag auf Zulassung:

Bewerbungszeitraum:
1. Februar - 15. März

Information & Beratung:

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Josephine Haladich-Hofmann | Astrid Rehbein | Svenja Renner

Telefon: 0421 - 218 61 037 oder 0421 - 218 61 619
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Aktualisiert von: Katrin Heins