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Studium

Worum geht es?

Zunehmend globalisierte Verflechtungen und Abhängigigkeiten sowie die fortschreitende Digitalisierung stellen moderne Gesellschaften vor immer neue Herausforderungen. Im Spannungsfeld von staatlichem Handeln, marktwirtschaftlichen Aktivitäten und zivilgesellschaftlichem Engagement müssen öffentliche Institutionen komplexe Entscheidungslagen und -probleme bewältigen. Daraus entsteht ein zunehmender Bedarf an entscheidungskompetenten Führungskräften. 

Zur umfassenden Einschätzung von Handlungsoptionen ist die Berücksichtigung von administrativen Routinen, politischen Kalkülen, wirtschaftlichem Effizienzstreben, ethischen Grundsätzen und rechtlichen Rahmenbedingungen unerlässlich. Der Masterstudiengang „Komplexes Entscheiden“ zielt darauf ab, kompetente Verantwortungsträger auszubilden, indem Expertise im Umgang mit komplexen Entscheidungsproblemen sowohl interdisziplinär als auch berufsfeldübergreifend vermittelt wird.

Die Fähigkeiten, die dabei gefördert werden, sind neben den jeweils fachspezifischen entscheidungsbezogenen Inhalten allgemeine Schlüsselqualifikationen wie kommunikative Kompetenz, analytisches Denken, schlüssiges Argumentieren und methodologische Reflexion.

Für wen?

Der Studiengang richtet sich an Bachelorabsolventen der Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Pilosophie sowie an Absolventen interdisziplinärer Bachelorstudiengänge, in denen eines dieser Fächer als Hauptfach studiert wurde. Durch die Zusammenarbeit der Fachbereiche 6, 7, 8 und 9 bietet das Studienprogramm jeweils Expertise aus den einzelnen Fachgebieten und vermittelt dabei interdisziplinäre Zusammenhänge. Der Fokus auf das Thema "Entscheiden" ist dabei das Alleinstellungsmerkmal des Studiengang.

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Wie läuft es ab?

Im ersten Jahr befassen sich die Studierenden mit den jeweiligen theoretischen Grundlagen der unterschiedlichen Disziplinen, um einen umfassenden Überblick auf verschiedene Thematiken öffentlichen Entscheidens zu erlangen. Im zweiten Jahr werden das bereits erworbene Wissen und die Kompetenzen im Umgang mit unterschiedlichen Denkansätzen konkretisiert und angewandt. Hierzu gehören neben dem interdisziplinären Projektbereich ein achtwöchiges Praktikum und schließlich die Ausarbeitung einer Masterthesis.

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Schilder zur Orientierung.

Wer ist beteiligt?

Das Lehrpersonal kommt aus den vier beteiligten "Gründungsfächern" des Studiengangs: Recht (FB 6) , Wirtschaftswissenschaften (FB 7) , Politikwissenschaft (FB 8), Philosophie (FB 9). Zusätzlich kann das Lehrprogramm bei Bedarf, insbesondere im Projektbereich, um den Beitrag weiterer Disziplinen ergänzt werden, so z.B. aus Informatik, Public Health, Psychologie, Soziologie und Verwaltungswissenschaften.

 

 

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Außenansicht Boulevard
Aktualisiert von: Sandra Kohl