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𝐊𝐨𝐧𝐫𝐚𝐝 𝐖𝐚𝐥𝐞𝐫𝐬𝐤𝐢 verteidigt 𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐃𝐢𝐬𝐬𝐞𝐫𝐭𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧!

Konrad Walerski hat am 6. Februar 2026 erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel „Zwischen unerwünschter und produktiver Wissenschaft. Die Geschichte der polnischen Soziologie im Prozess der ‚sozialistischen‘ Modernisierung“ mit der Gesamtnote summa cum laude verteidigt.

In seiner Arbeit untersucht er die Entwicklung der polnischen Soziologie in der Volksrepublik Polen und analysiert deren ambivalente Rolle im Spannungsfeld zwischen politischer Kontrolle und wissenschaftlicher Autonomie. Die Dissertation verbindet wissenschaftshistorische und wissenssoziologische Perspektiven und leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Wissenschaft im Kontext (geo)politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse.

Konrad Walerski ist Germanist, Kulturwissenschaftler und Wissenschaftshistoriker. Nach dem Abschluss der gemeinsam von der Europa-Universität Viadrina und der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań angebotenen Masterstudiengänge im Jahr 2018 ist er seit 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Viadrina Center of Polish and Ukrainian Studies (ehemals Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien) und seit 2023 Koordinator des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Forschungsverbunds Mod-Block-DDR. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Wissenschafts- und Ideengeschichte, der Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen, der Analyse von Modernisierungs- und Transformationsprozessen in Ostmitteleuropa sowie in der Zivilisationstheorie und der Europaforschung.

 

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Konrad Walerski