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Transfer

2021

Sophie Laaß (EUV) (Erstbetreuerin Anna M. Steinkamp) belegte mit ihrer Bachelorarbeit „Unternehmerisches Verständnis von Marktwirtschaft in Ostdeutschland - 30 Jahre nach dem Systemumbruch“ den 1. Platz im Innovationspreis-Wettbewerb 2021 des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt (Oder).

Medienberichte:

Innovationspreis 2021 des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt (Oder), René Wilke

https://www.europa-uni.de/de/struktur/unileitung/pressestelle/viadrina-logbuch/auszeichnungen/20211110-Innovationspreis/Beitrag/index.html

https://www.europa-uni.de/de/struktur/unileitung/pressestelle/aktuelles/innovationspreis/index.html

In der 2. Podcastfolge der Transferstelle Viadrina gibt Anna M. Steinkamp Einblicke in Forschungsergebnisse, die KMUs bei der erfolgreichen Internationalisierung behilflich sein können.
Zum Podcast: hier klicken.

Die „VIA TRANSFER-Podcasts“ sind ein Service der Transferstelle Viadrina für Unternehmen aus der Region. In persönlichen Gesprächen berichten WissenschaftlerInnen der Viadrina über ihre Forschungsprojekte. Thematisiert werden unternehmensrelevante Fragestellungen, Entwicklungspotentiale und Lösungen.

Der Podcast wurde an viele hundert Unternehmen weitergeleitet.

 
Im Interview der Märkischen Oderzeitung (MOZ) berichtet Anna M. Steinkamp am 07.01.2021 über die Voraussetzungen um Produktionsunternehmen aus Ostdeutschland und Polen erfolgreich auf internationale Märkte zu führen, als auch über die nicht genutzten Chancen in der deutsch-polnischen Grenzregion.

 

Zum Beitrag in der Märkischen Oderzeitung (MOZ)...

ZOOM Bild des Vortragendes Heiner Heseler und des Moderators Klaus Borchardt
Der Schiffbauexperte und ehemalige Bremer Staatsrat des Wirtschafts- und Hafenressorts sprach am 28. Januar 2021 zu über 70 Teilnehmer*innen im Rahmen der Vortragsveranstaltung „Tanz mit dem Vulkan – die ostdeutschen Werften und der Bremer Vulkan“. Zuvor berichtete der Weser Kurier: Bremer Vulkan - „Geld hat es genug gegeben“.

Es ist eine bis heute kontrovers diskutierte Geschichte: Die Vulkan-Werft AG beteiligte sich mit Unterstützung durch EU-Gelder prominent am Privatisierungsprozess in Ostdeutschland. Der damalige Vorstandsvorsitzende Friedrich Hennemann konnte so seine Vision von einem maritimen Großkonzern umsetzen. Neben den DDR-Werften in Wismar, Rostock und Stralsund standen auch einige westdeutsche Unternehmen auf der Einkaufsliste. Der Bremer Vulkan ging 1996, also vor 25 Jahren, in Konkurs und verursachte für die betroffenen Regionen eine einschneidende Strukturkrise. Vor den Werfttoren in Ost und West standen viele enttäuschte Menschen. Untersuchungsausschüsse auf Bundes- und Landesebene befassten sich mit dem Vulkan-Fall.  Die gerichtlichen Auseinandersetzungen endeten 2010 mit einem Vergleich. Die strukturökonomischen Herausforderungen bestehen fort.

Zur Veranstaltungsreihe: https://ost-nach-west.uni-bremen.de/

Zum Projekt: https://www.uni-bremen.de/mod-block-ddr

2020

Am 02.12.2020 berichtet Anna M. Steinkamp im Interview mit dem Westdeutschen Rundfunk (WDR-Cosmo) über Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen ostdeutschen und polnischen Unternehmern, die international tätig sind.

Zum Beitrag in polnischer Sprache im WDR-Cosmos...

Podium der Veranstaltung: Anna Steinkamp und Teilnehmer*innen
Anna M. Steinkamp (TP 6) und Sławomir Kamosiński (TP 4) in der öffentlichen Podiumsdiskussion mit dem polnischen Unternehmerpaar Dr. Irena Eris und Henryk Orfinger an der Europa-Universität am 26.11.2020.

Vom Zwei-Personen-Betrieb im sozialistischen Polen zur internationalen Kosmetik-Marke:
Im Rahmen eines Seminars über polnisches Unternehmertum nach 1989 haben Dr. Irena Eris und Henryk Orfinger mit Studierenden auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurückgeblickt.

Die im Internet übertragene Diskussion an der Europa-Universität Viadrina war eine Reise in die Vergangenheit: Die spannende und persönliche Geschichte eines Unternehmens, das Anfang der 1980er-Jahre in einer schwierigen Phase des Sozialismus entstand, sich in der herausfordernden Zeit der polnischen Transformation behaupten konnte und heute mit über 1.000 Beschäftigten zu den erfolgreichsten Unternehmen Polens gehört.

Dr. Irena Eris, die an der HU Berlin in Pharmazie promovierte, gründete 1983 mit ihrem Mann Henryk Orfinger ein kleines Familienunternehmen in der Nähe von Warschau. Nach 1989 entwickelte sich die Firma zu einem der größten europäischen Player im Kosmetikbereich. Das Unternehmen Dr. Irena Eris unterhält eigene Hotels und Schönheitssalons. Im Jahr 2012 wurde es in die exklusive französische Luxusmarken-Vereinigung Comité Colbert aufgenommen, der 84 Firmen (wie Chanel, Lancôme oder Dior) angehören.

 

Zum Podcast der Podiumsdiskussion:

https://media02.europa-uni.de/WiSe2021/PR/20201126_GD.mp4

 

Medienbericht - Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Europa-Universität Viadrina:

„Das Geld war nie unsere Hauptantriebskraft“ – polnisches Unternehmerpaar Dr. Irena Eris und Henryk Orfinger zu Gast an der Viadrina

https://www.europa-uni.de/de/struktur/unileitung/pressestelle/viadrina-logbuch/uni-leben/20201126-Dr_-Irena-Eris/Beitrag/index.html

 

Medienbericht – Märkische Oder-Zeitung (MOZ):

„Irena Eris berichtet an der Viadrina-Universität in Frankfurt (Oder) von ihrem Erfolg“:

https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/kosmetik-imperium-irena-eris-berichtet-an-der-viadrina-universitaet-in-frankfurt-_oder_-von-ihrem-erfolg-53515311.html

 

Medienbericht – Märkische Oder-Zeitung (MOZ):

„Polnische Prominente live und online an der Universität Viadrina“

https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/europa-universitaet-polnische-prominente-live-und-online-an-der-universitaet-viadrina-53309696.html

 

MDR Podcast "Jahre nach dem Umbruch im Osten"
Mod-Block-DDR veranstaltete anlässlich des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit eine Podiumsdiskussion zur Wirtschafts- und Währungsunion. Beteiligte und Expert*innen des Wirtschaftsumbaus diskutierten über gemachte Erfolge, begangene Fehler und hilfreiche Lehren. Die Moderatorin Ine Dippmann (MDR) hat nun einen konzisen und unterhaltsamen Radiobeitrag veröffentlicht, der am 14.12.2020 im Nachrichtenradio des MDR lief und dauerhaft verfügbar ist.

Insbesondere Zuhörer*innen, denen die mehr als einstündige Diskussion zu langatmig erscheint, legen wir diesen Podcast wärmstens ans Herz. Er fängt die Stimmen von Christa Luft, Johannes Ludewig, Rudolf Hickel und Udo Ludwig repräsentativ ein. Die lebendige und kontroverse Diskussion ist auf den Punkt gebracht. Das alles wird vermittels zeitgenössischer Musik kommentiert und damit um die damalige Atmosphäre und weitere Perspektiven bereichert.

 

Zum Podcast „30 Jahre nach dem Umbruch im Osten“ auf MDR Aktuell…

Am 28.10.2021 nahm Anna M. Steinkamp am Online-Diskussionsprojekt zum Eberswalder Wende-Talk „Von Akkord & Planwirtschaft zur Marktwirtschaft: Eberswalder Unternehmen 30 Jahre nach der Wende“ teil.

Jörn Mallok (Professur für Unternehmensführung und Produktionsmanagement an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde) moderierte die Diskussionsrunde, an der auch Klaus Dietze (Geschäftsführer L. Dietze & Sohn Fördertechnik GmbH) teilnahm. Ein Schwerpunkt der Diskussion war die Frage, welche Transformationsprobleme in Deutschland und in Polen damals aufgetreten waren und welche Probleme bei Unternehmen bis heute spürbar sind.

An der Online-Veranstaltung waren Studierende der Hochschule Stralsund, der Universität Stettin und der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde beteiligt. Die Veranstaltung fand in der deutschen Sprache statt und wurde live ins Polnische übersetzt. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Interreg-Projektes INT 181: „Hochschule trifft Wirtschaft, Deutsch-Polnischer Innovatives Campus“ organisiert.

Anna M. Steinkamp (TP 6) und Sławomir Kamosiński (TP 4) führen im Wintersemester 2020/2021 für Masterstudierende an der Europa-Universität Viadrina das Seminar „Erfolg des Unternehmertums: Analyse polnischer Wirtschaftselite nach 1989“ in polnischer Sprache [„Sukces przedsiębiorczości: analiza polskiej elity gospodarczej po 1989 r."] durch.

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, das 30-jährige Werk polnischer Unternehmer nach 1989 zu analysieren und Theorien des Unternehmertums von u.a. A. Smith, J. Schumpeter, K. Marx, P. Bourdieu kritisch zu diskutieren.

Anna M. Steinkamp bietet im Sommersemester 2020 an der Europa-Universität Viadrina eine Lehrveranstaltung für Bachelorstudierende unter dem Titel "Vertiefungsseminar zur qualitativen Interviewführung und -analyse: Unternehmerische Gründungserfahrungen in Ostdeutschland nach 1990", an.

In der Lehrveranstaltung werden ausgewählte Erhebungs- und Auswertungsmethoden qualitativer Sozialforschung vertiefend behandelt, als auch eine praktische Übung zur Interviewleitfadenentwicklung, Interviewführung und auch zur Datenanalyse mit dem Softwareprogramm MAXQDA durchgeführt. Als thematischer Fokus dient das Spektrum von Gründungserfahrungen, insbesondere in Ostdeutschland nach dem Umbruch von 1990.

Peter Probst gibt im Rahmen des Seminars von Anna M. Steinkamp "Karriere im Top-Management: Leistung oder Habitus?" am 13.01.2020 einen Überblick über die Führung eines internationalen Großunternehmens mit Ost-West-Hintergrund und berichtet über die Rolle des Habitus im höheren Management.

Peter Probst, gebürtiger Münchener, ist seit über 23 Jahren Geschäftsführer der LEIPA Group GmbH mit Sitz in Schwedt (Ostbrandenburg), die weltweit 1.700 Personen beschäftigt. Er war u.a. verantwortlich für die Internationalisierung des Unternehmens und die Gründung von Tochtergesellschaften in Polen, Großbritannien, Frankreich, Rumänien, Litauen, Tschechien, Österreich und in den Niederlanden.

Anlässlich "30 Jahre Deutsche Einheit" sprechen Jutta Günther und Ann Hipp mit Kai Uwe Bohn, Redakteur des Universitätsmagazins "Update" über das Forschungsprojekt "Mod-Block-DDR", welches sich mit den Modernisierungsblockaden aber auch den Errungenschaften des technischen Fortschritts in der DDR beschäftigt. Klicken Sie hier, um zum Beitrag zu gelangen...

Das Projekt, an dem vier Universitäten und zahlreiche sozial- und geisteswissenschaftliche Disziplinen beteiligt sind, spannt den Bogen von der Vergangenheit (DDR) in die Gegenwart der ostdeutschen Länder. Es soll Wissenslücken über die DDR schließen und dazu beitragen, die anhaltenden strukturellen Ungleichheiten zu erklären.

Anna Schwarz, Jarina Kühn und Anna Steinkamp
Jarina Kühn, Anna Steinkamp und Anna Schwarz aus dem Mod-Block-DDR Forschungsverbund haben einen neuen Beitrag zum unternehmerischen Habitus von Ostdeutschen vor und nach 1990 verfasst. Darin betrachten sie die in der Literatur umstrittene Frage, inwiefern unternehmerische Handlungsorientierungen schon während der DDR herausgebildet werden konnten, und welche eventuellen Wandlungen sie durch die Transformationsphase nach 1990 durchlaufen haben.

Erste qualitative Interviewergebnisse mit zwei ostdeutschen Unternehmern stellen sie im Hinblick auf Bourdieus Habituskonzept sowie Lettkes Ansatz des veränderlichem Sekundärhabitus vor. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, dass einige Elemente eines unternehmerischen Habitus bereits in der DDR entstanden und die Transformationsphase überdauern (als Primärhabitus), wie zum Beispiel Selbstbewusstsein, Leistungswille und Problemlösekompetenz. Andere Elemente des Habitus weisen jedoch, auch durch den disruptiven Charakter der Transformationsphase bedingt, Änderungen auf (Sekundärhabitus), wie an den vorgestellten Beispielen an einem veränderten Verhältnis zu den Angestellten sowie einer stärkeren Selbstkontrolle sichtbar wird.

Einen Link zum Beitrag im Online Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung vom November 2020 finden Sie hier.

 

In der Nachrichtensendung "MDR Umschau" gibt Jutta Günther am 20. Oktober 2020 Auskunft über die im Rahmen des Projektes durchgeführten Patentdatenanalysen, die überraschende Befunde der Patentaktivität der DDR im Vergleich zur BRD zeigen.

Zum Beitrag: https://www.mdr.de/nachrichten/panorama/patente-ddr-erfindungen-100.html

Im Nachrichtensender "MDR Aktuell" spricht Jutta Günther am 20. Oktober 2020 über die Dynamik der Patentaktivität in der DDR und die im Vergleich zur BRD sehr ähnlichen Schwerpunktsetzungen hinsichtlich der Technologiefelder. Die mit dem Erfinderwesen herausgebildeten technischen Kompetenzen stellten nach 1990 eine wertvolle Ressource dar, an die Investoren nahezu unmittelbar anknüpfen konnten.

Zum Beitrag: https://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/uni-bremen-untersucht-ddr-patente-100.html

 

Michael Fritsch hat einen Aufsatz im Themenheft „Vereint nach drei Jahrzehnten?“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg veröffentlicht.


In seinem Beitrag „Ökonomisch vereint? Wirtschaftliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland dreißig Jahre nach der Wende“ gibt der Leiter des Teilprojektes 2 (Mod-Block-DDR) einen Überblick über Gründe für Entwicklungsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland seit dem zweiten Weltkrieg.

"Michael Fritsch erörtert Ausmaß und Ursachen der immer noch bestehenden wirtschaftlichen Unterschiede zwischen
Ost- und Westdeutschland. Er geht zunächst auf die ökonomische Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg und auf die wirtschaftliche Entwicklung der ostdeutschen Wirtschaft bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 ein.

Des Weiteren wird der Transformationsprozess in den neuen Ländern seit der Wende nachgezeichnet. Die noch bestehenden Entwicklungsunterschiede und die gegenwärtige Situation der ostdeutschen Wirtschaft sind auch dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung noch deutlich durch mehr als vierzig Jahre Sozialismus geprägt.

Eine grundlegende Umorientierung des Wirtschaftssystems – so das Fazit – benötigt aufgrund der immensen Anforderungen schlichtweg längere Zeiträume. Eine Angleichung der Wirtschaftskraft ist nicht kurzfristig machbar." (S.19)

Wyrwich im Interview in der MDR-Dokumentation "Das letzte Patent der DDR"
Die MDR- Dokumentation "Das letzte Patent der DDR" berichtet über Innovationen in der DDR, die den Weg für den heutigen Erfolg von Unternehmen im weltweiten Geschäft bahnten. Die JournalistInnen gehen auch den Ursachen für die aktuelle Diskrepanz zwischen Ost- und Westdeutschland in Sachen Innovation nach, die angesichts der regen Forschungstätigkeit in der DDR nur verwundern kann. Prof. Dr. Michael Wyrwich, Mitarbeiter des Mod-Block-DDR-Projektes (TP1/ TP2), wurde zu dem Thema interviewt.

Wyrwich weist in seinem Beitrag auf folgende drei Faktoren hin: die Anstellung der erfolgreichen DDR- WissenschaftlerInnen in westdeutschen Unternehmen nach 1989/90, die Zerstörung des Innovationssystem der DDR und die westdeutschen Standorte der Konzernzentralen, in deren Nähe sich die unternehmerischen Forschungseinrichtungen befinden. 

Das Interview finden Sie ab Minute 5 in der MDR- Dokumentation. Um die Online-Mitteilung, die im Zusammenhang mit dem TV- Beitrag steht, zu lesen, klicken sie hier...

2019

 

On 22 November 2019, Michael Fritsch, Michael Wyrwich and Maria Kristalova, Members of the TP 2 "The legacy of the GDR innovation system", participate at the Long Night of the Science, organized by the Friedrich Schiller University of Jena. They present results of the project "Mod-Block DDR" to the general public.
 

 

All guests are welcome to visit!

 Teilnehmerin: Dagmara Jajeśniak-Quast

Nachlese im Rahmen der Europäischen Freiheitswoche. Auf dem Podium zusammen mit Dr. Judith C. Enders (Generation Ostdeutschland - unser Transferpartner) und Libuse Cerna (Vorsitzende des Bremer Rates für Integration)

Podiumsteilnahme Prof. em. Anna Schwarz; insgesamt ca. 50 Teilnehmer (Bürger*innen aus FFO)

Jutta Günther im Studio bei buten und binnen

Anlässlich des Ereignisses „30 Jahre Mauerfall“ befasste sich am 9. November das Bremer Regionalmagazin „buten un binnen“ mit der Frage nach der gesellschaftlichen und ökonomischen Integration Ost- und Westdeutschlands. Dazu war Jutta Günther als Studiogast eingeladen und beantwortete die Fragen des Moderators, Felix Krömer.

Das Interview finden Sie ab Minute 11:43 unter diesem Link...
 

Am 09. Oktober 2019 führte die Expertenkommission Forschung und Innovation in Vorbereitung ihres nächsten Jahresgutachtens (2020) eine Befragung von Expertinnen und Experten zum ostdeutschen Innovationssystem und zur Bilanz der technologischen Leistungsfähigkeit der Neuen Ländern anlässlich 30 Jahre Deutsche Einheit durch.

Dabei ging es auch und insbesondere um die zukünftige Ausgestaltung der Förderung an der Schnittstelle von Innovations-, Regional- und Strukturpolitik. Neben Vertreterinnen der Bundesressorts (BMWi und BMBF) war Jutta Günther als wissenschaftliches Mitglied der Expertenrunde eingeladen.

Die Expertenkommission Forschung und Innovation ist eine von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium, welches sich aus sechs innovationsökonomisch tätigen Professorinnen und Professoren zusammensetzt. Einmal jährlich legt die EFI der Bundesregierung ihr Gutachten zur Analyse und Bewertung des deutschen Innovationssystems einschließlich innovationspolitischer Empfehlungen vor. Die Geschäftsstelle und der wissenschaftliche Arbeitsstab der EFI befinden sich in Berlin.


Jutta Günther und Ann Hipp bieten im Wintersemester 2019/2020 für Masterstudierende im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bremen das Seminar "How a socialist economy transforms into a market system - the example of East Germany" an.


Das Seminar vermittelt Grundlagen der Transformationsökonomik und akzentuiert darüber hinaus die Frage, welche Effekte die fehlenden Modernisierungsinvestitionen der DDR bis heute auf die ostdeutsche Wirtschaft haben.


Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsverzeichnis...

Innovationen sind in jeder Wirtschaftsordnung von zentraler Bedeutung für die ökonomische Entwicklung. Dies traf auch auf die planwirtschaftlich organisierten Volkswirtschaften Osteuropas zu, wo von der Planbarkeit von Innovationen ausgegangen wurde. Diese Annahme hat sich ex post als falsch erwiesen. Gerade deshalb ermöglicht eine Analyse der Innovationsbarrieren in einer Planwirtschaft tiefere Einblicke in das Thema Innovativität.

Nach einer theoretischen Einführung und der Lektüre klassischer Texte zum Thema (u.a. Schumpeter, Kornai) konzentriert sich das Seminar auf Fallbeispiele aus dem Innovationssystem der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Das Seminar richtet sich insbesondere an (wirtschafts-)historisch interessierte StudentInnen.

Anna Steinkamp bietet im Wintersemester 2019/2020 für Masterstudierende im Fachbereich Wirtschafts- und Kulturwissenschaft an der Universität Viadrina ein Seminar über unternehmerisches Handeln und Habitus.

Neben einer kritischen Diskussion von ausgewählten theoretischen Ansätzen aus Soziologie (u.a. Bourdieu, Reckwitz, Hartmann) und Managementlehre (u.a. Buß) werden anhand von Fallstudien Einblicke in die aktuelle Forschung über den Habitus bei Top-Managern gewonnen. Im Seminar werden auch Vorträge von erfahrenen Unternehmern gehalten, die von der Treuhandanstalt in den 90-er Jahren Betriebe in Ostdeutschland gekauft haben, um West-Ost-Unterschiede bei unternehmerischem Handeln mit Studenten zu diskutieren.


Interview mit Gabor Steingart im "Morning Briefing"

Michael Rochlitz hat kürzlich zusammen mit Alexander Libman von der Ludwig-Maximilians-Universität München ein Buch herausgegeben, in dem die beiden Wissenschaftler die wirtschaftlichen Entwicklungsprozesse und die Reformbemühungen Russlands und Chinas miteinander vergleichen. Darin geht es vor allem um die Fragen, wie die beiden autoritär regierten Länder Anreizstrukturen für Wirtschaftswachstum bis in ihre peripheren Regionen hinein schaffen.

Im Interview stellt der ehemalige Chefredakteur und Herausgeber des Handelsblatt Gabor Steingart dem Bremer Wirtschaftswissenschaftler Fragen zum ökonomischen Zweikampf Russland versus China.


Zum Interview...

Foto vom Team Mod-Block-DDR auf Konferenz "ÜberLeben in der Diktatur". Von links nach rechts: Dr. Falk Flade, Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast, Jarina Kühn, Konrad Walerski, Dr. Anna Steinkamp
Von links nach rechts: Dr. Falk Flade, Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast, Jarina Kühn, Konrad Walerski, Dr. Anna Steinkamp
Am 20. Juni 2019 fand die öffentliche Auftaktkonferenz eines der 14 vom BMBF geförderten Verbundprojekte zum Thema „DDR-Forschung“ statt. Unter dem Titel „ÜberLeben in der Diktatur“ stellten Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen Forschungsvorhaben entlang der Themenfelder Repression, Legitimation, Bewältigung und Perspektiven an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) vor.

An der Auftaktkonferenz nahmen auch Wissenschaftler*innen des Verbundprojekts Mod-Block-DDR aus Bremen: Jarina Kühn und aus Frankfurt (Oder): Dagmara Jajeśniak-Quast, Anna Steinkamp, Falk Flade, Konrad Walerski teil, um den Austausch und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Verbundprojekten zu fördern.

 im Rahmen der Studienfahrt des Marshallamtes der Woiwodschaft Posen nach Berlin und Brandenburg

Die Zentralen der großen deutschen Konzerne sitzen im Westen, die Produktionsstätten befinden sich zumeist im Osten. Der ZDF-Jounalist Andreas Postel geht in seinem Beitrag "Verlängerte Werkbank Ostdeutschland" der Frage nach, wie die ostdeutsche Wirtschaft die Zeitenwende meistert.

Zum Beitrag...

Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

in Kooperation mit Dr. Ewa Bagłajewska, Leiterin des Lektorates Polnisch des Sprachzentrums der EUV

 

anlässlich des EACES Workshops "The Rise of State Capitalism" im Rahmen der XX. April Conference on Economic and Social Development, Higher School of Economics Moscow am 11. April 2019 (EACES = European Association for Comparative Economic Studies)

Teilnehmerin: Dagmara Jajeśniak-Quast
Ort: Kleines Kino Frankfurt (Oder)

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