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Wyrwich im Interview in der MDR-Dokumentation "Das letzte Patent der DDR"
Die MDR- Dokumentation "Das letzte Patent der DDR" berichtet über Innovationen in der DDR, die den Weg für den heutigen Erfolg von Unternehmen im weltweiten Geschäft bahnten. Die JournalistInnen gehen auch den Ursachen für die aktuelle Diskrepanz zwischen Ost- und Westdeutschland in Sachen Innovation nach, die angesichts der regen Forschungstätigkeit in der DDR nur verwundern kann. Prof. Dr. Michael Wyrwich, Mitarbeiter des Mod-Block-DDR-Projektes (TP1/ TP2), wurde zu dem Thema interviewt.

Wyrwich weist in seinem Beitrag auf folgende drei Faktoren hin: die Anstellung der erfolgreichen DDR- WissenschaftlerInnen in westdeutschen Unternehmen nach 1989/90, die Zerstörung des Innovationssystem der DDR und die westdeutschen Standorte der Konzernzentralen, in deren Nähe sich die unternehmerischen Forschungseinrichtungen befinden. 

Das Interview finden Sie ab Minute 5 in der MDR- Dokumentation. Um die Online-Mitteilung, die im Zusammenhang mit dem TV- Beitrag steht, zu lesen, klicken sie hier...

 

On 22 November 2019, Michael Fritsch, Michael Wyrwich and Maria Kristalova, Members of the TP 2 "The legacy of the GDR innovation system", participate at the Long Night of the Science, organized by the Friedrich Schiller University of Jena. They present results of the project "Mod-Block DDR" to the general public.
 

 

All guests are welcome to visit!

 Teilnehmerin: Dagmara Jajeśniak-Quast

Nachlese im Rahmen der Europäischen Freiheitswoche. Auf dem Podium zusammen mit Dr. Judith C. Enders (Generation Ostdeutschland - unser Transferpartner) und Libuse Cerna (Vorsitzende des Bremer Rates für Integration)

Podiumsteilnahme Prof. em. Anna Schwarz; insgesamt ca. 50 Teilnehmer (Bürger*innen aus FFO)

Jutta Günther im Studio bei buten und binnen

Anlässlich des Ereignisses „30 Jahre Mauerfall“ befasste sich am 9. November das Bremer Regionalmagazin „buten un binnen“ mit der Frage nach der gesellschaftlichen und ökonomischen Integration Ost- und Westdeutschlands. Dazu war Jutta Günther als Studiogast eingeladen und beantwortete die Fragen des Moderators, Felix Krömer.

Das Interview finden Sie ab Minute 11:43 unter diesem Link...
 

Am 09. Oktober 2019 führte die Expertenkommission Forschung und Innovation in Vorbereitung ihres nächsten Jahresgutachtens (2020) eine Befragung von Expertinnen und Experten zum ostdeutschen Innovationssystem und zur Bilanz der technologischen Leistungsfähigkeit der Neuen Ländern anlässlich 30 Jahre Deutsche Einheit durch.

Dabei ging es auch und insbesondere um die zukünftige Ausgestaltung der Förderung an der Schnittstelle von Innovations-, Regional- und Strukturpolitik. Neben Vertreterinnen der Bundesressorts (BMWi und BMBF) war Jutta Günther als wissenschaftliches Mitglied der Expertenrunde eingeladen.

Die Expertenkommission Forschung und Innovation ist eine von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium, welches sich aus sechs innovationsökonomisch tätigen Professorinnen und Professoren zusammensetzt. Einmal jährlich legt die EFI der Bundesregierung ihr Gutachten zur Analyse und Bewertung des deutschen Innovationssystems einschließlich innovationspolitischer Empfehlungen vor. Die Geschäftsstelle und der wissenschaftliche Arbeitsstab der EFI befinden sich in Berlin.


Jutta Günther und Ann Hipp bieten im Wintersemester 2019/2020 für Masterstudierende im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bremen das Seminar "How a socialist economy transforms into a market system - the example of East Germany" an.


Das Seminar vermittelt Grundlagen der Transformationsökonomik und akzentuiert darüber hinaus die Frage, welche Effekte die fehlenden Modernisierungsinvestitionen der DDR bis heute auf die ostdeutsche Wirtschaft haben.


Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsverzeichnis...

Innovationen sind in jeder Wirtschaftsordnung von zentraler Bedeutung für die ökonomische Entwicklung. Dies traf auch auf die planwirtschaftlich organisierten Volkswirtschaften Osteuropas zu, wo von der Planbarkeit von Innovationen ausgegangen wurde. Diese Annahme hat sich ex post als falsch erwiesen. Gerade deshalb ermöglicht eine Analyse der Innovationsbarrieren in einer Planwirtschaft tiefere Einblicke in das Thema Innovativität.

Nach einer theoretischen Einführung und der Lektüre klassischer Texte zum Thema (u.a. Schumpeter, Kornai) konzentriert sich das Seminar auf Fallbeispiele aus dem Innovationssystem der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Das Seminar richtet sich insbesondere an (wirtschafts-)historisch interessierte StudentInnen.

Anna Steinkamp bietet im Wintersemester 2019/2020 für Masterstudierende im Fachbereich Wirtschafts- und Kulturwissenschaft an der Universität Viadrina ein Seminar über unternehmerisches Handeln und Habitus.

Neben einer kritischen Diskussion von ausgewählten theoretischen Ansätzen aus Soziologie (u.a. Bourdieu, Reckwitz, Hartmann) und Managementlehre (u.a. Buß) werden anhand von Fallstudien Einblicke in die aktuelle Forschung über den Habitus bei Top-Managern gewonnen. Im Seminar werden auch Vorträge von erfahrenen Unternehmern gehalten, die von der Treuhandanstalt in den 90-er Jahren Betriebe in Ostdeutschland gekauft haben, um West-Ost-Unterschiede bei unternehmerischem Handeln mit Studenten zu diskutieren.


Interview mit Gabor Steingart im "Morning Briefing"

Michael Rochlitz hat kürzlich zusammen mit Alexander Libman von der Ludwig-Maximilians-Universität München ein Buch herausgegeben, in dem die beiden Wissenschaftler die wirtschaftlichen Entwicklungsprozesse und die Reformbemühungen Russlands und Chinas miteinander vergleichen. Darin geht es vor allem um die Fragen, wie die beiden autoritär regierten Länder Anreizstrukturen für Wirtschaftswachstum bis in ihre peripheren Regionen hinein schaffen.

Im Interview stellt der ehemalige Chefredakteur und Herausgeber des Handelsblatt Gabor Steingart dem Bremer Wirtschaftswissenschaftler Fragen zum ökonomischen Zweikampf Russland versus China.


Zum Interview...

Foto vom Team Mod-Block-DDR auf Konferenz "ÜberLeben in der Diktatur". Von links nach rechts: Dr. Falk Flade, Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast, Jarina Kühn, Konrad Walerski, Dr. Anna Steinkamp
Von links nach rechts: Dr. Falk Flade, Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast, Jarina Kühn, Konrad Walerski, Dr. Anna Steinkamp
Am 20. Juni 2019 fand die öffentliche Auftaktkonferenz eines der 14 vom BMBF geförderten Verbundprojekte zum Thema „DDR-Forschung“ statt. Unter dem Titel „ÜberLeben in der Diktatur“ stellten Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen Forschungsvorhaben entlang der Themenfelder Repression, Legitimation, Bewältigung und Perspektiven an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) vor.

An der Auftaktkonferenz nahmen auch Wissenschaftler*innen des Verbundprojekts Mod-Block-DDR aus Bremen: Jarina Kühn und aus Frankfurt (Oder): Dagmara Jajeśniak-Quast, Anna Steinkamp, Falk Flade, Konrad Walerski teil, um den Austausch und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Verbundprojekten zu fördern.

 im Rahmen der Studienfahrt des Marshallamtes der Woiwodschaft Posen nach Berlin und Brandenburg

Die Zentralen der großen deutschen Konzerne sitzen im Westen, die Produktionsstätten befinden sich zumeist im Osten. Der ZDF-Jounalist Andreas Postel geht in seinem Beitrag "Verlängerte Werkbank Ostdeutschland" der Frage nach, wie die ostdeutsche Wirtschaft die Zeitenwende meistert.

Zum Beitrag...

Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

in Kooperation mit Dr. Ewa Bagłajewska, Leiterin des Lektorates Polnisch des Sprachzentrums der EUV

 

anlässlich des EACES Workshops "The Rise of State Capitalism" im Rahmen der XX. April Conference on Economic and Social Development, Higher School of Economics Moscow am 11. April 2019 (EACES = European Association for Comparative Economic Studies)

Teilnehmerin: Dagmara Jajeśniak-Quast
Ort: Kleines Kino Frankfurt (Oder)

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