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Konzertarchiv

Wintersemester 2018/19

Michael Tippett: "A Child of Our Time"

Er war schwul. Er machte keinen Hehl aus seinem Atheismus und wurde deshalb 1922 17jährig vom College verwiesen. In den 1930er Jahren war er in der linken politischen Szene Englands aktiv: Er organisierte ein Orchester für arbeitslose Musiker und war zuerst Mitglied im linken Flügel der Labour-Party und anschließend für kurze Zeit als Anhänger Trotzkis Mitglied der kommunistischen Partei. Als radikaler Pazifist verweigerte er den Kriegsdienst im 2. Weltkrieg und ging dafür für drei Monate ins Gefängnis.

Michael Tippett lebte sein bewegtes Leben von 1905 bis 1998 und wird in England als Komponist hochgeschätzt. Trotz seiner in vielerlei Hinsicht nonkonformistischen Biografie wurde er dort 1966 in den Adelsstand erhoben. In Deutschland dagegen ist er immer noch fast unbekannt. Dabei ist sein Oratorium „A Child of Our Time“ für Solostimmen, Chor und Orchester eines der musikalisch bedeutendsten chorsinfonischen Werke des 20. Jahrhunderts überhaupt; in gewisser Weise ist es der dunkle Bruder der nur fünf Jahre früher komponierten „Carmina Burana“: ernst, ergreifend, prophetisch in seiner Düsterkeit und gleichzeitig untergründig von einer tröstlichen Zuversicht durchdrungen.

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Sommersemester 2018

"Aus der Neuen Welt"

Antonín Dvořák war der erste europäischstämmige Komponist von Rang, der die außerordentliche Qualität der afroamerikanischen Musik erkannt hat: „In the Negro melodies of America I discover all that is needed for a great and noble school of music.” (Interview, New York Herald, 21.5.1893) Besonders beeindruckt hatten Dvořák die Spirituals. Bevor das Orchester in diesem Konzert Dvořáks 9. Sinfonie "Aus der Neuen Welt" spielte, sang der Chor deshalb die Musik, die Dvořák bei der Komposition inspiriert hatte: die Spirituals.

Dabei wagte sich der Chor auf Neuland vor: Er machte die Musik nicht nur hörbar, sondern gleichzeitig auch sichtbar, indem er mit Hilfe von Bewegungen, Gestik und Mimik den Inhalt noch zusätzlich verdeutlichte. Denn Spirituals haben stets eine doppelte Botschaft: auf der Oberfläche eine spirituelle und verborgen dahinter auch eine politische, nämlich die Befreiung aus der Sklaverei. Um diese erst auf den zweiten Blick wahrnehmbare Bedeutung hervorzuheben, hat der Chor diesen Aspekt mit Hilfe der Regisseurin Vendula Nováková szenisch umgesetzt. 

 

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Wintersemester 2017/18

Musik aus Mexiko

Orchester & Chor der Universität haben schon zahlreiche Konzertreisen, auch in ferne Länder, unternommen. In diesem Semester sind sie physisch in Bremen geblieben, aber mental sind sie dennoch weit gereist. Musik aus Mexiko stand auf dem Programm; alle Werke des Programms stammten aus der reichen Kultur mexikanischer Kunstmusik und wurden auf Spanisch gesungen.  Durch das Singen und Spielen der Musik sind alle, die dabei waren, tief in die Musik, in das Lebensgefühl und in die politische und historische Situation Mexikos eingedrungen - fast als wären sie tatsächlich nach Mexiko gereist...

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Sommersemester 2017

Zwei besondere Kooperationen von Orchester & Chor

Wie können Kinder, die nicht oder schlecht hören können, klassische Orchestermusik erleben? Geht das? Im Rahmen eines inklusiven Projektes haben die Professorin für Musikpädagogik, Prof. Dr. Eva Verena Schmid, ihre Studierenden und das Orchester der Universität den Versuch gewagt.

Die Universitätsmusikdirektorin Dr. Susanne Gläß hat gemeinsam mit einem Team um Bürgermeister a.D. Dr. Henning Scherf das Mitsingfest "Bremen so frei" mit mehr als 4000 singenden Menschen auf dem Bremer Marktplatz konzipiert und organisiert und der Chor der Universität war mittenmang dabei...

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Wintersemester 2016/17

"Classic meets Singer-Songwriter"

Üblicherweise ist die Besetzung im Singer-Songwriter-Genre minimalistisch: im Kern der Sänger oder die Sängerin plus eine Gitarre oder ein Klavier. In Johnny Parry's "An Anthology of All Things" aber sprengt der Komponist das kleine Format und überträgt dem vierstimmigen Chor die Rolle des Sängers und dem Orchester die Rolle des Klaviers oder der Gitarre. Die Texte für das Werk hatte Parry im Rahmen eines Community-Projekts in seiner englischen Heimatstadt Bedford in Workshops und per Social Media eingesammelt; die Uraufführung hatte im Jahre 2012 ein eigens für diesen Zweck gegründeter Community Chor in Bedford gesungen. Da lag es nahe, diesen Chor zur gemeinsamen deutschen Erstaufführung nach Bremen einzuladen und anschließend auch noch zusammen zwei Konzerte in Oxford und Bedford zu geben.

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Sommersemester 2016

Musik aus Lateinamerika II Viva la música!

Im vorausgegangenen Sommersemester (2015) spielten und sangen Orchester & Chor zum ersten Mal Musik aus Lateinamerika. Das hat so viel Spaß gemacht, dass es im Sommersemester 2016 mit „Viva la música - Musik aus Lateinamerika II“ gleich eine Fortsetzung gab. Die klassische Musik Lateinamerikas ist so vielfältig, wie der Kontinent groß ist, und sie ist ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt in Europa noch immer erstaunlich unbekannt. Ein besonderes Ereignis war die europäische Erstaufführung des mitreißenden Orchesterwerks „Caribeña“ in Anwesenheit des Komponisten Miguel del Águila. 

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Wintersemester 2015/16

Max Bruch: "Odysseus - Szenen aus der Odyssee"

Bremen ist stolz darauf, dass Brahms' Requiem hier 1868 uraufgeführt wurde. In Vergessenheit geraten war darüber, dass ein musikalisch eng verwandtes und im 19. Jahrhundert ebenso erfolgreiches, aber weltliches Werk hier nur vier Jahre später, 1872, ebenfalls uraufgeführt worden war: Max Bruchs "Odysseus". Bruch hat es sogar der "Singacademie in Bremen" gewidmet. Orchester & Chor der Universität haben es jetzt zum ersten Mal nach 120 Jahren wieder in Bremen aufgeführt. 

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Sommersemester 2015

Musik aus Lateinamerika I Rhythmus und Leidenschaft

Highlights waren Antonio Márquez' mitreißender Danzón No.2 mit dem Orchester der Universität, der brasilianische Bossa-Nova-Standard „Black Orpheus“, gesungen vom Popchor der Hochschule für Künste, Astor Piazzollas „Libertango“ mit dem Tangoorchester der Universität und die Uraufführung von Juan María Solares halbstündigen Tangozyklus „Caissas Gedächtnis“ durch den Chor der Universität. 

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Wintersemester 2014/15

Paul McCartney’s Liverpool-Oratorio für großen Chor, Knabenchor, Orchester und vier Solostimmen

Zum ersten Mal in der Geschichte der Universitätsmusik haben bei dieser Aufführung Studierende aus dem kulturwissenschaftlichen Seminar, das dieses Konzert vorbereitet und begleitet hat, das Plakat und die gesamte Werbung für das Konzert auch grafisch selbst gestaltet (siehe Plakat links). Dass die Werbung funktioniert hat, wurde auch an ihrem Erfolg sichtbar: Das Konzert war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

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Sommersemester 2014

Kooperation mit der Shanghai University

Nachdem Orchester und Chor der Universität Bremen 2013 auf ihrer Konzertreise nach China unter anderem die Shanghai University besucht hatten, kam 2014 nun der Chor aus Shanghai mit 45 Mitgliedern zum Gegenbesuch nach Bremen. Die Wiedersehensfreude war groß! Bei den gemeinsamen Konzerten beider Chöre und des Orchesters wurden der chinesischen Chormusik, die der Chor der Shanghai University mitbrachte, Werke der deutschen Romantik gegenübergestellt: Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Schwester Fanny Hensel sowie Max Bruchs 3. Sinfonie, der er ursprünglich den Titel „Der Rhein“ hatte geben wollen.

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Wintersemester 2013/14

Französische Romantik

In beiden Werken dieses Programms spielt der romantische Orgelklang eine wichtige Rolle. Orchester & Chor der Universität Bremen schätzen sich glücklich, dass sie dieses Programm im Bremer Dom gemeinsam mit dem Domorganisten Prof. Wolfgang Baumgratz aufführen konnten, denn dort befindet sich eine große romantische Orgel.

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Wintersemester 2013/14

Konzertreise nach China von Chor und Mitgliedern des Orchesters

Der Chor & Mitglieder aus dem Orchester der Universität haben vom 13.–27. September 2013 mit insgesamt 64 Mitgliedern unter der Leitung der Universitätsmusikdirektorin Dr. Susanne Gläß eine Konzertreise nach China unternommen und insgesamt sechs Konzerte in Shanghai, Qingdao und Beijing gegeben. Das Repertoire der Reise umfasste Carl Orffs Carmina Burana, Ausschnitte aus Handel's "The Messiah" und ein einstündiges a-cappella-Liedprogramm mit Liedern aus Deutschland, China, Namibia, der Türkei und der Ukraine. 

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brahms

Sommersemester 2013

Kooperation mit der Ocean University of China in Qingdao

Das Orchestra of Chinese Folk Music von der OUC in Qingdao hat im Juni 2013 die Universität Bremen besucht und in seinen Konzerten eine eindrückliche Begegnung mit der traditionellen chinesischen Orchestermusik ermöglicht. Zwei Konzerte wurden gemeinsam mit dem Orchester der Universität Bremen gegeben. Dabei hat das Bremer Orchester Johannes Brahms' 2. Sinfonie als hervorragendes Werk der deutschen Musikkultur aufgeführt. 

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carmina,burana

Wintersemester 2012/13

Carl Orff: "Carmina Burana"

2003 wurde der Chor der Universität für die Aufführung von Orffs "Carmina Burana" gegründet, 2013 feiert er sein 10jähriges Bestehen mit einer erneuten Aufführung des Stücks. Anders als bei der ersten Aufführung wurden Orchester & Chor der Universität Bremen zum Jubiläum von der Bremer Kinder- und Jugendkantorei unterstützt (Einstudierung: Ilka Hoppe). 

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Sommersemester 2012

Musik aus Nordamerika

Die nordamerikanische Gesellschaft ist dominiert von der weißen, protestantischen anglo-saxon Majority. Aber die Musik Nordamerikas, und zwar nicht nur die U-Musik, sondern auch die E-Musik, zieht ihren Reichtum aus der Kultur all derer, die gerade nicht zu dieser beherrschenden Mehrheit gehören. Das Programm von Orchester & Chören der Universität im Sommersemester 2013 zeigt die Einflüsse aus Blues, Jazz, Klezmer, vom Balkan und aus den uralten Traditionen der nordamerikanischen First Nations auf die nordamerikanische E-Musik, die erst dadurch ihren ganz eigenen Charakter gewonnen hat.

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Wintersemester 2011/12

Music For Charles Darwin-Richard Einhorn: „The Origin“

Passend für eine Universität waren bei diesem Konzert Leben und Werk eines der bedeutendsten Wissenschaftlers der Menschheitsgeschichte Thema: Charles Darwin ist der Held von Richard Einhorns abendfüllender Kantate „The Origin“. Die Universitätsmusik brachte dieses Stück zur europäischen Erstaufführung. Außerdem wurde extra für die Aufführung ein Frauenchor gegründet, der in einem intensiven Workshop vom bulgarischen Frauenchor "Tvetnica" aus Varna eine spezielle bulgarische Singtechnik erlernte.

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Sommersemester 2011

Kooperationen mit Straßburg und Kiew: Ukrainische Musik als übergreifendes Thema

Sowohl das Orchester als auch der Chor haben im Sommersemester 2011 mit ausländischen Universitäten kooperiert, Reisen dorthin unternommen und Gäste von dort empfangen: das Orchester mit dem Orchestre Universitaire de Strasbourg (Frankreich), der Chor mit dem Chor „Dnipro“ von der Taras Schevchenko Universität Kyiv (Ukraine). Obwohl ein Ensemble nach Südwesten und das andere nach Südosten gereist ist, gab es doch eine gemeinsame inhaltliche Klammer: die Musik der Ukraine. Ihre Lieder wurden nicht nur vom Chor gesungen, sondern ihre Melodien bildeten auch die Themen im Hauptwerk des Orchesterprogramms: der 2. Sinfonie von Tschaikowsky, die er während seines Sommeraufenthalts im ukrainischen Künstlerort Kamianka komponiert hatte und die eine der ersten Sinfonien überhaupt ist, bei der alle wichtigen Themen aus der Volksmusik stammen.

Sommersemester 2011

Besuch des Chores "Dnipro" aus Kyiv

Bevor der Chor der Universität Bremen im Herbst selbst in die Ukraine reiste, hat der Chor „Dnipro“ von der Taras Schevchenko Universität Kiew/Ukraine vom 30. April bis zum 8. Mai 2011 mit 45 Mitgliedern unter der Leitung von Iryna Dusheyko den Chor der Universität in Bremen besucht, bei den Mitgliedern des Chores übernachtet und in Bremen, Wilhelmshaven und Hamburg insgesamt acht Konzerte gegeben.

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Plakat Reise Orchester nach Frankreich

Orchesterbegegnung mit dem Orchestre Universitaire de Strasbourg

Das Orchestre Universitaire de Strasbourg (Frankreich) und das Orchester der Universität Bremen hatten für das Sommersemester 2011 die gemeinsame Aufführung von Tschaikowskys 2. Sinfonie über ukrainische Themen verabredet, rechtzeitig Noten mit Bogenstrichen ausgetauscht und die Sinfonie jeweils zu Hause einstudiert. Am Ende des Sommersemesters ist dann zuerst das Bremer Orchester für vier Tage – ein verlängertes Wochenende - mit dem Zug nach Straßburg gereist; zwei Wochen später kam das Straßburger Orchester ebenfalls für ein verlängertes Wochenende zum Gegenbesuch nach Bremen. Als sehr glücklich hat sich die Konstruktion erwiesen, die Begegnungen im Zwei-Wochen-Abstand durchzuführen. Dadurch hatten alle Orchestermitglieder Zeit, wieder zu Hause im Alltag anzukommen, waren sich aber gleichzeitig – auch mit Hilfe lebhafter Facebook-Kontakte – noch so nahe, dass sie problemlos dort anknüpfen konnten, wo sie sich in Straßburg voneinander getrennt hatten. Orchester & Chor der Universität Bremen haben bereits verschiedene nationale und internationale Begegnungen durchgeführt – mit Ensembles aus Oldenburg, Osnabrück, Polen, Namibia, der Türkei und der Ukraine –, doch so entspannt, problemlos und rundum erfreulich war noch keine.

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Plakat Reise in die Ukraine

Konzertreise des Chores in die Ukraine

Vom 24. September bis zum 5. Oktober 2011 hat der Chor der Universität Bremen mit 43 Mitgliedern den Besuch des Chores „Dnipro“ aus dem Mai desselben Jahres erwidert und hat eine Konzertreise durch die Ukraine mit Stationen in Lviv (Lemberg), Kyiv (Kiew) und Odessa unternommen und hat dabei insgesamt fünf Konzerte gegeben. Das Besondere an dieser Reise war, dass an allen drei Stationen der Reise Kontakte zu ortsansässigen Chören hergestellt werden konnten und dass der Reiseweg auf der Hinreise (mit zusätzlicher Station in Krakow) ausschließlich per Bahn und Bus zurückgelegt wurde. Keine Berg- oder Hügelkette stellte sich der Reise in den Weg. Dadurch fühlten alle schon beim Reisen, was sich hinterher im Kontakt mit den Menschen, beim gemeinsamen Musikmachen und beim Erleben der von österreichisch-habsburgerischer Architektur geprägten Städte als Erfahrung wiederholte: Die Menschen in Deutschland, Polen und der Ukraine sind verbunden durch eine lange gemeinsame, wenn auch nicht immer einfache Geschichte, bei der sich die Kulturen immer wieder begegneten und vermischten, bei der aber auch andere Einflüsse in unterschiedlicher Weise spürbar sind: aus dem sowjetischen Russland, von der kyrillischen Schrift und von der Russisch- bzw. Ukrainisch-orthodoxen Kirche.

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Wintersemester 2010/11

Kantaten für Chor, Orchester und Solostimmen auf Texte von H. W. Longfellow (komp. 1898/99)

Nur wenige wissen, dass es einen hervorragenden und bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs international berühmten und häufig aufgeführten Komponisten hochromantischer Musik gibt, der väterlicherseits afrikanischer Herkunft war: Es handelt sich um Samuel Coleridge-Taylor, der von 1875 - 1912 in London lebte. Da er wie Gustav Mahler gleichermaßen als Dirigent wie als Komponist erfolgreich war, erhielt er den Beinamen „Black Mahler“. Sein Erfolg führte in den USA zur Gründung zahlreicher Samuel Coleridge-Taylor-Societies; auf einer seiner USA-Tourneen wurde er vom damaligen Präsidenten Theodore Roosevelt empfangen. Er war in seiner Epoche eine der bedeutendsten Identifikationsfiguren für die afroamerikanische Bevölkerung in den USA.

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Plakat für die Chorreise nach Istanbul

Mai 2010

Chorreise nach Istanbul

Vom 12. - 16. Mai 2010 hat der Chor den Besuch des Chores der Boğaziçi-Universität/Istanbul aus dem vorhergehenden Jahr erwidert. 50 Mitglieder sind aus Bremen zum Gegenbesuch nach Istanbul gereist. Während der dreimonatigen Vorbereitungszeit auf die Reise hatte eine große Gruppe aus dem Chor jeweils vor Beginn jeder Chorprobe gemeinsam eine Stunde lang Türkisch gelernt und war so nicht nur für die Aussprache der türkischen Liedtexte, sondern auch für die vielfältigen Eindrücke und Kontakte in Istanbul bestens gerüstet.

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Plakat Sommersemester 2010

Sommersemester 2010

Queen Klassical

Orchester & Chor sind von der seit vielen Jahren mit Songs von Freddie Mercury tourenden Dresdner Band „MerQury“ eingeladen worden, bei der Aufführung des „Queen Klassical“ in der Wilhelmshavener Stadthalle den klassischen Part zu übernehmen. Das Queen-Klassical ist ein Crossover zwischen Rock und Klassik für Rockband, Solosopran, Chor und Orchester. Die Zusammenarbeit mit einer Rockband und das Auftreten mit Verstärkung und Lichtshow waren Neuland für Orchester & Chor; beides hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht.

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Plakat zum Wintersemester 2009/10

Wintersemester 2009/10

„Zwischen Chaos und Commerz“

Groteske Musik aus Berlin und Leningrad aus den Jahren 1930 - 1935

Orchester & Chor hatten im Jahr 2009 zwei ernste Werke mit politischen Bezügen aus den 1930er Jahren aufgeführt: Michael Tippetts „A Child of Our Time“ (komp. 1939 – 41) und Kurt Weills „Der Weg der Verheißung“ (komp. 1933 – 35). Doch in der ersten Hälfte der 1930er Jahre war die Musik häufig grotesk, witzig und frech gewesen. Mit diesem Konzert zu Beginn des Jahres 2010 haben Orchester & Chor ihre kleine Zeitreise durch die 1930er komplettiert und einen wichtigen und vergnüglichen Aspekt hinzugefügt.

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Sommersemester 2009

Plakat

Juni 2009

Türkisch-deutsches Kooperationsprojekt

Vom 21. – 24. Juni 2009 hat der 50 Mitglieder zählende Chor der Boğaziçi-Universität (Istanbul) am Ende seiner Konzertreise durch Deutschland mit seinem Leiter Burak Erdem den Chor der Universität Bremen besucht, bei den Mitgliedern des Chores übernachtet und gemeinsam mit ihm in und um Bremen vier Konzerte gegeben.

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Mai 2009

Kurt Weill: „Der Weg der Verheißung“

Konzertante Aufführung von Ausschnitten aus der Oper durch Chor, Orchester und Solostimmen

Den Deutschen Evangelischen Kirchentag, der im Jahr 2009 vom 20. – 24. Mai in Bremen stattgefunden hat, haben Orchester & Chor der Universität mit der konzertanten Bremer Erstaufführung von Ausschnitten aus Kurt Weills lange vergessener Oper „Der Weg der Verheißung“ begrüßt. Weill hatte mit der Komposition 1933 unmittelbar nach seiner Flucht aus Deutschland begonnen; nach kapitalismuskritischen Werken wie „Die Dreigroschenoper“ ist „Der Weg der Verheißung“ sein erstes großes Werk, in dem er sich mit seiner eigenen jüdischen Herkunft und mit dem Schicksal der jüdischen Verfolgten auseinandersetzt.

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Wintersemester 2008/9

Michael Tippett: „A Child of Our Time“

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus haben Orchester & Chor am 27. Januar gemeinsam im Bremer Dom Michael Tippetts Oratorium „A Child of Our Time“ aufgeführt. 

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Sommersemester 2008

Chor und Orchester haben im Sommersemester 2008 getrennte Programme einstudiert. Der Chor hat im Mai 2008 gemeinsam mit dem Chor der Universität von Namibia am Chorfest Bremen teilgenommen und im September 2008 als Gegenbesuch eine Konzertreise nach Namibia unternommen.

Konzertplakat

Aus der Neuen Welt

Das Orchester der Universität hat unter dem Titel „Lust auf Musik“ im Sommersemester 2008 das in Umfang und Schwierigkeitsgrad vielleicht anspruchsvollste Programm seiner Geschichte gespielt.

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Kooperation mit dem Chor der Universität von Namibia

Besuch des UNAM-Chores in Bremen

Vom 22. – 25. Mai 2008 fand in Bremen das Chorfest Bremen mit insgesamt fast 10.000 SängerInnen statt. Der Chor der Universität Bremen hatte dazu den Chor der Universität Namibia („UNAM“) eingeladen. Beide Chöre hatten vorab per Mail ein gemeinsames Programm aus europäischen und afrikanischen Liedern verabredet, das sie jeweils zu Hause schon vorbereitet hatten und dann bei den gemeinsamen Proben in Bremen perfektioniert haben. Nach nur fünf gemeinsamen Proben haben sie unter der abwechselnden Leitung von Bonnie Pereko (UNAM) und Susanne Gläß (Bremen) gemeinsam am Chorwettbewerb des Deutschen Chorfestes teilgenommen und auf Anhieb einen beachtlichen dritten Platz in ihrer Kategorie errungen. Bei den folgenden weiteren Chorfest-Auftritten hat sich dann gezeigt, dass der gemeinsame Chor beider Universitäten den Nerv des Chorfestes getroffen hatte: Er hat sich direkt in die Herzen des Publikums gesungen und hatte umjubelte Auftritte in der Glocke, in der Kirche Unser Lieben Frauen und auf dem Marktplatz und hat es damit sogar bis auf die Titelseite des Weser-Kurier geschafft. Im September 2008 ist der Chor der Universität Bremen für 17 Tage zum Gegenbesuch nach Namibia gereist.

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Konzertplakat

Besuch des Chores der Universität Bremen in Namibia

Vom 8. – 25. September 2008 hat der Chor der Universität Bremen den Besuch des Chores der Universität von Namibia in Bremen aus dem Mai 2008 erwidert und ist zum Gegenbesuch nach Namibia gereist.

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DCF 1.0

Wintersemester 2007/8

Französische Romantik

Félix Alexandre Guilmant: Symphonie Nr. 1 d-Moll für Orgel und Orchester op. 42 (komp. 1878)
Gabriel Fauré: Requiem op. 48 (nach der Fassung von 1899)

Die französische Musik hat nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 eine ganz eigenständige, in Deutschland damals, aber auch heute noch wenig wahrgenommene Entwicklung genommen. In Deutschland scheint es oft fast, als hätte die Musik in Frankreich nach Berlioz' Tod im Jahre 1869 eine Pause eingelegt und erst mit Debussy und Ravel wieder eingesetzt. Komponisten, die in dieser scheinbaren „Pause“ höchst aktiv waren wie Saint-Saëns, Franck, Fauré, Widor und Guilmant sind bei uns häufig immer noch nur als Namen oder mit einzelnen Werken bekannt.

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Konzertplakat

Sommersemester 2007

Lust auf Musik

Im Sommersemester 2007 haben Orchester & Chor getrennte Programme einstudiert, aber sie in gemeinsamen Konzerten aufgeführt. Das Orchester hat drei Solokonzerte gespielt, bei denen alle SolistInnen aus den eigenen Reihen kamen. Ohne dass es geplant war, zog das Thema der selbständigen Kompetenz aller Mitglieder von Orchester & Chor der Universität noch wesentlich weiter gehende Kreise: Da die Dirigentin, Susanne Gläß, erkrankt war, sind drei Musikstudierende, die bei ihr den Orchesterleitungskurs absolviert hatten und die gleichzeitig Mitglieder im Orchester sind, in den Konzerten mit nur einem Tag Vorbereitungszeit als Dirigentinnen der verschiedenen Orchesterwerke eingesprungen. Während für den Chor beim ersten Konzert noch eine Berufskollegin als Dirigentin aushelfen konnte, hat der 120 Stimmen starke Chor beim zweiten Konzert Brahms’ Zigeunerlieder völlig ohne Dirigentin, nur auf Kopfzeichen der Pianistin hin, (mit Ausnahme einer einzigen kleinen Beinahe-Panne) fehlerfrei auswendig gesungen. Eine Meisterleistung aller Beteiligten an Teamfähigkeit, Disziplin und Eigenverantwortlichkeit!

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Konzertplakat

Wintersemester 2006/7

Paul McCartney’s Liverpool-Oratorio

Paul McCartney hat dieses Werk nicht allein komponiert, sondern gemeinsam mit dem erfolgreichen Filmmusik-Komponisten Carl Davis. Entsprechend stark ist der Einfluss der Filmmusik auf die klangliche Gestalt des Liverpool Oratorios. Schon lange waren in Orchester & Chor Wünsche laut geworden, einmal Filmmusik zu spielen. Dieses ist der erste Schritt in dieses musikalische Genre gewesen. Gleichzeitig war es die erste Zusammenarbeit der Universitätsmusik mit dem renommierten Knabenchor Unser Lieben Frauen Bremen unter der Leitung des LKMD Ansgar Müller-Nanninga. 

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Sommersemester 2006

Lieder aus aller Welt und Konzert mit zwei Orchestern

Lust auf Musik
Lieder aus aller Welt

Konzert mit zwei Orchestern
Orchester der Universitäten Osnabrück und Bremen

 

Im Sommersemester 2006 haben Orchester & Chor jeweils für sich allein ein Programm erarbeitet: Das Orchester hat mit dem Orchester der Universität Osnabrück kooperiert und der Chor hat internationale Lieder gesungen.

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Wintersemester 2005/6

Minimalmusic

Gabriele Hasler: "Around and Around" für Chor a cappella (komp. 2005, Uraufführung)

Philip Glass: "Itaipu", für Chor und Orchester (komp. 1989, deutsche Erstaufführung)

Die Bremer Universitätsmusik feierte mit diesem Konzert ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Programm mit zwei Werken der Minimalmusic. Beide Werke sind in unterschiedlicher Weise auf die Universität bezogen:
Die als Sängerin von Jazz und Weltmusik international erfolgreiche Gabriele Hasler ist eine ehemalige Studentin der Universität Bremen.
Philip Glass’ Komposition „Itaipu“ handelt von dem gleichnamigen riesigen brasilianischen Wasserkraftwerk und verwendet dafür einen Text der in der Region lebenden Guarani. Das Werk steht damit im Zusammenhang des an der Universität Bremen geführten kritischen Dialogs zwischen den Naturwissenschaften mit ihrer Begeisterung für das technisch Machbare und den Sozial- und Geisteswissenschaften, in denen die politischen und sozialen Rahmenbedingungen solcher Großprojekte problematisiert werden.

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Studienjahr 2004/5

Kooperation mit dem Akademicki Chór Uniwersytetu Gdanskiego (Chor der Universität Danzig): Karol Szymanowski's Stabat Mater und Anton Bruckners Te Deum

Die Universitäten wie die Städte Bremen und Danzig kooperieren seit vielen Jahren. Doch solche Partnerschaften wollen immer wieder neu mit Leben erfüllt werden. Die Bewerbung Bremens um den Titel "Stadt der Wissenschaft 2005" sowie das "Deutsch-Polnische Jahr 2005/6" boten einen willkommenen Anlass, auch musikalisch aktiv zu werden und ein breit verankertes gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen.

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Sommersemester 2004: ConcerTango

Seit Jahrzehnten ist in Europa die Begeisterung und Leidenschaft für den argentinischen Tango ungebrochen und scheint sogar noch immer zu wachsen. Bremen hat sich geradezu zu einer deutschen Hochburg des Tangotanzes entwickelt; auch an der Universität grassiert das Tangofieber seit Jahren. Die Tangotanzkurse im Breitensport sind immer besonders schnell ausgebucht. Und welche andere deutsche Universität hat schon neben dem sinfonischen Orchester ein eigenes Tangoorchester? Vier Gruppen der Universität - Sinfonieorchester, Projektchor, Tangoorchester, Vortanzgruppe der Tangokurse des Hochschulsports - und die befreundete Bremer Gruppe „Lauter Blech“ haben gemeinsam einen bunten Abend voller Tango gestaltet.

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Wintersemester 2003/4: Johannes Brahms, „Ein Deutsches Requiem“

Brahms' Requiem hat eine enge Bindung an Bremen, denn es wurde hier 1868 im Dom unter der Leitung von Brahms uraufgeführt. Der Chor und das Orchester haben das Werk zuerst in der Bremer Glocke und dann auf einer Konzertreise nach Italien zusätzlich noch in drei Konzerten im stark katholisch geprägten Apulien aufgeführt, wo das Werk bis dahin kaum bekannt gewesen war.

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Sommersemester 2003

Gemeinsames Semesterabschlußkonzert der Orchester der Universitäten Bremen und Oldenburg

...unter Mitwirkung des Projektchores der Universität Bremen (nur in Oldenburg)

Zum ersten Mal haben die Orchester der Bremer und der Oldenburger Universität ein gemeinsames Konzert gegeben. Im ersten Teil des Programms haben beide Orchester jeweils von ihnen einstudierte Werke alleine gespielt, am Schluß haben sie sich zu Giuseppe Verdis Ouvertüre zur Oper „La forza del destino/Die Macht des Schicksals“ zu einem über hundertköpfigen Ensemble vereinigt.

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Wintersemester 2002/3

Carl Orff, "Carmina Burana"

Für dieses Konzert in der ausverkauften Glocke ist eigens ein Projektchor unter Beteiligung von 150 Sängerinnen und Sängern aus der Universität und der Stadt Bremen und ihrem Umland gegründet worden. 

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Sommersemester 2002

Natur in der Musik

Im Rahmen des bundesweiten Jahres der Geowissenschaften „Planet Erde“ fand im August 2002 in Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Wefer der Wissenschaftssommer zum Element Wasser statt. Als Teil des kulturellen Rahmenprogramms veranstaltete das Orchester ein Konzert zum Thema.

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Wintersemester 2001/2

Tod & Musik

Leichenzüge, begleitet von Musikkapellen, die die Trauer für alle lautstark hörbar machen und an den Tod erinnern, haben in unserem heutigen Leben zusammen mit der schwarzen Trauerkleidung ihren Platz verloren. Damit sind auch die Trauermärsche (fast) verschwunden. Gelegentlich haben sie noch als Musik bei symbolischen, politischen Trauerzügen überlebt. Die Blasinstrumentenformation „Lauter Blech“ steht in dieser Tradition und spielte in diesem Konzert Trauermärsche aus ihrem Repertoire.

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Sommersemester 2001

Spanien – nordeuropäische Träume vom Süden

Wenn in Nordeuropa Werke im spanischen Stil komponiert werden, wird Spanien zum Synonym für Sonne, Wärme, Sinnlichkeit und Temperament. Mit dem tatsächlichen Spanien und seiner eigenen Musik haben diese Kompositionen oft weniger zu tun als mit unseren eigenen unerfüllten Sehnsüchten. Berühmtestes Beispiel ist die vom Franzosen Bizet auf französisch komponierte Oper Carmen – für uns in Nordeuropa dennoch der Inbegriff des Spanischen in der Musik. 

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Viktor Hartmann „Plan für das Stadttor von Kyiv“
Viktor Hartmann: „Plan für das Stadttor von Kyiv“

Wintersemester 2000/01

Modest Mussorgski, "Bilder einer Ausstellung"

Während es viele Musikwerke gibt, die sich auf Bilder beziehen und von diesen angeregt worden sind, ist Mussorgskis Werk doch das einzige, das die Ausstellungssituation selbst und das Erlebnis des Promenierens von Bild zu Bild thematisiert.

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Sommersemester 2000

"Kompositionen von Frauen"

Die Konzeption des Programmes ist in enger Zusammenarbeit mit dem Studiengang Musik der Universität Oldenburg entstanden. Dort wurden unter Leitung von Prof. Dr. Freia Hoffmann die Werke von Louise Farrenc ediert, deren Konzertouvertüre op. 23 das Orchester der Universität Bremen zum ersten Mal seit 1840 wieder aufführen durfte. Auch Violeta Dinescu, deren Orchesterwerk „Joc“ das Orchester uraufführen konnte, ist Professorin für Theorie und Komposition an der Universität Oldenburg.

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Wintersemester 1999/2000

Einweihung des GW1-Hörsaals

Das Programm wurde speziell für die Einweihung des GW1-Hörsaals konzipiert, der für eine Doppelnutzung eingerichtet worden ist: einerseits als Hörsaal für den Studiengang Rechtswissenschaft, andererseits als Konzertsaal. Eines der Werke hat das Orchester für den festlichen Anlaß in einem demokratischen Prozess selbst ausgewählt (Milhaud, La création du monde). Das andere Werk stammt von einem Komponisten – Erwin Koch-Raphael –, der zu dieser Zeit Professor für Theorie und Komposition am Studiengang Musik der Universität Bremen war.

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Sommersemester 1999

"Für den Tanz komponierte Musik"

Neben dem Singen ist das Tanzen eine der Hauptquellen der Musik. Das gilt auch für die Kunstmusik, auch wenn sie häufig konzertant erklingt und das Publikum dabei still auf seinen Stühlen sitzt: Die Tänze Gigue und Sarabande, Menuett und Valse sind in der Musik des Barock, der Klassik und der Romantik allgegenwärtig. Es gibt aber auch heute noch Kunstmusik, zu der tatsächlich getanzt wird: Zu den Walzern von Johann Strauss drehen sich auf den Bällen in Wien und auf vielen Hochzeiten immer noch die Menschen auf dem Parkett, und bei Ballettmusik tanzt die Ballettkompagnie auf der Bühne. 

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Wintersemester 1998/99

"alla zingarese – die Träume der Seßhaften vom ungebundenen Leben der Fahrenden"

Nur wenige Komponisten und Komponistinnen verzichteten im 19. Jahrhundert darauf, sich irgendwann einmal im Fundus der "Zigeunermusik" ungarischer oder spanischer Herkunft zu bedienen. Das Thema "Zigeuner"/"Zigeunerin" zieht sich wie ein roter Faden durch die Musik und auch die Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Alle liebäugeln damit, alle spielen damit. Es ist, als gäbe ihnen das "Zigeuner"-Thema jenes Blut, jene Farbe, jenes Temperament, das sie sonst nicht auszudrücken wagen und nach dem sich doch alle sehnen. 

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Sommersemester 1998

"...mit all den Stacheln – zu Hanns Eislers 100. Geburtstag" - Abschlußkonzert der Eisler-Tage Bremen vom 3. – 6. 7. 1998

Die Eisler-Tage 1998 mit Konzerten, Vorträgen und einem Symposion zum 100. Geburtstag von Hanns Eisler wurden gemeinsam veranstaltet und organisiert vom Haus im Park, vom Kulturzentrum Westend und von der Universität Bremen, repräsentiert von Andreas Lieberg und Susanne Gläß.

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Wintersemester 1997/8

"...in concert – Lehrkräfte des Studiengangs Musik der Universität Bremen"

Bei diesem Konzert hat das Orchester mit drei Lehrkräften des Studiengangs Musik der Universität kooperiert: Die Klavierdozentin Tomi Washida und die Gesangsprofessorin Maria Kowollik haben Werke von Mozart interpretiert, der Jazz- und Vibrafonprofessor Florian Poser hat sein von ihm selbst komponiertes Vibrafonkonzert gespielt. Wegen einer längeren Erkrankung von Susanne Gläß ist Rida Murtada für sie eingesprungen und hat die Proben geleitet und die Konzerte dirigiert.

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Sommersemester 1997

"North American Music"

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts galt Europa unangefochten als Zentrum der Musik und die Musik Nordamerikas als ihr Ableger. Aber im 20. Jahrhundert veränderte sich das allmählich und inzwischen lässt sich mit Fug und Recht sagen, dass die Musik aus Nordamerika die Welt dominiert. Dass betrifft nicht nur die sogenannte Unterhaltungsmusik, sondern immer mehr auch die Musik der Konzertsäle. Drei berühmte Exponenten der nordamerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts aus ganz unterschiedlichen Stilrichtungen sind in diesem Programm vertreten. Komplettiert wird das Programm durch einen Auftritt der Bigband der Universität mit derjenigen Musik, die der ureigenste Beitrag Nordamerikas zur Musik der Welt ist: mit dem Jazz.

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Wintersemester 1996/7

"Erik Satie"

Das Enfant terrible der französischen Musik des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts war der Dadaist Erik Satie. Er stellte durch seine im Material reduzierten Werke selbstverständliche Grundannahmen unseres Musikkonsums in Frage und wurde damit zum hochgeschätzten Inspirator für eine ganze Generation von Komponistinnen und Komponisten, z.B für John Cage. "Relâche" heißt auf Französisch "Heute keine Vorstellung". Ein Ballett findet trotzdem statt, aber darin wurde schon bei der Uraufführung 1924 nicht in traditioneller Weise getanzt. Für die Aufführungen durch das Orchester der Universität haben Studierende des Studiengangs Kunst der Universität aus dem Kurs Bildhauerei von Matthias Duderstadt leuchtende Bühnenobjekte gebaut, die sich selbständig während des Balletts auf der Bühne bewegten. 

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Sommersemester 1996

Musik der Geschwister Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy

Frauen erobern sich heute immer mehr Bereiche des Berufslebens. Obwohl Frauen seit 1997 sogar bei den Wiener Philharmonikern als Musikerinnen mitspielen dürfen, sind sie auf dem Dirgierpult noch immer selten anzutreffen. Gleich bei ihrem Antrittskonzert im Juni 1996 als Universitätsmusikdirektorin hat Susanne Gläß das implizit thematisiert, indem sie Werke der Geschwister Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel aufgeführt hat: Obwohl wahrscheinlich gleichbegabt, konnten sie ihre musikalischen Potenzen auf Grund der unterschiedlichen Rollen für Männer und Frauen im 19. Jahrhundert nicht in gleicher Weise im Leben entfalten.
Mit diesem ersten Konzertprogramm an der Universität Bremen hat Susanne Gläß gleichzeitig noch zwei weitere wichtige Grundprinzipien für ihre zukünftige Arbeit an der Universität Bremen exemplarisch in die Tat umgesetzt: Kooperationen einzugehen und "Programme mit Köpfchen" zu gestalten.

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Aktualisiert von: Susanne Gläß