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                    <title>Universität Bremen - Sommersemester 2011: Konzertreise in die Ukraine</title>
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                    <description>Ukraine, Chor, Dnipro, Begegnung</description>
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                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 19:47:55 +0200</pubDate>
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                            <pubDate>Thu, 23 Aug 2018 21:22:21 +0200</pubDate>
                            <title>Konzertreise des Chores der Universität Bremen in die Ukraine</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/orchester-chor/ueber-uns/konzertarchiv/sommersemester-2011-konzertreise-in-die-ukraine#c116517</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Trotz der geografischen, kulturellen und historischen Nähe schien die Reise in die Ukraine in gewisser Weise weiter als die Reise des Chores nach Namibia 2008: Es gab viele Menschen, mit denen keine gemeinsame Sprache zu finden war, weil nicht alle Englisch sprechen, das Hindernis des Lesens der kyrillischen Schrift wurde zwar von Tag zu Tag flüssiger bewältigt, war aber doch eine Hürde, die Daten der Konzerte wurde erst in letzter Minute mitgeteilt und wurden nach der Ankunft im Land noch kurzfristig verschoben, so dass eine deutschen Gewohnheiten entsprechende Werbung nicht möglich war, Geldumtausch war plötzlich an einem Tag fast nicht durchführbar und das herrische Auftreten eines Grenzbeamten, einer Zugschaffnerin und einiger Bankangestellter erinnerte an längst vergangen geglaubte autoritäre Regierungsformen. Wegen der offensichtlich zu beengten Wohnverhältnisse des gastgebenden Chores wurde der Bremer Chor nicht privat, sondern im Gästehaus der Universität &amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Kyiv&amp;lt;/span&amp;gt; und in &amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Lviv&amp;lt;/span&amp;gt; und Odessa in Hotels untergebracht, was gelegentlich schon eine Ahnung vom Lebensgefühl des postsozialistischen Alltags vermittelte. Die nicht-private Unterbringung hatte die positive Nebenwirkung, dass der Bremer Chor stets als Gruppe gemeinsam übernachtete und dadurch ebenso wie durch die langen gemeinsamen Zugfahrten in den Genuss eines intensiven, positiven Gruppenerlebnisses kam.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Reise ist völlig ohne Zwischenfälle verlaufen: Von den 43 Chormitgliedern ist niemand ernsthaft erkrankt; es gab lediglich einige Erkältungen, einen verdorbenen Magen und einige verstauchte und müde Füße. Niemand wurde verloren oder hat sich verirrt, obwohl der Chor sich ausschließlich in Städten aufhielt, die deutlich größer sind als Bremen. Nichts wurde verloren oder gestohlen.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Diesen störungsfreien Verlauf der Reise verdankt der Chor der Universität Bremen ganz wesentlich dem Partnerchor „&amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dnipro&amp;lt;/span&amp;gt;“ aus &amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Kyiv&amp;lt;/span&amp;gt;, der sich in beeindruckender und herzlicher Weise nicht nur in Kyiv um den Chor der Universität gekümmert hat, ihm dort die Stadt in allen Facetten gezeigt, ihn über die in rasantem Tempo fahrenden langen Rolltreppen durch die Metro von Kyiv gelotst, ihn wunderbar mit den leichten und schmackhaften ukrainischen Speisen verköstigt und Feste vorbereitet, sondern auch alle anderen Stationen der Reise ab Krakow persönlich begleitet und betreut und Kontakte zu lokalen Chören hergestellt hat. Einer der Höhepunkte war dabei die Begegnung mit dem Chor der Ukrainisch-katholischen Universität in Lviv (Leitung Marianna Korchynska). Die Chöre aus Lviv und Bremen haben gemeinsam in einem von jüdischen Traditionen geprägten galizischen Restaurant zu Abend gegessen und gefeiert und sich abwechselnd alle Lieder ihres Repertoires vorgesungen, wobei die Stimmen des in der Nähe zur Volksmusik singenden Lviver Chores besonders berührend und von außerordentlicher Schönheit waren.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Alle fünf Konzerte waren trotz der nach deutschen Maßstäben kaum sichtbaren Werbung sehr gut besucht. Das Publikum war stets ausgesprochen sachkundig und aufmerksam und hat besonders die anspruchsvollen und musikalisch komplexen Sätze geschätzt wie die beiden türkischen Kompositionen „Katibim“ von Saygun und „Güzelleme“ von Uçarsu. Gleichzeitig hatte es aber auch großes Vergnügen an den afrikanischen Liedern, die Tanzanteile enthielten. Einen Höhepunkt bildete aber in der Wahrnehmung des Publikums bei jedem Konzert ganz offensichtlich die Aufführung der drei ukrainischen Lieder durch den Chor der Universität Bremen. Es hat den Bremer Chor sehr beeindruckt, dass sich das Publikum während des Schlussliedes „Mnogoletije“ mehrmals sogar erhob.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Thu, 30 Aug 2018 14:24:48 +0200</pubDate>
                            <title>Programm, Ausführende und Dank</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/orchester-chor/ueber-uns/konzertarchiv/sommersemester-2011-konzertreise-in-die-ukraine#c116508</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Repertoire&amp;amp;nbsp;der Konzertreise&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt; „Sing along with friends 2011“&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Safari Ya Bamba“ - arr. v. Dr. A. Kemoli - aus Kenia&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Õitses kevad“ - komp. v. Alo Ritsing (geb. 1936), Text: Jaan Kärner - aus Estland&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Ithemba lami“ - Xhosa, religious chorus - aus der Republik Südafrika&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Willst Du immer weiter schweifen“ - komp. v. Joseph Haydn (1732 -1809), Text: Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Kanon&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Tetsche voda v syne more“ – komp. v. Borys Lyatoschynskyy (1894 – 1968), Text: Taras Schevchenko, der Patron der gastgebenden Taras Schevchenko Universität Kyiv&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Susidka“ – ukrainisches Volkslied – komp. v. Yakiv Yazynevych (1869 – 1945)&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Laçin“ - komp. v. Ali Sevgi (geb. 1952) - Volkslied aus Aserbaidschan&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Dat du min Leevsten büst“ - arr. v. Wilhelm K. Schmitt - aus Norddeutschland&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Die Vogelhochzeit“– deutsches Volkslied aus dem 15. Jh. – Satz: Volker Wangenheim (geb. 1928)&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Okaana ka Meme“ - Oshiwambo, mündlich überliefert - aus Namibia&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;“Ti mamasa ta ge kaise ra mû ‡gao” - Nama, arr. v. Niels Erlank und Hans A. Eichab - aus Namibia&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„!Gawigu“ - Nama, komp. v. Marcellinus M. Swartbooi 2004 - aus Namibia&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Amarula“ - Nama, arr. v. Niels Erlank und Hans A. Eichab - aus Namibia&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Kai elotse“ – Nama, arr. v. Nils Roese - aus Namibia&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Abendruhe“ – komp. v. Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„Der Mond ist aufgegangen“ – komp. v. Johann Abraham Peter Schulz (1747 – 1800), Text: Matthias Claudius (1740 – 1769)&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;„&amp;lt;span lang=&amp;quot;ru&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Mnogoletije&amp;lt;/span&amp;gt;“ – komp. v. Artemij Vedel (1767 – 1808)&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Ausführende&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Chor der Universität Bremen in Kooperation mit dem Chor „Dnipro“ der Taras Schevchenko Universität Kyiv/Ukraine (Leitung&amp;amp;nbsp;Iryna Dusheyko)&amp;lt;br /&amp;gt; Musikalische Leitung, Konzeption, Verwaltung und Finanzen: Universitätsmusikdirektorin Dr. Susanne Gläß (Universität Bremen)&amp;lt;br /&amp;gt; Vorbereitung und Organisation der Reise und Reiseleitung: Angelika Weißbach&amp;lt;br /&amp;gt; Begleitung, Betreuung und Organisation der Reise in der Ukraine: Oleksiy Obolenskyy&amp;lt;br /&amp;gt; Korrepetition der vorbereitenden Chorproben:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;a class=&amp;quot;internalLink&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=5831#13101&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet internen Link in aktuellem Fenster&amp;quot;&amp;gt;Stefanie Adler&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;strong&amp;gt;Dank&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Dieses Kooperationsprojekt ist vom Goethe-Institut großzügig gefördert worden.&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;internalLink&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=19035&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet internen Link in aktuellem Fenster&amp;quot;&amp;gt;Gegenbesuch&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Der Chor Dnipro hat im Mai 2011 den Chor der Universität Bremen in Bremen besucht.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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