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                    <title>Universität Bremen - Sommersemester 2019: &quot;Bremen so frei&quot; und &quot;Zwischen Chaos und Commerz&quot;</title>
                    <link>https://www.uni-bremen.de/orchester-chor/ueber-uns/konzertarchiv/sommersemester-2019-bremen-so-frei-und-zwischen-chaos-und-commerz</link>
                    <description>Programm von Orchester &amp; Chor der Universität Bremen im Sommersemester 2019</description>
                    <language>de</language>
                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Sun, 10 May 2026 09:25:44 +0200</pubDate>
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 23:43:54 +0100</pubDate>
                            <title>Groteske Musik aus Berlin und Leningrad aus den 1930er Jahren in Konzerten am 2. und 3. Juli 2019</title>
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                            <description>&amp;lt;p class=&amp;quot;MsoPlainText&amp;quot;&amp;gt;Satire und Ironie – diese Stilmittel wurden in den 1930er Jahren in der Musik, im Kabarett und&amp;amp;nbsp; im Theater genutzt und bis ins Groteske überzeichnet. Das galt für klassische Musik ebenso wie für Schlager dieser Zeit, die bis heute unvergessen sind, etwa von den &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Comedian Harmonists &amp;lt;/span&amp;gt;oder &amp;lt;span lang=&amp;quot;fr&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Claire&amp;lt;/span&amp;gt; Waldorff. In der damaligen Sowjetunion wie in Deutschland gab es künstlerischen Freiraum für Experimente in allen Bereichen, aber auch große Not im Gefolge der Weltwirtschaftskrise.&amp;amp;nbsp;Alle Werke dieses Konzertabends spiegeln die turbulente Stimmung dieser Zeit und kommentieren sie mit Witz und Ironie.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 23:43:54 +0100</pubDate>
                            <title>Der Chor hat Mischa Spolianskys Kabarettoper &quot;Rufen Sie Herrn Plim&quot; gesungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/orchester-chor/ueber-uns/konzertarchiv/sommersemester-2019-bremen-so-frei-und-zwischen-chaos-und-commerz#c200747</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p class=&amp;quot;MsoPlainText&amp;quot;&amp;gt;Mischa Spoliansky ist heute fast vergessen, war aber in den 1920er und 1930er Jahren bis zu seinem Exil neben Hollaender der bedeutendste Komponist des deutschen Kabaretts in Berlin und schrieb&amp;amp;nbsp;unter anderem Songs für die &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Comedian Harmonists &amp;lt;/span&amp;gt;und Marlene Dietrich.&amp;amp;nbsp;Er hat 1932 die halbstündige&amp;amp;nbsp;Kabarett-Oper „Rufen Sie Herrn Plim“ komponiert. Thema der kleinen Oper ist die Anonymität des modernen Lebens, bei der die Gefahr besteht, dass die Menschlichkeit verlorengeht. Erzählt wird das anhand&amp;amp;nbsp;der&amp;amp;nbsp;kuriosen Geschichte um Herrn Plim, der bei sämtlichen Reklamationen in einem Berliner Warenhaus gerufen wird und für alles die Schuld auf sich nimmt. Er soll sozusagen als&amp;amp;nbsp;fest angestellter Sündenbock dienen, doch der Plan scheitert grandios.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p class=&amp;quot;MsoPlainText&amp;quot;&amp;gt;Der Chor hat die Oper zwar konzertant und&amp;amp;nbsp;nicht szenisch mit Kostümen und Kulissen aufgeführt, aber doch&amp;amp;nbsp;die Interaktion untereinander, die Körperhaltungen, die Mimik und die Gestik einstudiert. Dafür hatte er die fachliche Unterstützung der Regisseurin&amp;amp;nbsp;Vendula Nováková.&amp;amp;nbsp;Die Solopartien haben Mitglieder des Chores gesungen: Sanaz Sadat Afzali, Hanna Deutschmann, Jan-Hendrik von Stemm und Patrick Köhn. Den&amp;amp;nbsp;Klavierpart betreute&amp;amp;nbsp;&amp;lt;a class=&amp;quot;internalLink&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=5835#30346&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet internen Link in aktuellem Fenster&amp;quot;&amp;gt;Stefanie Adler&amp;lt;/a&amp;gt;, die Fassung für Chor und Klavier hat Susanne Gläß erstellt.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 23:43:54 +0100</pubDate>
                            <title>Nicht nur in Berlin, sondern auch in Leningrad brach die Kunst zu neuen Ufern auf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/orchester-chor/ueber-uns/konzertarchiv/sommersemester-2019-bremen-so-frei-und-zwischen-chaos-und-commerz#c200797</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p class=&amp;quot;MsoPlainText&amp;quot;&amp;gt;Nach dem Chor&amp;amp;nbsp;ist das Ensemble Blech&amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Lights &amp;lt;/span&amp;gt;aufgetreten. Die &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Band&amp;lt;/span&amp;gt;mitglieder waren oder sind Mitglieder des Orchesters der Universität. Sie spielten&amp;amp;nbsp;Musik des Leningrader Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Der&amp;amp;nbsp;hatte in den Jahren 1933 - 1935 die Musik zu dem&amp;amp;nbsp;Zeichentrickfilm „Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda“ komponiert. Darin geht es um Kritik an der Kirche und Autoritäten im Allgemeinen. Der Zeichentrickfilm selbst wurde nicht fertiggestellt und dann auch noch&amp;amp;nbsp;zerstört, aber Teile von Schostakowitschs Musik blieben erhalten und wurden zu einer Suite zusammengestellt. Bernd Feuchtner schreibt 2017 in &amp;quot;Not, List und Lust&amp;quot; (S. 145) über die erhaltenen Reste dieser Musik: &amp;quot;Sie gehören zum reizendsten, was Schostakowitsch je geschrieben hat.&amp;quot;&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Anschließend spielte das Orchester Schostakowitschs Suite &amp;quot;Der Bolzen&amp;quot;. Schostakowitsch war erst&amp;amp;nbsp; 24 Jahre alt, als er in den Jahren 1930/31 in Leningrad die Musik für das Ballett &amp;quot;Der Bolzen&amp;quot; komponierte. Es spielt in einer Fabrik, in der ein Bösewicht die Maschine mit Hilfe eines Bolzens stoppt und damit die Arbeit der Guten sabotiert. Die handelnden Personen werden mit Witz und Sarkasmus in jeweils einzelnen Nummern charakterisiert. Der vierte Satz ist besonders eindrucksvoll: eine Folge von Tangos für großes Orchester.&amp;amp;nbsp;Die Uraufführung des Balletts&amp;amp;nbsp;fand 1931 im Kirov-Theater in Leningrad statt. Sie fiel durch - offensichtlich vor allem wegen Schwächen des Librettos. Acht besonders gelungene Nummern&amp;amp;nbsp;aus dem Ballett hat Schostakowitsch 1931 zu einer Suite&amp;amp;nbsp;zusammengefasst. Diese Fassung hat das Orchester der Universität Bremen aufgeführt.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Zum Abschluss des Konzerts haben Blech&amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Lights&amp;lt;/span&amp;gt; und Orchester gemeinsam&amp;amp;nbsp;Schostakowitschs berühmten&amp;amp;nbsp;Walzer Nr. 2 aus dessen&amp;amp;nbsp;„Suite Nr. 2 für &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Jazz&amp;lt;/span&amp;gt;orchester“ aus dem Jahr 1938 gespielt und damit tatsächlich einige Gäste zum Walzertanzen animieren können.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <title>Werktitel, Programmblatt, Ausführende, Konzertdaten und Presse</title>
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                            <description>&amp;lt;h3&amp;gt;&amp;quot;Zwischen Chaos und Commerz&amp;quot;&amp;lt;/h3&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Mischa Spoliansky:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;quot;Rufen Sie Herrn Plim&amp;quot;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Libretto: Kurt Robitschek und Marcellus Schiffer&amp;lt;br /&amp;gt; Arrangement für Chor und Klavier: Susanne Gläß&amp;lt;br /&amp;gt; Sopran: Sanaz Sadat Afzali&amp;lt;br /&amp;gt; Alt: Hanna Deutschmann&amp;lt;br /&amp;gt; Tenor: Jan-Hendrik von Stemm&amp;lt;br /&amp;gt; Bass: Patrick Köhn&amp;lt;br /&amp;gt; Klavier: Stefanie Adler&amp;lt;br /&amp;gt; Regie: Vendula Nováková&amp;lt;br /&amp;gt; Chor der Universität Bremen&amp;lt;br /&amp;gt; Leitung: Susanne Gläß&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Dimitri Schostakowitsch: „Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda“&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Ensemble Blech&amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Lights&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Sopransaxophon, Trompete: Gerd Anders&amp;lt;br /&amp;gt; Sopransaxophon, Tenorsaxophon: Christine Potschkat&amp;lt;br /&amp;gt; Altsaxophon: Eve-Marie Hadamovsky&amp;lt;br /&amp;gt; Posaune: Meike Gatter&amp;lt;br /&amp;gt; Tuba: Martin Pape&amp;lt;br /&amp;gt; Schlagwerk: Christian Süssle&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Dimitri Schostakowitsch: Orchestersuite No. 5 „Der Bolzen“&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Ouvertüre - Tanz des Bürokraten (Polka) - Tanz der Bierkutscher - Tango/Kozelovs Tanz - Intermezzo - Tanz der Leibeigenen - Der Kompromissler - Tanz und Apotheose&amp;lt;br /&amp;gt; Xylofon: Carlo Arosio&amp;lt;br /&amp;gt; Orchester der Universität Bremen und Ensemble Blech&amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Lights&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Leitung: Susanne Gläß&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Dimitri Schostakowitsch: Walzer No. 2 aus der &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Jazz&amp;lt;/span&amp;gt;suite No. 2&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Orchester der Universität Bremen und Ensemble Blech&amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Lights&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Leitung: Susanne Gläß&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Korrepetition Chorproben: Stefanie Adler&amp;lt;br /&amp;gt; Konzertmeister Orchester: David Steinebrunner&amp;lt;br /&amp;gt; Coaching Streichinstrumente: &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Marie Daniels&amp;lt;/span&amp;gt; (Bremer Philharmoniker)&amp;lt;br /&amp;gt; Coaching Holzblasinstrumente: Martin Abendroth&amp;lt;br /&amp;gt; Coaching Blechblasinstrumente: Imke &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Howie&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Konzerte&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Dienstag, 2. Juli 2019, 19.30 Uhr, Garten des &amp;quot;Haus am Walde&amp;quot;/Bremen&amp;lt;br /&amp;gt; Mittwoch, 3. Juli 2019, 20 Uhr, Gutsscheune Stuhr/Varrel&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;download&amp;quot; href=&amp;quot;t3://file?uid=74378&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; title=&amp;quot;Leitet Herunterladen der Datei ein&amp;quot;&amp;gt;Programmbroschüre&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;externalLink&amp;quot; href=&amp;quot;https://www.weser-kurier.de/region/regionale-rundschau_artikel,-ein-herrliches-durcheinander-_arid,1842370.html&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet externen Link in neuem Fenster&amp;quot;&amp;gt;Rezension im Weser-Kurier am 4.7.19&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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