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Zielgruppe & Berufsperspektiven

Hospizlich-palliative Kompetenzen auf wissenschaftlichem Niveau

Der weiterbildende Studiengang M. A. Palliative Care wendet sich an Health-/Social Care Professionals, die sich für Berufsfelder im Bereich Palliative Care qualifizieren möchten, in denen hospizlich-palliative Kompetenzen auf wissenschaftlichem Niveau erforderlich sind, zum Beispiel

  • Planung, Organisation und Evaluation von problem-, sozialraum- und settingbezogenen Maßnahmen in der hospizlich-palliativen Versorgung
  • Qualitäts- und Casemanagement in Einrichtungen der hospizlich-palliativen Versorgung
  • Beratung von Leistungsberechtigten oder -anfragenden, Leistungsträger/innen und -anbieter/innen (Dienstleistungen und Selbsthilfe)
  • planende und beratende Tätigkeiten in Behörden sowie gesundheitsbezogenen und sozialen Organisationen und Institutionen
  • wissenschaftliche (Weiter-)Bildung oder Forschung im Kontext von Palliative Care

 

Mögliche Berufsfelder

Je nach Vorqualifikation können die Absolvent/innen in einer Vielzahl von Berufsfeldern tätig werden, zum Beispiel

  • Pflegewissenschaftler/innen, die im Rahmen von Case Management, bei Kranken- und Pflegekassen oder in der Versorgungsforschung tätig sind
  • Gesundheitswissenschaftler/innen, die Entscheidungsträger/innen in Gesundheitsbehörden sind
  • Sozialarbeiter/innen, deren Aufgabe es ist, auch in komplexen sozialen und finanziellen Situationen ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen
  • Theolog/nnen in der Seelsorge
  • Ärzt/innen, die zum Beispiel im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) oder stationär für die medizinische Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen verantwortlich sind
  • Psycholog/innen, die schwerstkranke Menschen und Zugehörigen therapeutisch begleiten
  • Pädagog/innen, die hospizlich-palliative Fort- und Weiterbildungen für einschlägige Berufsgruppen anbieten
  • Gerontolog/innen in ambulanten und stationären Hospizen
  • Ausbilder/nnen im Gesundheits- und Sozialwesen mit dem Schwerpunkt Hospizarbeit und Palliative Care
  • wissenschaftliche Mitarbeiter/innen an Hochschulen und Universitäten im Bereich der wissenschaftlichen Lehre und Forschung zu Kernthemen von Hospizarbeit und Palliative Care
  • Mitglieder von Ethikkommissionen
  • Personen, die sich beruflich dafür engagieren, die Lebensqualität schwerstkranker und sterbender Menschen durch Planung, Durchführung und Evaluation von Interventionen pflegerischer, medizinischer, psychosozialer, spiritueller, juristischer, administrativer, politischer oder sonstiger Art in interdisziplinärer und -professioneller Ausrichtung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Bedarfe und im Sinne gesellschaftlichen Zusammenhalts nachhaltig zu verbessern und das soziale Umfeld der Betroffenen zu stärken

 

Aktualisiert von: Katrin Heins