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                    <title>Universität Bremen - Aktuelles</title>
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                    <description>Aktuelle Informationen des Instituts für Philosophie</description>
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                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Sun, 09 Aug 2026 21:12:33 +0200</pubDate>
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                            <pubDate>Sat, 08 Aug 2026 11:09:00 +0200</pubDate>
                            <title>Schiffe als Orte des dynamischen Wissens</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/philosophie/aktuelles/default-9fce47d4bbba96534ba4a32e6e3b5208</link>
                            
                            <description>Bei der Konferenz des &quot;Scientific Committee on Antarctic Research (SCAR)&quot; in Oslo ist Norman Sieroka an einem Vortrag beteiligt. Titel: &quot;Ships as Dynamic Knowledge Sites: Towards Regenerative Antarctic Research&quot;</description>
                            
                            <category>News</category>
                            
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                            <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 15:02:37 +0200</pubDate>
                            <title>Veranstaltungsbericht: „Was bedeutet (uns) feministische Philosophie heute?“</title>
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                            <description>Zur Podiumsdiskussion „Was bedeutet (uns) feministische Philosophie heute?“ am 25.06. im Kulturzentrum Kukoon gibt es jetzt einen Veranstaltungsbericht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><span lang="de-DE" dir="ltr">Am 25.06.2026 fand im Bremer Kulturzentrum Kukoon eine offene Diskussionsveranstaltung zum Thema „Was bedeutet (uns) feministische Philosophie heute?“ statt. Direkt vor Beginn der Veranstaltung wurde deutlich: das Thema hat Aktualität und weckt großes Interesse, denn es mussten in Windeseile noch zusätzliche Stühle organisiert werden, um dem Andrang gerecht zu werden. Die Veranstaltung war von Rose Troll, Regina Müller und Olivia Maegaard Nielsen aus dem philosophischen Institut an der Universität Bremen organisiert, mit Unterstützung der Society for Women* in Philosophy, der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und der Zentralen Kommission für Frauenbeauftragte der Universität Bremen. Die Eröffnungsmoderationen übernahmen Regina Müller und Olivia Maegaard Nielsen. Zentrale Frage des Abends war: Was ist die Rolle der feministischen Philosophie – sowohl in den Philosophie-Hörsälen als auch außerhalb der Universität in der Praxis?&nbsp;</span></p><p><span lang="de-DE" dir="ltr">Zur Diskussion dieser Frage hatte das Organisationsteam drei Referent*innen eingeladen. Rose Troll hat moderiert. Die Podiumsgäst*innen vertraten jeweils eine bestimmte Sichtweise in Bezug auf das thematische Setting: Jana Tabea Stern ist Doktorandin der Philosophie an der TU Dresden und arbeitet zudem in dem Verbundprojekt „Bildersturm“, welches sich mit der Unterrepräsentation von Philosophinnen beschäftigt. Lea Terlau promoviert an der Universität Oldenburg in Kunst und visuelle Kultur und forscht zu den feministischen Bremer „Take back the Night“-Demos. Im Fokus stand jedoch vor allem Lea Terlaus aktivistisches Engagement beim F-Streik Bremen. Marina Martinez Mateo ist Professorin für Philosophie der Gegenwart an der Universität Lüneburg. Ihr zentraler Forschungsschwerpunkt ist Critical Philosophy of Race.&nbsp;</span></p><p><span lang="de-DE" dir="ltr">Die Veranstaltung fand im Rahmen von drei Seminarkursen statt, die sich im Sommersemester 2026 mit feministischer Philosophie und Standpunkttheorien auseinandergesetzt haben. Teilnehmende aus den Seminaren haben u.a. Diskussionsfragen für den Abend beigesteuert.&nbsp;</span></p><p><span lang="de-DE" dir="ltr">Einleitend wurde das Thema von Jana Tabea Sterns bald erscheinendem Buch aufgegriffen: Feministische Philosophie ist für alle da. Auf Rose Trolls Nachfrage, warum sie dieses Buch verfasst hat und warum man den Feminismus aus einer philosophischen Perspektive betrachten sollte, war die Antwort ebenso simpel wie fundamental: weil (feministische) Philosophie relevant sei, um die Welt als Ganzes besser zu verstehen und fundiert zu kritisieren. Das Buch solle wie ein Werkzeugkasten für aktuelle Diskurse fungieren. Ein besonderes Augenmerk habe Jana Stern hierbei auf die „Privilegierte Ignoranz“ gelegt. Nichtwissen sei kein Zufallsprodukt, sondern ergebe sich aus der gesellschaftlichen Ordnung und der Differenz zwischen privilegierten und marginalisierten Gruppen. Dies spiegele sich auch in der Entwicklung des Fachs wider. So berichtete Marina Martinez Mateo, dass sie zu Beginn ihres Studiums zunächst weder Sinn noch Notwendigkeit für eine dezidiert </span><i><span lang="de-DE" dir="ltr">feministische </span></i><span lang="de-DE" dir="ltr">Philosophie gesehen habe. Dies habe sich jedoch geändert, je tiefer sie in das Fach eingetaucht sei: In den Seminaren seien vorwiegend (wenn nicht sogar fast ausschließlich) Texte von männlichen Autoren gelesen worden. Die Veranstaltungen selbst seien selbstverständlich von männlichen Dozierenden geleitet worden.&nbsp;</span></p><p><span lang="de-DE" dir="ltr">Angeregt diskutiert wurde unter den Referent*innen der Aspekt eines Allgemeinheitsanspruchs der Philosophie. Erkennbar wurde, dass ein Spannungsverhältnis zwischen dem Grad an Repräsentation bestimmter Gruppen und dem Anspruch einer Philosophie, deren Konzepte universell anwendbar sein sollen, besteht. Zum einen sei es wichtig, dass bislang ungehörte Positionen stärker in den Vordergrund gerückt würden, damit beispielsweise der Erkenntnisgewinn philosophischer Praxis reichhaltiger werde. Dagegen wurde allerdings eingewendet, dass gerade die Differenz zwischen individueller Erfahrung und theoretischem Erkenntnisgewinn ein sehr großer Faustpfand der Philosophie sei. Dabei wurde auf dem Podium sichtlich: Man kann sich in bestimmten Grundsätzen einig sein, bei den Nuancen, die dann ausgestaltet werden, gibt es aber durchaus Differenzen, die dennoch jeweils ihre Daseinsberechtigung haben und zu einer vielfältigen Debatte beitragen.&nbsp;</span></p><p><span lang="de-DE" dir="ltr">Ein Punkt, in dem sich das Podium einig zeigte, war, dass es eine Stärke der feministischen Philosophie sei, ihre Kernkonzepte auf andere „Kämpfe“ übertragen zu können: Der Werkzeugkasten, den man in der kritischen Auseinandersetzung mit der Unterrepräsentation von FLINTA*-Personen erhalte, lasse sich auch auf andere aktuelle Spannungsfelder anwenden. Thematische Komplexe und verschiedene Unterdrückungsformen ließen sich demnach durch Philosophie miteinander verbinden und hätten das Potenzial, dadurch „enthierarchisiert“ zu werden. Denn letztendlich könnten gegenwärtige Krisen nicht unabhängig voneinander bekämpft werden.&nbsp;</span></p><p><span lang="de-DE" dir="ltr">Abgerundet wurde die Veranstaltung durch verschiedene Fragen aus dem Publikum, die sich vor allem um die Rolle feministischer Theorie in der Praxis, die Gestaltung von neu eroberten Räumen sowie den Zugang zu feministischer Philosophie und Konkurrenz innerhalb aktivistischer Gruppen drehten. Als Schlussfazit resümierte Marina Martinez Mateo, dass Veranstaltungen wie diese zwar sehr schön seien, aber es auch ein Armutszeugnis darstelle, dass sie nach wie vor notwendig seien. Lea Terlau betonte die Gestaltungskraft von Räumen, um Probleme sichtbar und greifbar zu machen, während Jana Stern optimistisch nach vorne blickte und zusammenfasste: „Eine andere Philosophie ist möglich“.&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
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                            <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:32:09 +0200</pubDate>
                            <title>Wo stehen SkeptikerInnen politisch?</title>
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                            <description>Dieser Frage widmet sich ein neuer Aufsatz von Tammo Lossau in &quot;Comparative Philosophy.&quot; Titel: &quot;Can Skepticism be Politically Progressive? An Approach from Zhuang Zi.&quot;</description>
                            
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                            <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 09:56:39 +0200</pubDate>
                            <title>Vielfalt - Koordination - Erfahrung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/philosophie/aktuelles/vielfalt-koordination-erfahrung</link>
                            
                            <description>Mit der koordinierenden Funktion der Zeit setzt sich ein Beitrag von Norman Sieroka im neu erschienen Sammelband &quot;Zeit und Sprache&quot; auseinander. Der Text lässt sich frei herunterladen.</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:50:39 +0200</pubDate>
                            <title>Über Hören als räumliches Phänomen</title>
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                            <description>Norman Sierokas Kolumne im Hörmagazin &quot;65db&quot; über Raum und Hören lässt sich nun auch auf unserer Website lesen. Titel: &quot;Hören – Raum – Klang: Warum wir eine Kirche tieferlegen.&quot;</description>
                            
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                            <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 11:08:03 +0200</pubDate>
                            <title>Philosophieren mit Kindern</title>
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                            <description>Im Rahmen des Programms “Transfer &amp; Schule” finden regelmäßig Veranstaltungen im Format Philosophieren mit Kindern statt, in denen Norman Sieroka gemeinsam mit der Maus des Puppenspieltheaters “Mensch, Puppe!” auftritt. </description>
                            
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                            <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 08:57:43 +0200</pubDate>
                            <title>Liebe – Viel mehr als das größte Gefühl</title>
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                            <description>Zum Abschluss einer Dokumentation über verschiedene Formen der Liebe erläuterte Dagmar Bochers in der „buten un binnen“-Sendung vom 20. Juni die philosophischen Zugänge zur Liebe – als Leidenschaft, als Gabe, als Haltung, als Kit für die Gesellschaft etc. Nachzusehen hier ab Minute 14:30.</description>
                            
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                            <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:11:09 +0200</pubDate>
                            <title>Warum klingt Musik rückwärts so anders?</title>
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                            <description>Mit dieser Frage beginnt der neu erschienene Aufsatz &quot;Verlaufsstrukturen im Erleben: Zu Musik und ihrer formalen Notation&quot; von Norman Sieroka im Journal &quot;Musik &amp; Ästhetik&quot;.</description>
                            
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                            <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 01:10:08 +0100</pubDate>
                            <title>Weitere Veranstaltungen in Bremen und umzu</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/philosophie/aktuelles#c691532</link>
                            
                            <description>&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;externalLink&amp;quot; href=&amp;quot;https://phgb.de/&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet externen Link in neuem Fenster&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles Programm der Philosophischen Gesellschaft Bremen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;</description>
                            
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