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Prof. Dr. Dr. Peter Kaiser

Univ. Professor Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser

Seit 2019

Tätigkeit als klinischer Supervisor (DGPPN), Schwerpunkt Psychotraumatologie

Seit 2018

Ärztlicher Leiter des Ambulatoriums für Folter- und Kriegsopfer des Schweizer Roten Kreuzes in Bern

Seit 2014

Mitglied des Fachreferats „Religiosität und Spiritualität“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie (DGPPN)

Seit 2014

Professor für Religionswissenschaft an der Universität Bremen

Seit 2010

Psychiatrische und psychotherapeutische Gutachter- und Supervisorentätigkeit

2019, 2016

Projektevaluierung Mental Health and Psychosocial Support, Implementierung von Telemedizin in infrastrukturschwache Gebieten (Projekt Auswärtiges Amt) Ukraine

2015-2017

Referent für Psychiatrie und Sucht am Ministerium für Soziales und Integration, Baden-Württemberg, fachliche Zuständigkeit für die Psychosozialen Traumazentren in Baden-Württemberg sowie für die Neufassung des Landespsychiatrieplan

2013

Projektevaluierung „Mental Health in crises regions“, Kilis, türkisch-syrische Grenze, Ausbildung von Fachkräften in Psychosocial Support gemäß WHO-Richtlinien

2012-17

Chefarzt am Zentrum für Psychiatrie Winnenden mit Kliniken an 4 Standorten (180 voll- und teilstationäre Plätze). Aufbau der Klinikstandorte Ellwangen und Schwäbisch Gmünd sowie fünf allgemeinpsychiatrischer und spezialisierter Institutsambulanzen

2011/2012

Projektevaluierung “Mental Health in rural areas” in Bali, Indonesien

2008-2011

Leitender Arzt der Tagesklinik, ab 2010 ärztlicher Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Schwäbisch Gmünd

2007

Habilitation in Religionswissenschaft über das Thema „Psychiatrie und Religion“ an der Universität Bremen, venia legendi

1994-2008

Erwerb der Bereichsbezeichnungen Suchtmedizin, Tropenmedizin, Umweltmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur; Erwerb der Weiterbildungsermächtigung für Naturheilverfahren in der Psychiatrie

2005-2007

Oberarzt am Zentrum für Psychiatrie Winnenden (ZfP), Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie

2000-2007

Lehrbeauftragter für Religionswissenschaft an der Universität Tübingen

2000-2005

Fachärztliche Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Neurologie, Zentrum für Psychiatrie und Neurologie in Winnenden; Erwerb der Gebietsbezeichnung (Facharzt) Psychiatrie und Psychotherapie

1999

Promotion zum Doktor der Philosophie („magna cum laude“), Universität Tübingen

1996-1999

Philosophische Dissertationsarbeit an der Fakultät für Kulturwissenschaften in Tübingen,

Thema: Auswirkungen des religiös-weltanschaulichen Hintergrundes von Patienten auf die Therapie- und Therapeutenwahl im medizinischen Bereich

1994-1999

Fachärztliche Weiterbildung in Dermatologie und Allgemeinmedizin

Seit 1993

Tropenmedizinische und ab 2005 psychiatrische Tätigkeit (Mental Health Project) an der thailändisch-burmesischen Grenze (Malteser International), jährliche Ausbildung von Fachkräften;

Einsätze mit unterschiedlichen Hilfsorganisationen in Kambodscha, Zaire (Kongo), Mozambique, Indonesien, Indien, Türkei, Irak

1993

Postgraduierten-Kurs an der Mahidol-Universität Bangkok, Thailand, Erwerb des Diploma in Tropical Medicine and Hygiene (D.T.M.&H.)

Ethnologische Feldforschung in Thailand und Vietnam (Ernährung sowie Theravada-Buddhismus, Caodaiismus)

1991-1996

Studium der Ethnologie und vergleichenden Religionswissenschaft in Tübingen (Magisterarbeit nicht eingereicht, Thema: Einflußgrößen auf die Ernährungs-gewohnheiten im ländlichen Nordostthailand)

1991-1992

Arzt im Praktikum: Weiterbildung in Neuropathologie (Institut für Hirnforschung) sowie in Innerer Medizin und Mikrobiologie (Institut und Poliklinik für Tropenmedizin, Universität Tübingen)

1991

Ärztl. Approbation, Promotion zum Doktor der Medizin („magna cum laude“), Universität Tübingen

1986-1990

Medizinische Dissertationsarbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, Thema: Synaptophysin: Bestimmung der Primärstruktur sowie Nachweis von mRNA in neuroendokrinen Geweben

1988-1989

Zwei Auslandssemester mit Famulaturen in Indien, Indonesien, Australien

1983-1991

Studium der Medizin in Lübeck, Heidelberg, Tübingen

1980-1983

Ernährungswissenschaftliches Gymnasium in Stuttgart

1977-1980

Berufsausbildung zum Koch in Stuttgart

1971-1977

Naturwissenschaftliches Gymnasium in Stuttgart

1967-1971

Grundschule in Stuttgart

Online-Projekte

  • Kaiser P 2019. ReSpicCare. Religiöse und spirituelle Ressourcen in der Traumaverarbeitung nach Flucht und Migration. Lektion 1: Trauma – einige Basisinformationen; Lektion 4: Coping – Wie gehen Menschen mit schwierigen Lebensereignissen um? In:  (Frick E, Maidl E). Virtuelle Hochschule Bayern VHB. Online-Kurs (Open Access), 4 Lektionen, 20 UE:  Link: https://open.vhb.org/blocks/ildmetaselect/detailpage.php?id=112.

Monographien

  • Ohls I, Kaiser P 2020. Existenzieller Umgang mit Trauer und Verlusten – welche Hilfe bieten die (Welt-) Religionen im psychiatrisch-psychotherapeutischen Kontext? Psychiatrie-Verlag Publikation geplant  September 2020
  • Kaiser P 2016. Burn-Out für Fortgeschrittene. Verlag BoD, Norderstedt. 265 Seiten; ISBN 978-3-739221-793 -1
  • Kaiser P 2016. Heilige Qual und die Lust am Schmerz - Spiritualität und Sadomasochismus. Verlag Traugott Bautz, Nordhausen. 284 Seiten; ISBN-13:978-3959481298
  • Kaiser P 2007. Religion in der Psychiatrie. Eine (un-)wusste Verdrängung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen. 678 Seiten; ISBN 978-3-89971-408-1
  • Kaiser P 2001. Arzt und Guru. Die Suche nach dem richtigen Therapeuten in der Postmoderne. Diagonal Verlag, Marburg. 243 Seiten; ISBN 3-927165-72-7

Buchbeiträge und Fachartikel seit 2018

  • Kaiser P, Benner M T, Pohlmann K. 2020. Religious belief as a resilience factor in a long-term refugee setting at the Thai-Myanmar Border, Southeast Asia. In: Spiritual Care (in press)
  • Kaiser P 2019. Zwiespältigkeit in der Religion. Im Kontext von Flucht und Migration. Spiritual Care, aop.
  • Benner MT, Mohr M, Kaloi W, Sansoenboon A, Moungsookjarean A, McGready R, Kaiser P 2020. Integrated primary health care services in two protracted refugee camps at the Thai-Myanmar Border 2000-2018. In: Hum. Cris.: in preparation
  • Heiniger T, Kaiser P 2020. Früherkennung von Traumafolgeerkrankungen bei Asylsuchenden. Schweizerische Ärztezeitung 101(3): 54-65
  • Kaiser P 2019. Kultursensibler Umgang mit traumatisierten Frauen. Deutsche Hebammenzeitschrift DHZ (71) 12: 36-43
  • Kaiser P 2019. Kausalattribution und Handlungsfreiheit. Spiritual Care, aop.
  • Kaiser P 2019. Food and the problem of uncertainty - refugees and the sense of sustainability. In: Helen McBeth et al. (Hrsg) ICAF-Publications. Conference on Food and Sustainability, Liverpool 2016. Berghahn, New York, Oxford: 143-155
  • Kaiser P 2018. Transkulturelle Betrachtungen im Umgang mit Flüchtlingen. Curare ES 41 (3-4): 75-87

 

Religionswissenschaftliche und psychiatrische Forschungsschwerpunkte

  • Religiöse Nahrungstabus und -präferenzen
  • Religionspsychologie
  • Wechselwirkung zwischen Religion, Gesundheit und Krankheit
  • Körperwahrnehmung, Körperlichkeit, Sexualität und Religion
  • Umgang mit Leid, Schmerz, Trauer und Tod in den Religionen, Spiritual Care
  • Flucht und Migration und religiöses Coping
  • Atheistische Religiosität und Spiritualität
  • Psychotraumatologie
  • Coping und Resilienz allgemein

 

Seit 2007: Universität Bremen

Fakultät für Kulturwissenschaften, Institut für Religionswissenschaft:

2016/2017: Universität Leipzig

Fakultät für Kulturwissenschaften, Institut für Religionswissenschaft:

2000-2005: Universität Tübingen

Fakultät für Kulturwissenschaften, Institut für vergleichende Religionswissenschaft

2001-2016 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Schweizer Akademie für Medizin und Ethik

2009-2015 Mitglied der Strategie-Planungsgruppe der Zentren für Psychiatrie Baden-Württemberg

1991-2020: Mitglied in der Gesellschaft für Ethnomedizin (AGEM), Wissenschaftlicher Beirat

Seit 2000: Mitglied in der Internationalen Kommission für die Anthropologie der Ernährung (ICAF) in der Internationalen Union der Ethnologischen und Anthropologischen Wissenschaften (IUEAS)

Seit 2000: Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie (DGPPN)

Seit 2009: Mitglied in CORPUS – International Group for the Cultural Studies of the Body

Seit 2014: Mitglied des Fachreferats „Religiosität und Spiritualität“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie (DGPPN)

Seit 2018: Mitglied der Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP)

Aktualisiert von: B. Stelter