Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Communität Koinonia

In einer eigenständigen, aber von der EKD geförderten, landeskirchlichen Vereinigung, der Communität und der Geschwisterschaft Koinonia, wurde institutionelle
sexualisierte Gewalt entdeckt. Diese wurde wohl vor allem gegenüber jungen Frauen verübt. Die Communität Koinonia und die Geschwisterschaft Koinonia existieren seit etwa 1976 und haben ihren Hauptsitz in Hermannsburg sowie Zweige in Heidelberg und in Mahikeng/Südafrika. 


Ziel des Forschungsprojekts ist die Aufarbeitung institutioneller sexualisierter Gewalt im Kontext spirituellen Missbrauchs in der Communität Koinonia und der Geschwisterschaft Koinonia e.V. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:
•Welche Formen und Ausprägungen von „spirituellem Missbrauch“, persönlichem Machtmissbrauch und struktureller Gewalt liegen vor (z.B. sexualisierte Gewalt, Einsatz von ideologischen Zwangs- und Kontrollmitteln, Missachtung der Person, seelische Ausnutzung und Verunsicherung, spirituelle Abhängigkeit)?
•Welche institutionellen, ideologischen und sozialen Bedingungen innerhalb der Gemeinschaft haben die Gewalt ermöglicht, begünstigt und verdeckt?
•Welche strukturellen Bedingungen außerhalb der Gemeinschaft haben zur Unterstützung und Unsichtbarkeit der Gewalt beigetragen?

Gefördert durch

Projektleitung
Prof. Dr. Gritt Klinkhammer

Projektbearbeitung
Dr. Anne Beutter,Rosa Lütge, Lucie Gott

Studentische Hilfskraft
Theresa Budtke

Laufzeit
02/2026-01/2028

Gefördert durch die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover