Station 2

Studierende beim Essen in der Mensa.

Mensa

Wer isst was (nicht)?

In vielen Religionen gibt es Regeln, was gegessen werden darf – und was nicht. So sind beispielsweise Hindus Kühe heilig und dürfen nicht gegessen werden, Buddhist*innen verzichten weitestgehend komplett auf Fleisch, Muslim*innen und Juden wie Jüdinnen auf Schweinefleisch und Katholik*innen sollten freitags kein Fleisch, aber gerne Fisch essen.

Dabei sind diese Ge- oder Verbote (die natürlich noch viel weiter reichen, als bloß die Regelung des Verzehres von Fleisch) keinesfalls willkürlich entstanden, sondern haben mit ihrer Einteilung von Nahrungsmitteln in „rein“ oder „unrein“ eine historische Bedeutung. Unter anderem konnte sich mit ihnen so gegen andere religiöse Traditionen abgegrenzt werden, und die Identität der eigenen Gemeinschaft gestärkt werden.

Was passiert aber nun, wenn Vertreter*innen aller Religionen an einem Ort zusammenkommen und essen wollen?

Die Unimensa begegnet dem mit einer Vielfalt von Nahrungsangeboten – so dass jeder etwas finden kann, was er essen mag und darf.

 

Zu Station 3: Die Treppe des Aufstiegs (Koordinaten Eingang GW II B: 53.107103, 8.85443)