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Kooperative Forschung

Die elf Partner der U Bremen Research Alliance arbeiten in der Forschung eng zusammen. Sei es in gemeinsamen Forschungsprojekten oder in institutionalisierter Form wie dem MAPEX Center for Materials and Processes oder dem DFG-Forschungszentrum und Exzellenzcluster MARUM. Im Folgenden werden einige Vorhaben exemplarisch dargestellt.

Einsatz des Tauchroboters MARUM-QUEST vom Forschungsschiff METEOR während einer Expedition im Arabischen Meer.

MARUM - kooperativer Erfolg

Bereits drei Jahre nach Gründung des Fachbereichs Geowissenschaften bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft 1989 den Sonderforschungsbereich 261 zum Thema „Der Südatlantik im Spätquartär – Rekonstruktion von Stoffhaushalt und Stromsystemen“ an der Universität Bremen. In der Folge wurden Anfang der 90er-Jahre zusammen mit dem damaligen Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung (AWI) und später dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) sowie dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) Pläne entwickelt, um die Meereswissenschaften zu stärken und seitdem in der Kooperation umgesetzt:

2001 wurde in Bremen das DFG-Forschungszentrum ›Ozeanränder‹ als eines der ersten drei von der DFG finanzierten Forschungszentren gegründet. Fünf Jahre später folgte die in der Exzellenzinitiative geförderte Graduiertenschule GLOMAR „Global Change in the Marine Realm“. Das Exzellenzcluster MARUM „The Ocean in the Earth System“ wurde kurz darauf bewilligt. 2007 wurde das DFG-Forschungszentrum aufgestockt, das auch in den weiteren Runden der Exzellenzinitiative als Exzellenzcluster weitergefördert wurde. Durch neue Strukturen erhält das MARUM 2012 den Status einer Research Faculty an der Universität Bremen.

Ziel des Exzellenzclusters ist es, durch geowissenschaftliche Studien die Rolle des Ozeans im globalen Erdsystem besser als bislang zu verstehen. Dazu arbeiten das Exzellenzcluster und das DFG-Forschungszentrum gemeinsam unter dem Dach des MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und in enger Kooperation mit anderen universitären Einrichtungen und renommierten Partnern. Enge Partner sind nach wie vor die U Bremen Research Alliance-Mitglieder Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) und Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) GmbH. Zur Webseite

Übersicht über die robotischen Systeme: SherpaTT mit Nutzlastelementen, Coyote III mit SIMA-Arm und BaseCamp mit Probenahmemodul.

Roboter zur Erkundung fremder Planeten - FT-Utah

Im Projekt FT-Utah (Field Trials Utah) erforscht das DFKIRobotics Innovation Center unter Leitung von Prof.Dr. Frank Kirchner gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Bremen den Einsatz von Robotern bei der Erkundung fremder Planeten. Teil des Projekts war die vierwöchige Feldtestkampagne in der Wüste des amerikanischen Bundesstaats Utah, in der verschiedene robotische Systeme außerhalb des Labors in einer natürlichen, unstrukturierten Umgebung erprobt wurden und zusammen mit einer in Bremen stationierten Kontrollstation eine komplette Missionssequenz simulierten.

Das Projekt FT-Utah wird von der Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Zur Webseite

Die NAO-Roboter von B-Human in Aktion.

B-Human - Fußballweltmeister aus Bremen

Fünfmal Weltmeister und achtmal Europameister – das ist die beeindruckende Bilanz des Roboterfußballteams B-Human, seit es 2009 in der Standard Platform League des RoboCups antritt. Auch 2016 konnte das gemeinsame Team der Universität Bremen und des von Prof.Dr. Rolf Drechsler geleiteten DFKI-Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems wieder beide Titel nach Bremen holen. Das erfolgreiche Team besteht momentan aus 10 NAO-Robotern und 19 Studierenden der Universität Bremen sowie den Betreuern Dr. Thomas Röfer vom DFKI und Dr. Tim Laue von der Universität Bremen. Zur Webseite