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Kooperative Nachwuchsgruppen

Kooperative Nachwuchsgruppen sollen den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Kooperation von Universität Bremen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gleichermaßen stärken. Sie wurden mit dem Zukunftskonzept der Universität Bremen im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern an der Schnittstelle von Universität und außeruniversitären Forschungsinstituten eingerichtet.

Von den elf im Rahmen der Maßnahme geschaffenen Nachwuchsgruppen, wurden sieben zwischen den Partnern der U Bremen Research Alliance gestaltet.

Forschungsthema der Gruppe ist die nass-chemische Synthese und Untersuchung der Struktur-Eigenschafts-Beziehung von funktionalisierten kolloidalen Nanopartikeln und -kompositen für den Einsatz in der elektrochemischen Energiespeicherung und der thermoelektrischen Energieernte. Die Gruppe wurde zwischen der Universität Bremen und dem Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) eingerichtet. Zur Webseite

Forschungsthema der Gruppe sind Satellitenmessungen zur Bestimmung von Meereisgrößen, wie Meereisfläche, -dicke und Schneeauflage. Dazu werden Methoden wie Radiometrie und Altimetrie innerhalb des Mikrowellen-Bereichs bis sichtbaren Bereichs des elektromagnetischen Spektrums verwendet. Ziel ist es, unter anderem durch verbesserte Fehlerabschätzungen und Zusammenfügen verschiedener Beobachtungen, neue Meereis-Datensätze zu erstellen, die zu einem besseren Verständnis des polaren Klimasystems führen. Die Gruppe wurde zwischen der Universität Bremen und dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) eingerichtet.

Forschungsgegenstand der Gruppe sind Algenpolysaccharide. Sie sind eine der größten Kohlenstoffressourcen in marinen Systemen. Bakterien verwenden spezifische kohlenhydrataktive Enzyme, sogenannte CAZymes, um Algenpolysaccharide aufzuspalten. In der Gruppe werden marine Metagenome untersucht, um CAZymes zu identifizieren, zu extrahieren und zu charakterisieren. Die Gruppe wurde zwischen der Universität Bremen und dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) eingerichtet. Zur Webseite

Forschungsthema der Gruppe sind Küstenveränderungen im Zusammenhang mit der Änderung des Meeresspiegels. Hierzu werden vergangene Zwischeneiszeiten, also Zeiten, als die Erde noch wärmer war als heute, untersucht. Dies geschieht durch die Zusammenarbeit mit Geologen, Ökologen, Geophysikern und Glaziologen. Zudem werden auch Häufigkeit und Ursachen von Küstenveränderungen in verschiedenen zeitlichen Rahmen erfasst und ausgewertet. Hieran arbeiten Geologen und Sedimentologen, unter Verwendung unbemannter Fluggeräte, mit GIS Experten und hydrodynamischen Modellbauern. Die Gruppe wurde zwischen der Universität Bremen und dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) eingerichtet. Zur Website

Forschungsthema der Gruppe ist die Entwicklung von Methoden zur Verifikation und Synthese eingebetteter Systeme wie beispielsweise Robotersteuerungen. Von besonderem Interesse sind dabei Techniken, die Teile des Entwurfsflusses technischer Systeme und Hilfesystemingenieure mit der Optimierung der Systemqualität automatisieren. Die Gruppe wurde zwischen der Universität Bremen und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) eingerichtet. Zur Webseite

Schwarmsysteme wie Satelliten, die im Formationsflug fliegen, werden aufgrund ihrer geringeren Entwicklungskosten, schnelleren Entwicklungszeiten und allgemein höherer Zuverlässigkeit immer öfter in Luft- und Raumfahrt genutzt. Forschungsthema der Gruppe ist, robuste parallele Algorithmen zur Navigation und Interoperabilität für solche Systeme zu entwickeln. Die Gruppe wurde zwischen der Universität Bremen und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eingerichtet. Zur Website

Forschungsthema der Gruppe ist die Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Programmen und Maßnahmen zum Schutz und zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit der Bevölkerung oder gefährdeter Subgruppen innerhalb der Bevölkerung. Die Gruppe wurde zwischen der Universität Bremen und dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) eingerichtet. Zur Webseite