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Transfer

Gesellschaftlich wertvoll

Wissenschaft ist Teil der Gesellschaft. Als Akteur mit Gestaltungs- und Innovationskompetenz dient sie ihr im Sinne des Fortschritts und erfüllt wichtige Funktionen. Wir lassen Fragestellungen von außen in unsere Forschung einfließen. Denn für die U Bremen Research Alliance ist das Zusammenwirken mit der Gesellschaft ein selbstverständliches Element der täglichen Arbeit. Damit bereichern wir unser Forschungshandeln. Unsere Mitglieder bieten ein breites Spektrum an Anknüpfungspunkten. Sie entwickeln und optimieren Verfahren, Produkte und Anlagen bis zur Einsatz- und Marktreife. Im Sinne eines nachhaltigen Capacity Developments organisieren und begleiten sie Prozesse, die Menschen, Organisationen und Gesellschaften in die Lage versetzen, ihre Fähigkeiten zu mobilisieren und auszubauen.

Analog zu ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten (Meeres-, Polar- und Klimaforschung, Materialwissenschaften und ihre Technologien, Minds Media Machines, Gesundheitswissenschaften) bieten die Mitglieder der Allianz ein breites Spektrum an Anknüpfungspunkten.

Im Folgenden werden einige Vorhaben der Allianzpartner exemplarisch dargestellt.

I. Family „Du bist, was Du isst und wie Du isst“

In dem Projekt zwischen den Wissenschaftsschwerpunkten Gesundheitswissenschaften und Minds Media Machines untersuchen die U Bremen Research Alliance-Partner Universität Bremen und Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) gemeinsam mit weiteren Institutionen aus 12 Ländern die Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten europäischer Kinder, Jugendlicher und ihrer Eltern. Während das BIPS die gesamte Datenerhebung in Deutschland koordinierte, brachte die Universität Bremen vor allem ihre technologische Expertise ein. So wurden etwa am Zentrum für Kognitionswissenschaften (ZKW) mithilfe von bildgebenden Verfahren die neuropsychologischen Grundlagen des Ernährungsverhaltens von Kindern untersucht. Darüber hinaus entwickelte das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI) ein interaktives Online-Abfragetool. Zur Webseite

© DFKI GmbH

ROBEX – von der Tiefsee ins Weltall

Das Projekt ROBEX bringt Erfahrungen aus Monderkundung und Tiefseeforschung zusammen. Es ist zwischen den Wissenschaftsschwerpunkten Minds Media Machines und Meeres-, Polar und Klimaforschung angesiedelt. An dem Gemeinschaftsprojekt zahlreicher deutscher Universitäten und Wissenschaftsorganisationen sowie den Industriepartnern Airbus und iSeaMC GmbH beteiligen sich die U Bremen Research Alliance-Partner Universität Bremen (MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften), Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ziel ist es, Technologien zu identifizieren, zu entwickeln und zu testen, die die Erforschung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen wie der Tiefsee, der Polargebiete oder auf anderen Planeten erlauben. Im Fokus steht der Aufbau einer modularen robotischen Infrastruktur, die teilweise autonom funktioniert. In spezifischen Designteams werden unterschiedliche technische Innovationen entwickelt. Technologieansätze werden aus dem Bereich Tiefseetechnologie / Meerestechnik in den Bereich Weltraumtechnik transferiert und umgekehrt. Zur Webseite