(AKAD01) Einführung in die Musikgeschichte IV

Von Beethoven bis Bizet: Die großen Komponisten und das Zeitalter der Romantik

Die Musikgeschichte ist eine faszinierende Reise durch die Klänge und Ideen vergangener Epochen. Nachdem wir im dritten Teil die Entwicklung von der Bach’schen Synthese bis zur Wiener Klassik verfolgt haben, widmen wir uns im vierten Teil dem Kanon der prägenden Komponisten-Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Es ist das Zeitalter, in dem die Meister als autonome Schöpfer und Subjekte die Musikbühne Europas betreten.

Im Mittelpunkt unserer Betrachtung stehen stets die Komponisten selbst: Wir fragen konkret, welchen spezifischen Beitrag jeder dieser Schöpfer zur Musikgeschichte geleistet hat, wie ihre Werke miteinander wechselwirken und was ihre Musik bis heute so einzigartig macht.

Unsere Route führt uns zu den herausragenden Gestalten der Epoche:

  • Beethoven & Schubert: Ludwig van Beethoven – dem wir wie gewohnt zwei vertiefte Sitzungen widmen – zertrümmert den klassischen Rahmen und öffnet mit seinem Spätwerk das Tor in neue Welten. Franz Schubert zeigt uns das menschliche Drama im Kosmos des Kunstlieds und der großen Form.
  • Weber, Mendelssohn & Schumann: Carl Maria von Weber erschafft den romantischen Ton der Oper, Felix Mendelssohn Bartholdy verbindet meisterhafte Formvollendung mit historischem Bewusstsein, und Robert Schumann führt uns in die Welten musikalisch-poetischer Doppelgänger.
  • Chopin, Berlioz & Liszt: Frédéric Chopin verwandelt das Klavier in ein Medium höchster Poesie, Hector Berlioz revolutioniert das Orchester durch kühne Programmmusik, und Franz Liszt erweitert als Tasten-Virtuose und Visionär die Grenzen der Tonalität.
  • Die Meister der Bühne: Gioachino Rossini, Gaetano Donizetti und Vincenzo Bellini führen die italienische Oper zur Blüte des Belcanto; Giacomo Meyerbeer erschafft die monumentale Grand Opéra; Jacques Offenbach, Johann Strauß und Arthur Sullivan bringen die Gesellschaft mit sprühendem Geist zum Tanzen; und Georges Bizet setzt mit Carmen ein realistisches Ausrufezeichen.
  • Der russisch-nationale Aufbruch: Mikhail Glinka legt das Fundament für eine eigenständige russische Musiksprache.
     

Wie gewohnt verbinden wir die Betrachtung der Werke mit dem kritischen Hören und Vergleichen herausragender Interpretationen. Dieser Durchgang durch das 19. Jahrhundert schafft zugleich das Fundament für den fünften und letzten Teil unserer Reihe, der uns zu den Spätromantikern (wie Wagner, Brahms und Mahler) und den Wegen in die Moderne führen wird.

Die Unterrichtseinheiten finden wie gewohnt parallel statt – in Präsenz und online –, um allen Interessen und Gewohnheiten gerecht zu werden. Freuen Sie sich auf eine lebendige Begegnung mit den großen Meistergestalten der Musikgeschichte!
 


Dozent:    Dr. Grigori Pantijelew

Veranstaltungsart:      Online-Seminar:    
Gruppe:    AKAD01A   - montags10:00 (s.t.) - 11:30 Uhr (12.10.2026 - 25.01.2027)


Veranstaltungsart:      nur in Präsenz (Akademie, Raum: B 0770):
Gruppe:    AKAD01B   - mittwochs, 10:00 s.t. - 11:30 Uhr (14.10.2026 - 27.01.2027)
Bitte beachten: Die Veranstaltung am 27. Mai 2026 entfällt.

Hinweis:    Teilnehmerbegrenzung: 40 Personen

Die Inhalte für die Gruppen A und B sind identisch!

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Nicole Lehmkuhl
Maike Truschinski
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