(AKAD06) Paul Auster: „4 3 2 1“ – Roman (2017)

Der amerikanische Schriftsteller Paul Auster (1947–2024) wurde in Newark, New Jersey, geboren. Die Eltern seines Vaters waren jüdische Immigranten aus Galizien, die Vorfahren der Mutter stammten aus der Ukraine.
Paul Auster studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaften an der Columbia University; später übersetzte er moderne französische Dichter. Seit 1986 unterrichtete Paul Auster an der Princeton University „creative writing“.
In seinen literarischen Anfängen verfasste und veröffentlichte der Autor Lyrik; er wechselte dann zur Prosa, schrieb Erzählungen und Romane. Sein später erfolgter Weltruhm begann mit der Veröffentlichung der „New-York-Trilogie“ (1988), einer Serie experimenteller Kriminalromane.

In seinem 2017 veröffentlichten Roman „4 3 2 1“ entwirft er ein episches Porträt des Amerikas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auster konstruiert ein faszinierendes Gedankenspiel am Beispiel seines jugendlichen Helden Archibald Ferguson: Was wäre, wenn? Paul Auster schildert die möglichen Variationen eines erzählten Lebens unter der Prämisse eines jeweils anders gewählten Lebensweges: vier unterschiedliche Versionen von Archies Leben.

 

Ausgabe:
Paul Auster, „4 3 2 1“, Roman, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2017.
 


Dozentin:          Margrit Platt, M.A.

Termine:          dienstags, 13.10.2026 - 26.01.2027

Zeit:                  10:00 (s.t.) bis 11:30 Uhr

Veranstaltungsart:   hybrid, in Präsenz (Gebäude SFG, Raum 0150) oder wahlweise Online-Teilnahme

Hinweis:    Teilnehmerbegrenzung: 70 Personen in Präsenz

                    - Diese Veranstaltung wird aufgezeichnet - 

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