(AKAD34) Religion und Stadtgesellschaft

Judentum und Antisemitismus, die Wurzeln in der Alten Welt

Der Antisemitismus ist ein Phänomen, das seinen Ursprung in der Antike besitzt. Der Hass auf die Juden hat sich in der Alten Welt parallel zur Konstitution des Judentums herausgebildet, in Ägypten, im Hellenismus und in Rom literarische Form gefunden. Der Vortrag geht beiden Phänomen nach: der Entstehung des Judentums in Palästina während des 5. und 4. Jahrhunderts und den Anfeindungen, welche die Ethnogenese und das religiöse Profil begleiteten. Das frühe Christentum hat den Judenhasse aufgenommen, verstärkt und gleichsam zu einer eigenen DANN entwickelt. Die alten Vorbehalte besitzen als Antisemitismus ihre Wirkung bis auf den heutigen Tag. Ein Blick auf die interessanten Bremer Verhältnisse bildet den Schluss des Vortrags (mit Bildern).
 

Die Reformation in Bremen. Katholiken und Protestanten am Beginn der Neuzeit

Mit der Predigt des Augustinermönches Heinrich von Zütphen in St. Ansgari am 9. November 1522 erreicht die Reformation auch die Hansestadt Bremen. Sie fand erst knapp 100 Jahre später einen Abschluss und hatte die Aussonderung der Katholiken und ein scharfes Nebeneinander von Lutheranern und Reformierten (Calvinisten) zum Ergebnis. Der Vortrag geht den unterschiedlichen religiösen Profilen nach und den politischen wie sozialen Implikationen, die in Bremen bis in das heutige Jahr spürbar sind (mit Bildern).


Dozent:             Prof. Dr. Hans Kloft
Termine:           2 x Donnerstag, 24.11.2022 + 12.01.2023
Zeit:                  14:00 s.t. - 15:30 Uhr
Hinweis:        Teilnehmerbegrenzung: 60 Personen in Präsenz
Veranstaltungsart:      hybrid, in Präsenz (SFG, Raum 0140)
oder wahlweise Online-Teilnahme
Entgelt als einzelne Buchung:
35,-
Euro (wenn Sie diese Veranstaltung als einzige im gesamten Wintersemester 2022/23 belegen)

 

 

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