(AKAD46) Die Freie Hansestadt Bremen und der Adel – „Der Adel sitzt im Gemüte und nicht im Geblüte.“
Die alten Bremer hatten etwas gegen den Adel. Deshalb - um nur zwei Beispiele zu nennen: So heißt eine Straße in Schwachhausen, "Gabriele Seidel-Straße", obwohl der Architekt des Neuen Rathauses Gabriel Ritter von Seidel hieß. Und einer der von Grönings musste auf das „von“ verzichten, als er Bürgermeister wurde.
Da wundert man sich schon, dass es in Bremen gleich drei Burgen, bzw. Schlösser gibt, nämlich die Burg Blomendal, die in Hagen im Bremischen und in Thedinghausen, die Schlösser Schönbeck wie das Wätjens-Schloss.
Da das aber für einen Vortrag ein bisschen wenig gewesen wäre, hat Wilhelm Tacke, sich auch um die Burgen, Schlösser und Herrenhäuser von umzu gekümmert, als da sind: Die Burg, bzw. das Dammgut in Ritterhude, die Burg Hagen im Bremischen, die Burg Kniphausen, das Schloss zu Diepholz, das Kloster Burg Dinklage, das Schloss Clemenswerth, die Schlösser Oldenburg, Ritzebüttel, Jever, Gödens, Neuenburg, Rastede sowie die Herrenhäuser, bzw. Landgüter Holzheim, Hohehorst, Leuchtenburg, von Büren-Ölrichs, Luisenthal und das Gut Landruhe, das Gut Sandbeck, wie das Gutshaus Riensberg und das Herrenhaus Kattenburg. Nicht mehr vorhanden ist das Schloss Mühlenthal, wohl aber Knoops-Park, wo das Schloss des Bremer Kaufmanns Ludwig Baron von Knoop einst lag.
Mit anderen Worten, Bremen ist von einer ganzen Reihe von ehemaligen und heutigen Adelsgütern umgeben.
Dozent: Wilhelm Tacke
Termin: Donnerstag, 22.10.2026
Zeit: 16:00 s.t. - 17:30 Uhr
Veranstaltungsart: hybrid, in Präsenz (Akademie, Raum B 0770) oder wahlweise Online-Teilnahme
Hinweis: Teilnehmerbegrenzung: 50 Personen in Präsenz
Entgelt als einzelne Buchung: 20,-Euro (wenn Sie diese Veranstaltung als einzige im gesamten Wintersemester 2026/27 belegen)
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