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(L) Ein Don Quijotte der Philosophie - Jürgen Habermas neues Werk: „Auch eine Geschichte der Philosophie“

Jürgen Habermas bei einer Diskussion in der Hochschule für Philosophie München

Im Jahr seines 90. Geburtstages hat Jürgen Habermas ein grandioses Buch veröffentlicht. Wer sich ab jetzt mit der Geschichte der Philosophie beschäftigen will, hat hier eine Schatztruhe. Die 1750 Seiten sind aber auch eine phänomenale Selbstrechtfertigung. Der Begriff „vernünftige Freiheit“ im Untertitel des zweiten Bandes hat Signalcharakter. Was ist mit Freiheit in Bezug auf Kunst, auf Erotik und vielleicht sogar „Narrenfreiheit“? inwieweit muss Freiheit „vernünftig“ sein? Warum „vernünftige Freiheit“ und nicht „freie Vernunft“? Der point of no return in Habermas Denken ist die Revision der Vernunftkritik, wie sie Adorno und Horkheimer in der „Dialektik der Aufklärung“ betrieben haben. War es richtig, sich auf diese Weise von Adorno, Horkheimer, Benjamin, aber auch von Oskar Negt und Alexander Kluge zu trennen? – Der Vortrag würdigt Habermas Werk im Horizont der kritischen Theorie, die von Kant, Hegel, Marx bis heute reicht.

 

  • Dozent: Prof. Dr. Rainer Stollmann
  • Termin: Donnerstag, 26.03.2020
  • Zeit:  11 bis 13 Uhr
  • Ort: Gebäude GEO, Raum 1550 (GEO-Hörsaal)
  • Hinweis: Teilnehmerbegrenzung: 140 Personen
  • Entgelt: 8.- Euro

     

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