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(M) Alte Rechenverfahren und ihre praktische Anwendung

Rechenschieber

Rechnen kann mühsam und zeitaufwändig sein.  Daher haben die Menschen seit jeher nach Methoden gesucht, das Rechnen zu beschleunigen. Dazu haben sie geschickte Wege ersonnen und verschiedenste Hilfsmittel. In diesem Kurs wollen wir uns mit diesen Dingen beschäftigen, die insbesondere denjenigen, die in der Vortaschenrechnerzeit zur Schule gegangen sind, schnell wieder präsent sein werden.


1. Termin Mi, 4.03.2020, 10 bis 12 Uhr
Rechenvorteile und schriftliche Rechenverfahren
Hier geht es um „Tricks“, mit denen man (meistens Multiplikations) Aufgaben schneller im Kopf oder schriftlich rechnen kann. Fündig wird man dazu auch in alten Schriften wie z.B. zur vedischen Mathematik. Wie zieht man schriftlich eine Wurzel und wie findet man zu Wurzeln sehr gute Näherungsbrüche? Beeindrucken Sie Ihre Mitmenschen, weil Sie im Kopf aus einer zehnstelligen Zahl die fünfte Wurzel ziehen können.

 

2. Termin Mi, 11.03.2020, 10 bis 12 Uhr
Rechenkontrollen – Habe ich mich nicht verrechnet?
Trotz aller Techniken und abkürzenden Tricks kann man sich verrechnen. Gut ist es, wenn man es merkt. Dazu gibt es Proben, am einfachsten ist die Neunerprobe. Aber auch bei Kontonummern kann man sich vertun. Mit der neuen IBAN merkt man/der Automat es Dank einer 97er-Probe.

 

3. Termin Mi, 18.03.2020, 10 bis 12 Uhr
Rechenhilfsmittel
Eine Rechenerleichterung ist es natürlich, nicht alle Rechnungen immer wieder selbst auszuführen, sondern sie in Tabellen aufzuschreiben. Ein gängiges mathematisches Tafelwerk für die Schule enthielt (um 1970) Quadrat- und Kubikzahlen, Wurzeln, trigonometrische Funktionen und – sehr ausführlich – Logarithmen. Letztere waren eine gängige Hilfe für Multiplikations- und Divisionsrechnungen. Und sie waren die Grundlage für den Rechenschieber, mit dem wir uns an diesem Termin besonders beschäftigen wollen.

 


  • Dozent: Dr. Reimund Albers
  • Termine: 3 x mittwochs: 04.03., 11.03., 18.03.2020
  • Zeit: 10 bis 12 Uhr
  • Ort: Gebäude MZH, Raum 1460
  • Hinweis: Teilnehmerbegrenzung = 60 Personen
  • Entgelt: 21.- Euro

     

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