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(N) Geschichte und Literatur der Niederdeutschen Sprache

Sitten und Bräuche im Spiegel der Plattdeutschen Literatur

Die Jahreszeiten und der christliche Kalender bestimmten in früheren Zeiten das Leben und die Arbeitsabläufe nicht nur in der bäuerlichen Gesellschaft. Durch das Bewahren von Bräuchen zu bestimmten Festen und das Pflegen der Nachbarschaftshilfe festigte sich das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen und grenzte sie gleichzeitig zu den Bewohnern anderer Gegenden ab.

Sitten und Gebräuche hatten die Funktion der regionalen Identitätsstiftung. Sie verleihen teilweise heutzutage noch gelebten Traditionen eine hohe Authentizität und sind tief verwurzelt im Bewusstsein der Bevölkerung.

So finden sich denn auch in der niederdeutschen Literatur zahlreiche Hinweise auf gelebtes Brauchtum und Traditionen, die längst nicht alle ausgestorben sind. Diese aufzufinden, zu lesen, in einen Kontext zu stellen und zu diskutieren soll Gegenstand der Veranstaltung „Sitten und Gebräuche“ sein.
Kenntnisse der Plattdeutschen Sprache sind hilfreich bei der Rezeption von niederdeutschen Texten, da sie die Veranstaltungssprache ist. 


Dozentin:    Ute Schernich

Termine:    6 x montags

  • 22.02.2021
  • 01.03.2021
  • 08.03.2021
  • 15.03.2021
  • 22.03.2021
  • 29.03.2021

Zeit: 10:00 (s.t.) bis 11:30 Uhr

Entgelt: 36.- Euro

Veranstaltungsart: Online-Seminarreihe

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