(T) Eulenspiegel zu Besuch bei den Stadtmusikanten
Buchvorstellung

Till Eulenspiegel und die Stadtmusikanten sind Verwandte, die ungefähr zur selben Zeit gelebt haben. Die Tiere sind ein bisschen schüchtern und schaffen es nicht ganz bis hinter die Stadtmauern. Aber Eulenspiegel gelingt es, Bremer Kaufmann zu werden. Er schafft es sogar bis zum Schaffer und richtet das Schaffermahl aus. Allerdings wollen die Bremer Kaufleute und Kapitäne dann nicht essen, was Eulenspiegel ihnen serviert. In dem Fall sieht der Schaffervertrag eine Schafferstrafe vor, die Eulenspiegel kassiert und seinen Braten alleine schafft.
Mit dem Bremer Erzbischof schließt Till eine Wette ab. Er zeigt ihm, wie eine Töpferin auf dem Bremer Marktplatz mir nichts dir nichts ihr Geschirr zerschlägt. Der Bischof verliert, hält sich aber dann mit derselben Wette bei den Bremer Kaufleuten schadlos. Hinter dieser Erzählung steckt große Bremer Geschichte, die nirgendwo so drastisch festgehalten wird wie im Volksbuch von Till Eulenspiegel.
Ich habe ein kleines Büchlein geschrieben, in dem Eulenspiegel seinen vier Verwandten von den Streichen erzählt, die er in Bremen verübt hat. Mit Zeichnungen von Peter Gaymann (der hat die „B-Mannschaft“ der Stadtmusikanten erfunden).
Dozent: Prof. Dr. Rainer Stollmann
Termin: Montag, 28.09.2026
Zeit: 10:00 (s.t.) bis 11:30 Uhr
Entgelt: 20,- Euro
Veranstaltungsart/ -ort: hybrid, in Präsenz (Zentralbereich, Akademie, Raum B 0770) oder wahlweise Online-Teilnahme
Hinweis: Teilnehmerbegrenzung: 50 Personen in Präsenz

