(ZB) Liebe und Verliebtsein aus Sicht der Psychologie und Neurowissenschaft

Was sagt die Forschung über die Liebe auf den ersten Blick? Was ist Verliebtheit und was ist Liebe aus Sicht moderner Psychologie und Neurowissenschaft?
Dieses Seminar widmet sich den aktuellen Erkenntnissen und Theorien, die es ermöglichen, die emotionalen und neurobiologischen Grundlagen von Liebe und Verliebtheit zu verstehen.
Im Kontext zwischenmenschlicher Beziehungen unterscheidet die moderne Psychologie zwischen verschiedenen Arten von Liebe. Die Unterschiede zwischen Liebe und Verliebtheit sowie romantischer und elterlicher Liebe werden aus neurobiologischer Sicht unter Berücksichtigung der beteiligten Gehirnstrukturen, Neurotransmitter und Hormone beleuchtet.
Was bestimmt zwischenmenschliche Anziehung? Welche Rolle spielt die körperliche Attraktivität in der Liebe? Und was wird als attraktiv empfunden? Welche Faktoren spielen bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle und welche sorgen für Zufriedenheit und Stabilität in einer Beziehung? Welche Rolle spielt der Geruch des potenziellen Partners und welche Funktion haben Pheromone? Gibt es auch individuelle, kulturelle und geschlechtsspezifische Unterschiede in den Präferenzen bei der Partnerwahl?
Außerdem werden Themen wie kurzfristige und langfristige Partnerwahl-Strategien von Frauen und Männern betrachtet sowie die Bedeutung von wirtschaftlichen Ressourcen, gesellschaftlichem Status, Alter und gutem Aussehen des potenziellen Partners.
Diese und weitere Fragen rund um die Liebe werden in der Veranstaltung aus Sicht der modernen Psychologie und der Neurowissenschaften beleuchtet.
Dozent: Evgenij Coromaldi (Dipl. Med.)
Termine: 6 x dienstags
- 25.08., 01.09., 08.09., 15.09., 22.09., 29.09.2026
Zeit: 16:00 (s.t.) bis 17:30 Uhr
Entgelt: 60,- Euro
Veranstaltungsart: hybrid, in Präsenz (Zentralbereich, Akademie, Raum B 0660) oder wahlweise Online-Teilnahme
Hinweis: Teilnehmerbegrenzung: 40 Personen in Präsenz

