(ZS) Reise in die Erdgeschichte des Thüringer Beckens

Vom Nordrand des Thüringer Waldes bis zum Kyffhäuser erstrecken sich vielfältige Landschaften im Thüringer Becken, die zugleich auch eine spannende Geologie seines Untergrundes widerspiegeln. Bedeutende Fossilfunde dokumentieren die erdgeschichtliche Vergangenheit und die über Jahrmillionen dauernden, stetigen Veränderungen der Erdoberfläche. Wir reisen in die „jüngere“ geologische Vergangenheit Thüringens und lernen an Hand ausgewählter Regionen und Geotope in großen Zeitschritten über 250 Millionen Jahre Erdgeschichte kennen. Ausgewählte Landmarken illustrieren in Kombination mit geophysikalischen Befunden des tieferen Untergrundes die großen Zusammenhänge in der geologisch-tektonischen Entwicklung Thüringens.
Der Vortrag soll eine bessere Einordnung unterschiedlicher Gesteinsarten und Fossilien ermöglichen und die Zusammenhänge mit den Landschaften aufzeigen. Des Weiteren soll er dazu beitragen, bekannte Naturphänomene aus der Umgebung in regional-geologische Bezüge einzuordnen. Wir werden u.a. dem Verlauf der Ilm folgen, die sich über 135 km Länge durch das Thüringer Becken schneidet. An den Ufern werden zahlreiche geologische Baueinheiten angetroffen, die oft im Zusammenhang mit der historisch-kulturellen Entwicklung stehen und -ausgehend von Weimar- zu epochalen Veränderungen beitrugen.
Kulturgeschichtliche Bezüge zu den zahlreichen Burgen, Schlössern und alten Stadtkernen Thüringens können im Rahmen des Vortrages nur gestreift werden. Einige werden als Ziele während einer
7-tägigen geokulturellen Studienreise nach Thüringen,
geplant vom
17. - 23.9.2026,
vertieft.
Weitere Informationen dazu finden sich auf
www.uni-bremen.de/studienreisen
Dozent: Prof. Dr. Jochen Kuss
Termin: Freitag, 28.08.2026
Zeit: 10:00 (s.t.) bis 11:30 Uhr
Entgelt: 20,- Euro
Veranstaltungsart/ -ort: hybrid, in Präsenz (Zentralbereich, Akademie, Raum B 0770) oder wahlweise Online-Teilnahme
Hinweis: Teilnehmerbegrenzung: 50 Personen in Präsenz

