(ZT) Barcelona - das Paris Spaniens

Die örtliche Fama schreibt die Gründung der Stadt Barcelona dem karthagischen Feldherr Hamilka Barkas anno 218 v. Chr. zu. Die Stadt wurde unter dem römischen Kaiser Augustus eine römische Kolonie mit dem Beinamen „Augusta“ und „Pia“. Die Westgoten erhoben Barcelona anno 414 vorübergehend zu ihrer Hauptstadt. Die machten die Mauren anno 716 unter dem Namen „Bardschaluna" vorübergehend zu ihrer Hauptstadt. Sie konnten sich aber nicht lange an der Stadt am Mittelmehr erfreuen, denn 801 eroberte Ludwig der Fromme, ein Sohn Karls des Großen, die Stadt und machte sie zur Hauptstadt der schon anno 778 von Karl dem Großen eroberten Spanischen Mark.
Seit 874 waren die Grafen von Barcelona unabhängig und nach der Vereinigung mit Aragon wurde Barcelona neben Genua und Venedig die führende Handelsstadt am Mittelmeer. Das änderte sich, als Barcelona vom Handel mit der Neuen Welt vorübergehend ausgeschlossen wurde.
Erst unter König Karl III. wurde 1778 der Handel mit Amerika wieder freigegeben, was der Stadt einen glänzenden Wiederaufstieg bescherte und womit sie im Laufe des 19. Jhd. ihre alte Bedeutung im Mittelmeerraum wiedererlangte. Der Spanische Bürgerkrieg vernichtete dann u. a, zahlreiche alte Kirchen. Und danach entschieden sich die Katalanen anno 1979 für eine Selbstregierung der Region.
Wer Spanien besucht und Barcelona dabei nicht im Programm hat, verpasst etwas. Denn die Stadt begeistert die Besucher durch zahlreiche Paläste und Museen, wie durch Bauten des „Modernismo“, der spanischen Spielart des Jugendstils. Davon zeugen eine ganze Reihe von Bauten Antonio Gaudis, dessen Krönung der „Templo de Sagrada Familia“ ist. Er geht nach dem Beginn 1882 jetzt endlich mit dem Bau des hohen Vierungsturms endlich der Vollendung entgegen.
Natürlich wird auch Cirstobal Colon - meint Christof Kolumbus - mit einen Riesen -Denkmal bedacht, Segelte er doch von hier los, um Indien zu entdecken, aber Amerika entdeckte. An seine Entdeckungsfahrt erinnert auch im Marinemuseum ein Nachbau der „Santa Maria", mit der er damals in See stach.
Natürlich besitzt die Stadt, die Sitz eines Erzbischofs ist, auch eine ansehnliche Kathedrale und da Picasso ein Spanier ist, darf auch ein „Museum Picasso" nicht fehlen.
Das sei genug der Aufzählung von Sehenswürdigkeiten. Seien Sie versichert, Sie werden staunen, was Barcelona alles zu bieten hat. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall.
Dozent: Wilhelm Tacke
Termin: Donnerstag, 17.09.2026
Zeit: 16:00 (s.t.) bis 17:30 Uhr
Entgelt: 20,- Euro
Veranstaltungsart: hybrid, in Präsenz (Zentralbereich, Akademie, Raum B 0770) oder wahlweise Online-Teilnahme
Hinweis: Teilnehmerbegrenzung: 50 Personen in Präsenz

