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Schreibberatung

Aktuelle Hinweise hinsichtlich des SARS-CoV-2- bzw. Coronavirus

Alle offenen Sprechzeiten finden vorerst bis auf Weiteres nicht mehr statt.
Kontaktieren Sie uns stattdessen gerne per E-Mail zur Schreibberatung unter forstafb9protect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de.

Zum Studentischen Schreibcoaching kontaktieren Sie bitte Lynn Uhrlaub (lynn.uhrlaubprotect me ?!studenten.hs-bremerhavenprotect me ?!.de) oder
Julia Ristevski (qmfb10protect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de)

Weiterführende Hinweise, Fragen und Antworten zum Coronavirus finden Sie auf der uniweiten Informationsseite unter https://www.uni-bremen.de/coronavirus/.

Schreibend Wissenschaft lernen

Geistes- und Kulturwissenschaftliche Studiengänge verwenden verschiedene Methoden der Forschung. Eine grundlegende Gemeinsamkeit ist der Gebrauch von Sprache als vermittelndes Medium. Schreiben ist dabei kein „bloßes“ Instrument zur Übertragung von Wissen. Im Schreiben werden Themen durch Setzungen, Gewichtungen und Kontextualisierungen verdichtet.  Studieren bedeutet, sich in verschiedene, meist unbekannte Text- und Schreibkulturen hineinzudenken. Eine vertiefende Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themen beginnt mit aktiven Mitschriften in Seminaren. Ein forschend-fragender Umgang mit wissenschaftlichen Abhandlungen ist Basis selbstständiger Schreibprozesse. Die Fähigkeit, akademische Texte zu lesen und zu schreiben kann erst während des Studiums erworben werden.  


Schreiben als (ästhetischer) Prozess

Die Inhalte wissenschaftlicher Texte sind an sprachliche Auslegungen gebunden und stellen philosophische, kulturelle, künstlerische etc. Perspektiven dar. Die schreibende Aneignung eines Phänomens ist nicht mit dem Urteil „richtig“ oder „falsch“  nachvollziehbar. Im Prozess des Schreibens ist Sprache als formendes und gleichsam verwirrendes Material erfahrbar.

In der Selbstorganisation des Studiums ist es wichtig, konzentrierten Raum zu schaffen, um  komplexe Gedankengänge zu studieren. Zentral ist es, wissenschaftliche Schreibprozesse (Lesen, Kommunizieren, Verweben, Entwerfen, Schreiben, Redigieren) als „Neuland“ zu akzeptieren und sich darauf einzulassen. In der Struktur des Studiums fehlen oft Zeit und nicht selten Konzentration, um „spielend“ und „scheiternd“ mit komplexen Inhalten umzugehen. Wir haben verschiedene Formate geschaffen, um sie in ihren wissenschaftlichen Schreibprozessen konstruktiv zu begleiten.


Weitere Beratungsangebote

Schreibtipps, Workshops und weitere Beratungsangebote finden Sie hier.

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© Pixabay

Welcher Schreibtyp bin ich?

Im Sinne des Forschenden Studierens bedeutet das Schreiben von Texten vorerst die Reflextion individueller Eigenarten. In welcher (Schreib-)Form werden Mitschriften in Seminaren angelegt? Wird viel geschrieben? Werden in Seminaren Audioaufnahmen gemacht? Wie rege ist die eigene Beteiligung an Diskussionen? Hilft es zu sprechen, um neue Informationen zu sortieren? Werden Informationen gesammelt und später sortiert  oder wird alles sofort schreibend erfasst? Für "(Selbst-)Erkenntnisse" lohnt sich der Schreibtypentest! 

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    Schreibportal der Fachbereiche 9 & 10

    Das neue Schreibportal der Fachbereiche 9 & 10 erreichen Sie etwa ab Mitte Juli hier.

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    Schreibcoaching im offenen Schreibatelier

    Von Studierenden für Studierende in den Semesterferien. Dienstags, 10 - 14 Uhr, GW2 B3810

    Die Praxis des Schreibens ist Grundlage wissenschaftlichen Arbeitens wie auch kreativer Prozesse: indem ich formuliere, präzisiert sich meine Fragestellung und mein Forschungsinteresse, klären sich Gedanken, lassen sich Argumente finden und kommunizieren. Gerade deshalb ist das Schreiben eine Praxis, die nicht einfach gelingt, sondern immer wieder ein- und ausgeübt werden muss, egal ob das Studium gerade erst begonnen wurde, oder schon der Schritt in die Wissenschaft gelungen ist.

    Zur Unterstützung des Schreibens wissenschaftlicher Projekte (Essays, Hausarbeiten, Abschlussarbeiten etc.) findet jeden Dienstag in den Semesterferien, 4.2.2020, 10:00 - 14:00 Uhr ein Jour Fixe im großen Atelier (GW2 B 3810) statt. Betreut wird das offene Schreibatelier von studentischen Schreibcoaches, die Impulse für den Schreibprozess geben und (auch außerhalb des Jour fixe) individuell beraten. Im peer-to-peer-Format können Fragen und Schwierigkeiten, Ideen und Möglichkeiten thematisiert und angegangen werden. Der Raum kann auch genutzt werden, um sich in Gegenwart von anderen auf die eigene Arbeit zu konzentrieren.

    Studierende der Fachbereiche 9 und 10 sind herzlich eingeladen, in diesem Rahmen an eigenen Projekten zu arbeiten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Um Änderungen und weitere Aktivitäten im Bereich des Schreibcoachings zu erfahren, können Sie sich jedoch gerne über Stud.IP anmelden.

    Kontakt: Britta Petersen/Dr. Bettina Henzler


    Wir sind Ansprechpartner_innen in verschiedenen Phasen Ihrer Schreibprojekte

    Grundlage im Forschenden Studieren ist die selbstständige Organisation verschiedener Schreibprojekte. Als außenstehendes Gegenüber beraten wir als Wissenschaftlerin oder Student_in in allen Phasen des Verfassens von Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeiten. In jedem neuen Themenfeld entstehen Fragen und Unsicherheiten. Brauchen Sie ein ordnendes Gegenüber? Steht die Pointierung Ihrer Forschungsfrage im Zentrum? Interessiert Sie die Textwirkung auf eine/n Leser_in? Oder sind es formale Aspekte, die Sie klären möchten?  Mit sämtlichen Anliegen zu Ihren Schreibprojekten sind Sie eingeladen, sich Beratung zu holen.

    Wissenschaftliche Schreibberatung

    Aktuell keine Präsenzsprechstunde aufgrund des Coronavirus!

    Kontakt:  Britta Petersen
    Raum: GW2 B 2540
    Telefon: 0421/218-67512

    E-Mail:forstafb9[at]uni-bremen.de

    Studentisches Schreibcoaching

    Im Peer-to-Peer werden sie in Kleingruppen oder im Einzelgespräch begleitet. Daneben gibt es verschiedene Schreib-Angebote in Form von Workshops. Aktuelle Angebote finden sie bei Stud.IP im Bereich der Generals Studies VII „Schreibberatung“.


    E-Mail (FB  9): coachfb9[at]uni-bremen.de
    E-Mail (FB 10):coachfb10[at]uni-bremen.de

    Aktualisiert von: N. Eiffert