Zum Inhalt springen

Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2018

Geschichte, B.A./ Mag./ LA

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

Alte Bachelorstruktur auslaufend

Modul 08-28-HIS 1.2: Einführung in das Studium der Geschichte (Profilfach, Komplementärfach, Lehramt)

(Pflichtmodul "HIS 1" / PF, KF, LA / ECTS: 3)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M1-1Grundlagen historischen Arbeitens

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 B0100 (2 SWS)
Jacob Nuhn
08-28-M1-2Grundlagen historischen Arbeitens

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 IW3 0390 (2 SWS)
Sarah Lentz

Modul 08-28-HIS 2: Einführung in die Alte Geschichte:

Athen bis zum Ende der Klassischen Zeit

(Pflichtmodul "HIS 2-4" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 2-4" / ISSU / ECTS: 9)

Das Modul besteht aus der Vorlesung, einem Proseminar und einem Tutorium.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M2-1Athen bis zum Ende der Klassischen Zeit
History of Athens

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 0150 (2 SWS)
Prof. Dr. Tassilo Schmitt
08-28-M2-2Athen im Spiegel von Platons "Menexenos
Athens as seen in Platos Menexenus

Proseminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 2070 (2 SWS)
Prof. Dr. Tassilo Schmitt
08-28-M2-3Die athenische Demokratie nach den Inschriften
Athenian democracy according to the inscriptions

Proseminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 FVG M2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 04.05.18 14:00 - 17:00 SFG 0150
Benedikt Eckhardt
08-28-M2-4Polis und Politik. Verfassungsdebatten
Polis and politics. Constitutional debates

Proseminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 FVG M2010 (2 SWS)

Flankiert von Perserkriegen und Peloponnesischem Krieg stieg Athen im 5. Jh. v. Chr. zur Großmacht auf und musste sich in Kampf und Bündnispolitik bewähren. Innerhalb der Stadtmauern wurden verschiedene Formen des Zusammenlebens erprobt und, wie sich am Beispiel der Demokratie gut zeigen lässt, intensiv diskutiert: „Wie ihr wisst, Athener,“ so stellte der Redner Aischines (380/79–ca. 315 v. Chr.) fest, „gibt es drei Verfassungsformen bei allen Menschen, nämlich Tyrannis, Oligarchie und Demokratie. Die Tyranneien und Oligarchien werden nach dem Belieben der Herrschenden regiert, die demokratisch organisierten Staaten nach den bestehenden Gesetzen.“ Für die Athener waren die Gesetze Garant ihrer Freiheit und boten Schutz vor Tyrannis und Oligarchie; denn nichts sei dem Volke so verhasst wie ein Tyrann – so zumindest legt es der Tragödiendichter Euripides dem Heros Theseus in den Mund (Hik. 429). Grundlage der demokratischen Staatsform für Aristoteles war die Freiheit (pol. 1317a40) und so bestätigt es auch Euripides, der den Theseus auf die Frage des Herolds „Wer ist hier Herr des Landes?“ antworten lässt: „Der Anfang deiner Worte war schon falsch:/ Du suchst hier einen Herrn des Lands, doch sind/ Wir frei und nicht nur Einem untertan.“ (Eur. Hik. 399ff.).
Neben der Betrachtung der äußeren Aspekte – wie dem Verhältnis von Griechen und Persern, den Beziehungen zwischen Athen und Sparta und Athens Rolle im Bündnissystem – soll auch nach der inneren Entwicklung des klassischen Athen auf den Gebieten von Verfassung und Recht, Wirtschaft und Gesellschaft und Kultur und Religion ausgehend von der solonischen Gesetzgebung gefragt werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Diskussion der Bedingungen, die zur Herausbildung der Demokratie beitrugen.

Literatur:
J.M. Balcer u.a. (Hg.): Studien zum Attischen Seebund (Xenia, 8), Konstanz 1984 (a hil 447 1d/63).
J. Bleicken: Zur Entstehung der Verfassungstypologie im 5. Jahrhundert v. Chr. (Monarchie, Aristokratie, Demokratie), in: Historia 28 (1979), S. 148–172.
A. Demandt: Antike Staatsformen. Eine vergleichende Verfassungsgeschichte der Alten Welt, Berlin 1995.
Ders.: Der Idealstaat. Die politischen Theorien der Antike, Köln 1993 (a pol 157/800).
F. Gschnitzer: Von der Fremdartigkeit griechischer Demokratie, in: Informationen für den Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer 31 (1986), S. 46–54.
K. Raaflaub (Hg.): Die Anfänge des politischen Denkens in der Antike, München 1993 (a hil 408 7n/76).
Ders.: Die Entdeckung der Freiheit. Zur historischen Semantik und Gesellschaftsgeschichte eines politischen Grundbegriffes der Griechen, München 1995.

Carmen Hammer
08-28-M2-T1Tutorium 1

Tutorium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 3) Mo 12:00 - 14:00 SFG 2020

Einzeltermine:
Mo 30.04.18 12:00 - 14:00 SFG 2020
Mo 14.05.18 12:00 - 14:00 SFG 2020
Prof. Dr. Tassilo Schmitt
08-28-M2-T2Tutorium 1

Tutorium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 3) Do 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 SFG 2040

Einzeltermine:
Do 21.06.18 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Modul 08-28-HIS 3: Einführung in die Mittelalterliche Geschichte:

Leben im Mittelalter

(Pflichtmodul "HIS 2-4" / BFH, BFN, GyH, GyN, FBW / ECTS: 9)
(Pflichtmodul "HIS 2-4" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 2-4" / ISSU / ECTS: 9)

Das Modul besteht aus der Vorlesung in Verbindung mit einem Proseminar.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M3-1Mittelalter-Dinge. Kultur – Gesellschaft – Realien
Medieval Objects. Society - Culture - Artifacts

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B1216 (2 SWS)

Im Zuge des „material turn“, der nach dem „icononic turn“ und dem „spatial turn“ neue Sichtweisen in den Geisteswissenschaften inspirierte, hat sich auch die Geschichtswissenschaft in jüngster Zeit intensiv auf Fragen der materiellen Kultur eingelassen. Die Vorlesung greift diesen Ansatz auf, indem sie, ausgehend von ausgewählten Objekten, verschiedene Themenfelder der mittelalterlichen Geschichte wie zum Beispiel Herrschaft, Alltag oder Frömmigkeit beleuchtet. Soweit wie möglich, sollen die Objekte nicht nur abgebildet, sondern im Original präsentiert werden. Voraussichtlich werden daher einige der Sitzungen in Form von Exkursionen zu „außeruniversitären Lernorten“ in Bremen „und umzu“ stattfinden.
Literatur: Jan Keupp / Romedio Schmitz-Esser (Hg.): Neue alte Sachlichkeit. Studienbuch Materialität des Mittelalters, Ostfildern 2015.

Prof. Dr. Cordula Nolte
08-28-M3-1-TTutorien zur Mittelalterlichen Geschichte

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SuUB 3160
Philipp Mangels
Johanna Mahlow
08-28-M3-2Lebensläufe und Lebensräume im frühen und späten Mittelalter
Biographies and living space in the early and later Middle Ages

Proseminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Bei der Untersuchung individueller Lebensläufe lassen sich ganz verschiedene Aspekte der Vergangenheit untersuchen. Vor allem wird schnell klar, daß die Individualität zuweilen so groß gar nicht war. In den wenigsten Fällen konnten Menschen während des Mittelalters (und darüber hinaus) ihr Leben frei und selbstbestimmt gestalten und entfalten. Viel mehr waren sie eingebunden in vielfältige Strukturen, denen sie sich – so sie es überhaupt wollten – kaum bis gar nicht entziehen konnten. Dieser Befund gilt alles in allem für alle Schichten der Gesellschaft. Geprägt waren die Lebensläufe eben auch durch die Lebensräume, in denen sie sich entfalteten: auf dem Land, in den Städten, im Kloster, auf einer Burg: ein Leben als unfreie oder freie, als Adlige oder Bürger, um nur einige Beispiele zu nennen.
In diesem Proseminar wollen wir uns beides ansehen: einzelne Lebensläufe bestimmter Personen und verschiedene Bedingungen und Strukturen der Lebensräume, innerhalb derer jede und jeder einzelne ihr / sein Leben einpassen mußte.
Hans-Werner Goetz, Proseminar Geschichte: Mittelalter, 4. Aufl., Stuttgart 2014.

Dr. Jan Ulrich Büttner
08-28-M3-3Mittelalterlicher Fernhandel: Die Hanse im 14. und 15. Jahrhundert
Medieval long-distance trade: The case of the Hanse in the 14th and 15th century

Proseminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 SFG 2080 (2 SWS)
Christian Manger
08-28-T-1Tutorien-Workshop

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1216
Philipp Mangels

Modul 08-28-HIS 4/5: Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte:

Vielfältige Aufbrüche: Die Sowjetunion und Europa in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

(Pflichtmodul "HIS 2-4" / BFH, BFN, GyH, GyN, FBW / ECTS: 9)
(Pflichtmodul "HIS 2-4" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 2-4" / ISSU / ECTS: 9)

Das Modul besteht aus der Vorlesung in Verbindung mit einem Proseminar.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M4/5-1Nach Stalin: Die Sowjetunion unter Chruschtschow und Breschnew
After Stalin: The Soviet Union under Khrushchev and Brezhnev

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B1820 (2 SWS)

1953 starb Stalin und dem Parteipräsidium war klar, dass der Terror enden musste. Die Frage war nur, wie konnte eine Sowjetunion aussehen, die nicht auf Angst und Schrecken gründete? Wieviel Freiheit konnte die Partei den Menschen zugestehen, ohne die eigene Macht in Gefahr zu bringen? 1956 klagte Chruschtschow Stalin für seine Verbrechen an, aber die Forderung nach mehr Selbstbestimmung und Unabhängigkeit führte kurz darauf in Polen und Ungarn zu Volksaufständen.
In der Vorlesung werden wir die Frage diskutieren, wie erst Chruschtschow und ab 1964 Breschnew versuchten, die Sowjetunion von Stalins Schatten zu befreien, den Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, mehr Freiheiten zu wagen, aber immer wieder zu Repressionen griffen, sobald das Experiment außer Kontrolle zu geraten drohte.
Literatur: William Taubman: Khrushchev. The Man and his Era, New York 2003.
Susanne Schattenberg: Leonid Breschnew. Staatsmann und Schauspieler im Schatten Stalins, Köln 2017.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
08-28-M4/5-2Öko, Frieden, Feminismus. Alternative Bewegungen in Ost und West 1975-1995
Ecology, Peace, Feminism. Alternative Movements in East and West 1975-1995

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Seit Mitte der 1970er Jahre etablierte sich in Westdeutschland eine breite alternative Bewegung. Es ging darum, im Hier und Jetzt praktische Alternativen zu einer als entfremdet wahrgenommenen Gesellschaft auszuprobieren: andere Formen des Zusammenlebens, Konsums, Umgang mit der Natur, Politik. Auch in der DDR fielen solche Ideen bei vielen jüngeren Menschen auf fruchtbaren Boden; unter den Bedingungen des Realsozialismus konnten sich alternative Projekte und Lebensstile jedoch nicht in ähnlicher Weise wie in der Bundesrepublik entfalten. Dies änderte sich mit der politischen Wende 1989.

Am Beispiel Bremen und Dresden werden wir im Seminar verschiedene Facetten von alternativen Bewegungen in Ost- und Westdeutschland betrachten. Eine (fakultative) Exkursion nach Dresden ist in Planung.

Einführende Lektüre: Detlef Siegfried/Sven Reichardt (Hg.): Das Alternative Milieu: antibürgerlicher Lebensstil und linke Politik in der Bundesrepublik Deutschland und Europa 1968-1983, Göttingen 2010.

Jacob Nuhn
08-28-M4/5-3Ost gegen West? Europäische Fußballgeschichte im 20. Jahrhundert
East plays West? European Football History in the 20. Century

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2060 (2 SWS)
Manfred Zeller
08-28-M4/5-41968 als Jahr transnationaler Proteste

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GW2 B3770 (2 SWS)
Prof. Dr. Birte Förster

Tutorien - Workshop

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M4/5-TTutorien zur Neueren und Neuesten Geschichte

Tutorium

Einzeltermine:
Mo 14.05.18 14:00 - 16:00
Insa Ahrens
Aleksandra Pure
Marlene Schurig
08-28-T-1Tutorien-Workshop

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1216
Philipp Mangels

Modul 08-28-HIS 6: Theorien historischen Arbeitens

(Pflichtmodul "HIS 6" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)

Das Modul besteht aus der Kombination von zwei Veranstaltungen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M6-1Paläographie des Mittelalters
Paleography of the Middle Ages

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Während des Studiums hantieren wir meist mit edierten und / oder kopierten Quellen, für die älteren Abteilungen in der Regel auch noch in Übersetzung. Dabei gerät leicht die eigentliche Form der Überlieferung aus dem Blick, die bis ins 15. Jahrhundert vollständig und seither bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts noch in großen Teilen handschriftlich ist. Diese liegt in Bibliotheken und Archiven und ist nur in Bruchteilen gedruckt. In den Hintergrund tritt dabei auch eine grundlegende Fähigkeit, die für das eigenständige Forschen unabdingbar ist: diejenige, Handschriften der Vergangenheit lesen zu können, um sie dann zum Ausgangspunkt eigener Untersuchungen zu machen.
Hier setzt der Kurs an: wir werden verschiedene Handschriften kennen und lesen lernen (nicht selten bremischer Provenienz), uns ihre Inhalte erschließen und daraus Forschungsfragen entwickeln. Bei Besuchen in der SuUB und im Staatsarchiv werden wir mit den Originalen arbeiten. Nach einer Einführungsphase arbeiten wir dann überwiegend mit unediertem Material.
Literatur:
  • Arlette Farge: Le goût de l’archive, Paris 1989
  • Die archivalischen Quellen. Mit einer Einführung in die historischen Hilfswissenschaften, hg. v. Fr. Beck u.a., 5. erw. u. aktualisierte Aufl., Köln u.a. 2012.

Dr. Jan Ulrich Büttner
08-28-M6-2Zwischen Werbung und Propaganda: Grafik in der Zeit vom 19. Jahrhundert bis zum Nationalsozialismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1 A0160 (2 SWS)

Ende des 19. Jahrhunderts übernehmen Künstler die Gestaltung von Plakaten und erschaffen auf diese Weise einen neue künstlerische Gattung. Die Herausforderung besteht hierbei vor allem darin, im Vorbeigehen ein breites Publikum zu erreichen. Zu diesem Zweck entwickelt sich im Bereich der Plakatkunst eine eigene Bildsprache mit spezifischer Text-Bild-Beziehung, die auch auf politische und gesellschaftliche Bedingungen reagiert. Im Rahmen des Seminares wird die Plakatkunst aus der Zeit der Weimarer Republik bis zur NS-Zeit in den Blick genommen. Unter Nutzung der kunsthistorischen Vorgehensweise von „Beschreibung - Analyse - Interpretation“ soll die methodische Herangehensweise an Kunst als Quelle von Wissen um die kunsthistorische Perspektive erweitert werden. Gearbeitet wird u.a. mit Plakaten aus dem Bestand des Deutschen Schifffahrtsmuseums.

Eva-Maria Bongardt ((LB))
08-28-M6-3Lektüreseminar zu lateinamerikanischer Medizin- und Wissenschaftsgeschichte: Neuere Arbeiten zur körperlichen und geistigen Gesundheit
Reading Seminar on Latin American History of Medicine and Science. Recent Research on Physical and Mental Health

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 19:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Bereits seit einigen Jahren widmet sich die historische Forschung zu Lateinamerika verstärkt dem thematischen Komplex von Gesundheit. Hierfür ist nicht zuletzt die Erkenntnis verantwortlich, dass Begriffe wie Gesundheit und Krankheit stets einem historischen Wandel unterlegen haben. Sowohl die volkstümlichen wie auch professionellen medizinischen Vorstellungen von Krankheit im Verlaufe der Kolonialzeit bedeutsam verändert, wie Historikerinnen und Historiker in ihren Schriften nachgewiesen haben. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert standen diese Vorstellungen vermehrt im Zusammenhang mit Diskussionen über vorgebliche Besonderheiten verschiedener ethnischer Gruppen und wurden beeinflusst von der Erfahrung massenhafter Zuwanderung im Zeitalter der europäischen Massenmigration. Das Nachdenken über Gesundheit verband sich nun mit der weltweit geführten Diskussion über die Aufgaben moderner Staatwesen, denen der Erhalt der öffentlichen Ordnung oblag und die nun z.B. Gelbfieberepidemien eindämmen sollten. Im 20. Jahrhundert wurden diese Debatten als Teil globaler Diskurse fortgeführt und nach dem Zweiten Weltkrieg schließlich erweitert um die Konflikte des Kalten Krieges.

Das Seminar führt in das Thema und die neure Forschungsliteratur ein, die im Seminar diskutiert wird. Kenntnisse der englischen Sprache werden vorausgesetzt.

Erste und einführende Literatur:

Armus, Diego: The Ailing City. Health, Tuberculosis, and Culture in Buenos Aires, 1870-1950, Durham & London: Duke University Press 2011.

Chalhoub, Sidney: “The Politics of Disease Control. Yellow Fever and Race in Nineteenth Century Rio de Janeiro,” in: Journal of Latin American Studies (1993), 25:3, S. 441-463.

Foucault, Michel: Die Geburt der Klinik. Eine Archäologie des ärztlichen Blicks,
Frankfurt a.M.7.: Fischer Taschenbuch Verlag 2005.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-M6-4Die Geschichte der Eugenik in Brasilien

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B2335a (2 SWS)

Um die Jahrhundertwende wurde die Idee, der Mensch könnte durch wissenschaftliche Eingriffe und eine auf Vernunft basierende Steuerung durch die Politik „verbessert“ werden, zum neuen Credo. Wissenschaft sollte die Politik dabei unterstützen, „Rassendegeneration“ zu verhindern, die im Widerspruch zu den Vorstellungen einer „gesunden“ Gesellschaft und einer „starken“ Nation stand. Auf dieser Grundlage entwickelte sich eine deutliche Verbindung zwischen Nation, Nationalismus, Rassen und Eugenik.
Die ursprünglichen historischen Studien zur Eugenik ließen Lateinamerika teilweise unberücksichtigt. Jedoch fanden die Diskussionen über den neuen Wissenszweig auch dort eine begeisterte Aufnahme – nicht anders als in Europa, zumal sich die lateinamerikanischen Länder an den westlich-europäischen Wissenschaften orientierten. Allerdings entfalteten sich dort andere Entwicklungen in den Debatten über die Eugenik als in Europa, die mit den kulturpolitischen Besonderheiten der jeweiligen Länder zusammenhängen. Deswegen wird der Sonderfall der Entwicklung der Eugenik in Brasilien einen zentralen Punkt der Analysen im Kurs ausmachen. Diese Besonderheit lässt sich nicht von den Vorstellungen eines „rassengemischten“ Landes, die sich im 19. Jahrhundert ausgeprägt haben, trennen.
Dieser Kurs möchte zur Thematik seinen Beitrag dazu leisten, dass die im Alltag präsenten Vorstellungen von „Rasse“, „Nation“ und „Kultur“ beleuchtet und aufgearbeitet werden. Die Idee dahinter ist, sich gemeinsam mit der historischen Aufarbeitung der Eugenik in Brasilien gleichzeitig den Herausforderungen unserer Zeit zu nähern und die brasilianische Realität – vergleichend mit Europa – zu analysieren.
Das Seminar wird einer kulturhistorischen Perspektive des Begriffs „Rasse“ nachgehen, die sich mit der sozialen Konstruktion von wissenschaftlichen Konzepten befasst. Wie wurde Rasse in der Geschichte gesehen, wie veränderte sich dieses Konzept im Laufe der Zeit, welche Inhalte gewann es in unterschiedlichen kulturpolitischen Umfeldern und wie ist es mit der Eugenik verbunden? Dies sind grundsätzliche Fragen, die im Laufe des Seminars diskutiert werden.
Das Seminar wird sich viel mit filmischem Material auseinandersetzen, das im Unterricht gesehen wird und die Diskussionen untermauern soll. Regelmäßige Anwesenheit wird deswegen positiv bewertet.
Das Seminar beginnt erst am 16.05.2018. Die fehlenden Unterrichtsstunden werden später in Blockseminaren nachgeholt. Diese sollen freitags stattfinden, ggf. auch an einem Samstag, und sie werden beim ersten Treffen festgelegt.

Einführende Literatur:

-Stepan, Nancy: The hour of eugenics: race, gender, and nation in Latin America, Ithaca u.a.: Cornell Univ. Press, 1991.
-Skidmore, Thomas E. “Racial Ideas and Social Policy in Brazil, 1870-1940, in: Graham, Richard (Hg.): The Idea of Race in Latin America, Austin: Univ of Texas Press, 1990, S. 7-36.
-Hofbauer, Andreas: “Von Farben und Rassen: Macht und Identität in Brasilien”, in: Zeitschrift für Ethnologie, Bd. 127, H. 1 (2002), S. 17-39. URL: http://www.jstor.org/stable/25842843
-Hofbauer, Andreas: “Das Konzept der Rasse und die Idee des ‘branqueamento’ im Brasilien des 19. Jahrhunderts – Ideologische Grundlagen des ‘brasilianischen Rassismus’, in: Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit, Band 1/03, 2003, S. 38-63. https://andreashofbauer.files.wordpress.com/2011/08/das-konzept-der-rasse4.pdf
-Hund, Wulf D.: Rassimus. Die soziale Konstruktion natürlicher Ungleichheit. Münster: Westfällisches Dampfboot, 1999.

N. N.

Modul 08-28-HIS 7: Internationale historische Schulen und Debatten (entspricht: Quellenkundliche Fremdsprachenkenntnisse/Internationale Perspektiven der Geschichtswissenschaft)

Das Verhältnis von Geschichte und Film im Spiegel neuerer Forschungsliteratur

(Pflichtmodul "HIS 7" / VF / ECTS: 12)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M7-1Zur Debatte um Geschichte und Film
The Debate on History and the Moving Image

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Die Deutung politischer und zeitgenössischer historischer Ereignisse bezieht immer stärker auch audio-visuelle Medien mit ein. Zunehmend wird ferner historische Erinnerung von Medien und nicht zuletzt Filmen wie Spielfilmen und Dokumentationen bestimmt und geformt. Filme scheinen auf diese Weise, so stellt der Historiker Robert Rosenstone in seinen aktuellen Arbeiter heraus, vermehrt in einen Wettbewerb mit der Geschichtswissenschaft zu treten. Längts können ausgebildete Historikerinnen und Historiker nicht mehr davon ausgehen, dass sie allein Vergangenheit erinnern und interpretieren.
Die Veranstaltung gibt eine problemorientierte Einführung in grundlegende Texte und aktuelle Forschungen zum Thema Geschichte und Film, das sich auf einer Schnittstelle zwischen Geschichts- und Filmwissenschaft befindet. Neben der Lektüre und Diskussion der Forschungsbeiträge soll es exemplarisch um Filme bzw. Ausschnitte hieraus gehen.
Gute Kenntnisse der englischen Sprache werden erwartet.

Erste und einführende Literatur:

Groß, Bernhard: Zum Verhältnis von Film und Geschichte am Beispiel des frühen neuen Nachkriegsfilms, in: González de Reufels, Delia & Greiner, Rasmus & Pauleit, Winfried: Film und Geschichte. Produktion und Erfahrung von Geschichte durch Bewegtbild und Film, Berlin: Bertz & Fischer 2015, S. 53-61.

Lindeperg, Sylvie: "Nacht und Nebel". Ein Film in der Geschichte, Berlin: Vorwerk 8-Verlag 2010.
Rosenstone, Robert A. & Parvulescu, Constantin (Hrsg.): A Companion to the Historical Film. Malden, Mass. etc.: Wiley Blackwell 2013.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-M7-2Dokumentarfilme und Zeitgeschichte
Documentaries and Recent History

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)
Mara Fritzsche

Modul 08-28-FD 1: Grundlagen der Geschichtsdidaktik

(Pflichtmodul "HIS FD 1" / GyH, GyN, FBW / ECTS: 3)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-FD1-2aEinführung in die Geschichtsdidaktik
History Didactics – Introduction

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 2060 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 04.05.18 13:00 - 18:00

Im Mittelpunkt dieses zweiten Teils des fachdidaktischen Einführungs-Moduls „HIS-FD 1 : Grundlagen der Geschichtsdidaktik“ steht das historische Lernen im schulischen Zusammenhang.
Es werden die folgenden Themenkomplexe und Aufgabenfelder bearbeitet:
• Was ist „guter Geschichtsunterricht“?
• Voraussetzungen und Bedingungen historischen Lernens in der Schule
• Kategorien zur Strukturierung und Analyse von Geschichtsunterricht
• Konzepte des historischen Lernens im Wandel und im Vergleich
• Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse einer unterrichtswissenschaftlichen Bestandsaufnahme aktueller Schulpraxis
• Kriterien und Problematik der Entscheidungen über Themen und Intentionen
• Fachdidaktische Prinzipien und Methoden im systematischen Überblick und in exemplarischer Konkretisierung

Literatur zur Vorbereitung:
Michael Sauer: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik. Seelze ³2009
M.Barricelli/M.Lücke, Hdb. Praxis des Geschichtsunterrichts. Schwalbach 2012
Form des Erwerbs eines Leistungsnachweises : Hausarbeit als Modulprüfung n.Vb.

Studienbegleitender Internetsupport von Präsenzlehre ist vorgesehen (Stud.IP)

Elisabeth Waltke
08-28-FD1-2bEinführung in die Geschichtsdidaktik
History Didactics – Introduction

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B1081 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 05.05.18 10:00 - 15:00

Im Mittelpunkt dieses zweiten Teils des fachdidaktischen Einführungs-Moduls „HIS-FD 1 : Grundlagen der Geschichtsdidaktik“ steht das historische Lernen im schulischen Zusammenhang.
Es werden die folgenden Themenkomplexe und Aufgabenfelder bearbeitet:
• Was ist „guter Geschichtsunterricht“?
• Voraussetzungen und Bedingungen historischen Lernens in der Schule
• Kategorien zur Strukturierung und Analyse von Geschichtsunterricht
• Konzepte des historischen Lernens im Wandel und im Vergleich
• Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse einer unterrichtswissenschaftlichen Bestandsaufnahme aktueller Schulpraxis
• Kriterien und Problematik der Entscheidungen über Themen und Intentionen
• Fachdidaktische Prinzipien und Methoden im systematischen Überblick und in exemplarischer Konkretisierung

Literatur zur Vorbereitung:
Michael Sauer: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik. Seelze ³2009
M.Barricelli/M.Lücke, Hdb. Praxis des Geschichtsunterrichts. Schwalbach 2012
Form des Erwerbs eines Leistungsnachweises : Hausarbeit als Modulprüfung n.Vb.

Studienbegleitender Internetsupport von Präsenzlehre ist vorgesehen (Stud.IP)

Elisabeth Waltke

Profilmodul 08-28-HIS 9: Ordnung und Dissens:

Der Cono Sur in den 1920er und 1930er Jahren: Autoritarismus, kultureller Aufbruch und Krise

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)
Zu belegen sind beide Veranstaltungen
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M9-1Zeiten des Aufbruch am Ende der Welt? Chile in Zeiten sozialen und kulturellen Wandels
Times of Departure at the End of the World? Chile in Times of Social and Cultural Change

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B1216 (2 SWS)

Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchlief Chile eine rasante Reihe von Veränderungen, die alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens betrafen. Sie umfassten eine Öffnung gegenüber globalen Trends ebenso wie die Diskussion darüber, was wahrhaft chilenisch und der eigentliche Platz Chiles in der Welt sei. Literaten und Künstler suchten ebenso nach Antworten auf diese Fragen wie auch andere historischen Akteure unter denen sich z.B. Ärzte, Politiker sowie Militärs fanden.

Zudem bemühte sich die Republik Chile in dieser Zeit darum, ein zutreffendes Bild von seiner Bevölkerung und seines Territoriums zu erhalten und sich umfassend zu modernisieren. Dabei spielten die Rezeption der europäischen Moderne eine bedeutsame Rolle. Prozesse der Beobachtung und des Transfers von Wissen waren ebenso präsent wie die Konkurrenz mit dem geografischen Nachbarn Argentinien, der im zweiten Seminar dieses Moduls im Mittelpunkt steht.

Diese kurz angedeuteten historischen Entwicklungen, ihre maßgeblichen Akteure und deren Wirken sollen bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs betrachtet werden. Ein Schwerpunkt der Arbeit im Seminar soll auf die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg und auf den 1930er Jahren liegen, die in der Forschung vermehrte Aufmerksamkeit erfahren haben.

Erste und einführende Literatur:

Barr-Melej, Patrick: Reforming Chile. Cultural Politics, Nationalism and the Rise of the Middle Class, Chapel Hill: The University of North Carolina Press 2001.

Collier, Simon & Sater, William F.: A History of Chile, 1808-2002, Cambridge & New York2: Cambridge University Press 2004.

Rinke, Stefan: Begegnungen mit dem Yankee: Nordamerikanisierung und soziokultureller Wandel in Chile, 1898–1990, Köln: Böhlau Verlag 2004 ( Lateinamerikanische Forschungen Bd. 32).

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-M9-2Zwischen demokratischer Öffnung und autoritärer Reaktion: Kultur-und Sozialgeschichte in Argentinien zu den 1920ern und 1930ern (in englischer Sprache)
Between democratisation and authoritarian rule: the Cultural and social history of Argentina in the 1920s and 1930s

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Umrahmt von den bis heute in der öffentlichen argentinischen Wahrnehmung dominierenden Phasen der schillernden, finalen Jahren der Argentinischen Belle Epoque und der disruptiven, sozialrevolutionären Phase des „Klassischen Peronismus“, kam der Zwischenkriegszeit in der Argentinischen Geschichtsschreibung bis vor kurzem vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit zuteil.
Dabei waren die Jahre zwischen 1912 (Einführung des allgemeinen, männlichen Wahlrechtes) und 1943 (zweiter Putsch des argentinischen Militärs) in Argentinien von tiefen strukturellen Veränderungen und politischen Unruhen durchzogen, die die Geschichte des Landes bis heute prägen. In unserem Seminar werden wir uns neueren Arbeiten zur Kultur-, Sozial-, Wirtschafts-, aber auch „neuen“ Politikgeschichte der Zeit widmen. Dabei nehmen wir Rücksicht auf die klaren Brüche zwischen der „demokratischen“ Phase der Regierungszeit der Union Civic Radical von 1916 bis 1930 und der autoritären Regierungsphase von 1930 bis 1943, versuchen allerdings auch, größere Strukturmerkmale der Zeit in den Blick zu nehmen und zu Fragen, wie sich Argentinien in der Zwischenkriegszeit in der globalen „Moderne“ zu positionieren versuchte. Hierbei widmen wir uns insbesondere den Genderbeziehungen, dem Wandel der Arbeits- und Produktionsregime der Zeit, aber auch der expandierenden Kultur- und Konsumindustrie. Neben der Lektüre und Diskussion von Forschungsliteratur werden wir in den Sitzungen Primärquellen bearbeiten und hierbei vor allem bildliche, aber auch filmische und auditive Zeugnisse analysieren.
Spanischkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für die Arbeit mit Lektüre und Quellen. Zentral dagegen sind sehr gute Lesekenntnisse der englischen Sprache, da der Großteil der Primär- und Sekundärtexte auf Englisch gelesen werden.

Einstiegsliteratur:

Rock, D. (1987). Argentina, 1516–1987: From Spanish Colonization to
Alfonsín. Berkeley: University of California Press. Kapitel V- VII.

Riekenberg, M. (2009). Kleine Geschichte Argentiniens. München: Beck.

Thomas Maier

Profilmodul 08-28-HIS 10: Kulturen: Kontakt - Transfer - Konflikt:

Reich und Region im 13. Jahrhundert

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)
Zu belegen sind beide Veranstaltungen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M10-1Ordnungen und Formationen von Herrschaft, Lebensweisen, Wissen und Glauben im 13. Jahrhundert

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 AIB 0010 (2 SWS)

Als Teil des Moduls „Reich und Region im 13. Jahrhundert. Erzbischof Gerhard II. von Bremen“ dient das Seminar der Untersuchung von Strukturen, die auf Reichsebene sowie in lokalen Zusammenhängen prägend waren für politische und ökonomische Verhältnisse, Alltagserfahrungen, soziale Beziehungen, religiöse Praktiken sowie Wissensbestände verschiedener gesellschaftlicher Gruppen.
Literatur: Gabriela Signori: Das 13. Jahrhundert. Einführung in die Geschichte des spätmittelalterlichen Europas, Stuttgart 2007.

Prof. Dr. Cordula Nolte
08-28-M10-2Erzbischof Gerhard II. von Bremen II. Stadt – Land –Fluss: Landesherrschaft im nassen Dreieck zwischen Unterweser und Niederelbe
The Empire and its North-Western Regions in the 13th Century: Archbishop Gerhard II. of Bremen II

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2335a (2 SWS)
Konrad Elmshäuser

Lateinamerika als Kontinent der Migrationen

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)
Zu belegen sind beide Veranstaltungen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M10-3Lateinamerikanische Migrationsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Latin American Migration History of the 19th and 20th Century Colonial History

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:30 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Die meiste Zeit seit seiner Entdeckung war der amerikanische Doppelkontinent geprägt von Einwanderung. Er wurde zum Ziel vor allem für spanische Migranten, die bereits in der Frühen Neuzeit ihr Glück in Übersee suchten, und für afrikanische Sklaven, die dorthin verschleppt wurden. Im 19. Jahrhundert kamen vermehrt Zuwanderer aus anderen Teilen Europas, vor allem aus Italien, aber auch aus Mittel- und Osteuropa sowie aus Asien und arabischen Ländern. Es bildeten sich Auslandsgemeinschaften, die zum Teil bis heute fortbestehen und die nationalen Identitäten der Aufnahmeländer prägten. Wodurch in diesen Einwanderungsländern das nationale Selbstbild bestimmt wurde steht in neueren Arbeiten folglich ebenso im Fokus wie Fragen nach der Fremdwahrnehmung dieser Nationen.

Zur Geschichte der lateinamerikanischen Migrationen gehört aber auch die Geschichte der Auswanderung, die gegenwärtig das Bild von den lateinamerikanischen Wanderungsströmen beherrscht. Arbeitssuchende Männer, aber auch ein hoher Prozentsatz von Frauen und Kindern migriert in die USA und Kanada sowie nach Europa, oder aber in andere lateinamerikanische Länder wie zum Beispiel Chile.

Im Seminar werden die genannten Migrationen anhand von neuerer Forschungsliteratur betrachtet. Gute Kenntnisse der englischen Sprache werden vorausgesetzt.

Erste und einführende Literatur:

González de Reufels, Delia & Hoerder, Dirk: „ Migration to Mexico, Migration in Mexico. A Special Case on the North American Continent, in: Hoerder, Dirk & Faires, Nora (Hrsg.): Migrants and Migration in Modern North America. Cross Border Lives, Labor Markets, and Politics, Durham & London: Duke University Press 2011, S. 188-209.

Lesser, Jeffrey: Immigration, Ethnicity, and National Identity in Brazil, 1808 to the Present, Cambridge etc.: Cambridge University Press 2013.

Oltmer, Jochen: Globale Migration. Geschichte und Gegenwart, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2012.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-M10-4Migrationsgeschichte und Bewegtbild. Zur Geschichte lateinamerikanischer Migrationen im Film
The History of Migration and the Moving Image. About the History of Latin American History on Film

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Prof. Dr. Delia González de Reufels

Early Modern Globalisation

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M10-5Early Modern Globalisation, ca.1500-1800 (in englischer Sprache)
Language: English. If all participants are German speakers, the course may take place in German instead

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1 (4 SWS)

In the present day, debates about globalization are ubiquitous. Consequences of globalization, from competition posed by East Asian Industry, the dangers of the international drug trade and the economic and ethical concerns raised by migration, to the cultural challenges of alien religions, are hotly debated. Few of us however realize that globalization in all its expressions is not a recent phenomenon. This module explores the first three centuries of globalization. The process confronted contemporaries with a wide array of conflicts. As new lands and goods were ‘discovered’, the livelihoods of individuals changed, and the social order within communities was transformed. Using the key themes of trade, migration, and the Columbian exchange, the module examines the interactions of between Europeans and the wider world. It investigates the challenges these interaction posed, as well as the changes traditional norms and values underwent in response to this process. In doing so, the course challenges traditional, Eurocentric narratives of history.
Pre-requisits: Regular attendance and active participation in course discussions, a good knowledge of English, willingness to read two articles a week.

Esther Sahle

Profilmodul: 08-28-HIS 11: Geschichtsverständnis und Vergangenheitsentwürfe:

Frühe Neuzeit

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M11-1Kolonien und Kulturtransfer in der Frühen Neuzeit
Colonies and Cultural Transfer in the Early Modern Period
Termine (Ort: Deutsches Schiffahrtsmuseum): 2.-3. Mai; 11.-12. Juni; 2.-3. Juli 2017

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mo 02.07.18 10:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1
Di 03.07.18 10:00 - 18:00 GW2 B2860 VIP (VIP-Raum)

Koloniale Beziehungen in der Frühen Neuzeit sind von vielfältigen ökonomischen und kulturellen Interessensgeflechten und Austauschbeziehungen geprägt. Das Seminar geht der Frage nach, ob vergleichbare politische und ökonomische Rahmenbedingungen in ganz unterschiedlichen Kolonien der Frühen Neuzeit sich auch in ähnlichen materiellen Kulturen, zum Beispiel im Bereich kultureller Hybridisierungen, niederschlagen. Daher nimmt es drei unterschiedliche Regionen in den Blick, zum einen Nordamerika, zum anderen den nordatlantischen Raum und drittens die venezianischen Herrschaften im östlichen Mittelmeerraum. Die Ergebnisse dieses Seminars werden im zweiten Teil des Moduls in einer Online-Ausstellung umgesetzt, die visuell Vergleichbarkeiten und Unterschieden materieller kolonialer Kultur vermitteln wird. Es ist verpflichtend, beide Seminare zu besuchen, falls ein Modulschein erworben werden soll. Die Sitzungen werden als Blockseminare am Deutschen Schiffahrtsmuseum/ Leibniz-Institut für deutsche Schiffahrtsgeschichte stattfinden. Es hat eine stark interdisziplinäre Ausrichtung, indem es archäologischer und historische Perspektiven und Methoden miteinander verbindet. Ab dem Wintersemester 2018/2019 wird es außerdem die Möglichkeit geben, das Thema in neuzeitlicher Perspektive im Rahmen eines Praxismoduls fortzuführen.
Literatur:

Burgharz, Susanna, Sites of mediation: connected histories of places, processes and objects in Europe and beyond, 1450-1650, Leiden 2016.

Burschel, Peter/ Juterczenka, Sünne (Hg.), Die europäische Expansion, Stuttgart 2016.

Cooper, Frederic, Colonialism in Question: Theory, Knowledge, History, Berkeley 2005.

Gosden, Chris, Archaeology and Colonialism: Culture Contact from 5000 BC to the Present, Cambridge 2004.

Prof. Dr. Ruth Schilling, M.A.
Natascha Mehler (LB)

Ausstellungsprojekt

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M11-2"F 97" - vom Krankenhausbunker zum Kulturclub: Bunkergeschichte erforschen und ausstellen
F 97 - from hospital bunker to culture club: researching and exhibiting the bunkers history

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B1630 GW2 B1170

Geschichte in der Öffentlichkeit! Das zweisemestrige Projektseminar mit 4 Semesterwochenstunden mischt sich mit historischer Forschung und Wissenschaftskommunikation in eine aktuelle Entwicklung in der Bremer Kulturszene ein: Der weithin sichtbare Hochbunker an der Hans-Böckler-Straße in Walle soll ein subkultureller Veranstaltungsort werden. Party im Nazibunker? Das geht nicht ohne historisch-kritischen Kommentar. Im Seminar erarbeiten wir dafür im ersten Semester die Geschichte des ehemaligen Krankenhausbunkers von seinem Bau (Zwangsarbeit) über seine Nutzung (Bombenkrieg, Nachkriegszeit) bis zum Umgang mit Bunkern als symbolischen Orten in Bremen und andernorts. Das zweite Semester ist der Umsetzung der Ergebnisse in eine Ausstellung für den Bunker gewidmet.
Die beiden Seminare können unabhängig voneinander belegt werden, kommen Sie also gerne zum zweiten Semester dazu.

Dr. Sonja Kinzler (LB)

Stadt und Gedächtnis [City and Memory]

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M11-3Moskau: Deutsche und die aktuelle Erinnerungskultur einer Metropole
Moscow: Germans and metropolis commemorative culture
Deutsch-russisches Exkursionsseminar in Moskau mit DAAD-Förderung 01.05.-08.05.2018

Exkursion

Einzeltermine:
Do 05.04.18 10:00 - 12:00
Do 12.04.18 10:00 - 12:00
Do 26.04.18 10:00 - 12:00
Di 01.05.18 - Di 08.05.18 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00

Das Exkursionsseminar "Moskau: Deutsche und die aktuelle Erinnerungskultur einer Metropole“ wird in Zusammenarbeit mit der HSE Moskau veranstaltet und bildet organisatorisch eine Einheit mit dem Exkursionsseminar „Geschichte und Gedächtnis im musealen Raum“ (VAK: 08-31-4-M6-2), das vom 03.07. bis zum 08.07. 2018 in Bremen stattfindet. Die Teilnahme an der Moskauer Veranstaltung wird über ein gesondertes Bewerbungsverfahren im Februar 2018 geregelt.

Die Deutschen siedelten in Moskau seit alters her. Sie waren Kaufleute und Handwerker wie später auch Ärzte, Musiker, Architekten, Lehrer, Professoren und Offiziere. Vor dem Ersten Weltkrieg war die deutsche Diaspora die zweitstärkste Bevölkerungsgruppe in Moskau, ihre Geschichte ist unzertrennlich mit der Geschichte Moskaus verbunden. Die Zeit der Weltkriege, die repressive sowjetische Nationalitätenpolitik Stalins hatten dramatische Folgen für die Russlanddeutschen insgesamt. In Moskau schien alles deutsche Leben ausgelöscht zu sein. Ein besonderes dramatisches Kapitel der Geschichte stellt das Schicksal jener deutschen Kommunisten dar, die in den 1930er Jahren nach Moskau aus Hitlers Deutschland flohen und Opfer der sowjetischen Diktatur wurden.
Das Exkursionsseminar bietet deutschen und russischen Studierenden die Möglichkeit, sich näher mit dem deutschen Teil der Geschichte Moskaus sowie der Erinnerung daran zu beschäftigen. Unter Zuhilfenahme von Ansätzen der interdisziplinären Gedächtnisforschung wird diese Beschäftigung sowohl topographisch als auch historisch-kulturell und politisch ausgelegt sein. Die Teilnehmer*innen erwartet ein vielfältiges Programm: Vorträge, Führungen und Diskussionen werden durch ein thematisch abgestimmtes Exkursionsangebot erweitert. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars ist eine Praxiseinheit im Format „Forschendes Lernen“, die die Studierenden an die Arbeit mit archivalischen Quellen sowie an die Auswertung musealer Präsentationen von Geschichte heranführen soll. Ergebnisse dieser Forschungsarbeit werden im Abschlussplenum des Seminars präsentiert und diskutiert.

Olga Sveshnikova
Alla Keuten
08-31-4-M6-2Geschichte und Gedächtnis im musealen Raum
History and memory in museum space. German-Russian excursion seminar.
Deutsch-russisches Exkursionsseminar

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 03.07.18 10:00 - 12:00 SFG 2080
Di 03.07.18 12:00 - 14:00 SFG 1040
Di 03.07.18 14:00 - 16:00 SFG 1080
Di 03.07.18 16:00 - 18:00 SFG 2010
Mi 04.07.18 - So 08.07.18 (So, Mi, Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00

Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der HSE Moskau in Bremen veranstaltet und bildet organisatorisch eine Einheit mit der Sommerschule "Moskau: Deutsche und die aktuelle Erinnerungskultur einer Metropole“ (VAK: 08-28-M11-3), die vom 01.05. bis zum 08.05.2018 in Moskau stattfindet. Studierende, die nur am Bremer Seminar teilnehmen möchten, werden gebeten, mit den Dozentinnen Kontakt aufzunehmen.
Im Fokus des Bremer Seminars, an dem 10 Moskauer und 10 bis 15 Bremer Studierende gemeinsam teilnehmen werden, steht eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Museen im Kontext der Theorie des kulturellen Gedächtnisses. Wir wollen das Museum als Ort diskutieren, an dem sich das Gedächtnis einer Gesellschaft materialisiert, wobei die Vergangenheit auf eine bestimmte Art und Weise gedeutet und präsentiert wird. Nach einer methodischen Einführung werden drei sehr unterschiedliche in ihren Ausstellungskonzepten und thematischer Ausrichtung Museen unter die Lupe genommen: der Barkenhoff in Worpswede, das Krankenhaus-Museum in Bremen sowie das Museum der 1950er Jahre in Bremerhaven.

Alla Keuten
Olga Sveshnikova

History Marketing

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M11-4History Marketing

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B2335a (4 SWS)
Dr. Thekla Keuck

Profilmodul: 08-28-HIS 12: Vielfalt der Moderne:

Lager und Erinnerung

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / BFH, BFN, GyH, FBW / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)

Zu belegen sind beide Seminare.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M12-1Lager und Erinnerung: Schriftquellen und Öffentlichkeit im Kontext des KZ-Außenlager “Schützenhof” in Gröpelingen
A Camp and its memory. Written sources and the public sphere around the subcamp \'Schützenhof\' in Bremen-Gröpelingen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 OEG 3790 (2 SWS)

In den letzten Kriegsmonaten 1944/45 wurde in den früheren Baracken der Schützengilde in der Bromberger Straße in Bremen-Gröpelingen ein KZ-Außenlager eingerichtet, das organisatorisch dem KZ Neuengamme in Hamburg unterstand. Die bis zu 700 Häftlinge wurden zunächst vor allem beim Bau des Bunkers „Hornisse“ im Gröpelinger Hafengebiet eingesetzt, später auch zu Aufräumungs- und Trümmerbeseitigungsarbeiten im Bremer Stadtgebiet. Das Lager wurde Anfang April 1945 aufgelöst, die Häftlinge nach Neuengamme sowie ins Kriegsgefangenenlager Sandbostel getrieben.
Im Seminar soll ein historischer Überblick über das System der KZ-Außenlager erarbeitet werden, bevor die (vergessene) Erinnerung an diese Lagerorte untersucht werden soll. Dabei soll es insbesondere um Bremer Initiativen zur Erinnerung an Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und die Frage nach einem angemessenen Erinnern gehen. Im letzten Teil des Seminars sollen neue digitale Formate in der historisch-politischen Bildung wie Geocaching und Adiowalks diskutiert und für die Topographie der Lager- und Arbeitsorte in Bremen-Gröpelingen erkundet werden.

Das Seminar bzw. das Modul können daher auch mit der eigenständigen Entwicklung digitaler Formate abgeschlossen; dies wird über einen Schreibcoach aus Mitteln von ForstA begleitet.
Das Seminar begleitet die Lehrgrabung von Uta Halle, ist aber auch (im Rahmen von General Studies) für weitere Interessierte geöffnet.
Zum Einlesen:

http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/geschichte/kz-aussenlager/aussenlagerliste/bremen-schuetzenhof/
Marc Buggeln, Das System der KZ-Außenlager. Krieg, Sklavenarbeit und Massengewalt, Bonn 2012.

Rudolf, Violetta: Audiowalks und Geocaching. Historisches Lernen im mobilen Zeitalter, in: #erinnern_kontrovers. Aufbrüche in den Erzählungen zu Holocaust, Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg, 2.7.2015, URL: http://erinnern.hypotheses.org/419
Zusatztermin:

Montag, 23.4.2018, 19 Uhr – Vortrag und Gespräch mit Studierenden der Universität Bremen und Gemeindemitgliedern in der Ev. Gemeinde Gröpelingen im Gemeindehaus Danziger Str. 20 – „Erinnerung an Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus in Bremen

(Die Sitzung am Donnerstag, 31.5., wird wegen einer Konferenzreise dafür entfallen.)

Ulrike Huhn
08-28-M12-2Lehrgrabung KZ-Außenlager “Schützenhof” in Gröpelingen
Grabungswoche Blocktermine

Seminar

Einzeltermine:
Di 03.04.18 16:00 - 18:00 GW2 B3850
Di 17.04.18 16:00 - 18:00 GW2 B3850
Prof. Dr. Uta Halle

Politische Bewegungen des 20. Jahrhunderts [ Political Movements in the 20th century]

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / BFH, BFN, GyH, FBW / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)

Zu belegen sind beide Seminare.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M12-3Rechte Frauen. Faschistische und rechtskonservative Frauenorganisationen der Zwischenkriegszeit und ihre transnationalen Verflechtungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 GW2 B1216 (2 SWS)
Prof. Dr. Birte Förster
08-28-M12-4Visual History of the African American Civil Rights Movement (in englischer Sprache)

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 10.04.18 16:00 - 18:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Mi 11.04.18 08:30 - 10:00
Di 19.06.18 16:00 - 18:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Mi 20.06.18 08:00 - 10:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Fr 29.06.18 09:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1
Sa 30.06.18 09:00 - 18:00 SH D1020
Prof. Dr. Birte Förster

Modul 08-28-HIS 13 (Vollfach): Praxis Geschichte

Aus den Akten auf die Bühne

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M28-M2-2Revolution 1918/19 - Wie veränderte sich die Hansestadt Bremen?

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 Extern Staatsarchiv (Staatsarchiv) (4 SWS) Ort: Staatsarchiv Bremen

Neue Studierende können in das 13. Projekt von "Aus den Akten auf die Bühne", das im WS 2017/18 mit Recherchen im Staatsarchiv begonnen hat, gern noch einsteigen."
Für den Verlauf der Revolution werden verschiedene Quellen (z. B. Presse, Ego-Dokumente, Akten der Polizei und der Senatskanzlei, Protokolle des Arbeiter-und Soldatenrats) ausgewertet.
Wichtige Themen in dem Projekt sind u.a.
- die Reaktion des Bürgertums, der Anfang November 1918 gegründete Bürgerausschuss, dessen Verbindungen nach Berlin, zum Freikorps Caspari und zu der Division Gerstenberg;
- die zivilen Opfer und der Versuch, ihre Geschichte in einigen Fällen zu rekonstruieren;
Zuerst werden wir über aktuelle Debatten zu Einordnung und Bewertung der Revolution für die Entwicklung der Weimarer Republik diskutieren.
Ziel des Projektes ist es, Material für die 13. Lesung aus der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“ zusammenzustellen, einen Begleitband mit Beiträgen der Studierenden und ausgewählten Quellen herauszugeben, Ideen für Titel und Flyer entwickeln.
Ort: Vortragssaal im Staatsarchiv Bremen
Die erste Sitzung kann erst am 19. April stattfinden.
Mehr Informationen zu „Aus den Akten auf die Bühne“ auf der Website sprechende akten.de und auf Facebook sprechende akten
Anmeldungen bitte an esq@uni-bremen.de.
In der SuUB auf der Ebene 3 ist ein Semesterapparat aufgestellt.
Literatur:
Mark Jones: Am Anfang war Gewalt. Die deutsche Revolution 1918/19 und der Beginn der Weimarer Republik. Berlin 2017.
Peter Kuckuk (unter Mitarbeit von Ulrich Schröder): Bremen in der Deutschen Revolution 1918/1919. 2. Auflage. Bremen 2017.

Dr. Eva Schöck-Quinteros (LB)
Ulrich Schröder (LB)

Bonjour Geschichte

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M28-M2-1Bonjour Geschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 SuUB 3160 (4 SWS)

Seit 2011 gibt es die Zeitschrift bonjour.Geschichte, die vom Institut für Geschichtswissenschaft in Kooperation mit der SuUB herausgegeben wird. Seit letztem Semester ist die Seite wieder online und wird mit neuen Texten bestückt. Nun gilt es, die Arbeit am Journal zu verstetigen, die Seite weiter mit Inhalten zu füllen und insgesamt als Online-Zeitschrift weiter zu entwickeln. Die Online-Zeitschrift ist ein Forum für geschichtswissenschaftliche Forschung in Bremen und dabei besonders offen für Beiträge von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler_innen der Universität Bremen. Die Teilnehmer_innen des hier angebotenen Seminars wirken als Redaktion dieser Zeitschrift. Gemeinsam werden wir eingereichte Texte besprechen, bearbeiten und bis zur Veröffentlichung begleiten. Daneben besteht auch die Möglichkeit im Rahmen des Seminars eigenen kurze Texte zu verfassen, welche dann auf bonjour.Geschichte veröffentlicht werden. Das Seminar richtet sich an alle, die Interesse und Lust daran haben, erste Erfahrungen in redaktioneller Arbeit zu sammeln; bei der Herausgabe eines Online-Journals mitzuwirken.
www.bonjour-geschichte.com

Sarah Lentz
Dr. Thekla Keuck

WAHLPFLICHTBEREICH II (GENERAL STUDIES)

Anerkannt sind alle Veranstaltungen, die ihm Pool GENERAL STUDIES aufgefuehrt sind.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-GS-1Brasilien – Angola – Portugal im 19. Jahrhundert. Netzwerke und gegenseitige Abhängigkeiten
Brazil, Angola - Portugal: Networks and Interdependencies

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 20.04.18 10:00 - 16:00 SuUB 3160
Fr 25.05.18 10:00 - 16:00 SuUB 3160
Fr 22.06.18 10:00 - 16:00 SuUB 3160
Fr 13.07.18 10:00 - 16:00 SuUB 3160

Das 19. Jahrhundert ist für die Geschichte Brasiliens, Angolas und Portugals in mehrfacher Weise bedeutsam. Ende 1807 verlagerte Portugal die Hauptstadt seines Reiches nach Amerika. Nach Rückkehr des Monarchen nach Lissabon, erlangte Brasilien 1822 die Unabhängigkeit als Kaiserreich und wurde 1889 schließlich Republik. Des weiteren stellt das 19. Jahrhundert Höhe- und Endpunkt des afro-brasilianischen Sklavenhandels dar, der ab 1850 verboten war - im Mai 1888 wurde schließlich auch die Freilassung aller noch in Brasilien lebenden Sklaven dekretierte.
Diese Entwicklungen bilden den Hintergrund politik- und sozioökonomischen Netzwerke und Abhängigkeiten, vor dem Fragen nach der Entstehung transatlantischer Identität im Zusammenspiel zwischen Europa, Afrika und Amerika nachgegangen werden.
Literaturhinweise:
BERNECKER, Walther L. (Hg.): Eine Kleine Geschichte Brasiliens, 3. Aufl., Frankfurt a.M. 2003,
BIRMINGHAM, David: Portugal and Africa, Houndmills 1999
OLIVEIRA Marques, A.H. de : Geschichte Portugals und des portugiesischen Weltreiches, Stuttgart 2001.
BENDER, Gerald J.: Angola under the Portuguese. The myth and the reality, Trenton/N.J. 2004.

PD Dr. Dagmar Bechtloff
08-28-GS-2Jesus und das Geld. Texte und Überlegungen zur Wirtschaft im Neuen Testament
Jesus and money. Texts and considerations on the economy in the New Testament

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) SFG 0150 (2 SWS)

Die Schriften des Neuen Testaments vermitteln dem Historiker auch wichtige Nachrichten, die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft des alten Palästina betreffen.

Folgende Aspekte werden behandelt:

  • Politische und soziale Konflikte: Israel – Samaria – Rom
  • Die Landwirtschaft
  • Geld, Reichtum und Armut

Einschlägige Literatur:

H. Schröder, Jesus und das Geld, Wirtschaftskommentar zum Neuen Testament, Karlsruhe 1979

K. Erlemann/K. L. Nöthlichs, Hgg., Neues Testament und antike Kultur I-V, Neukirchen-Vluyn, 2004ff.

W. Dahlheim, Die Welt zur Zeit Jesu, München 2015

Hans Kloft
08-28-GS-3Kolloquium zur Ost(mittel)europäischen Geschichte
Colloquium for East(-Central) European History)

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 OEG 3790 (2 SWS)

Das Kolloquium dient Lehrenden, Forschenden und Studierenden zum Austausch über aktuelle Forschungsvorhaben, neue Ansätze und Ergebnisse in der Ost(mittel)europäischen Geschichte. Wissenschaftler/innen, aber auch Doktorand/innen und Studierende stellen in einem 45minütigen Vortrag ihre aktuelle Arbeit vor, die dann in weiteren 45 Minuten diskutiert wird. Alle Studierenden und Lehrenden sind herzlich eingeladen. Das genaue Programm mit Namen und Vortragstiteln finden Sie auf der Homepage der Forschungsstelle Osteuropa http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/ unter "Veranstaltungen".
Beginn: Die Vortragsreihe beginnt erst in der 2. Semesterwoche. Wir treffen uns aber bereits am ersten Dienstag, um zu besprechen, wie man Fragen zu einem wissenschaftlichen Vortrag stellt, welche Sorten von Fragen es gibt und wie man seine Scheu überwindet, in so einem Kolloquium zu sprechen.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
Jacob Nuhn
08-28-GS-4Forschungskolloquium zur Neueren Geschichte
Research Colloquium

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 1020 (2 SWS)
Prof. Dr. Rebekka Asta E. Mallinckrodt von
Prof. Dr. Ruth Schilling, M.A.
08-28-GS-6Europa 1919. Neue Ordnungen zwischen Frieden und Gewalt

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B2890 (2 SWS)
Prof. Dr. Birte Förster
08-28-GS-7Geschichtsprojekt „Sowjetische Kriegsgefangene in der lokalen und nationalen Erinnerungskultur/en in Deutschland, Ukraine und Russland“ am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen (in Kooperation mit den Universitäten Dnipro/Ukraine und

Exkursion

Im Rahmen des trinationalen Projekts sollen Studierende untersuchen, wie vor Ort an das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen erinnert wird, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es in den lokalen und nationalen Erinnerungskulturen gibt und worauf diese zurückzuführen sind. Erinnerungskulturen sollen dazu auf verschiedenen Ebenen (Topographie, Museum, Akteure, öffentliche Debatten in Medien, Gedenkrituale) analysiert werden. Eine weitere Aufgabe ist es, die kollektive Erinnerung an die weiblichen Kriegsgefangenen in den Blick nehmen bzw. untersuchen, wieso diese im öffentlichen Bewusstsein eine solch geringe Rolle spielt. Dabei interessieren uns sowohl materielle (Denkmaler, Friedhofe, Ausstellungen) als auch immaterielle (Gedenkrituale) Erinnerungsorte sowie die nationalen/lokalen Diskurse über die Erinnerungskultur (öffentliche Diskussionen/Debatten um Gedenkorte).

Die Studierenden erarbeiten diese Fragen jedenfalls für ihren eigenen Ort (in Bremen in Kooperation mit dem Denkort „Bunker Valentin“ und der Gedenkstätte Sandbostel). Im Rahmen von drei je einwöchigen Begegnungen im September 2018 (voraussichtlich 20.-27.9.2018) in Bremen, im Februar 2019 in Dnipro (Ukraine) und im Mai 2019 in Rostov am Don (Russland) werden die Ergebnisse besprochen und durch Exkursionen vor Ort kontextualisiert. Im September 2019 findet ein Abschlussworkshop in Bremen statt.
Aus Bremen können sechs Studierende an diesem Forschungs- und Begegnungsprojekt teilnehmen. Erwartet wird die kontinuierliche Beteiligung über den gesamten Zeitraum (Juni 2018 bis September 2019). Im Rahmen des Projekts können (über General Studies) nach Absprache CP‘s erworben werden; die Rechercheergebnisse können auch für Abschlussarbeiten genutzt werden.

Interessierte schicken bitte bis zum 1.5.2018 ein ca. einseitiges Motivationsschreiben mit Angaben zu bisherigen Kenntnissen zu den Themenkomplexen Erinnerungskultur, (Sowjetische) Kriegsgefangene und Bremen im Nationalsozialismus sowie zu osteuropäischen Sprach- und Landeskenntnissen und bisherigen Projekterfahrungen an: Dr. Ulrike Huhn ulrike.huhn@uni-bremen.de

Voraussichtlich am 16.5. um 11 Uhr findet eine Vorbesprechung statt, bei dem das weitere Vorgehen und die Aufgaben in Vorbereitung der ersten Begegnung im September 2018 besprochen und verteilt werden.

Ulrike Huhn
08-28-GS-8Der „neue Mensch“ und „die“ Geschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B1120

• Geschichte ist das, was Historiker machen (sagen die HistorikerInnen);
• „Geschichte“ ist ein spezifisch neues Konzept der industriellen Moderne (sagen die PhilosophInnen:
• Geschichte ist, was früher war (sagt die Mehrzahl der Zeitgenossen).

Wir bemühen uns um die Aufklärung dieser widersprüchlichen Konzepte von Geschichte – und ihrer Bedeutung für den „neuen Menschen“, der vor unseren Augen entsteht.

Lektüre –Erfahrungen und –Interessen der Teilnehmer sollen einfließen; als Einstieg muss jede® gelesen haben: Der neue Mensch (Themenheft 37/38, 2016 der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte – 38 S.).

Jörg Schmidt
08-28-GS-9Konzerne unter dem Hakenkreuz. Neue Ansätze zur NS-Unternehmensgeschichte
Business History of National Socialism

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Sa 28.04.18 09:00 - 18:00 GW2 B2900
Sa 30.06.18 09:00 - 18:00 GW2 B1580
So 01.07.18 09:00 - 18:00 GW2 B2900
Jaromir Dittmann-Balcar

Tutorien - Workshops

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-T-1Tutorien-Workshop

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1216
Philipp Mangels

Zusatzangebote

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-SW-100Sommernachts-Schreiben

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Do 21.06.18 18:00 - 00:00 GW2 B2880-2900 Foyer (2. Ebene Foyer)

Anmeldung über StudIP

Dr. Iris Krimmel
08-zsp-GS-1004Praxisnacht des Fachbereichs Sozialwissenschaften (FB 8)
Einblicke und Berichte

Blockeinheit

Einzeltermine:
Do 31.05.18 18:00 - 22:00 GW2 B2860 VIP (VIP-Raum)
Do 31.05.18 18:00 - 22:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Do 31.05.18 18:00 - 22:00 GW2 B2890
Do 31.05.18 18:00 - 22:00 GW2 B2880-2900 Foyer (2. Ebene Foyer)
Do 31.05.18 18:00 - 22:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Do 31.05.18 18:00 - 22:00 GW2 B2900

Die "Praxisnacht des FB 8 - Berichte und Einblicke" findet am Donnertag, den 31. Mai 2018 zum dritten Mal statt. Die Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge sind herzlich dazu eingeladen.

Die Praxisnacht startet um 18 Uhr im GW2 Raum B3009. Ab 18:25 Uhr finden drei Forenblöcke mit jeweils vier verschiedenen Themenforen statt. Laden Sie sich das Programm der Praxisnacht einfach unter dem Reiter "Dateien" herunter.

30 Absolvent*innen des FB 8 (Alumni) aus unterschiedlichen Berufs- und Tätigkeitsfeldern berichten über ihren beruflichen Werdegänge und geben Einblicke in ihre beruflichen Tätigkeiten. Sechs ausgewählt Studierende berichten über ihre absolviertes Pflichtpraktikum.

Außerdem ist das "Junge entwicklungspolitsche Forum" des BeN e.V. mit einem Infostand vertreten.

Betina da Rocha
Dr. Sabine Ritter
Dr. Stefanie Walther
Michael Thiele
Alla Keuten
Dr. Ute Volkmann
Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
Yvonne Pannemann

Zusatzangebote

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1003Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Wintersemester 2017/2018 an Masterstudierenden sowie an Bachelorstudierende ab dem 5. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer*innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Denn Sozialwissenschaftler*innen werden von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, ist es wichtig berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker*innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
Aktualisiert von: TYPO3-Support