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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2016/2017

Philosophie, B.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

Modul G1 Wissenschaftliches Arbeiten

Pflichtveranstaltung fuer das Profilfach im 1. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-02-BEinführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
Introduction to academic work and writing

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 2060 (2 SWS)

Im Seminar werden wir uns erstens mit den notwendigen Formalia beschäftigen, die jede Arbeit erfüllen muss, die den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt (Recherche, Zitation, Aufbau einer Arbeit, Referate etc.). Zweitens damit, zu untersuchen, was (bspw. im Unterschied zu fachwissenschaftlichen Fragen oder allgemeinen Problemen des Lebens) überhaupt als ein philosophisches Problem zählen kann. Drittens besprechen wir Methoden der philosophischen Problemerschließung (einschließlich der Erschließung philosophischer Texte). Die Teilnahme am Seminar ist nur bei regelmäßiger Anwesenheit, Lektüre und aktiver Mitarbeit sinnvoll.

Dr. Frank Kannetzky

Modul B1 Argumentationstheorie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-03-BEinführung in die Argumentationstheorie
Informal Logic

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 0150 (2 SWS)
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 (2 SWS) Tutorium zur Einführung in die Argumentationstheorie

Philosophische Fragen sind in der Regel weder durch Experimente noch durch Umfragen entscheidbar. Das Hauptwerkzeug der Philosophie sind deswegen Argumente, und die Theorie und Praxis des guten Begründens von Thesen und Theorien steht im Mittelpunkt des philosophischen Geschäfts. Natürlich sollte man auch außerhalb der Philosophie die eigenen Überzeugungen gut begründen und die Meinungen anderer, wenn nötig, mit guten Argumenten kritisieren.

Der Kurs soll in die Theorie und Praxis des guten Argumentierens einführen und folgende Fragen beantworten: Was ist ein Argument? Was unterscheidet ein gutes von einem schlechten Argument? Welche Argument-Typen gibt es? Es werden Hilfen zur informellen Analyse von Begründungen und Argumenten vermittelt und in praktischen Übungen angewandt. Wir werden auch einen ersten Blick auf die formale Logik werfen und die Rolle von Argumenten in der Kommunikation reflektieren. Speziell geht es dabei auch um die logische Korrektheit und um die Stichhaltigkeit (Triftigkeit) von Argumenten. Wichtig ist die Einübung von Techniken zur Darstellung argumentativer Strukturen und zur Bewertung von Argumenten. Weitere Themen sind besondere Argumentationsformen (Analogieargumente, Selbstanwendungsargumente, transzendentale Argumente) und formale und informelle Fehlschlüsse. Außerdem werden Grundzüge der aristotelischen Syllogistik und einige Themen der traditionellen Logik vorgestellt.

Materialien zum Kurs werden im Internet bereitgestellt. Die erfolgreiche Teilnahme erfordert eine regelmäßige Mitarbeit und die wöchentliche Bearbeitung von Hausaufgaben. Der Besuch des zugehörigen Tutoriums wird empfohlen.

Prof. Dr. Manfred Stöckler

Modul B3 Einführung in die Theoretische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-04-BEinführung in die Theoretische Philosophie
Introduction to Theoretical Philosophy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 0150 (2 SWS)

Die Theoretische Philosophie beinhaltet eine große Bandbreite an Teildisziplinen wie etwa Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie oder Wissenschaftstheorie. Die Vorlesung wird Sie mit ausgewählten Problemen der Theoretischen Philosophie aus diesen Teilbereichen vertraut machen. In einem ersten Schritt wird jeweils ein Sachgebiet vorgestellt; in einem zweiten Schritt werden ein oder zwei exemplarische Fragestellungen erörtert. Die Vorlesung wird aber auch Raum für Diskussionen lassen. Ihr Ziel ist es, Interesse für die Themen der Theoretischen Philosophie zu wecken und einen systematischen Überblick zu vermitteln.

Literatur: Eine Materialsammlung (Skripte und Folien) wird online zugänglich sein.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
09-30-06-BHume: Untersuchung über den menschlichen Verstand
David Hume: An Enquiry concerning human understanding

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1020 (2 SWS)

David Hume gilt als ein Wegbereiter sowohl der kritischen Philosophie als auch des Empirismus, zugleich als radikaler Skeptiker und Irrationalist (Russell nennt ihn den „Zerstörer der Vernunft“), manche sehen in ihm einen frühen Pragmatisten.

Hume sieht in der Erfahrung das Sinnkriterium schlechthin und den Maßstab der Kritik überzogener Ansprüche der Vernunft, aber er sieht zugleich, dass Erfahrungswissen nicht aus der Erfahrung begründet werden kann. Seine „naturalistische“ Lösung des Problems ist umstritten, das Problem selbst nicht, vielmehr muss jede Erkenntnistheorie seit Hume dazu Stellung beziehen.

Anhand der „Untersuchung“ führt das Seminar exemplarisch in zentrale Fragen der theoretischen Philosophie ein:
Was sind sinnvolle Aussagen?
Was sind Arten und Quellen des Wissens?
Gibt es sicheres Wissen?
Was sind seine Kriterien?
Wie können philosophische Entwürfe beurteilt werden?
Können religiöse Überzeugungen gerechtfertigt werden?

Dr. Frank Kannetzky
09-30-21-BTexte zur Theoretischen Philosophie
Introduction into theoretical Philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 ZHG 0150 (Seminarraum) (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers

Modul B4 Einführung in die Praktische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-05-BEinführung in die Praktische Philosophie
Introduction to Practical Philosophy
M.A. Komplexes Entscheiden 09-M39-1-02-01

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 0140 (2 SWS)

Die Vorlesung führt in Grundbegriffe der Praktischen Philosophie ein. Sie geht aus vom Begriff der Handlung und entwickelt aus dessen Implikationen einige in der Geschichte der Philosophie und in den gegenwärtigen philosophischen Debatten zentrale Begriffe und Fragestellungen, um mit wichtigen Theorie-Konzeptionen der Praktischen Philosophie vertraut zu machen. Grundkonzepte der Allgemeinen Ethik, der Angewandten Ethik, der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie werden vorgestellt.

Es werden vor allem die folgenden Begriffe eingeführt: Freiheit, Absicht, Wille, Entscheidung; Nutzen, Glück, Pflicht, Achtung, Unparteilichkeit, Moral; Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Legitimität; Gerechtigkeit, Recht, Menschenrechte.

Die Vorlesung richtet sich an Studierende, die sich Grundlagen der Praktischen Philosophie aneignen (Bachelor Philosophie 1. Jahr und Master Komplexes Entscheiden 1. Jahr). Sie kann aber von allen Interessierten besucht werden.

Literaturangaben finden sich im Lektüre-Leitfaden, der im Stud.IP zum Herunterladen zur Verfügung steht und weitere Angaben zu wichtigen Quellentexten und Forschungsliteratur zur Praktischen Philosophie enthält.

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-23-BGrundpositionen der Moralphilosophie
Basic problems and concepts of moral philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)

Im Seminar wird ein vergleichender Überblick über wichtige Positionen, Begründungsverfahren und Probleme der Ethik erarbeitet. Literaturgrundlage ist P. Fischer: Einführung in die Ethik. München: Fink 2003. Die Teilnahme am Seminar ist nur bei regelmäßiger Anwesenheit, Lektüre und aktiver Mitarbeit sinnvoll.

Dr. Frank Kannetzky

Modul B5 Einführung in die Geschichte der Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-01-BRingvorlesung V: Teil I Geschichte der Philosophie
Lecture series History of Philosophy, Part I

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)

Diese Vorlesung ist ein besonderes Angebot, das in dieser Art nur an ganz wenigen anderen Universitäten zu finden ist: Sie gibt einen Überblick über Themen, Theoriekonzeptionen und Lebenswerke einer Auswahl wichtiger Autoren aus der langen Geschichte der Philosophie.

Die Vorlesung hat zwei Teile. Im Wintersemester werden Epochen von der griechischen Antike bis zu Kant vorgestellt, das nächste Sommersemester führt vom deutschen Idealismus bis zur Gegenwart.

Die Veranstaltung findet als Ringvorlesung statt, d.h. die einzelnen Sitzungen werden von verschiedenen Lehrenden bestritten. So kann man die Lehrenden des Instituts für Philosophie kennenlernen und sich mit unterschiedlichen Zugangsweisen und Denkstilen in der Philosophie vertraut machen.

Die Ringvorlesung gibt zugleich auch Einblicke in die abendländische Kultur- und Geistesgeschichte.

Die Vorlesung und zugehörige Tutorien bilden das Modul B 5 (Einführung in die Geschichte der Philosophie), das durch eine mündliche Modulprüfung im Anschluss an das Sommersemester abgeschlossen wird.

Am Beispiel herausragender Denker werden historische Bedingtheiten und institutionelle Rahmenbedingungen der Philosophie, aber auch der innere Zusammenhang und die Entwicklung philosophischer Problemstellungen und Lösungsvorschläge thematisiert. Der historische Überblick soll es leichter machen, systematische Themen und Seminarveranstaltungen zu einzelnen Autoren aus der Geschichte der Philosophie einzuordnen und ihre Gedanken zu verknüpfen.
Die Teilnahme an der Modulprüfung erfordert eine kontinuierliche und intensive Vor- und Nachbereitung der Sitzungen der beiden Semester. Dazu werden Materialien bereitgestellt, die in den Tutorien vertieft werden können.

Die Ringvorlesung kann auch von TeilnehmerInnen anderer Fächer im Rahmen der General Studies belegt werden. Natürlich sind auch alle willkommen, die sich für die Geschichte der Ideen unabhängig von Creditpoints und Studienordnungen interessieren.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Prof. Dr. Georg Mohr
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Dr. Frank Kannetzky
Svantje Marei Guinebert

Modul P1 Moral: Begründung und Argumentation

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-42-APhilosophien des Films
Philosophies of film

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 ZHG 0150 (Seminarraum) (2 SWS)
Felix Engel
09-30-44-AZeitgenössische Texte zu Fragen der Autonomie
On Autonomy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SpT C3140 (2 SWS)
Svantje Marei Guinebert
09-30-45-AKritische Theorie
Critical Theory

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Mohr

Modul P2 Politik, Recht, Staat

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-44-AZeitgenössische Texte zu Fragen der Autonomie
On Autonomy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SpT C3140 (2 SWS)
Svantje Marei Guinebert
09-30-50-AAdornos Musikphilosophie
Adorno’s Philosophy of Music

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Mohr

Modul T1 Erkenntnis, Sprache, Wirklichkeit

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-39-APhilosophie und moderne Psychoanalyse - die neue Synthese

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 2060 (2 SWS)

Die Beziehung zwischen Philosophie und Psychoanalyse hat bislang ein wechselvolles Schicksal gehabt. Das klassische, von Freud entwickelte Paradigma der Psychoanalyse hat sich dezidiert von der zeitgenössischen Philosophie abgegrenzt. Zu Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben Philosophen wie Thomas Nagel und Donald Davidson zum ersten Mal versucht, die Psychoanalyse, verstanden als Theorie seelischer Störungen, im Rahmen der damals entstehenden Philosophie des Geistes zu reformulieren. Und das gegenwärtig vorherrschende intersubjektive Paradigma der Psychoanalyse wurde unter anderem von Vertretern der neueren Sozialphilosophie und Kritischen Theorie wie Jürgen Habermas und Axel Honneth auf den Weg gebracht.
Das Seminar wird diesen historischen Hintergrund in den ersten zwei Sitzungen im Umriss skizzieren, sich aber dann den neuesten – überaus interessanten - Entwicklungen der Psychoanalyse (der „modernen Psychoanalyse“) widmen, die sich explizit auf die gegenwärtige Philosophie des Geistes bezieht und zum Teil auch aus evolutionstheoretischer Sicht auf die Theorie und Therapie seelischer Störungen blickt. Dazu werden wir eine Reihe von anregenden Artikeln lesen und diskutieren, die von TeilnehmerInnen des Seminars in Kurzreferaten vorgestellt werden sollten. Am Ende des Seminars sollen Bausteine einer ganz neuen, philosophisch inspirierten Lesart der Theorie seelischer Störungen deutlich werden.

Literatur zum Einstieg:
Badcock, C. 1999: Psychodarwinismus. Die neue Synthese zwischen Darwin und Freud, München.
Slavin, M.; Kriegman, D. 1990: Toward a New Paradigm for Psychoanalysis: An Evolutionary Biological Perspective on the Classical—Relational Dialectic, Psychoanalytic Psychology 7 Supplement, 5–31.
Taubner, S., Nolte T., Luyten P., Fonagy P., 2010: Mentalisierung und das Selbst. Persönlichkeitsstörungen 14: 243-258.
Detel, W. 20153: Philosophie des Geistes und der Sprache. Grundkurs Philosophie Band 3, Stuttgart, Kap.7, 12-56.

Wir werden uns hauptsächlich mit drei Bänden der Zeitschrift Pschoanalytic Inquiry aus den Jahren 2010, 2014 und 2016 beschäftigen, in deren Artikeln der Blickwinkel und die Arbeitsweise einer modernen, für die Philosophie interessanten Psychoanalyse deutlich zum Ausdruck kommen. Die relevanten Artikel aus diesen Bänden sowie weitere Literatur werden zu Beginn des Seminars angegeben und in Kopien zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Wolfgang Detel
09-30-40-AGeschichte des Sehens
A History of Seeing
02-02-PM1-30S

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Prof. Dr. Manfred Fahle
09-30-42-APhilosophien des Films
Philosophies of film

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 ZHG 0150 (Seminarraum) (2 SWS)
Felix Engel
09-30-43-AAlles Natur? Chancen und Grenzen des Naturalismus in der Philosophie
Naturalism in Philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Manfred Stöckler
09-30-46-ATomasello: Die kulturelle Entwicklung des menschlichen Denkens
M. Tomasello: The cultural origins of human cognition

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2060 (2 SWS)

Michael Tomasellos Buch stellt einen bemerkenswerten und erfrischenden Beitrag zur Philosophischen Anthropologie, insbesondere zum Problem des Tier-Mensch-Vergleiches, und zur Philosophie des Geistes dar und hat in der festgefahrenen philosophischen Debatte zwischen „Naturalisten“ und „Kulturalisten“ jede Menge Staub aufgewirbelt, insbesondere auch deshalb, weil es sich auf umfangreiche empirische Belege stützt. Es verknüpft gewöhnlich in verschiedenen Teildisziplinen der Philosophie verhandelte Probleme unter der Frage nach der Konstitution und Entwicklung spezifisch menschlicher Fähigkeiten, wobei diese v.a. durch den Modus ihres Erwerbs in der Ontogenese, nämlich das Lernen durch Imitation, gekennzeichnet sind.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-47-AAlva Noë: Action in perception

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.10.16 10:00 - 12:00 GW2 A4020
Mo 06.03.17 - Do 09.03.17 (Mo, Di, Mi, Do) 10:00 - 16:00 SFG 1080

Alva Noë versucht die klassische Ansicht von der Wahrnehmung als rein „rezeptives“ Vermögen zu überwinden. Dabei vertritt er einen „enactive approach“, d.h. Wahrnehmung wird als aktives Vermögen betrachtet. Im Seminar werden wir diesen Ansatz besprechen und überlegen, welche Folgen das für die Philosophie des Geistes hat.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-48-AEvolutionäre Ästhetik (in englischer Sprache)
Evolutionary Aesthetics: the evolution of the aesthetic sense from Charles Darwin to the contemporary debate

Seminar

Einzeltermine:
Do 24.11.16 09:00 - 19:00 SFG 3070
Fr 25.11.16 09:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 26.11.16 09:00 - 15:00 SFG 0140

Little in the study of the human nature has been left untouched by developments in evolutionary biology (Darwin 1859, 1871) and the inquiry into the nature of aesthetics and aesthetic judgement makes no exception. Our species, like all other living beings, has evolved through natural selection: evolutionary processes, both biological and cultural, have shaped our bodies, behaviours, and psychological traits. Could viewing aesthetics through the lens of Charles Darwin’s theory of evolution contribute to the vast knowledge that philosophers and psychologists have gathered about aesthetic sense, aesthetic experience and the arts over the centuries? What are the fundamental psychological, neurological and biological components of human aesthetic experience?
Over the last two decades Evolutionary Aesthetics (EA) (Voland, Grammer 2003) has emerged as a new subfield of study, the main aim of which is the “importation of aesthetics into natural sciences, and especially its integration into the heuristic of Darwin's evolutionary theory”. In the last years, many scholars (such as Tooby, Cosmides 2001; Miller 2000; Voland, Grammer 2003; Dutton 2009; Dissanayake 1992; Welsch 2004; Prum 2012; Davies 2012) have addressed the question as to whether and to what extent Darwinian evolution can shed light on our capacity to make aesthetic judgments, appreciate aesthetically the world, and produce literary, musical, pictorial artworks.
This seminar will provide an introduction to the major themes and theories of Evolutionary Aesthetics, so as to give students a basic idea of the different perspectives that animate EA' contemporary scenario, explicitly inspired by Darwinian theory. I will pay particular attention to Charles Darwin’s aesthetic theory, arguing that his aesthetic views played a fundamental role in the construction of the theory of evolution by means of natural selection (Kohn 1996; Menninghaus 2003, 2009, 2011). The main aim of the seminar, working on the boundaries between Aesthetics and Biology, is to provide students with a lens through which they can appreciate how close and interconnected are the perspectives and research programmes in the humanities and in the natural sciences about the aesthetic and its role in human and nonhuman evolution.
A list of reading assignments will be provided in the next weeks; the language of the seminar is English; however, as the instructor speaks German, questions and requests of clarification in German are welcome.

References:
Darwin C. R., (1859) On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life, John Murray, London.
Darwin, C.R. (1871), The Descent of Man, and Selection in Relation to Sex, John Murray, London.
Davies, S. (2012), The Artful Species. Aesthetics, Art and Evolution, Oxford University Press, Oxford.
Dissanayake, E. (1992), Homo aestheticus. Where Art Comes From and Why, New York, Free Press.
Dutton D. (2009), The Art Instinct: Beauty, Pleasure, and Human Evolution, New York, Bloomsbury Press.
Kohn, D. (1996), The aesthetic construction of Darwin's theory, in A. Tauber (ed.), The Elusive Synthesis: Aesthetics and Science, Springer, pp. 13-48.
Menninghaus W., (2009), Biology à la mode: Charles Darwin's Aesthetics of “Ornament”, in «History and philosophy of life sciences», 31, pp. 263-278.
Menninghaus, W. (2003), Das Versprechen der Schönheit, Suhrkamp, Frankfurt am Main.
Menninghaus, W. (2011), Wozu Kunst? Ästhetik nach Darwin, Suhrkamp Verlag, Berlin 2011.
Miller, G. (2000), The Mating Mind: How Sexual Choice Shaped the Evolution of Human Nature, New York: Random House.
Prum, R. (2012), Aesthetic evolution by mate choice: Darwin's really dangerous idea, «Philosophical Transactions of the Royal Society» B, pp. 2253-2265.
Tooby J., Cosmides L. (2001), Does Beauty Build Adapted Minds? Toward an Evolutionary Theory of Aesthetics, Fiction and Arts, «Substance», 30, 2001, 94/95, pp. 6-27.
Voland, E., Grammer, K. (eds) (2003), Evolutionary Aesthetics, Springer, Berlin
W. Welsch, Animal Aesthetics, in “Contemporary Aesthetics”, 2004 (http://www.contempaesthetics.org/newvolume/pages/article.php?articleID=243)

Mariagrazia Portera
09-30-51-AGeschichtlichkeit und Kino. Der Film als Medium der Historie
History and Cinema. Film as medium of historical experience

Seminar

Einzeltermine:
Fr 28.10.16 10:00 - 14:00 SFG 3190
Fr 18.11.16 10:00 - 17:00 SFG 3070
Sa 19.11.16 10:00 - 17:00 SFG 1020
Fr 02.12.16 10:00 - 17:00 SFG 3070
Sa 03.12.16 10:00 - 17:00 SFG 1020

Das Kino hat eine starke Affinität zur Geschichtsschreibung und zur Geschichtsphilosophie. Diese Affinität hat sich im Lauf seiner Geschichte in verschiedener Weise manifestiert:
1. im Versuch, ein historisches Geschehen mit den Illusionsmitteln des Mediums gleichsam wieder zum Leben zu erwecken,
2. indem Dokumentar-, aber auch Spielfilme selbst als Quelle bzw. als historisches Dokument verstanden worden sind und
3. in vielen seit den Sechzigerjahren entstandenen Filmen, die selbstreflexiv, mit filmischen Mitteln Geschichtsphilosophie betreiben, indem sie die Fähigkeit des Mediums hinterfragen, eine dem historischen Geschehen adäquate ästhetische Erfahrung zu ermöglichen und Wissen über die Historie zu vermitteln.
Die theoretische Grundlage der Auseinandersetzung mit dem Komplex „Kino und Geschichtlichkeit“ bilden klassische und zeitgenössische Texte, in denen sich Geschichtsphilosophie und Filmtheorie miteinander verbinden.
Die in der Auseinandersetzung mit den Texten erarbeiteten Begriffe und Fragestellungen werden, analog zu der oben skizzierten Differenzierung, zuerst an filmische Re-Inszenierungen eines historischen Geschehens herangetragen [beispielsweise in Titanic (USA 1997) oder Schindlers Liste (USA 1993)]. Dann wird es, ausgehend von Alain Resnais' Nuit et Brouillard (1955), um den Dokumentcharakter filmischer Bilder gehen. Abschließend werden wir uns mit Essayfilmen von Filmemachern wie Chris Marker bzw. Harun Farocki beschäftigen, die gleichsam mit der Kamera philosophieren. Ihre Filme stellen den Abbildcharakter des Mediums und damit die ungebrochene Verknüpfung von Leinwand- und Geschichtsbild prinzipiell in Frage.
Literatur- und Filmauswahl werden zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.

Benjamin Moldenhauer

Modul T2 Wissenschaft, Methode, Natur

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-40-AGeschichte des Sehens
A History of Seeing
02-02-PM1-30S

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Prof. Dr. Manfred Fahle
09-30-41-ANaturgesetze
Laws of Nature

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B2880 (2 SWS)
Prof. Dr. Manfred Stöckler
09-30-43-AAlles Natur? Chancen und Grenzen des Naturalismus in der Philosophie
Naturalism in Philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Manfred Stöckler
09-30-46-ATomasello: Die kulturelle Entwicklung des menschlichen Denkens
M. Tomasello: The cultural origins of human cognition

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2060 (2 SWS)

Michael Tomasellos Buch stellt einen bemerkenswerten und erfrischenden Beitrag zur Philosophischen Anthropologie, insbesondere zum Problem des Tier-Mensch-Vergleiches, und zur Philosophie des Geistes dar und hat in der festgefahrenen philosophischen Debatte zwischen „Naturalisten“ und „Kulturalisten“ jede Menge Staub aufgewirbelt, insbesondere auch deshalb, weil es sich auf umfangreiche empirische Belege stützt. Es verknüpft gewöhnlich in verschiedenen Teildisziplinen der Philosophie verhandelte Probleme unter der Frage nach der Konstitution und Entwicklung spezifisch menschlicher Fähigkeiten, wobei diese v.a. durch den Modus ihres Erwerbs in der Ontogenese, nämlich das Lernen durch Imitation, gekennzeichnet sind.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-48-AEvolutionäre Ästhetik (in englischer Sprache)
Evolutionary Aesthetics: the evolution of the aesthetic sense from Charles Darwin to the contemporary debate

Seminar

Einzeltermine:
Do 24.11.16 09:00 - 19:00 SFG 3070
Fr 25.11.16 09:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 26.11.16 09:00 - 15:00 SFG 0140

Little in the study of the human nature has been left untouched by developments in evolutionary biology (Darwin 1859, 1871) and the inquiry into the nature of aesthetics and aesthetic judgement makes no exception. Our species, like all other living beings, has evolved through natural selection: evolutionary processes, both biological and cultural, have shaped our bodies, behaviours, and psychological traits. Could viewing aesthetics through the lens of Charles Darwin’s theory of evolution contribute to the vast knowledge that philosophers and psychologists have gathered about aesthetic sense, aesthetic experience and the arts over the centuries? What are the fundamental psychological, neurological and biological components of human aesthetic experience?
Over the last two decades Evolutionary Aesthetics (EA) (Voland, Grammer 2003) has emerged as a new subfield of study, the main aim of which is the “importation of aesthetics into natural sciences, and especially its integration into the heuristic of Darwin's evolutionary theory”. In the last years, many scholars (such as Tooby, Cosmides 2001; Miller 2000; Voland, Grammer 2003; Dutton 2009; Dissanayake 1992; Welsch 2004; Prum 2012; Davies 2012) have addressed the question as to whether and to what extent Darwinian evolution can shed light on our capacity to make aesthetic judgments, appreciate aesthetically the world, and produce literary, musical, pictorial artworks.
This seminar will provide an introduction to the major themes and theories of Evolutionary Aesthetics, so as to give students a basic idea of the different perspectives that animate EA' contemporary scenario, explicitly inspired by Darwinian theory. I will pay particular attention to Charles Darwin’s aesthetic theory, arguing that his aesthetic views played a fundamental role in the construction of the theory of evolution by means of natural selection (Kohn 1996; Menninghaus 2003, 2009, 2011). The main aim of the seminar, working on the boundaries between Aesthetics and Biology, is to provide students with a lens through which they can appreciate how close and interconnected are the perspectives and research programmes in the humanities and in the natural sciences about the aesthetic and its role in human and nonhuman evolution.
A list of reading assignments will be provided in the next weeks; the language of the seminar is English; however, as the instructor speaks German, questions and requests of clarification in German are welcome.

References:
Darwin C. R., (1859) On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life, John Murray, London.
Darwin, C.R. (1871), The Descent of Man, and Selection in Relation to Sex, John Murray, London.
Davies, S. (2012), The Artful Species. Aesthetics, Art and Evolution, Oxford University Press, Oxford.
Dissanayake, E. (1992), Homo aestheticus. Where Art Comes From and Why, New York, Free Press.
Dutton D. (2009), The Art Instinct: Beauty, Pleasure, and Human Evolution, New York, Bloomsbury Press.
Kohn, D. (1996), The aesthetic construction of Darwin's theory, in A. Tauber (ed.), The Elusive Synthesis: Aesthetics and Science, Springer, pp. 13-48.
Menninghaus W., (2009), Biology à la mode: Charles Darwin's Aesthetics of “Ornament”, in «History and philosophy of life sciences», 31, pp. 263-278.
Menninghaus, W. (2003), Das Versprechen der Schönheit, Suhrkamp, Frankfurt am Main.
Menninghaus, W. (2011), Wozu Kunst? Ästhetik nach Darwin, Suhrkamp Verlag, Berlin 2011.
Miller, G. (2000), The Mating Mind: How Sexual Choice Shaped the Evolution of Human Nature, New York: Random House.
Prum, R. (2012), Aesthetic evolution by mate choice: Darwin's really dangerous idea, «Philosophical Transactions of the Royal Society» B, pp. 2253-2265.
Tooby J., Cosmides L. (2001), Does Beauty Build Adapted Minds? Toward an Evolutionary Theory of Aesthetics, Fiction and Arts, «Substance», 30, 2001, 94/95, pp. 6-27.
Voland, E., Grammer, K. (eds) (2003), Evolutionary Aesthetics, Springer, Berlin
W. Welsch, Animal Aesthetics, in “Contemporary Aesthetics”, 2004 (http://www.contempaesthetics.org/newvolume/pages/article.php?articleID=243)

Mariagrazia Portera
09-30-49-AModellierung und Simulation - wissenschaftsphilosophische Perspektiven

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2060 (2 SWS)
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Stefan Bornholdt

Modul K Klassikerlektüre

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-22-BNietzsche: Also sprach Zarathustra
Thus spoke Zarathustra

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 16:00 SpT C3190 (4 SWS)

Mit vereinten Kräften und vielen Augen wollen wir uns an Nietzsches Zarathustra wagen; an das Buch für Alle und Keinen. Ohne Vorkenntnisse ist es mindestens so unverständlich wie faszinierend und vermutlich werden wir uns auch in diesem Seminar nicht auf die „richtige“ Interpretation dieses Klassikers einigen können. Davon möge sich aber keiner abschrecken lassen! Mit oder ohne Vorkenntnisse soll es für alle Interessierten die Möglichkeit geben, ihr Nietzsche-Verständnis durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion dieses Klassikers zu erweitern. Wir wollen uns zusammen die Zeit nehmen, um seine Hauptgedanken (Tod Gottes, Umwertung aller Werte, Übermensch, Wille zur Macht und die ewige Wiederkehr des Gleichen) mithilfe von anderen ausgewählten Schriften und Kommentaren zu verstehen und uns gemeinsam mit Nietzsche fragen, ob dies eigentlich möglich ist.

Echtes Interesse, die Bereitschaft zum intensiven Lesen und zum Diskutieren der Texte sowie aktive Mitarbeit (auch in Form von Referaten) werden von allen Teilnehmenden erwartet. Wir werden ausschließlich mit Texten aus der Kritischen Studienausgabe arbeiten. Die Texte werden über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder
09-30-24-BDescartes: Meditationen
Descartes: Meditations on First Philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 1020 (4 SWS)

Rene Descartes Philosophie gilt als ein Wendepunkt in der Philosophie. Mit Descartes beginne die philosophische Neuzeit, die Hinwendung zum Subjekt als Selbstbewusstsein. Sowohl seine Methode des Zweifels als auch seine Auffassung von zwei unabhängigen Substanzen (res extensa und res cogitans), der berühmte cartesianische Dualismus, bestimmen noch heute Problemlagen der Philosophie. Im Seminar wollen wir Descartes’ wichtigste Schrift, die „Meditationen über die Grundlagen der Philosophie“ gründlich lesen.

Dr. Frank Kannetzky

Modul PS Philosophie der Moral, der Politik und des Rechts (Spezialisierungsmodul Praktische Philosophie)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-44-AZeitgenössische Texte zu Fragen der Autonomie
On Autonomy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SpT C3140 (2 SWS)
Svantje Marei Guinebert
09-30-45-AKritische Theorie
Critical Theory

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-50-AAdornos Musikphilosophie
Adorno’s Philosophy of Music

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Mohr

Modul TS Philosophie der Naturwissenschaften (Spezialisierungsmodul Theoretische Philosophie)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-40-AGeschichte des Sehens
A History of Seeing
02-02-PM1-30S

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Prof. Dr. Manfred Fahle
09-30-41-ANaturgesetze
Laws of Nature

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B2880 (2 SWS)
Prof. Dr. Manfred Stöckler
09-30-46-ATomasello: Die kulturelle Entwicklung des menschlichen Denkens
M. Tomasello: The cultural origins of human cognition

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2060 (2 SWS)

Michael Tomasellos Buch stellt einen bemerkenswerten und erfrischenden Beitrag zur Philosophischen Anthropologie, insbesondere zum Problem des Tier-Mensch-Vergleiches, und zur Philosophie des Geistes dar und hat in der festgefahrenen philosophischen Debatte zwischen „Naturalisten“ und „Kulturalisten“ jede Menge Staub aufgewirbelt, insbesondere auch deshalb, weil es sich auf umfangreiche empirische Belege stützt. Es verknüpft gewöhnlich in verschiedenen Teildisziplinen der Philosophie verhandelte Probleme unter der Frage nach der Konstitution und Entwicklung spezifisch menschlicher Fähigkeiten, wobei diese v.a. durch den Modus ihres Erwerbs in der Ontogenese, nämlich das Lernen durch Imitation, gekennzeichnet sind.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-48-AEvolutionäre Ästhetik (in englischer Sprache)
Evolutionary Aesthetics: the evolution of the aesthetic sense from Charles Darwin to the contemporary debate

Seminar

Einzeltermine:
Do 24.11.16 09:00 - 19:00 SFG 3070
Fr 25.11.16 09:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 26.11.16 09:00 - 15:00 SFG 0140

Little in the study of the human nature has been left untouched by developments in evolutionary biology (Darwin 1859, 1871) and the inquiry into the nature of aesthetics and aesthetic judgement makes no exception. Our species, like all other living beings, has evolved through natural selection: evolutionary processes, both biological and cultural, have shaped our bodies, behaviours, and psychological traits. Could viewing aesthetics through the lens of Charles Darwin’s theory of evolution contribute to the vast knowledge that philosophers and psychologists have gathered about aesthetic sense, aesthetic experience and the arts over the centuries? What are the fundamental psychological, neurological and biological components of human aesthetic experience?
Over the last two decades Evolutionary Aesthetics (EA) (Voland, Grammer 2003) has emerged as a new subfield of study, the main aim of which is the “importation of aesthetics into natural sciences, and especially its integration into the heuristic of Darwin's evolutionary theory”. In the last years, many scholars (such as Tooby, Cosmides 2001; Miller 2000; Voland, Grammer 2003; Dutton 2009; Dissanayake 1992; Welsch 2004; Prum 2012; Davies 2012) have addressed the question as to whether and to what extent Darwinian evolution can shed light on our capacity to make aesthetic judgments, appreciate aesthetically the world, and produce literary, musical, pictorial artworks.
This seminar will provide an introduction to the major themes and theories of Evolutionary Aesthetics, so as to give students a basic idea of the different perspectives that animate EA' contemporary scenario, explicitly inspired by Darwinian theory. I will pay particular attention to Charles Darwin’s aesthetic theory, arguing that his aesthetic views played a fundamental role in the construction of the theory of evolution by means of natural selection (Kohn 1996; Menninghaus 2003, 2009, 2011). The main aim of the seminar, working on the boundaries between Aesthetics and Biology, is to provide students with a lens through which they can appreciate how close and interconnected are the perspectives and research programmes in the humanities and in the natural sciences about the aesthetic and its role in human and nonhuman evolution.
A list of reading assignments will be provided in the next weeks; the language of the seminar is English; however, as the instructor speaks German, questions and requests of clarification in German are welcome.

References:
Darwin C. R., (1859) On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life, John Murray, London.
Darwin, C.R. (1871), The Descent of Man, and Selection in Relation to Sex, John Murray, London.
Davies, S. (2012), The Artful Species. Aesthetics, Art and Evolution, Oxford University Press, Oxford.
Dissanayake, E. (1992), Homo aestheticus. Where Art Comes From and Why, New York, Free Press.
Dutton D. (2009), The Art Instinct: Beauty, Pleasure, and Human Evolution, New York, Bloomsbury Press.
Kohn, D. (1996), The aesthetic construction of Darwin's theory, in A. Tauber (ed.), The Elusive Synthesis: Aesthetics and Science, Springer, pp. 13-48.
Menninghaus W., (2009), Biology à la mode: Charles Darwin's Aesthetics of “Ornament”, in «History and philosophy of life sciences», 31, pp. 263-278.
Menninghaus, W. (2003), Das Versprechen der Schönheit, Suhrkamp, Frankfurt am Main.
Menninghaus, W. (2011), Wozu Kunst? Ästhetik nach Darwin, Suhrkamp Verlag, Berlin 2011.
Miller, G. (2000), The Mating Mind: How Sexual Choice Shaped the Evolution of Human Nature, New York: Random House.
Prum, R. (2012), Aesthetic evolution by mate choice: Darwin's really dangerous idea, «Philosophical Transactions of the Royal Society» B, pp. 2253-2265.
Tooby J., Cosmides L. (2001), Does Beauty Build Adapted Minds? Toward an Evolutionary Theory of Aesthetics, Fiction and Arts, «Substance», 30, 2001, 94/95, pp. 6-27.
Voland, E., Grammer, K. (eds) (2003), Evolutionary Aesthetics, Springer, Berlin
W. Welsch, Animal Aesthetics, in “Contemporary Aesthetics”, 2004 (http://www.contempaesthetics.org/newvolume/pages/article.php?articleID=243)

Mariagrazia Portera
09-30-49-AModellierung und Simulation - wissenschaftsphilosophische Perspektiven

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2060 (2 SWS)
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Stefan Bornholdt

Modul AM Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-22-CBachelorabschlussseminar
BA-Thesis - Writing class

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

Seminar zur Besprechung von Abschlussarbeiten und Studienausgangsphase. Regelmäßige Anwesenheit und die Bereitschaft, die eigene Arbeit vorzustellen und eigene und fremde Ar-beiten zu diskutieren, sind zwingende Teilnahmevoraussetzungen.

Dr. Frank Kannetzky

Modul DK Doktorandenkolloquium

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-23-DDoktorandenkolloquium Philosophie
Colloquium for Postgraduates in Philosophy

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 16:00 - 18:00 SFG 4170 (2 SWS)

Das Doktorandenkolloquium des Instituts für Philosophie tagt regelmäßig alle 2 Wochen und ist für alle Promovierenden der Philosophie geöffnet. Im Rahmen dieses Kolloquiums sollen die Doktoranden unter Betreuung von Professoren des Instituts ihre Doktorarbeiten, einzelne Kapitel daraus bzw. die jeweils aktuellen thematischen Schwierigkeiten und Fragen vorstellen und in Seminarform gemeinsam kritisch diskutieren. Das Kolloquium fungiert als Raum für den Austausch über arbeitsorganisatorische und inhaltliche Problematiken. Dabei kommen philosophische Themen von der Philosophie der Physik über Ethik und Filmtheorie bis zur Politischen Philosophie zum Tragen.

Anne Christina Thaeder