| 10-M82-2-ANT-WP2-1 | Arktische Sprachen und Englisch im Kontakt Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A. (MPO 2013) Im Rahmen dieses Seminars werden wir eine anthropologische und kulturlinguistische Perspektive auf das Englische und einige seiner Kontaktsprachen im polaren Norden (…) Im Rahmen dieses Seminars werden wir eine anthropologische und kulturlinguistische Perspektive auf das Englische und einige seiner Kontaktsprachen im polaren Norden verfolgen. Ausgehend von einem Verständnis der anthropologischen und kulturlinguistischen Paradigmen sowie des World-Englishes-Paradigmas im weiteren Sinne konzentrieren wir uns hauptsächlich auf Varietäten des Kalaallisut in Grönland und des Inuktitut in Kanada sowie auf die Rolle des Englischen in Skandinavien und Kanada. Das zentrale Interesse liegt auf dem Nexus von Sprache, Kultur und Kognition sowie auf kognitiven Prozessen, die in Sprachgebrauchsmustern sichtbar werden, z. B. in der Semantik von Wörtern und Phrasen. Letztlich wollen wir verstehen, wie Kultur die Sprachstrukturen und sprachlichen Eigenschaften des Englischen und seiner Kontaktsprachen beeinflusst. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Prof. Dr. Arne Peters |
| 10-M79-C1-1 | Korpuslinguistik: Grundlagen, Fragestellungen und Methoden Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A. (MPO 2013) Der Begriff des Korpus ist in linguistischen Diskussionen und Forschungsansätzen beinahe unverzichtbar geworden. Ein Korpus ist eine Sammlung sprachlicher Daten, die (…) Der Begriff des Korpus ist in linguistischen Diskussionen und Forschungsansätzen beinahe unverzichtbar geworden. Ein Korpus ist eine Sammlung sprachlicher Daten, die die Kontexte repräsentieren, in denen natürliche Sprache verwendet und kommuniziert wird. Bei den meisten Daten handelt es sich um geschriebene Sprache, d. h. um Texte in den unterschiedlichsten Formen, einschließlich transkribierter Gespräche oder Chat-Scripte. Es gibt jedoch auch Korpora von (annotierten) Audio- oder Videodateien oder multimodalen Mediendateien. Die verschiedenen Korpora unterscheiden sich hauptsächlich in der spezifischen Art und Weise, wie die Daten verarbeitet und zusammengestellt werden. Einerseits soll das Seminar ein Verständnis für die erkenntnistheoretischen Begründungen, die praktischen Forschungsbereiche und Möglichkeiten für die Arbeit mit Korpora aufzeigen, andererseits sollen aber auch spezifische sprach- und kommunikationsbezogene Forschungsfragen vorgestellt, erörtert und entwickelt werden, die mit Hilfe korpuslinguistischer Ansätze beantwortet werden können. Einerseits geht es darum, verfügbare Referenzkorpora des Deutschen mit ihren spezifischen Möglichkeiten kennenzuleren, andererseits um die Möglichkeiten und Werkzeuge zur Erstellung und Analyse eigener Datensammlungen mit grafischen Analyseprogrammen oder einfachen Programmierschritten. Der Kurs eignet sich besonders für die Entwicklung eigener Forschungsprojekte, z. B. im Rahmen einer Abschlussarbeit.
Grundlagenliteratur: Andresen, Melanie. 2024. Computerlinguistische Methoden für die Digital Humanities. Eine Einführung für Geisteswissenschaftler:innen. Tübingen: Narr Francke Attempto Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Dr. Andreas Rothenhöfer |
| 10-M79-C1-2 | Metapragmatik der Wissenschaftskommunikation am Gegenstand einer Fachtagung zur Sprachwandelforschung Linguistische Feldforschung im Kontext der IDS-Jahrestagung (10.-13.03.25) in Mannheim / Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A. (MPO 2013) Wissenschaftliche Fachtagungen sind ein Mikrokosmos der Wissenschaftskommunikation in unterschiedlichsten Formaten, Kommunikationsformen und Beteiligtenrollen. Am (…) Wissenschaftliche Fachtagungen sind ein Mikrokosmos der Wissenschaftskommunikation in unterschiedlichsten Formaten, Kommunikationsformen und Beteiligtenrollen. Am Beobachtungsgegenstand der Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache 2025, die unter dem Motto „Deutsch im Wandel“ steht, wollen wir tagungsspezifische Kommunikationsformen, Rollen und situationstypische Strukturen und Mittel der Wissenschaftskommunikation und ihrer Funktionen beobachten, dokumentieren, und analysieren. Dabei sollen von den Teilnehmenden Gesprächs- und Sprachdaten zur späteren Analyse und Transkription bzw. Annotation erhoben werden. Gegenstände und Untersuchungsaspekte der Tagungskommunikation sind u.a. Fachsprachlichkeit, tagungstypische Textsorten, Genres und Kommunikationsformen (Abstracts, Plenumsvorträge, Podiumsdiskussionen, Diskussionspanel, Vortragsdiskussionen, Laudationes, Posterpräsentationen, Publikationsvorstellungen, Gespräche auf Begrüßungsveranstaltungen), Beteiligtenrollen und Statusgruppen, Aspekte von Höflichkeit, methodische-argumentative Faktizitätsherstellung und Wissenskonstitution, wissenschaftliche Selbstdarstellung, Experten-Laien-Kommunikation, Diskursivität und Historizität von Konsens, Nichtwissenskommunikation und Begrenzung von Geltungsansprüchen, Autorisierungs- und Ausschließungsdiskurse, Evaluierungskommunikation- und Qualitätszuschreibungen Darüber hinaus liefert der Beobachtungsgegenstand einen hochaktuellen inhaltlichen Überblick über grundlegende forschungshistorische, theoretische methodische und gegenstandsbezogene Perspektiven des Themas Sprachwandel (mit den Schwerpunkten „Linien und Grundzüge des Wandels über Sprachstufen hinweg“ / „Methodische Ansätze zur Erforschung von Wandel“ / „Sprachwandel und seine theoretische Modellierung“ / „Sprachliche Ebenen des Wandels und ihr Zusammenwirken“ / „Gegenwartssprachliche Reflexe des Wandels“ / „Wandelprozesse in verschiedenen Varietäten des Deutschen“). Teilnehmende können durch die Teilnahme an der Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim (10. bis 13. März 2025) https://www.ids-mannheim.de/aktuell/veranstaltungen/tagungen/2025/ aktuelle Forschungsfragen im Kontext ihrer wissenschaftskommunikativen Darstellung, Vermittlung und Diskussion kennenlernen. Zeiten und Orte
- Vorbesprechungstermin über Zoom am 31.01.2025
- Einführende Blocktermine Ende Februar/Anfang März 2025 (Uni Bremen, nach Abstimmung)
- Feldforschungs-/Exkursionsteil 10.-13. März (Mannheim)
- Auswertende Blocktermine im April 2025 (Uni Bremen, nach Abstimmung)
Kosten Dank einer Unterstützung durch Studienkontenmittel werden Exkursionskosten in Höhe von maximal € 150 pP für bis zu 20 Teilnehmende (3 Übernachtungen im Mehrbettz. incl. Frühstück DJH und Bahnfahrt) übernommen. Der verbleibende Selbstkostenanteil (für Bahnfahrt und Tagungsgebühren f. Teilnehmende ohne eigenes Einkommen) beträgt etwa € 80,- Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Dr. Andreas Rothenhöfer |
| 10-M82-2-3-ANG-WP3-1 | Schreibprozesse und Schreibstrategien erforschen Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A. (MPO 2013) Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Rosalie Schneegaß |
| 10-M82-2-ANG-WP2-2 | Von Rechtschreibidioten und Grammatiknazis - Laiensprachkritik in Social Media Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A. (MPO 2013) In sozialen Medien wird Sprache nicht nur verwendet, sondern auch intensiv kommentiert und bewertet. Nutzer*innen äußern sich häufig zu (vermeintlichen Fehlern), (…) In sozialen Medien wird Sprache nicht nur verwendet, sondern auch intensiv kommentiert und bewertet. Nutzer*innen äußern sich häufig zu (vermeintlichen Fehlern), Sprachverfall oder neuen Sprachformen – oft in scharfer oder humorvoller Weise. Doch welche Muster lassen sich in dieser Laiensprachkritik erkennen? Welche sprachlichen, sozialen und ideologischen Hintergründe prägen sie? Und wie verhält sie sich zu wissenschaftlicher Sprachkritik? In diesem Seminar untersuchen wir metasprachliche Diskurse in digitalen Kommunikationsräumen. Wir analysieren Beispiele von Sprachkritik in Foren, Kommentarspalten und Memes, reflektieren sprachideologische Konzepte und setzen uns mit der Frage auseinander, welche Funktionen und Wirkungen Laiensprachkritik hat. Dabei kommen Methoden der Diskurslinguistik, Soziolinguistik und Pragmatik zur Anwendung. Das Seminar richtet sich an Studierende im Master-Studiengang Linguistik und setzt Grundkenntnisse in sprachwissenschaftlicher Analyse voraus. Aktive Teilnahme, inklusive der eigenständigen Erhebung und Analyse von Daten aus sozialen Medien, ist erforderlich. Termine und weitere Informationen finden Sie in Stud.IP. | Prof. Dr. Sarah Brommer |